Der Führer und „sein“ Prophet

30. Januar 2014 11

Zum 80. Jahrestag von Adolf Hitlers Machtergreifung ist an die Kooperation zwischen Nationalsozialismus und radikalem Islam zu erinnern

Adolf Hitler - BIld: Bundesarchiv, Bild 183-S33882 / CC-BY-SA

Adolf Hitler – Bild: Bundesarchiv, Bild 183-S33882 / CC-BY-SA

Heute vor 81 Jahren ergriff Adolf Hitler die Macht in Deutschland; kein anderer deutscher Staatschef erwies sich als größerer Islam-Befürworter als er. „Das Christentum ist so etwas Fades“, verachtete Hitler die seiner Ansicht nach „gutmenschelnden“ Protestanten und Katholiken. Sein Alternativwunsch: „Hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel!“ Und Heinrich Himmler ergänzte zustimmend, der Islam sei der Weltanschauung des Nationalsozialismus „sehr ähnlich“.

Auch auf Seiten des Islams war man teils angetan vom neuen pompösem deutschen Führer: „Die Freundschaft und die Zusammenarbeit zwischen Muslimen und Deutschen sind nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten viel stärker geworden, weil der Nationalsozialismus in vieler Hinsicht parallel zur islamischen Weltanschauung läuft.“ Diese Lobpreisung stammt vom Großmufti Amim e-Husseini, als dieser im Jahr 1943 bei seiner Rede in Babelsberg ein Fazit zog. Dem engen Freund Himmlers hat der Autor Zvonimir Bernwald in seinem aktuellen Buch Muslime in der Waffen-SS ein langes Kapitel gewidmet. Zahlreiche Reden e-Husseinis werden dort dokumentiert, von denen schon Auszüge die ideologische Nähe von politischem Islam und Nationalsozialismus zeigen:

Deutschland bekämpft das Judentum, den Erbfeind des Islam. In der Bekämpfung des Judentums näherten sich Islam und Nationalsozialismus sehr einander. Der Kampf gegen die Feinde des Islams, die sich an den Muslimen vergingen und die das Weltjudentum in Marsch setzten, ist für jeden Muslim Pflicht. […] Die Muslime, die schwere Angriffe und Unterdrückungen durch ihre Feinde zu erleiden haben, werden niemals einen besseren Verbündeten als das Großdeutsche Reich haben. Aber auch das nationalsozialistische Deutschland wird unter allen seinen Freunden niemals einen besseren und treueren Partner für die Zusammenarbeit finden als die Muslime.“

Hitlers Machtergreifung bedeutete ungeheuerlichen Aufwind für die blutrünstigen Strömungen innerhalb des Islams. Deren Antisemitismus leiteten sie damals wie heute aus dem Koran ab. Der Prophet Mohammed forderte darin alle Muslime auf, sich vor den Juden in Acht zu nehmen und sie je nach Situation auch gnadenlos zu bekämpfen. Womit wir beim Schlagwort „Kampf“ sind, ebenfalls ein Schlüsselbegriff sowohl im Nationalsozialismus wie auch in Teilen des Korans. Bernwald stellt in seinem Buch fest, „dass Heinrich Himmler eine schwärmerischer Schwäche für die Treue und Tapferkeit der bosnischen Muselmanen in der Armee des Ersten Weltkrieges hatte.“ Unter Verweis auf diverse Koranstellen, unter anderem Sure 2, Verse 154 und 216, kam auch Großmufti e-Husseinis zu einer unmissverständlichen Feststellung:

Der Kampf ist eines der Hauptgebote des Islams. Jeder Moslem betrachtet den Kampf als die Krönung seiner Taten für seinen Glauben. Zahlreiche Verse des Korans fordern die Muslime zum Kampf und zur Aufopferung von Gut und Blut für ihre Ideen auf. Für den Kampf in diesem Sinne sind keine Grenzen des Alters und des Geschlechtes gezogen.  Jeder, der die Kraft und die Möglichkeit besitzt, muss kämpfen. […] Diese Ausführungen sollen in großen Zügen die Berührungspunkte zwischen dem Islam und dem Nationalsozialismus hervorheben und dazu beitragen, den religiösen Geist der Muslime dem deutschen Volk näherzubringen.“

