Rückblick auf den Fall Jonny K.

13. August 2013 14

Vor dem Urteil: Tathergang, schlampige Behörden und politisch korrekte Medienabgründe

Der Autor bei der Mahnwache am Tatort auf dem Berliner Alexanderplatz

Der Autor bei der Mahnwache am Tatort auf dem Berliner Alexanderplatz

Spannung am Landgericht Berlin: Die Staatsanwaltschaft hat Haftstrafen zwischen zweieinhalb und fünfeinhalb Jahren für die Totschläger von Jonny K. gefordert. Am Donnerstag dieser Woche wird in das Urteil erwartet. Zeit für einen Rückblick: Rückblick auf Tathergang, Rückblick auf schlampige Behörden sowie Rückblick auf politisch korrekte Medienabgründe.

Es geschah am 14. Oktober 2012 am Berliner Alexanderplatz. Für Jonny K. war es der frühe Sonntagmorgen nach einer durchgefeierten Nacht. Um etwa vier Uhr verließ der 20-Jährige den Musikclub unterm Fernsehturm. Sein 29-jähriger Freund Kaze C. war so betrunken, dass Jonny ihn stützen musste. Doch die beiden schafften es nicht mehr bis zur nächsten Haltestelle. Nicht, weil das Stützen so schwer war. Sondern wegen sechs  jungen Männern, die beide gar nicht kannten. Sechs junge Männer, die sie nie zuvor im Leben gesehen hatten. Männer, mit denen sie niemals etwas zu tun gehabt hatten.

Unvermittelt schlugen die Angreifer auf Jonny und seinen Freund ein. 1 Und das immer und immer wieder. Beide lagen am Boden und wurden immer weiter malträtiert. Passanten wurden aufmerksam – einzugreifen traute sich jedoch niemand. Polizei und Notarzt trafen zu spät ein. Der asiatisch-stämmige Deutsche starb an seinen Gehirnblutungen.  Die türkischen Brutalos hatten ihn grundlos (!) totgeschlagen und totgetrampelt. Sein Freund Kaze überlebte schwer verletzt. Er musste im Krankenhaus mehrfach operiert werden.

Die Polizei konnte den 19-jährigen Osman A. als (mutmaßlichen) Täter ermitteln. Später stellten sich zwei Komplizen der Polizei: der 19-jährige Mehmet E. und der 21-jährige Melih Y. Dass die Ermittlungsrichter beide wegen „fehlender Fluchtgefahr“ sofort wieder laufen ließen, empörte viele Bürger. Noch mehr Kopfschütteln ernteten deutsche Behörden im Zusammenhang mit einem der drei Flüchtigen: Den offensichtlichen Haupttäter Onur U. vermutete die Polizei zu Recht in seiner türkischen Heimat. Doch im Gegensatz zu den entsendeten Zielfahndern waren es Journalisten, die den 19-Jährigen dort ausfindig machten. Großmundig versprach Onur U. den Reportern der Bild-Zeitung, sich demnächst mit Anwalt freiwillig stellen zu wollen. Doch wer dieses glaubte, wurde enttäuscht – Onur U. sonnte sich weiter im warmen Süden.

Noch am gleichen Sonntag ging die brutale Prügelattacke in ganz Deutschland durch die Medien. In der Woche darauf wurden die Berichte immer weiter intensiviert. Es ging darum, aus welcher Disco Jonny gekommen war. Und darum, in welchem Club die Täter vermutlich gefeiert hatten. Und um Jonnys genaue Todesursache, ebenso um Kazes Verletzungen und um die vermutliche Anzahl der Täter. Doch Hinweise auf deren „südländisches“ Aussehen lieferten Zeitung und Rundfunk nur ganz selten, obwohl die Polizei schon früh von einem türkischen Hintergrund ausging. Erst Wochen später – als Bild den Haupttäter in der Türkei ausgemacht hatte – war dieses Tabu für alle Medien gebrochen.

