„Nationalsozialismus, Stalinismus und Islam sind Varianten totaler Herrschaft“

4. Juni 2013 6

CT-Interview mit Hartmut Krauss über Islam und Islamismus sowie Gemeinsamkeiten und Gegensätze zum linken Gedankengut (Teil 2)

Gemeinsamkeiten von Islam und Sozialismus?

Gemeinsamkeiten von Islam und Sozialismus?

Kritik am Vormarsch des Islams und der mangelnden Integration vieler Muslime in Deutschland kommt typischer Weise aus eher konservativen Kreisen. Doch auch eine dezidiert linke, neomarxistische Perspektive hat vieles an der Herrschaftsideologie des Islams auszusetzen. Ihr prominentester deutschsprachiger Vertreter ist der Sozialwissenschaftler Hartmut Krauss. Im Interview mit Citizen Times erläutert er, warum es nicht die Achtundsechziger sind, die bzgl. Der fortschreitenden Islamisierung Deutschlands versagt haben, sondern die folgende Generation der Grün-Alternativen (siehe auch der erste Teil des Interviews).

Herr Krauss, die Debatten über den Islam und die Integration von Muslimen kreisen immer wieder um das Spannungsverhältnis von Islam und Islamismus. Auch Sie greifen in Ihren Büchern dieses Begriffspaar auf oder sprechen von einem „orthodoxen und radikal aktualisierten“ Islam. Muslimische Gelehrte des Nahen und Mittleren Ostens würden eine solche Unterscheidung jedoch zurückweisen. Was also unterscheidet den Islamismus vom Islam – oder ist doch letzterer an sich das Problem?

Hartmut Krauss: Im Hinblick auf die dogmatischen Grundinhalte, wie sie im Koran, den Hadithen und den Festlegungen der sunnitischen und schiitischen Rechtsschulen objektiv vorliegen, gibt es keinen Wesensunterschied zwischen dem orthodoxen Islam und seinen „islamistischen“ Aktualisierungen. Deshalb ist auch der Mythos „Guter Islam, böser Islamismus“ als gefährliche Irreführung klar zurückzuweisen.

Allerdings gibt es eine handlungsstrategische und operative Differenzierung innerhalb des islamischen Herrschaftsraumes und seiner Akteure als Folge der Konfrontation mit der säkularen westlichen und „realsozialistisch“-atheistischen Moderne. Entscheidend war und ist hierbei die unterschiedliche Reaktion auf die verstörende Erfahrung der Andersartigkeit, Gegensätzlichkeit und (ökonomisch-technologisch-militärischen) Überlegenheit der säkularen (kapitalistischen und „realsozialistischen“) Moderne als „Kultur der Ungläubigen“. Für die „Gemeinschaft der rechtgläubigen Muslime“ (Umma), die sich als beste Gemeinde, die unter den Menschen entstanden ist, sieht (Koran 3, 110) und aus diesem Offenbarungssegment ihren globalen Herrschaftsanspruch ableitet, ist diese Erfahrung natürlich ein schwerer Schlag bzw. eine extreme Kränkung.

Wie aber wird nun diese Kränkungserfahrung subjektiv verarbeitet? Zum einen in Form eines defensiv-reaktionären Handlungsmodus, der darauf abzielt, die orthodox-islamischen Traditionen zu bewahren und sich gegenüber den modernen bzw. „unislamischen“ Einflüssen so weit wie möglich abzuschotten bzw. sich von diesen fernzuhalten.

Die andere „islamistische“ Verarbeitungsvariante besteht darin, die modernen (säkularen und „unislamischen“) Einflüsse aktiv-militant zu bekämpfen und zurückzudrängen und in diesem Kontext die dschihadistischen Bedeutungspotenziale der islamischen Quellen für den aktualisierten Kampf gegen die übermächtig gewordenen Ungläubigen „aufzuladen“.

Wobei von den Dschihadisten aber gerne die technischen Errungenschaften des Westens genutzt werden!