So verwundert es nicht, dass sich während des Zweiten Weltkrieges unzählige Mohammedaner freiwillig (!) zur Waffen-SS meldeten. Während Himmler in Konzentrationslagern unschuldige Juden zu Tode quälen ließ, sorgte er zeitgleich dafür, dass möglichst viele Muslime in blutrünstige Positionen gelangten. Ganze südosteuropäische Divisionen bestanden größtenteils aus Muslimen, die Hitler ähnlich wie Allah anhimmelten. Bernwald selbst war als Dolmetscher im „Handzar“-Divisionsstab tätig, in welchem 15.000 bosnische Muslime bereitwillig ihren blutrünstigen Dienst verrichteten. Bei seinen Besuchen dieser Division platzte dem Großmufti vor Freude fast der Kopf:

Ich habe bei Eurer Division drei sehr schöne Tage verlebt, die mich an mein eigenes Soldatenleben im vorherigen Weltkrieg erinnerten. Ich fand bei Euch jenes Leben der Männlichkeit, des Kampfgeistes und der Opfermutes, wie es dem Islam von allen verlang. Eure soldatische Ausbildung war ebenso wohlgeordnet wie die Gebetsvorrichtungen. Die Grundsätze des Islams werden Euch, solange Ihr sie befolgt, zu den besten Vorkämpfern für Eure Heimat, Religion und überhaupt Eure Existenz machen. Eure Pflicht ist nicht nur, Eure Kameraden im Beten und in der Religion zu führen, sondern auch jene moralische Haltung in ihnen zu stärken, die der Islam von den Muslimen fordert und sie zu tapferen Soldaten macht, die den Tod verachten, um ein freies Leben zu erringen.“

81 Jahre nach der Machtergreifung Hitlers gilt es zu mahnen

Anlässlich des heutigen Datums sollten wir uns an die unsägliche Kooperation zwischen Nationalsozialismus und Teilen des Islams erinnern. Denn damals wie heute begreifen viele Muslime ihre Religion nicht nur als spirituelles Glaubenswerk, sondern als imperative politische Ideologie. Und genau in dieser Auslegung weist der Islam ähnlich totalitäre und antisemitische Elemente auf wie der Nationalsozialismus. Leider wird dieses auch bei den aktuellen Gedenkveranstaltungen wieder politisch korrekt unter den Teppich gekehrt. Dabei ist die Verbundenheit mancher Muslime mit Adolf Hitler gerade heutzutage unübersehbar.

Im vergangenen Sommer besuchte ich meinen guten Bekannten Frank Berghaus, langjähriger Betreiber von wissenbloggt, in seiner Wahlheimat Tunesien. Tagein tagaus spürte ich dort die fortwährende Verbundenheit vieler Muslime mit dem wohl größten Kriegsverbrecher der Neuzeit. „Heil Hitler“, begrüßten mich manche Taxifahrer beim Einsteigen, nachdem sie mich zu ihrer Freude als Deutschen identifiziert hatten. Dieses war mir derart unangenehm, dass ich nach einer Woche begann mich fälschlicherweise als Niederländer auszugeben.

Doch ich muss keinesfalls nur persönliche Erfahrungen heranziehen, auch repräsentative Studien belegen den fortwährenden Antisemitismus unter Muslimen, sogar auf Deutschland bezogen. Man denke nur an die Ergebnisse der Studie Deutsch-Türkische Lebens- und Wertewelten. Wie zu Beginn der 1930er Jahre durch die Nationalsozialisten, sind Juden heutzutage auf offener Straße durch radikale Muslime bedroht. Unter dem Titel „Judenklatschen unter deutschen Muslimen“ habe ich dieses anhand von Beispielen sowie aussagekräftigen Statistiken dargelegt. Und ähnlich wie einst der Nationalsozialismus, hat auch der Islamismus längst seine Fürsprecher in der Mitte der deutschen Gesellschaft gefunden. Namentlich habe ich im besagten Artikel vor dem Kölner Lehrer (!) Walter Herrmann gewarnt, der für sein gefährliches Engagement erschreckenderweise sogar mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet worden war. An Herrmanns israelfeindlicher Klagemauer erfreuen sich regelmäßig radikale arabischstämmige Passanten. Auch den einen oder anderen Hitlergruß habe ich auf deren Seite bereits wahrgenommen.