Ist es wirklich diskriminierend, die Herkunft zu erwähnen? Machen sich Medien in solchen Fällen tatsächlich des Rassismus schuldig? Das sagen die Richtlinien des deutschen Presserates: „Besonders ist zu beachten ist, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber  Minderheiten schüren könnte.“ So steht es in Ziffer 12 des Pressekodexes, auf dessen Grundlage der Presserat gelegentlich Journalisten in die Schranken weist.

Wenn in Leipzig oder Dresden ausländische Mitbürger angegriffen und schwer verletzt werden, stürzen sich Zeitungen offensiv auf die Herkunft der Täter. So nehmen hochengagierte Journalisten gern sächsische Kleinstädte nahe der polnischen Grenze ins Visier. Man habe schon immer gewusst, dass diese „rechte Hochburg solch braune Brut hervorbringen“ würde. Die traditionsreiche Seite 3 im Berliner Tagesspiegel wetteifert mit der Süddeutschen um jedes noch so kleine Detail. Auf welche Schule sind die jungen Täter gegangen? In welchem Jugendclub hingen sie ab? Lernten sie sich erst in der Fahrschule kennen? Und ist der Betreiber dieser Fahrschule NPD-Mitglied? Sind ihre Väter arbeitslose Handwerker oder ihre Mütter alleinerziehend? Ach ja, Sachsen ist als einziges Ost-Land recht christlich – fragen wir also den Pfarrer: Hatten Sie die Täter damals als Konfirmanden? Haben Sie schon damals an ihnen verzweifelt? Wann hatte Täter A seine erste Freundin, und war Täter B ein verkappter Schwuler? Selbst die Unschuldsvermutung wird hierbei höchst stiefmütterlich behandelt.

Manche Einwohner dieser Kleinstädte, durchaus auch Ostdeutsche insgesamt, könnten sich diskriminiert fühlen angesichts solcher serienhaften Berichte. Bezüglich der türkischen Herkunft von Jonnys Totschlägern legten Journalisten den Pressekodex deutlich penibler aus. Das deckt sich auch mit meinen eigenen Erfahrungen in diversen Redaktionen. Als freier Mitarbeiter nordrhein-westfälischer Tageszeitungen verinnerlichte ich zwangsläufig dieses Ungleichgewicht journalistischer Gepflogenheiten.

Die jährliche Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) von Berlin ist ein dickes Werk von rund 200 Seiten. Hochrelevantes zur Ausländerkriminalität enthält ein Unterkapitel des hinteren Teils. Für verschiedenste Arten von Delikten ist dort der Anteil ausländischer Tatverdächtiger aufgelistet. Dieser beträgt bezogen auf alle Straftaten 34,3 Prozent. Bei illegalem Heroinhandel beträgt der Anteil ausländischer Tatverdächtiger sogar 83,3 Prozent und bei Taschendiebstahl 75,5 Prozent. Richtig interessant werden diese Zahlen erst durch Vergleich mit einem anderen Wert, nämlich mit dem Ausländeranteil an der Einwohnerschaft Berlins: Der Ausländeranteil der melderechtlich registrierten Einwohner in unserer Hauptstadt beträgt 13,7 Prozent.

Unter „Ausländern“ versteht die Statistik nur Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft. Aussagekräftiger wären Statistiken, welche anstelle von Staatsbürgerschaften das Kriterium „Migrationshintergrund“ mit einbeziehen. Solche Analysen sind allerdings sehr aufwändig und finden daher nur begrenzt Anwendung.

