„Judenklatschen“ unter deutschen Muslimen

28. August 2013 12

Zum Jahrestag des antisemitischen Überfalls muslimischer Jugendlicher auf den Rabbi Daniel Alter in Berlin

Die sogenannte Kölner Klagemauer mit ihrer antisemitischen Hetze - Bild: Daniel Krause

Die sogenannte Kölner Klagemauer mit ihrer antisemitischen Hetze – Bild: Daniel Krause

Es geschah heute auf den Tag genau vor einem Jahr. Tatort: Berlin-Schöneberg. Am Nachmittag holte der Rabbiner Daniel Alter dort seine siebenjährige Tochter Naomi vom Klavierunterricht ab, wie jeden Dienstag. Für alle, die Daniel Alter nicht kennen: Von 1990 bis 2005 war er Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Ende 2012 erhielt er hierfür den Medienpreis Bambi in der Kategorie Integration als Auszeichnung.

An jenem 28. August 2011 ging Daniel Alter zusammen mit seiner Tochter durch Schöneberg nachhause. Auf dem Kopf trug der 53-Jährige dabei eine typisch jüdische Kippa. Plötzlich stellte sich ihnen ein Jugendlicher in den Weg  – offensichtlich arabischstämmig. Ob er Jude sei, fragte er Daniel Alter. Als dieser bejahte, schien sein Schicksal besiegelt. Sofort erschienen drei weitere Jungs auf der Bildfläche, wohl ebenfalls arabischstämmig.

Ein Entkommen war nicht mehr möglich, schon traf Daniel Alter der erste Schlag am Kopf. Die kleine Tochter musste hilflos zuschauen, wie man ihren Vater zusammenschlug. Zudem drohten die Angreifer damit, das Mädchen umzubringen. Es hagelte Beleidigungen gegen die Familie und deren jüdischen Glauben. Dem Rabbiner brach man das Jochbein, im Krankenhaus musste er im Gesicht operiert werden. Die Täter blieben flüchtig.

Der Zentralrat der Juden war alarmiert und appellierte zu Recht an die islamischen Verbände: Muslime in Deutschland sollten geschlossen gegen Antisemitismus eintreten. Die Adressaten reagierten jedoch ignorant und zurückweisend. „Muslime brauchen keine Lehrstunde“, posaunte schroff Ali Kizilkaya, Vorsitzender des Koordinierungsrates der Muslime. Es werde bereits etwas getan, behauptete er und gab den Ball großkotzig zurück: Wer über Antisemitismus rede, müsse gleichermaßen über Islamfeindlichkeit reden.

Im Zusammenhang mit dem Überfallopfer Daniel Alter sind solche Äußerung Paradebeispiele für muslimischen Ethnozentrismus, zudem für mangelnde Sensibilität. Haben hierzulande jemals jüdische Jugendliche einen Moslem überfallen? Ist „Moslem“ auf Schulhöfen ein Schimpfwort so wie „Jude“? Praktizieren Juden auch nur annähernd solch blutrünstige Machokulturen wie es zahlreiche Muslime tun? Und hetzen jüdische Medien gegen Muslime? Nein, es ist genau umgekehrt.

Dennoch schafften es die muslimischen Verbände damals geschickt, dass besagter Überfall auf Daniel Alter nicht länger in den Medien thematisiert wurde. Stattdessen heulten sie den gesamten Spätsommer 2012 hindurch Krokodilstränen wegen des lustigen Filmchens Die Unschuld der Muslime. Doch dieses ist ein anderes Thema. Lassen wir uns hiervon heute nicht ablenken und blicken anlässlich des Jahrestags des Schöneberger Überfalls auf den ausufernden Antisemitismus unter Muslimen in Deutschland.

Bereits im Jahr 2007 untersuchte das Bundesinnenministerium den Antisemitismus unter muslimischen Schülern in Deutschland. Bei ihnen waren judenfeindliche Gesinnungen dreimal so häufig verbreitet wie bei Nichtmuslimen. „Menschen jüdischen Glaubens sind überheblich und geldgierig.“ Diesem Satz stimmten 15,7 Prozent der muslimischen Schüler zu. Bei den Nichtmuslimen mit Migrationshintergrund betrug diese Quote 7,4 Prozent, bei Deutschen ohne Zuwanderungsgeschichte 5,4 Prozent.