Muslimische Verbände sollten sich gerade zum Jahrestag von Hitlers Machtergreifung deutlich von nationalsozialistischem Gedankengut distanzieren. Natürlich sind nicht alle Strömungen des Islams mit dem Nationalsozialismus verbunden gewesen, aber genauso waren ja auch nicht alle Deutschen Nazis. Wenn wir Deutschen uns also – wie auch in diesen Tagen – wieder einmal kollektiv von Hitler distanzieren, dann sollten Muslime dieses ebenfalls tun. Doch leider zeigen letztere nur unzureichend Bereitschaft hierzu. Stattdessen versuchen manche muslimischen Vertreter wieder auf perfide Weise, einen Gedenktag wie den heutigen für irreführende Zwecke zu instrumentalisieren, etwa um uns Deutschen ein schlechtes Gewissen wegen unserer vermeintlichen „Islamophobie“ zu machen.

Es gibt viele Dinge, vor denen man angesichts des 80. Jahrestages von Hitlers Machtergreifung warnen sollte. Jeder kann sich in diesen Tagen selbst ein Urteil darüber bilden, ob unsere politisch korrekte Elite die Prioritäten richtig setzt.

11 Comments »

  1. egon sunsamu 30. Januar 2014 at 20:49 - Reply

    Danke Herr Krause für Ihren unermüdlichen Einsatz und für die klaren Worte. Eine Pflichtlektüre für alle Naiven und Ahnungslosen die meinen „der Islam gehöre“ zu Deutschland. Offenbar sehnen sich diese Figuren nach Adolf und ein Leben unter totalitärer Herrschaft….
    Wie kann dieses kranke Land geheilt werden?

  2. Gudrun Eussner 30. Januar 2014 at 21:35 - Reply

    „Zum 80. Jahrestag von Adolf Hitlers Machtergreifung“

    Aber sonst ist alles bei Ihnen in Ordnung?

  3. Herwig Schafberg 30. Januar 2014 at 22:43 - Reply

    Nationalsozialisten und Islamisten einig in in ihrer Judenfeindlichkeit, die typisch ist für viele von Missgunst sowie Gehässigkeit getriebene Dummköpfe, Faulenzer und Halunken. Ich wollte, ich wäre ein Jude oder – besser noch – ein schwuler Jude; denn womit könnte ich deutlicher die Distanz markieren, die ich zwischen mir und jener Mischpoke gewahrt wissen möchte

  4. der johannes 31. Januar 2014 at 00:22 - Reply

    Nun, das scheint mir für einen linken, sich schwul verhaltenden Mitbürger ein durchaus bemerkenswerter Artikel zu sein. Respekt, Herr Krause.

  5. werner 31. Januar 2014 at 00:26 - Reply

    In der Waffen SS waren Priester verboten in der Muslimische Waffen SS vorgeschrieben udn als ob das noch nicht alles wäre waren die Moslems sogar der Waffen SS zu brutal,das wurde in Tagesberichten festgehalten.