Seit 2008 agieren in Berlin polizeiliche Statistiker zumindest ansatzweise in dieser Richtung. Programme ermöglichen es den Sachbearbeitern, einen eventuellen Migrationshintergrund von Tatverdächtigen zu erfassen. Diese Erhebungen beschränken sich auf unter 21-Jährige, die mit folgenden Delikten in Erscheinung treten: Rohheitsdelikt, Mord und Totschlag sowie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung. Die Beschränkung auf ausgerechnet diese Delikte ist soziologisch fundiert. Kulturelle Hintergründe sind hier besonders stark zu vermuten. „Rohheitsdelikte“ bezeichnen solche Taten, bei denen Gewalt tendenziell den Charakter eines „Selbstzwecks“ einnimmt – wie bei dem Überfall auf Jonny K. und Kaze C.

Bei solchen Delikten haben 32 Prozent der Berliner Tatverdächtigen eine ausländische Staatsbürgerschaft. Weitere 41,5 Prozent sind deutscher Staatsbürgerschaft mit Migrationshintergrund. Zusammen machen Ausländer und eingebürgerte Migranten somit 73,5 Prozent aller Tatverdächtigen aus. Wie erwähnt bezieht sich diese Erhebung nur auf Jugendliche bis einschließlich 20 Jahren. In dieser Altersgruppe haben  Ausländer und eingebürgerte Migranten einen Anteil von 43,1 Prozent an der Bevölkerung.

Vertreter politischer Korrektheit bezweifeln gern die Aussagekraft solcher Statistiken. Doch die Gegenargumentation hinkt.

  • Zwar ist es richtig, dass für Ausländer Delikte in Frage kommen, die Deutsche überhaupt nicht begehen können. Dazu gehören etwa Delikte im Zusammenhang mit Asylbetrug oder sonstigen Aufenthaltsbestimmungen. Doch solche Delikte lassen die polizeilichen Statistiken schon seit Jahren bewusst unberücksichtigt, wenn die Kriminalität von Ausländern mit jener von Deutschen verglichen wird.
  • Zwar ist auch richtig, dass Sozialschwache generell häufiger straffällig werden als Bessersituierte, und dass Ausländer und Migranten überdurchschnittlich unter den Sozialschwachen vertreten sind – doch längst haben Statistiker bewiesen: Selbst innerhalb einer gleichen Einkommensschicht sind Ausländer deutlich krimineller als Deutschstämmige. Auf die kulturellen Ursachen hierfür gehe ich gleich ein.
  • Der Anteil hierzulande illegal eingereister Personen an den Tatverdächtigen ist in der polizeilichen Statistik überhaupt nicht erfasst. Insofern sind die genannten Zahlen nicht zu Lasten, sondern eher zu Gunsten von Ausländern verzerrt.

Diese drei Punkte habe ich gutmenschelnden Linken oft dargelegt – bis hierhin verhielten sie sich meistens noch einsichtig, zumindest betreffend des hohen Ausländer- und Migrantenanteils unter den Tatverdächtigen. Bezüglich der Ursachen entfachten sie wiederum ein Feuerwerk politischer Korrektheit, meist mit diesem Refrain: „Das hat doch alles gesellschaftliche Gründe.“ Derlei hohle Phrasen richten den Zeigefinger mal wieder auf uns Deutsche.

Ja, die hohe Ausländer- und Migrantengewalt hat tatsächlich „gesellschaftliche“ Ursachen. Dieser Aussage kann streng genommen niemand widersprechen. Allerdings liegen die Hauptursachen in einer ganz bestimmten Gesellschaft, nämlich innerhalb der Ausländer- und Migrantenkultur. Und: Gewalt hat direkt etwas mit Islam zu tun.

