Das Ende des grünen Mythos

7. Oktober 2013 0

Christian Benthe über das Unvermögen der linken Bevormunder, aus ihrer eigenen Vergangenheit zu erwachen – oder: ein Lorbeer aus Rattenschwänzen

Bild: Guenter Hamich  / pixelio.de

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Es ist an der Zeit, mit einem Mythos aufzuräumen. Ein Mythos, der sich von den Straßengleisbesetzungen junger Bremer 1967 bis hin zum ersten Kaufhausbrand in Frankfurt 1968 selbst erschuf. Es ist Zeit für ein Großreinemachen in diesem Land, das seit dem Desaster 33/45 unfähig war, eine neue Identität zu entwickeln. Stattdessen hat sich die Linke eingenistet in jede kleinste Verästelung ethisch relevanter Praxis und wenn man genauer hinschaut, so erblickt man bereits zu Konrad Adenauers Zeiten in den 1950ern, wie eine anfänglich nachvollziehbare Abkehr von vor-nazistischen, traditionellen Werten umschlug in eine leider typisch deutsche Selektion in „Gut“ und „Böse“. Eine Selektionsmentalität, die jegliche Versuche erstickte, ein nationales Bewusstsein zu etablieren. Die Linke greift dieses Selektionsschema ihrer Altvorderen auf, es kennzeichnet ihr kollektives Unbewusstes, dessen Mechanik sie an den Universitäten studiert – ohne die Konsequenz, sich selbst zu entlarven.

Die Selektion von Juden durch den deutschen Terroristen Wilfried Böse bei der Flugzeugentführung in Entebbe 1976 zeigt exemplarisch die Kontinuität eines ideologisch verblendeten, völlig entarteten Weltbildes auf, das bis heute die Grün-Linke kennzeichnet. Wenn man die Provokation auf die Spitze treiben möchte, dann kann man es so formulieren: Die Linke, die den Bessere-Welt-Gedanken usurpierte, sich fortan ein grünes gender-humanistisches Mäntelchen umhängte, hat nie aufgehört, Selektion an der Rampe zu betreiben. Aus der Rampe in Auschwitz, die die Väter- und Muttergeneration einträglich betrieb, wurde das alltägliche Ritual unbeirrter Selektion in Gut und Böse – all jenseitiger, die sich der linken Gutmenschen-Ideologie zu unterwerfen bereit waren und all diesseitiger, welche nicht in dieses grobschlächtige Raster passten: Individualisten, Freiheitsdenker, Konservative, Liberale, Patrioten, Querdenker, Geschlechtsidentitäre, Angehörige der Elite, wirtschaftlich Erfolgreiche.

Fatal, wenn diese alles zersetzenden Säuerlinge politische Macht erlangen. Der initiale Steinewerfer Joschka Fischer war das Fanal, das allseits angebetet wurde von jenen, die blind einem diffusen Dogma folgten, das gesellschaftliches Fortkommen mit Zwangsbeglückung gleichsetzte. Ein fataler Konnex, der Zwang und Gutmenschenmoral unentwirrbar verknüpfte, ein konkurrenzloses Kampfmittel, eine Totschlagskeule gegen jegliches Andersdenken.

Nein, es ist nicht dieser albern-naiv verspielte „Veggie-Day“, der mit seiner anglizistischen Anbiederung eine ernste Rolle spielen könnte. In seiner suggerierten Volksnähe symbolisiert er nur diese tief gesunkene, granitene Mentalität der Volksbeglückung, die alles umarmt, was in der Deutungshoheit selbst ernannter Moralisten akzeptabel ist, despotisch von oben verordnet, nach eigenem Gusto in altbekannter Anmaßung und Machtgier, wie sie aus 33/45 bekannt ist. Ja, seltsam, aber genau hier schließt sich der Kreis. Das laute Nazigeschrei, der hysterische „Gegen-Rechts“-Hype, der Generationen erfasst hat und deren simples und einziges Selbstverständnis bildet, steht für die Unfähigkeit, mit dem Vergangenen abzuschließen. Der Kampf gegen den Unaussprechlichen aus Braunau, der von fremden Mächten besiegt wurde, tobt nach wie vor.