Krauss: Ja, kennzeichnend für diese aktiv-offensive („islamistische“) Form der Widerspruchsverarbeitung sind tatsächlich zwei Merkmale: Einerseits die Aneignung und Nutzung moderner operativer Hilfsmittel und Verfahren (Waffentechnik, Kommunikationstechnik, Internet etc.) bei gleichzeitiger militanter Bekämpfung der kulturellen Moderne.

Andererseits die ideologische Islamisierung moderner Begriffe und Konzepte. So werden zum Beispiel die Menschenrechte in der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam unter Scharia-Vorbehalt gestellt und damit de facto negiert. Oder aber das moderne Prinzip der demokratischen Volkssouveränität wird durch das Gegenmodell der „Gottessouveränität“ konterkariert, etwa durch die „islamistischen“ Theoretiker Sayyid Qutb und Sayyid Maududi. Während der orthodoxe Islam keine explizite Herrschafts- und Regierungslehre hervorgebracht hat, reagierte der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini auf die moderne Politiktheorie mit seiner Konzeption des islamischen Staates, in der nachdrücklich der Islam als durch und durch „politische Religion“ dargestellt wird, die eine untrennbare Einheit von Gesellschaftlichem, Religiösem und Staatlichem aufweist.

Es ist also m. E. durchaus sinnvoll, aus kritisch-wissenschaftlicher Perspektive zwischen Islam und Islamismus zu differenzieren, wenn man sich dabei gleichzeitig klar macht, dass es sich hier um eine verarbeitungs- und handlungsstrategische, aber nicht um eine substanzielle Unterscheidung im Hinblick auf die grundlegenden weltanschaulich-ideologischen Inhalte handelt.

Als falsch und irreführend ist jedenfalls die politische und mediale Standard- und Beruhigungsfloskel zurückzuweisen, wonach die islamistischen Muslime den Islam „missbrauchten.“ Tatsächlich handelt es sich bei diesen aktivistischen Akteuren keineswegs um vorsätzliche Betrüger, die ihre religiöse Weltanschauung bewusst verfälschen oder zweckentfremden. Vielmehr sehen wir hier Menschen am Werk, die subjektiv zutiefst vom Islam überzeugt sind und ihre Glaubensform für die einzig wahre halten. Das gern Verleugnete, aber objektiv Reale und Verhängnisvolle besteht nun darin, dass sich sehr wohl aus Koran und Sunna Aussagen, Vorbilder und Handlungsmodelle „herausholen“ lassen, die ihr „islamistisches“ Tun begründen und rechtfertigen.

Als bekennender Linker kritisieren Sie aber auch allgemeine Strukturen des Islams. Insbesondere stößt Ihnen auf, dass eine „Herrschaftsordnung“ und ein „archaischer Patriarchalismus“ religiös aufgeladen und legitimiert werden. Wie meinen Sie das? Was davon widerspricht explizit linkem Gedankengut?

Krauss: Die Bezeichnung „bekennender Linker“ muss ich zunächst mal gerade rücken bzw. in dieser undifferenzierten Zuschreibung zurückweisen. Denn die erdrückende Mehrheit derjenigen, die sich heute als „links“ etikettieren und deshalb in einer oberflächlichen Mediengesellschaft von außen auch so „angerufen“ werden, haben mit dem klassischen herrschaftskritisch-emanzipatorischen Wissenschaftskonzept, das auf Marx zurückgeht und dann von vielen Köpfen im 20. Jahrhundert außerhalb des vulgarisierten „Parteimarxismus“ weiterentwickelt wurde, im Grunde nichts mehr zu tun.

Ich kann das hier jetzt nicht näher ausführen. Aber von Marx‘ kategorischem Imperativ, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“, führt jedenfalls nicht nur ein gerader, sondern ein kategorial-methodisch klar strukturierter Weg zur Islamkritik sowie zur Zurückweisung aller Formen der Islamapologetik.