Im Jahr 2010 veröffentlichte das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) eine aufklärende Studie. In Zusammenarbeit mit dem Innenministerium basierte diese auf einer Untersuchung von 45.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren, darunter 10.000 Migranten. Insbesondere analysiert wurde der Zusammenhang zwischen Gewaltbereitschaft und Religionszugehörigkeit. Bei letzterem Faktor wurden auch graduelle Unterschiede berücksichtigt: Ist jemand ein strenggläubiger Moslem beziehungsweise Christ oder wird der Glaube eher „gemäßigt“ gelebt? Die zentralen Ergebnisse der Studie sind folgende:

  • Insgesamt ist die Gewaltbereitschaft bei Migranten deutlich größer als bei deutschen Jugendlichen. Das gilt für muslimische Migranten ebenso wie für christliche.
  • Je gläubiger muslimische Migranten sind, desto stärker befürworten sie Gewalt. Bei sehr religiösen Muslimen beträgt diese Quote 23,5 Prozent, bei „etwas religiösen“ hingegen sind es mit 19,6 Prozent schon etwas weniger.
  • Bei christlichen Migranten ist es genau umgekehrt: Je stärker sie im evangelischen oder katholischen Glauben verwurzelt sind, desto weniger befürworten sie Gewalt. Bei den sehr religiösen beträgt die Quote nur noch 12,4 Prozent – im Gegensatz zu 21,8 Prozent bei den weniger gläubigen Christen.
  • Die Gründe für die muslimische Gewaltneigung hängen mit den typischen Merkmalen des islamischen Glaubens zusammen: Akzeptanz und Förderung von Machokultur, antiquierte Vorstellungen von Männlichkeit. Tatsächlich sind muslimische Mädchen deutlich seltener gewaltbereit als muslimische Jungen. Dieser Unterschied zwischen den Geschlechtern ist größer als bei deutschen Jugendlichen.

Als Soziologe liegt es mir nahe, das sozialisationstheoretische Modell von Wilhelm Heitmeyer heranzuziehen. Dieses Modell ist auch als Desintegrationsansatz bekannt und beinhaltet folgende Theoreme:

  • Individualisierung ist das Kennzeichen der modernen gesellschaftlichen Entwicklung. Der Lebensweg von Menschen wird offener und abhängig von individuellen Entscheidungen. Biographie wird als Lebensaufgabe in das individuelle Handeln jedes Einzelnen gelegt.
  • Auf der „Gewinnerseite“ stehen Jugendliche, die sich über mehr Selbstbestimmung und Entscheidungsspielraum freuen. Sie wissen die Freiheiten der westlichen Gesellschaft für sich zu nutzen und genießen ein freies und mündiges Leben.
  • Die „Verliererseite“ verkörpern jene Jugendlichen, die den Verlust traditioneller Zusammenhänge kaum verkraften. Ohne bindende Normen und Werte sind sie unsicher und orientierungslos. Dies führt bei ihnen zu Frustration bis hin zur Aggression. Hiermit überspielen sie ihre Unsicherheit.
  • Die Sehnsucht nach Zugehörigkeit und Zusammenhalt macht solche Jugendlichen anfällig für extremistische Ideologien. Sie stärken ihre Identität durch Ablehnung und Bekämpfung von Menschen, die vom eigenen Weltbild abweichen.

Natürlich liegt auch Verantwortung auf deutscher Seite. Durch bessere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt könnten solche Jugendlichen zu besserer Integration gelangen. Allerdings hat Deutschland seine diesbezügliche Bringschuld bereits weitgehend eingelöst. Muslimische Machokulturen erweisen sich hingegen als Integrationshindernis. Noch immer werden Jungen zu Tapferkeit und Kampfwillen erzogen, zu Beschützern und Verteidigern ihrer Familien und Frauen. Frustration entsteht, wenn die moderne Gesellschaft die erworbenen Tugenden gar nicht mehr „abruft“. Wenn der erworbene Schutzinstinkt gegenüber dem „schwachen“ Geschlecht plötzlich brachliegt. Und wenn deutsche Jungen dank sensibler Smartheit – und Sinn für Gleichberechtigung – bei den Mädchen die Nase vorn haben. Für manch konservativen Moslem bricht eine Welt zusammen; es brodeln Neid und Hass auf alles Westliche. Ob Salafisten-Vollbärte eine Trotzreaktion auf die Frauenemanzipation sind? Weil Bartwuchs eine Bastion ist, bei der Frauen nicht hinterherkommen? Nun, wie dem auch sei: Bei geringstem Anlass bricht besagter Frust in Gewalt aus. Die konkreten Opfer ergeben sich mitunter zufällig. So wie Jonny und Kaze am Berliner Alexanderplatz.

