Welche Partei steht wo?

12. August 2013 0

Der Bundeswahlleiter informiert: So sehen die Stimmzettel zur Bundestagswahl 2013 aus

Wo kann man am 22. September 2013 sein Kreuz setzen? - Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Wo kann man am 22. September 2013 sein Kreuz setzen? – Bild: Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Am 22. September 2013 dürfen die deutschen Staatsbürger einen neuen Bundestag wählen. Kürzlich entschied der Bundeswahlleiter, welche 34 Parteien letztlich antreten dürfen – und damit auf dem Stimmzettel landen. Dieser sieht übrigens in allen 299 Wahlkreisen etwas anders aus. Zumindest auf der linken Seite, wo die Wähler ihre Erststimme für den Wahlkreiskandidaten abgeben können.

In der rechten Spalte finden sich die Landeslisten der Parteien. Deren Reihenfolge wiederum richtet sich laut Paragraf 30 des Bundeswahlgesetzes nach der Zahl der Zweitstimmen, die die einzelnen Parteien bei der letzten Bundestagswahl 2009 in dem jeweiligen Bundesland erzielt haben. Die übrigen Parteien sind in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Somit ist die Reihenfolge der Parteien auf den Stimmzetteln innerhalb jedes einzelnen Bundeslandes einheitlich. Oder andersherum ausgedrückt: In jedem Bundeland sieht die rechte Seite des Stimmzettels anders aus.

Bei der Bundestagswahl 2013 nimmt die CDU in zwölf Ländern den Listenplatz 1 ein (in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im Saarland), in zwei Ländern steht Die Linke an erster Stelle (in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt), in Bremen ist dies die SPD und in Bayern die CSU.

Den Listenplatz 2 belegen in zehn Ländern die SPD (in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern, Baden-Württemberg und im Saarland), in vier Ländern Die Linke (in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Sachsen und in Thüringen) und in zwei Ländern die CDU (in Bremen und in Sachsen-Anhalt).

Auf dem Listenplatz 3 stehen in sieben Ländern die FDP (in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg), in fünf Ländern die SPD (in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Berlin, Sachsen und in Thüringen), in zwei Ländern die Grünen (in Hamburg und in Bremen), die CDU in Brandenburg und Die Linke im Saarland.

Den Listenplatz 4 haben in acht Ländern die Grünen (Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg) inne, in sieben Ländern die FDP (Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und im Saarland) und in Bremen die Linkspartei.

Den Listenplatz 5 belegen in acht Ländern die Partei Die Linke (in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Bayern und in Baden-Württemberg), in sechs Ländern die Grünen (in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und im Saarland) und in zwei Ländern die FDP (in Bremen und Berlin).

Auch die Reihenfolge der nachfolgenden Landeslisten in der rechten Spalte des Stimmzettels richtet sich nach dem Zweitstimmenergebnis der einzelnen Parteien bei der letzten Bundestagswahl 2009 in dem jeweiligen Bundesland. Im Anschluss daran sind Parteien, die bei der letzten Bundestagswahl nicht mit Landeslisten teilgenommen haben oder die an dieser Bundestagswahl 2013 erstmals teilnehmen, in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. So z.B. auch die Alternative für Deutschland (AfD).

In der linken Spalte des Stimmzettels sind die Namen der Direktkandidatinnen und Direktkandidaten in der Reihenfolge der Landeslisten aufgeführt. Danach folgen in alphabetischer Reihenfolge die Direktkandidatinnen und -kandidaten von Parteien ohne Landeslisten und von Wählergruppen oder Einzelbewerberinnen und Einzelbewerbern, die für den jeweiligen Wahlkreis zugelassen worden sind (weitere Informationen auf der Webseite des Bundeswahlleiters).

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