    Die HANDZAR wurde ein halbes Jahr vor dem Bürgerkrieg in Bosnien wiedergegründet!
    he Bosnian Muslim Government and Army of Alija Izetbegovic reformed and revived the Bosnian Muslim Nazi SS Division from World War II. This startling fact was first revealed by British journalist and military analyst Robert Fox in the Daily Telegraph news report from December 29, 1993. The report was entitled „Albanians and Afghans Fight for the Heirs to Bosnia’s SS Past“ and was reported from Fojnica in central Bosnia. This was one of the most remarkable stories to emerge during the Bosnian civil war. The Bosnian Muslim Government and Army had reformed a Nazi SS Division right under the eyes of the U.S. and Western media. And only Robert Fox caught it. That is a remarkable example of media censorship and collusion to cover-up the facts. And this was accomplished the U.S. and Western media.

    Auch die Albaner sind anscheinend noch Stolz auf die SS:
    Die Verbrecher Organisation „Balli Kombetar“, welche schon innerhalb der SS im Nazi Regime mordete taucht erneut auf.

    Rechtsextreme Albanergruppe ruft zum Aufstand in Mazedonien auf
    „Balli Kombetar“ will „ein für alle Mal Nationalitätenfrage lösen“

    Skopje – Eine rechtsextreme Gruppe hat die Albaner in Mazedonien zum Aufstand aufgerufen. Alle Albaner müssten die Waffen ergreifen und sich an der Grenze im Sara-Gebirge (Kosovo) versammeln, um „ein für alle Mal“ die albanische Nationalitätenfrage zu lösen. Das stehe auf Flugblättern, die im mehrheitlich albanisch bewohnten Westen der Balkanrepublik verteilt worden seien, berichteten die Zeitungen am Donnerstag in Skopje.

    Verantwortlich für den Aufruf sei die rechtsgerichtete Widerstandsbewegung „Balli Kombetar“ (Nationale Front), die im Zweiten Weltkrieg ursprünglich gegen die italienischen Besatzer aktiv war. Danach stellten sich ihre Verbände in den Dienst der deutschen Wehrmacht und bekämpften die von Tito und den Briten unterstützten, kommunistischen Partisanen des späteren Diktators Enver Hoxha. Innerhalb der SS-Division „Skanderbeg“ machten sich die Extremisten an zahlreichen Verbrechen an Nicht-Albanern schuldig. Der „Balli Kombetar“ kam es darauf an, das damals entstandene „Groß-Albanien“ über die zu erwartende Niederlage Nazi-Deutschlands hinaus zu erhalten. (APA)
    http://derstandard.at/1736794

  6. Herr Richter 31. Januar 2014 at 00:57 - Reply

    Tja, wer ist Führer und wer Prophet? Führer ist im Zweifelsfall der mit dem längeren Bart, würd‘ ich sagen.

  7. Ernst 31. Januar 2014 at 01:40 - Reply

    Ein arabischer Muttersprachler hat mir einmal gesagt, was für Parolen der islamischen Propaganda sich an der „Kölner Klagemauer“ befinden. Da sieht man Sprüche wie „Tod dem Staat Israel“ oder „Jerusalem wird immer unser sein“. Dieser Mensch hat selbst in einem konventionellen Krieg gegen Israel mitgewirkt, doch mittlerweile sagt er: „Lieber arbeite ich mit den Juden zusammen, als mit irgendwelchen Salafisten oder sonstigen Dschihadisten.“

  8. Herr Richter 11. Februar 2014 at 22:20 - Reply

    Hallo Ernst, ja, ich kann bestätigen, dass tatsächlich genau solche Parolen an der Kölner Klagemauer zu finden sind. Mitten in der City zwischen Hbf und Hohe Straße. Da hat sich bis heute nichts dran geändert. Siehe auch hier: http://www.wissenbloggt.de/?p=17302

  9. Axel Berger 16. Februar 2014 at 14:18 - Reply

    Sehr geehrter Herr Dr. Kause,

    mangels Mailadresse (haben Sie die feige Anonymität linksradikaler Antifa nötig?) muß ich leider hier fragen:
    Ihren hervorragenden Beitrag würde ich gern im Volltext, natürlich mit vollständiger und korrekter Attribution, unter http://berger-odenthal.de/aktuell/ aufnehmen. Wären sie bereit, das zu erlauben? Vielen Dank
    Axel Berger

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