Noch größere Aktualität besitzt ist eine Studie der Sozialforscher Viktoria Spaiser und Jürgen Mansel unter der Leitung Wilhelm Heitmeyers aus dem Jahr 2012. Diese Untersuchung trägt den Titel Vielfalt tut gut und bestätigt den Antisemitismus unter den befragten arabischstämmigen Jugendlichen:

  • „Juden haben in der Welt zu viel Einfluss.“ Dieser Aussage stimmten 35,8 Prozent der arabischstämmigen Jugendlichen zu, bei den deutschen ohne Migrationshintergrund waren es nur 2,1 Prozent. Genauso niedrig wie bei Letzteren ist die Zustimmung bei Migranten mit nichtmuslimischem Hintergrund.
  • „Durch die israelische Politik werden mir die Juden immer unsympathischer.“ Dieses bejahten 41,5 Prozent der arabischstämmigen und nur 2,9 Prozent der deutschen Jugendlichen. Bei den Migranten mit nichtmuslimischem Hintergrund waren es 3,1 Prozent.

Erschreckend ist auch, was mir eine Lehrerin aus Berlin berichtete: Im Deutsch-Unterricht der Hauptschule sollten Kinder darüber schreiben, wie sie sich ihre Welt in 50 Jahren wünschen. Ein muslimischer Siebtklässler schrieb daraufhin: „Es sollen keine Juden mehr auf der Welt leben.“ Wie der Junge auf diesen Wunsch komme, fragte ihn die Lehrerin. Der Schüler erzählte von einer Koranschule, auf welche ihn seine Familie geschickt habe. Im Juni 2012 wurde der mittlerweile alleinerziehende Vater zum Gespräch gebeten. Dieser verteidigte die Gesinnung seines Sohnes und verwies auf sein Heimatland Iran. Dieses werde schließlich permanent von Israel bedroht.

Die gleiche Lehrerin vermittelte mir den Kontakt zu einer weiteren Kollegin, ebenfalls aus Berlin. Diese unterrichtete ebenfalls an einer Grundschule, wo sie im Februar 2012 Folgendes erlebte: Sie ließ die Kinder nach Herzenslust malen, und einige zeigten ihr schließlich die Bilder. Aus der Rolle fiel eine Elfjährige, die einen Stall mit Affen zeichnete. Auf diese Tiere zeigte ein Pfeil, und an diesen schrieb sie „Juden“.

Beide Lehrerinnen hatten ihre Schulleitungen über den jeweiligen Vorfall informiert. Die Rektorinnen blieben jedoch untätig. Und ich unterstelle den Rektorinnen keinesfalls planmäßige Vertuschung. Der Grund- und Hauptschulalltag in Berlin (wie übrigens auch hier bei mir in den Großstädten Nordrhein-Westfalens) ist überfüllt von unzähligen handfesten Konflikten. Solange niemand bestohlen oder körperlich verletzt wird, schenkt man solchen „harmlosen Zwischenfällen“ keine Aufmerksamkeit. Dass „Jude“ auf Schulhöfen ein gängiges Schimpfwort ist, fällt Lehrkräften angesichts dessen kaum auf. Wer von uns Lehrern versteht schon Arabisch?

Denken wir an Bushido, dem bekanntesten deutschen Rapper, Sohn eines tunesischen Vaters. Ende 2011 zeichnete der Burda-Verlag das Jugendidol mit einem Preis für „gelungene Integration“ aus. Zu Recht bezeichnete die israelische Botschaft in Berlin diese Preisverleihung als „Schlag ins Gesicht aller Juden“. Denn Bushido rappte immer wieder antiwestliche und antisemitische Texte, sein Song „11. September“ verherrlichte islamistischen Terror.

Viele Schulkinder in muslimisch geprägten Stadtteilen Berlins oder Nordrhein-Westfalens erleben tagtäglich zuhause ein heftiges antisemitisches Fernsehprogramm, ausgestrahlt von Sendern in arabischen Ländern. In meinem Buch Als Linker gegen Islamismus bin ich intensiv auf diese permanente antisemitische Beschallung eingegangen, hier ein paar Beispiele von dem, was in den Wohnzimmern vieler muslimischer Familien in Berlin-Neukölln, Dortmund-Nordstadt oder Köln-Mülheim so läuft:

  • Eine Moderatorin fragt ein vierjähriges Mädchen, was es über Juden wisse. Antwort: „Sie sind Affe und Schwein.“ Von wem das Kind dieses wisse? „Von Allah im Koran!“ Die Moderatorin lobt das Mädchen als Vorbild für die arabische Jugend.
  • Eine Zeichentrickserie erzählt die Geschichte der Juden als die eines widerspenstigen Volkes. Dieses wollte dem Propheten Mohammed nicht gehorchen und wurde darum in Affen und Schweine verwandelt.
  • In einer Quizshow fragt der Moderator: „Ein Jude ist … a) eine Schlange, b) ein Schwein oder c) eine Kakerlake.“
  • Ein Zeichentrickfilm zeigt Juden beim Tunnelbau unter einer Moschee. Ziel dieser unterirdischen Operation: Sprengung der Moschee und Tötung möglichst vieler Muslime.
  • Ein Spielfilm stellt die Juden als grausame Ritualmörder dar, die Kinderblut zum Brotbacken nutzen.
  • In einem Musikvideo trampeln Kinder auf einer israelischen Flagge herum, die am Strand im Sand liegt. Immer mehr Kinder kommen hinzu, man wirft so lange Sand auf die Flagge, bis diese nicht mehr sichtbar ist. Gesungen wird dazu: „Jerusalem gehört uns Arabern, und das verfluchte Zion wird vernichtet!“ Flaggen arabischer Länder werden hochgehalten.