Wozu diese theoretischen Ausführungen? Nun, man lese noch einmal den Pressekodex: „In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.“ Ist es angesichts der getätigten Ausführungen noch abwegig, einen solchen Sachbezug anzunehmen? Wer dieses bestreitet, sollte konsequenterweise auch die Geschlechtszugehörigkeit der Täter verschweigen, aus Gründen des Sexismus. Und beißt ein Hund ein Kind tot, berichtet man besser von einem „bissigen Lebewesen“, alles andere wäre tierfeindlich.

In den meisten Fällen von Alltagsgewalt verschleiern Polizei und Presse muslimische Hintergründe. Etwa dann, wenn machohafte Halbstarke junge Mädchen sexuell belästigen. Die Opfer sind dabei selten muslimisch. In meinem Kölner Stadtteil Mülheim häufen sich Vergehen gegenüber deutschen Frauen; dies gilt für unsittliche Berührungen ebenso wie für Handtaschenraub. Ein Kopftuch scheint potentielle Täter jedoch abzuschrecken.

Zurück zum Fall Jonny K. – dieser prägte meinen gesamten Herbst 2012. Zwei Tage nach dessen Tötung reiste ich nach Berlin. Am Alexanderplatz fand ich schnell den Weg zum genauen Tatort. In Sichtweite stutzte ich und blieb stehen: Einige jener Leute, die dort zu Dutzenden im Trauerkreis weilten, kamen mir mächtig bekannt vor. Wo war ich diesen biederen Rentnern und Hausfrauen bloß schon mal begegnet? Dann fiel es mir wieder ein. Pro Deutschland lautete der Schriftzug auf ihren Pappen – ein paar der Anwesenden hatte ich im Juni 2012 in Köln-Deutz bei der Demonstration gegen radikale, faschistoide Salafisten gesehen.

Ich fragte ich mich, warum linke und liberale Berliner mit ihren Aktionen hinterherhinkten? Im Fall Jonny war Pro Deutschland die erste Gruppierung, die eine Mahnwache angemeldet hatte – erstmalig am Tag der Tat. Waren denn andere Parteien nicht auf diese Idee gekommen? Oder hatten sie den Anlass hierfür gar nicht gesehen? Würden sie bei einem türkischen Opfer deutscher Herkunft genauso nachhinken?

Erst zwei Wochen später folgten Hunderte von Menschen einer Zeremonie mit Klaus Wowereit. Kulturelle Hintergründe der Jugendgewalt sprach dieser allerdings nicht an. Logisch, weder möchte der regierende Bürgermeister sein Stadtklima „schlechtreden“ noch seine türkischen Wähler verärgern. Deren Vertreter lassen sich nun einmal nicht gern auf solche Vorfälle ansprechen.

Lesen Sie mehr über Studien zum Verhältnis von Islam und Gewalt beim Forschungs- und Dokumentationsprojekt www.islamdebatte.de:

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Notes:

  1. Bei der Rekonstruktion des Tathergangs stellte sich heraus, dass zunächst eine dritte Person, die mit Jonny und Kaze unterwegs war, angegriffen wurde. Als letztere diesem Dritten halfen, wurden sie attackiert.

14 Comments »

  1. queschsliv 13. August 2013 at 13:58 - Reply

    Sehr guter Kommentar! Ich stimme dem Autor vollkommen zu.

  2. andrij sytnyk 13. August 2013 at 13:59 - Reply

    Zuallererst mein Beileid an den Toten und die Überlebenden dieser Tragödie.