Noch immer benutzt ein Lümmel wie Cohn-Bendit das mediale Spektakel einer linksgrünen Journaille, um über sein verkommenes Weltbild zu schwadronieren, um mit einer obskuren, plakativen „Vielfalt“ gegen Rechtsverdächtige zu hetzen, mit der Revoluzzer- Attitüde eines Nie-Erwachsen-Gewordenen. Man möchte meinen, die wahren Hitler-Opfer und Widerständler seien die Roths, Özdemirs und Trittins dieser Welt, doch sie sind so altgläsern durchschaubar geworden, wie die Haut Morbider auf dem Sterbebett.

Ihnen haftet ein Modergestank an, den die neue Zeit nicht mehr verträgt. Man möchte ihnen bei fast jedem Anlass entgegenschleudern, dass die Nazis seit 70 Jahren erledigt sind, aber was stellt man mit Menschen an, die unter Obstipation der Sinne leiden? Sie haben den Bewältigungszug verpasst, der ihnen davonfährt und sie zurücklässt mit ihren unbewältigten Väter- und Mütterkonflikten. Mütterkonflikten? Hoppla, die MütterInnen hatten in der patriarchalischen Nazidiktatur und danach selbstverständlich keine Konflikte, sie waren natürlich Opfer. Sie genießen das Generalpardon der Feministinnen. An ihnen haftet so etwas wie hochinfektiöser Eiterausschlag einer unbehandelten Syphilis, die sie unbekümmert in die Gesellschaft hineintragen, weil es an Ärzten mangelt, die aufklären und behandeln. Nur so ist es zu erklären, warum unanständiges Gesindel rechtschaffende Menschen dazu bringen kann, den Kopf zu senken und zu schweigen. Warum Gute, die den Mut zur Wahrheit haben, zu Bösen mutieren. Und warum Böse, die Anstifter zum Unfrieden sind, die Moral auf ihrer Seite haben.

Die Unanständigkeit der Grünen und Linken richtet sich gar nicht einmal auf ihre Grundüberzeugung. Ihre Unanständigkeit besteht in ihrer Weigerung (gegen jedes bessere Wissen), ihre eigenen unbewältigten Konflikte zu lösen. Unbewältigtes, das sie dazu treibt, ihr Revoluzzer-Kopfkino despotisch zu verordnen. Dabei ist das Revolutionäre schon lange nicht mehr revolutionär, wenn es überhaupt jemals revolutionär war. Die satten und selbstzufriedenen Parvenüs bedienen sich nur noch weniger Elemente, den zuckenden Fortschrittsgeist überlebensfähig zu erhalten. Dagegen zu sein, besser zu sein, einzig wahr zu sein. Es hat ihnen seit 1968 nie gereicht, nur gegen etwas zu protestieren – wobei dieses Etwas mal eben die komplette Gesellschaftsordnung ist –, nein, jeder, der in dieser Gesellschaftsordnung seinen Frieden fand oder sie gar verteidigte, wurde zum Ketzer erklärt. Zum Ketzer an einem Gedankengebäude, das lediglich die hohle Kulisse ihres absurden Kopfkinos darstellt. Nur eine Kulisse, umgeben von heißer, abgestandener Luft aus Nazibunkern.

Und zugleich doch eine ernstzunehmende Szenerie, weil sich der Machtfaktor eingeschlichen hat. Sie sitzen in Parlamenten, Regierungen, Universitäten, Behörden, Firmen. Sie bestimmen, was Gleichberechtigung und Vielfalt sein soll, wie es sein soll, wer etwas sein soll, wer nichts sein soll, was wahr ist und was falsch. Ein allumfassender, alles und jeden erdrückender Gender-, Minderheiten-, Migranten-, Feminismus-, Umwelt-, Gesundheits- und Korrektheitswahn hat sich im gesellschaftlichen Alltag eingenistet. Ein umfassendes Gesinnungsscreening beherrscht Erwerbsleben, Öffentlichkeit und Medien. Es hat sich über das Land ausgebreitet wie ein gigantisches schwarzes Kopftuch aus dem Islam-Ghetto. Eine gigantische Maschinerie, deren einziges Ziel die Gleichschaltung ist. Wer nicht passt, wird selektiert. Die Gleichschalter bestimmen paradoxerweise auch, wer Nazi, wer und was rechts ist. Rechts als pseudoobjektive Zuweisungskategorie für unliebsame Abweichler, die es wagen, zu anders zu sein. Wer nicht links ist, verweigert sich dem Fortschritt. Eine Parole, ausgegeben von Wahnsinnigen, die nicht begreifen, dass sie in einer ewigen Rückblende verfangen sind. Eine moralische Totschlagskategorie für all jene Geister, die gesellschaftliche Missstände aufgreifen, Widersprüche aufdecken und Tatsachen aussprechen.