Ist es angesichts solcher medialer Dauerhetze verwunderlich, dass sich die (unter Muslimen ohnehin überproportional vorhandene Gewaltbereitschaft) schließlich in Überfällen wie jenem auf Daniel Alter niederschlägt? Und darin, dass „Jude“ auf deutschen Schulhöfen immer stärker als Schimpfwort gilt? Sogar darin, dass viele jüdische Kinder auf dem Schulweg Angst vor Überfällen durch muslimische Gleichaltrige haben müssen? In Brüssel erleben wir sogar schon jetzt, dass Juden aus (berechtigter) Angst vor Gewalt seitens radikaler Muslime aus ihren Wohnviertel wegziehen, weil sie dort nicht mehr sicher leben können.

Wie bereits oben angedeutet, wird die vermeintlich „verbrecherische“ Politik Israels oft von Muslimen angeführt, um den Antisemitismus hoffähig zu machen. Das erleben wir auch zwischen Kölner Hauptbahnhof und Kölner Einkaufsmeile immer wieder anhand der sogenannten Kölner Klagemauer (siehe Artikelbild), zu deren Bekämpfung ich meine Mitbürger bereits unter dem Titel „Kölner, reißt diese Mauer ein“ aufgerufen habe.

Bei der sogenannten Kölner Klagemauer handelt es sich um eine „Dauerausstellung“ mit mehreren Bildertafeln, die von den israelfeindlichen Aktivisten an mehreren Tagen pro Woche auf der Domplatte aufgestellt werden. Darauf zu sehen sind unter anderem Karikaturen, auf denen Juden als „Menschenfresser“ abgebildet sind. Vorzugsweise fressen Juden palästinensische Kinder, so die Darstellung der Bilder. Die vermeintlichen Unrechts-Taten des Staates Israel werden geschickt inszeniert, um übelsten Antisemitismus zu schüren.

„Ohne die Juden gäbe es keine Kriege auf der Welt“, poltert ein schrumpelhäutiger Greis im Vorbeigehen und zollt hierbei den israelfeindlichen Aktivisten durch Händeklatschen seinen Respekt.  Unterstützung bekommt er von jugendlichen Araber-Cliquen, die auf Nicht-Deutsch lautstark Parolen grölen, deren Tonlage etwa die Bedeutung „Heil Hitler“ vermuten lassen können. Der Vernichtungswille gegenüber den Juden ist eine bedeutende Gemeinsamkeit zwischen Adolf Hitler und vielen jungen radikalen Muslimen in Deutschland.

Der Betreiber dieser „Kölner Klagemauer“ ist ein polizeibekannter und überaus gefährlicher Hauptschullehrer namens Walter Herrmann. Wäre er nicht schon im Ruhestand, würde er wohl der „Lieblingslehrer“ vieler seiner Schüler sein. Denn gerade an Hauptschulen ist der Anteil radikaler Muslime besonders hoch, verbunden mit jener Israelfeindlichkeit, die auch Herrmann propagiert und welche den Nährboden für gefährlichen Antisemitismus schafft – für die Lust am „Judenklatschen“.

Für Juden in Köln ist ein Walter Herrmann schon längst viel gefährlicher als zum Beispiel ein Markus Beisicht (Pro NRW). Denn Walter Herrmann kann seine Thesen weitgehend ungestört auf der Domplatte verkünden. Die kommunalpolitischen, linksverblendeten Gutmenschen wie der Grüne Volker Beck oder SPD-Oberbürgermeister Jürgen Rothers ignorieren das alles. Gegen die Kölner Klagemauer vorzugehen könnte schließlich bedeuten, muslimisches Wählerklientel zu verschrecken. Sind solche wahltaktischen Erwägungen auch der Grund, warum sich Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit kaum Anteilnahme am Fall Daniel Alter zeigte?

Walter Herrmann nimmt in Kauf, dass sich durch seine israelfeindliche Hetze besonders die antisemitischen Muslime unter den Passanten bestätigt fühlen und ihm laut zujubeln und sich lobend um ihr herum versammeln. Endlich können sie ihrem Antisemitismus freien Lauf lassen und unverblümt von Hitler schwadronieren. Die Halbstarken unter ihnen fangen an zu schwärmen, wie das islamisierte Deutschland im Jahr 2040 wohl aussehen wird. Es wird ein Deutschland ohne Juden sein, versteht sich.