    Deutsche Männer / Jungs haben keine grösseren Chancen bei Mädchen weil sie systematsich zur Passivität und Selbsthass erzogen werden. Die Gesellschaftliche Stimmung im Film und Fernsehen trägt sein übriges dazu bei.

    Die Erziehung der Jungs zur Kampfbereitschaft und zum Beschützer ist korrekt und richtig. Dass ist ein wichtiges Element dessen wie man Jungs und Männer erziehen muss. Gerade die aktuelle Situation beweist es wieder einmal.
    In dem Augenblick wo eine Gesellschaft keine robusten Verteidiger hat – ob an den Grenzen oder innerhalb der Gemeinschaft – kommen andere und setzen sich mit stumpfsinniger Brutalität durch.

    Dieses Wissen haben wir in Europa gehabt, es fusst schon in Platons „Der Staat“ über die Diskussion dass die Verteidiger Philosophen sein müssten und geht natürlich über zum Naturrecht in dem Verteidigung immer Gerecht ist. Man muss schon wissen was „Gut“ ist, um gerecht und korrekt verteidigen zu können.

    Aber da wir ja die Religion und Philosophie der „Toten weissen Männer“ weggeworfen haben, stehen wir vor den geistigen Ruinen unserer Zeit.

    Erst in neuerer Zeit ist es anscheinend Mode sich völlig zu entwaffnen und zu lähmen. Feigheit und geistige Impotenz als Pazifismus getarnt. Männer sind ja böse Machoschweine haben viele Feministinnen geschrien. Jetzt merken sie vielleicht dass ihre Sichtweise falsch war.

  3. Giftzwerk 13. August 2013 at 15:06 - Reply

    Hatürlich sind diese und andere Gewalttaten der Muslemischen Jugend ausschlislich auch deshalb motiviert, da es ja als Befehl im Koran verlagnt wird. Alles andere ist meiner Meinung nach ausgemachtet Humbug und verniedlichung der Tatsachen. Denn im Koran steht ja „tötet die Nichtgläubigen wo immer man sie trifft“ und das ist eindeutig. So Eindeutig sind auch die Tritte gegen den Kopf als vorsätzlicher Mord anzusehen und nicht verniedlicht als Körperverletzung mit Todesvolge wie es gehandhabt wird aus purer Angst „verheisigt“ zu werden.

  4. Jan R. 13. August 2013 at 15:19 - Reply

    warum kommentiert Daniel Krause nicht den Fall des ermordeten Daniel Siefert? Hier ist die menschenverachtende Fratze der Linken noch viel besser sichtbar geworden. Schade.

  5. mindx 13. August 2013 at 15:53 - Reply

    Editorische Notiz der Chefredaktion vorab: Aus Gründen der bei uns sehr geschätzten Meinungsfreiheit veröffentlichen wir diesen Leserkommentar, von dem wir uns natürlich ausdrücklichst distanzieren. Der Leserbrief verdeutlichst aber, wie viele Muslime (z.B. über Homosexuelle, vgl. auch Studie: Türken in Deutschland) denken und in ihrem ideologischen Gefängnis verfangen bleiben:

    Also meiner Meinung nach sollten Schwule Menschen zum Arzt gehen und sich von ihrer Krankheit heilen lassen anstatt hier den Islam schlecht zu machen.
    Denn ein Mensch der nicht Frauen sondern Männer Liebt ist Krank und braucht einen Arzt, den Normal ist dieser nicht. Denn eine Religionsgemeinschaft die Liebe und Frieden will, mit Kriminellen gleichzustellen ist Krank und zeugt von Hass gegen Menschen.
    Wie kann es sein das ein Schwuler der sein Bekanntheitsgrad verbessern will gleich gegen Muslime hetzt, sowohl im Koran geschrieben steht > wenn jemand einen Menschen tötet, es so ist, als ob er die ganze Menschheit getötet habe: …<

    Lieber Schwuler Daniel Krause Sie sind meiner Meinung nach ein Menschenhasser und da Sie den Islam mit Kriminellen taten gleichstellen wollen sind Sie auch noch Islamophob.