Man lässt diese geistigen Brandstifter gewähren, weil man dem verhängnisvollen Trugschluss aufsitzt, Toleranz beinhalte per se das unhinterfragbar Gute. Dahinter die Wahnidee, die „Vielfalt“ einer Gesellschaft hinge einzig und allein an der blinden Tolerierung von Andersartigkeiten, die einen bunten Anstrich haben. Bunte Kopftücher täuschen nur kurzfristig darüber hinweg, dass durch Farbbeigaben aus Unterdrückung nicht Freiheit wird. Mit dieser blinden Selektion des vermeintlich Guten glaubt man sich aus der unbewältigten Schuld der Vorväter herauszukaufen. Im Ergebnis ist es eine immerwährende Bestrafung eines Volkes durch sich selbst. Denn man lernte nie, Schuld zu ertragen und mit ihr fertig zu werden.

Man verharrt in seiner indifferenten Starre, wenn das Andere, Fremde, Bunte, das man so verherrlicht, auf einmal destruktiv ist, immer mehr zum realen Problem wird. Es wird nicht hinterfragt. Würde man es hinterfragen, müsste man sich mit sich selbst befassen und feststellen, dass man ein Nichts ist, ohne jede wirkliche Identität. Die fehlende Identität der Deutschen führt zu ihrer Verachtung durch Angehörige jener Parallelwelten, die man hätschelt. Wenn man rätselt, warum ausgerechnet qualifizierte Migranten einen großen Bogen um Deutschland machen, dann wird man hier fündig. Was soll man in einem Land, das keine Idee von sich selbst hat? Im Gegensatz zu Kanada, USA, Australien, England? Ja, selbst das Vereinigte Königreich läuft Deutschland den Rang ab und lässt es weit hinter sich. Für Deutschland bleibt nur die Rolle als „humanitärer“ Zufluchtsort all der Geknechteten und vor allem der weniger Geknechteten, die gerne dem Ruf oberster Richter folgen, wenn es um die Aufstockung „ungerecht“ verteilter Transferleistungen geht. Ein identitätsloses Land blutet aus.

Kritische Reflektion und Dialektik, noch zu Zeiten Rudi Dutschkes die Königsdisziplinen der linken Revolte, sind schon vor Jahrzehnten zum Tabu erklärt worden. Stillschweigend. Horkheimer und Adorno würden sich wohl im Grabe umdrehen. Aber die Linke selektiert nicht nur nach alter Nazitradition. Sie betreibt in Gutmenschenmanier einen Gigantismus der Bewältigung, der einen erschaudern lässt. Das Holocaust-Denkmal in der Reichshauptstadt zeigt, dass die Deutschen es wieder einmal können, nur andersrum, wie ihr Party-Bürgermeister. Bösartig ausgedrückt: die Deutschen sind konsequent in ihrer Großmannssucht. Was sie anfangen, machen sie zu 200 Prozent genau, egal ob es sich dabei um Vergasung oder Aufarbeitung derselben handelt.

Es muss groß und sinnlos daherkommen, damit die Macht- und Kulturelite sich gut fühlen kann. Ach ja, und Opfer gab es ja auch irgendwie, stimmt ja. Insofern sind sich linke Kulturelite und Reichskulturkammer doch recht nah. „Riefenstahl meets Lea Rosh“ – oder so ähnlich. Oder Hanna Reitsch landet mit einem gewagten Looping auf dem H-Denkmal. Schick.