12 Comments »

  1. Spandauer 28. August 2013 at 10:11 - Reply

    Ach, gibt es diese unsägliche Kölner Mauer tatsächlich immer noch?!! Bin vor vier Jahren vom Rhein an die Spree gezogen und hatte diesen antisemitisches Hetzstand schon längst vergessen. Aber offenbar gehört dieser Hetzstand schon genauso zum Kölner Intventar wie der Dom.

  2. Fahni 28. August 2013 at 12:56 - Reply

    Volker Beck will Oberbürgermeister von Köln werden. Allein schon deshalb kann er es sich nicht leisten, etwas gegen diese Mauer zu sagen. Da würde er nämlich die vielen wahlberechtigten Muslime mit verstoßen.

  3. K.R. 29. August 2013 at 22:56 - Reply

    „…linksverblendete Gutmenschen…“. Und das schreibt Daniel Krause! Aber nicht nur die Linken, sondern auch die Politiker von den C-Parteien sind zu feige, das Kind beim Namen zu nennen. Letztere trauen sich ja nicht einmal die tagtäglichen Christenverfolgungen in den muslimischen Ländern zu thematisieren, sieht man von Herrn Kauder ab. Stattdessen bekommt der
    deutsche Michel seine soundsovielste Lektion in Vergangenheitsbewältigung
    und Antisemitismus verabreicht. Man betreibt aufwendig KZ-Gedenkstätten,
    baut riesige Mahnmale, verlegt Gedenksteine für deportierte Juden usw. und so fort. Aber diese unsägliche „Klagemauer“ steht immer noch. Volker Beck läßt sich in Moskau ganz couragiert von Schwulenhassern zusammenschlagen. Soll er sich doch einmal in einer Neuköllner Schule vor eine Klasse stellen und sagen: „Ich bin schwul!“

  4. Horst Stasius 2. September 2013 at 13:39 - Reply

    Lektüre dazu: „Der Weg nach Israel“. Eine Liebesgeschichte ohne Ende – oder mit einem unverhofften Ende, das vielleicht ein Anfang isi.

  5. Klaus Franke 9. September 2013 at 01:03 - Reply

    Dieser Daniel Krause tummelt sich also unter den Nazis/ Pro Köln und findet die gar nicht so böse, da sie doch ganz tolle Argumente hätten. wie die Medien es immer wieder behaupten. er bedankt sich letztendlich bei der Polizei, das sie Diese so toll beschützen.
    Krause scheint aus seiner Pupertäd noch nicht raus zu sein.
    Die Grünen werden sich bei Dr. Krause bedanken.

  6. Spandauer 10. September 2013 at 00:22 - Reply

    Klaus Franke, wenn Du „Pro Köln“ als „Nazis“ bezeichnest, dann verwendest Du den Begriff „Nazis“ genauso unreflektiert-inflationär wie viele andere den Begriff „Rassismus“ inflationär verwenden. Und dass die Polizei diese Partei beschützt, ist ein wichtiger und richtiger Vorgang in einem Rechtsstaat, welcher den faschistischen Salafismus abwehren will.

  7. Klaus Franke 13. September 2013 at 00:54 - Reply

    Die Polizei ist auf dem rechten Auge blind und beschützt immer die Falschen.

    http://www.wz-newsline.de/lokales/wuppertal/gruene-polizei-auf-dem-rechten-auge-blind-1.780191

  8. Klaus Franke 18. September 2013 at 13:57 - Reply

    Lieber Daniel Krause,

    Folgenden Artikel solltest Du Dir einmal zur Brust nehmen, falls Du neuerdings nicht auch zensierst, wie Dein Freund Gerd Buurmann von seinem Hass Bloog Tapfer im Nirgendwo

    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19448

  9. E.C. 31. März 2014 at 15:31 - Reply

    Was hat der Überfall in Berlin eigentlich mit dem Protest gegen Israels Politik zu tun? Weil der Überfall antisemitisch war, darf Israel wieder mal alles?
    Die Behauptung, die Rechtsradikalen von den Pro-Parteien seien harmlos, kann man sich hier auch ruhig verkneifen. Sie sind es nicht, allerdings sind sie langsam aber sicher von der Israellobby ins Herz geschlossen worden. Kein Wunder, haben doch beide Gruppierungen ein gemeinsames Feindbild: Den bösen Muselmann. Die zahlenmäßig kleine Israellobby bekommt Zulauf vom rechten Rand und sie wiederum löst die Rechtsradikalen vom Ausschwitz-Bann, der nun einmal seit den 40er Jahren über allem hängt, was sich rechts von der CDU hier herumtummelt. Mit Duldung von Bfroder,Graumann und Co bölkt es sich „Türken ‚raus“ doch viel freier, nicht wahr?

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