    Lieber Homosexueller Daniel Krause wenn Sie berühmt werden wollen dann lassen Sie den Islam aus dem Spiel denn hätten Sie den Koran gelesen wüsten Sie das der Islam eine Religion der Liebe ist.

  6. Charles Atlas 13. August 2013 at 16:03 - Reply

    Hier einer der Kommentare, die ich nach dem Mord an Jonny K abgegeben habe:

    Betrifft: Ermordung von Jonny K. auf dem Alexanderplatz (Berlin) in der Nacht zum 14.10.2012

    Hat eigentlich der ZEIT-Feuilletonchef Jens Jessen (ich zitiere aus WIKIPEDIA:)

    “Kritisiert wurde sein Kommentar zur Debatte um die Jugend- bzw. Ausländerkriminalität: In seinem Videoblog fragte Jessen vor dem Hintergrund eines Gewaltverbrechens in der Münchener U-Bahn, „ob es nicht zu viele besserwisserische deutsche Rentner gibt, die den Ausländern hier das Leben zur Hölle machen“. Wenn solche „Spießer“ aufträten, entstehe eine „Atmosphäre der Intoleranz, vor deren Hintergrund man Gewalttaten spontaner Natur beachten muss.“ Kritiker warfen ihm vor, er schreibe damit dem Opfer des Gewaltverbrechens Schuld zu. ” (Zitat Ende)

    … hat eigentlich J.J. bereits einen Kommentar verfasst, in dem er den ermordeten Jonny K. als den eigentlich Schuldigen hinstellt? Immerhin ist auf den Fotos, die veröffentlicht wurden, seine ostasiatische Herkunft deutlich ersichtlich – seine Mutter und vermutlich auch sein leiblicher Vater stammen aus Thailand. Nun ist ja allgemein bekannt, dass Kinder und Jugendliche aus Ost- und Südostasien in Deutschland (wie auch in Frankreich, den Niederlanden, den USA und vielen anderen Ländern, in die sie bzw. ihre Eltern oder Großeltern emigriert sind) durch hervorragende Leistungen in der Schule und generell dadurch auffallen, dass sie eben NICHT auffallen – zumindest nicht negativ. Damit bilden sie einen deutlichen Kontrast zu Einwanderern aus einem bestimmten “Kultur”kreis, die ihnen ihre Beliebtheit bei den Deutschen (Niederländern, Franzosen…) heftigst neiden.

    Hierauf könnte Jessen sein Plädoyer für die Mörder stützen:

    – Es gibt unter den Schülern in Deutschland und überhaupt in Westeuropa zu viele chinesische, vietnamesische, koreanische, japanische… Streber, die mit ihrer Intelligenz und Lernwilligkeit den armen, ausgegrenzten, diskriminierten Arabern und Türken das Leben zur Hölle machen;

    – Infolge des immer weiter anwachsenden Bildungsgefälles zwischen Ostasiaten einerseits und Jugendlichen aus dem islamischen “Kultur”kreis andererseits entsteht bei den Letztgenannten zunehmender Frust, welcher sich verständlicherweise in Gewalttaten spontaner Natur entlädt…

    Wie bitte? Och, da nich für, Herr Jessen! Gern geschehen!

  7. Anon Ymos 13. August 2013 at 17:18 - Reply

    Guter Artikel, aber deutlich zu Soziologie-lastig (was bei einem Soziologen als Author natürlich auch nicht verwundert). Die Biologie ist in diesem Fall aber viel eher das relevante Fach.

    Es geht in der Evolution (auch der kulturellen) eben immer um Vorteile – für das Individuum, die Familie, den Stamm, das Volk, die Religionsgemeinschaft etc., und die Evolution ist dabei rein erfolgsorientiert.