Es ist revolutionären Dynamiken immanent, irgendwann an sich selbst zugrunde zu gehen. Denn jede Revolte ist einmal vorbei. Hält man sie über Jahre in einem künstlichen Wachkoma, kommt es zur Katastrophe. Exemplarisch nachweisbar am Untergang des Sowjetimperiums, am Untergang des Ostblockkommunismus, an den Regimen Südamerikas und vielen anderen. Das aber ficht weder die ideologischen Chefdenker der Linken und Grünen an, noch ihre inoffiziellen Kombattanten, die Kameraden der roten SA, die Autonomen. Jüngst zeigte die Grüne Jugend, wozu sie in ihrer brav geschluckten Selbstherrlichkeit, ganz im Stile ihrer Vorväter und Vormütter, fähig ist. Harmonisch vereint mit linksautonomen Schlägertrupps griffen sie gewalttätig Wahlkämpfer der Alternative für Deutschland (AfD) an. Jürgen Trittin, in dessen Göttinger Wahlkreis dieses Ungeheuerliche geschah, sah sich nicht einmal zur Distanzierung veranlasst.

Man weiß warum. Es ist dieser stillschweigende Konsens von gewalttätigem Gesinnungsterror und Schreibtischtätern, die institutionell verankert sind. Weder Behördenoffizielle, anerkannte Medien noch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens empörten sich nennenswert darüber. Man fühlt sich unangreifbar, weil jegliche Kritik an diesem hermetischen System selbstgesetzter Normen abprallt. Kritik kann so immer nur von außen kommen, disqualifiziert sich allein dadurch und ist somit falsch. Und falsche Kritik rechtfertigt immer den Generalverdacht. Daran erkennt man, wie sehr der linksideologische Wahn das gesellschaftliche Leben schon verpestet hat.

Das Verhalten der Orgelpfeifen der EKD zeigt exemplarisch, wie weit diese Verpestung gediehen ist. Wenn Christen in Pakistan, Libanon, Ägypten oder anderswo zu Hunderten massakriert werden, sucht man vergeblich nach Empörungsaufrufen, die eine breite Öffentlichkeit erreichen. Wenn man darauf wartet, dass der Brand einer Kirche in Deutschland (z.B. in Hannover im Jahr 2013) die Aufmerksamkeit von Medien-, Kultur- und Geistesschaffenden erregt, verschwendet man nur seine Zeit. Geht es hingegen um den Bekenntnisdrang Irregeleiteter bei Schließung einer Dönerbude, sind unsere Moralapostel stets zur Stelle und helfen mit Lichterketten aus. Hier brennt eine Kerze, dort die Kirche. Wie sagte doch Ulrike Meinhof?

Wirft man einen Stein, so ist das eine strafbare Handlung. Werden tausend Steine geworfen, ist das eine politische Aktion. Zündet man ein Auto an, ist das eine strafbare Handlung, werden hunderte Autos angezündet, ist das eine politische Aktion.“

Aha. Also, frei nach Meinhof: Zündet man eine Kerze an, ist das eine religiöse Handlung, richtig ? Wird eine Kirche angezündet, dann ist das…? Und was bedeuten nach dieser Terrorlogik dann Lichterketten? Noch immer finden sich in diesem Land tausende Gesinnungsgenossen, die an Exkulpierungen dieser Terrorlogik basteln. Die Autonomen nehmen diesbezügliche Anfragen gerne entgegen. Wenden Sie sich einfach an die GauleiterInnen der für Sie zuständigen Ortskommandantur. Oh stilles Land, verkommenes Land…

Ja, man hat keine Worte mehr für diese Verkommenheit, für diese Verrohung von Leuten, die ihre moralische Hegemonie ausspielen und zwar gegen jegliches Andere, das anders ist, als das verherrlichte Andere nach Gutmenschenart. Selektion. Parvenüs, die sich eingenistet haben in höchste Ämter, Ebenen und Funktionen. Wer den Gesinnungs-TÜV dieser verkommenen Elite passiert hat, ist auf jeder „Gegen-Rechts-Party“ willkommen, findet die Toten Hosen ganz toll, weil die ja auch gegen Rechts sind und schaut dem kriminellen Bushido beim Rappen zu. Wer diese Gehirnwäsche durchlaufen hat, kann Karriere machen, wenn er nur fleißig den Katechismus des Erlaubten und Verbotenen verinnerlicht.