    Jede Strategie, die erfolgreich ist, ist auch gut, egal ob es eine verfeinerte Strategie der Schwäche ist (zB das Gutmenschentum, das Priestertum) oder eine eher primitive Strategie der Stärke (Moslems, Skinheads).

    Wer in der Gruppe ist und stark, kann und wird dies solange zu seinem Vorteil ausnutzen, wie ihn niemand daran hindert. Da braucht es weder schwere Kindheit noch sozial schwaches Elternhaus. Unsere Vorfahren die anarchische Zeiten ohne Funktionierende Staatsmacht erlebt haben könnten ein Lied vom völligen Ausgeliedertsein gegenüber auch recht kleinen Gruppen bewaffneter brutaler junger Männer singen.

    Richter, Staatsanwalt, und diejenigen die sie als Systemmarionetten von oben steuern haben sich hier zu Komplizen der Mörder gemacht, und ein wichtiges Signal an alle jugendlichen Moslembanden ausgesendet: ihr dürft ruhig (Deutsche) töten.

  8. Averroes 13. August 2013 at 18:23 - Reply

    Sehr guter Artikel!

    Es ist allerdings abwegig, das mit den Bärten bei den Salafisten auf eine „Trotzreaktion auf die Frauenemanzipation“ zu schieben. Das ist schlicht einem Nacheifern des religiösen Vorbilds Mohammed geschuldet.

    Nanu, ist mein Kommentar nun angekommen?

  9. Fahni 13. August 2013 at 19:15 - Reply

    Einen solchen Lehrer hätte ich gern. Gerade unter Sozialkundelehrern wimmelt es sonst nur so von linksverblendeten Multikulti-Träumern.

  10. H.R. Vogt 14. August 2013 at 16:34 - Reply

    Tja da kann sich Philip Rösler wohl freuen , dass er nicht mehr ohne mehr Bodyguards in Berlin unterwegs sein muß.

  11. Kehrhelm 15. August 2013 at 13:43 - Reply

    „Besonders ist zu beachten ist, dass die Erwähnung Vorurteile gegenüber Minderheiten schüren könnte.“

    Wie entstehen Vorurteile? Sie entstehen durch Fehlinformationen, z.B. im Elternhaus, im Freundeskreis, durch die Medien.
    Vorurteile entstehen nicht dadurch, dass man etwas beobachtet und daraus Schlüsse zieht. Wenn man einem Neger begegnet, der streng riecht und sofort urteilt, dass „die Neger“ tatsächlich stinken, liegt das nicht an diesem eigens erlebten Fall, sondern daran, dass man schon vorher die falsche Lehre bekommen hat, dass Neger stinken.

    Vorurteile werden aus Desinformation geboren und NICHT, weil man die Wahrheit über Vorfälle berichtet. Insofern ist’s auch Quatsch, dass Vorurteile gegenüber Ausländern dadurch geweckt werden, dass die Presse die Herkunft der Straftäter nennt. Im Gegenteil, es werden ständig Vorurteile gegen die Einheimischen geschürt, indem der falsche Eindruck propagiert wird, die Deutschen seien besonders rassistisch. So z.B. beim Fall Daniel S. in Kirchweyhe, der von Ausländern brutalst getötet wurde und der Bürgermeister veranstaltete „vorbeugend“ einen Terz ‚gegen Rechts‘, damit jetzt nicht Vorurteile gegen Ausländer entstünden!!!

    Absurdistan!

  12. Thomas Dorowski 15. Juli 2014 at 23:42 - Reply

    So einen scharfsinnig beobachtenden und unbestechlichen Lehrer hätte ich mir als Schüler früher auch gewünscht.

    Viel Glück Ihnen auf ihrem schwierigen Weg, Herr Krause.

    Thomas Dorowski, Karlsruhe

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