Auf allen Sendern läuft das gleiche Programm, alle Schulen buhlen brav um Anti-Rassismus-Preise, während türkisch-arabische Lümmel auf dem Schulhof offenen Rassismus gegenüber deutschen Kindern und Jugendlichen praktizieren. Gewürzt mit massenhaft verbreitetem Antisemitismus, dessen Gestank nicht einmal bis zu den schnarchenden Diskursverwaltern des Zentralrates der Juden durchdringt. Ein alltäglich wiederkehrendes Übel bis in den letzten Winkel der Republik, das von den grün-linken Predigern der Toleranz völlig ignoriert, allenfalls als rechte Scharfmacherei und als – was wohl, richtig – Rassismus gebrandmarkt wird, sofern man sich dagegen wendet oder auch nur die nackten Tatsachen erwähnt. Denn es gilt ja: Wehret den Anfängen! Gefahr von Volksverhetzung! Satirische Aufbereitung ist hier nicht mehr vonnöten, es kann nicht übertroffen werden, allein, das Lachen bleibt einem im Halse stecken. Heinrich Heine schrieb einmal über die pikante Symbiose von Subversion und Macht das folgende Fabel-Gedicht:

Aus der Zopfzeit

Zu Kassel waren zwei Ratten,
Die nichts zu essen hatten.
Sie sahen sich lange hungrig an;
Die eine Ratte zu wispern begann:

„Ich weiß einen Topf mit Hirsebrei,
Doch leider steht eine Schildwach dabei;
Sie trägt kurfürstliche Uniform,
Und hat einen Zopf, der ist enorm;

Die Flinte ist geladen mit Schrot,
Und wer sich naht, den schießt sie tot!“
Die andere Ratte knistert
Mit ihren Zähnchen und wispert:

„Des Kurfürsten Durchlaucht sind gescheit
Er liebt die gute alte Zeit,
Die Zeit der alten Katten,
Die lange Zöpfe hatten.

Durch ihre Zöpfe die Katten
Wetteiferten mit den Ratten.
Der Zopf ist aber das Sinnbild nur
Des Schwanzes, den uns verlieh die Natur;

Wir auserwählten Geschöpfe,
Wir haben natürliche Zöpfe.
O Kurfürst, liebst du die Katten,
So liebst du auch die Ratten;

Gewiß für uns dein Herze klopft,
Da wir schon von der Natur bezopft.
O gib, du edler Philozopf,
O gib uns frei den Hirsetopf,

O gib uns frei den Topf mit Brei,
Und löse ab die Schildwach dabei!
Für solche Huld, für solchen Brei,
Wir wollen dir dienen mit Lieb und Treu.

Und stirbst du einst, auf deinem Grab
Wir schneiden uns traurig die Schwänze ab,
Und flechten sie um dein Haupt als Kranz;
Dein Lorbeer sei ein Rattenschwanz!“

Es sind diese und all die anderen, noch ungenannten Widersprüche, Ungereimtheiten und Missstände, von denen der normal entwickelte Mensch allmählich die Nase voll hat. Gestrichen voll. Wenn die grüne Schickeria sich jetzt erstaunt fragt, warum man sie abstraft, so bräuchte sie lediglich durch jene Stadtteile zu schreiten, in denen der ohnmächtige Normalbürger unter den Folgen der Minderheitenhätschelung durch politisch korrekte Funktionäre zu leiden hat. An anderer Stelle wird noch zu erörtern sein, wie diese Ideologie den absurden EU-Apparat durchsetzt hat. Wenn dies hinreichend erhellt ist, wird man auch Mutti Merkel in einem anderen Licht betrachten, die selbst bereits in die grüne Richtung schielt.

Die Menschen wachen allmählich auf, sie beginnen, ihre Jahrzehnte währende Bevormundung, die Besserwisserei, die falsche Moral und den amtlichen Gesinnungsterror mit Gewalteinlage von der Straße zu hinterfragen. Die 68er-Revolte fing auch mit Fragen und kritischer Reflektion an, um letztlich im Gewaltexzess der RAF zu enden. Hoffen wir auf eine neue Revolte, die aus einer anderen Richtung kommt. Ihr vorläufiges Ergebnis wird eine neue Rechte sein, die sich nicht mehr verstecken muss, die aber auch frei sein wird von abstrusen neonazistischen, antisemitischen und anderen menschlichen Gemeinheiten.

Es geht um Freiheit, Individualität und Zukunft in einem starken Deutschland, das sich seiner Identität sicher weiß. Und diese Zukunft ist frei vom Modergestank der Gysis, Cohn-Bendits, Özdemirs, Roths, Trittins und derer vieler anderer. Flechte man ihnen einen Lorbeer aus Rattenschwänzen.

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