Analysiert man aus dieser Perspektive die Entstehung sowie die Inhalte des Islam, so entpuppt er sich als religiös-weltanschauliche Begründungs- und Legitimationsideologie eines kulturspezifischen Systems zwischenmenschlicher Herrschaftsbeziehungen sowie eines expansiven mittelalterlichen Imperialismus. Wobei sich dieses ideologische System als „göttliche Offenbarung“ ausgibt und einen räumlich und zeitlich absoluten Gültigkeitsanspruch für sich reklamiert. Damit aber werden die diesem System unterworfenen Individuen (auch nach dem Zusammenbruch des osmanischen Kalifats) in einer frühmittelalterlichen Normativität gefangen gehalten, was bei dialektischer Koexistenz mit der säkularen Moderne zu massiven Kollisionen führen muss und zunehmend führen wird. Man kann zwar dialektische Widersprüche eine Zeit lang verleugnen. Aber nur um den Preis, dass man von ihnen später umso heftiger und katastrophaler getroffen wird.

Dennoch erscheinen ja durchaus einige linke oder sozialistische Werte und Normen mit dem Islam kompatibel: Beide Gedankensysteme sind eher kollektivistisch, also auf die Gruppe ausgelegt; beide weisen stark utopische Heilsversprechen auf; beide sind letztlich durch Unterwerfung unter einen Gott oder ein Prinzip gekennzeichnet. Oder ist das ein Missverständnis?

Krauss: Tatsächlich sind Nationalsozialismus, Stalinismus und der Islam als Varianten „totaler“ Herrschaft autoritär-kollektivistisch geprägt und implizieren utopische Heilsversprechen. Insofern reichen auch die wechselseitigen „Schnittmengensucher“ von Hitler und Himmler über den Mufti von Jerusalem und Maududi bis zur NPD und dem „Linkspopulisten“ Oskar Lafontaine. Trotz kritikwürdiger Abirrungen in einen „proletarischen Messianismus“ – bei freilich gleichzeitiger scharfer Abgrenzung zum „Lumpenproletariat“ – ist ja gerade die kapitalismuskritische Konzeption von Marx und Engels als „Übergang des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft“ ausgewiesen.

Im Gegensatz sowohl zum autoritären Kollektivismus (die Gruppe ist alles, der Einzelne hat keinen Eigenwert) als auch zum bourgeoisen Atomismus (der Einzige und sein Eigentum) plädieren Marx und Engels zudem für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Individuum und Gemeinschaft im Rahmen einer postantagonistischen Zivilisation. Oder in ihren Worten: für Verhältnisse, „worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“. Zwar ist das noch eine sehr unbestimmte und abstrakte Orientierung, aber ein durchaus bedenkenswertes Richtmaß, das gleichermaßen kapitalistische Ausbeutung und repressive Gottesknechtschaft radikal ausschließt und das Individuum als selbstbestimmtes Mitglied eines „Vereins freier Menschen“ ansieht.

In der „islamkritischen Szene“ wirft man den Achtundsechzigern – zu denen Sie ja gehören – meist vor, die Gefahren einer Islamisierung Europas zu verleugnen. Inwiefern verkennen Ihre „linken Kollegen“ hier die Realität – und vor allem warum?

Krauss: Zu dieser Frage der Konstitution der sehr komplexen und heterogenen Achtundsechziger-Bewegung müsste man eigentlich ein gesondertes ausführliches Interview führen. Ich will mich hier deshalb nur auf folgende verkürzten Anmerkungen beschränken.

Erstens: Bei aller Unterschiedlichkeit handelte es sich bei den Achtundsechzigern primär um eine sehr wirkungsvolle westdeutsche Protestbewegung gegen die postfaschistische Ordnungsideologie in Staat, Politik, Gesellschaft, Alltagskultur und in den nazistisch demolierten Mentalitäten der Eltern- und Großelterngeneration. Lange Haare, Beatmusik und subkulturelle Klamotten symbolisierten unter den damaligen Bedingungen eine heute schwer nachvollziehbare, provokatorisch-rebellische Haltung gegen die verklemmte und repressive „Spießermoral“.

In den intellektuellen Zirkeln wurden Massenpsychologie des Faschismus und Funktion des Orgasmus von Wilhelm Reich oder Studien über Autorität und Familie (Horkheimer u. a.) und Adornos Studien zum autoritären Charakter gelesen.

Dass sich mit der Masseneinwanderung von orthodoxen Muslimen zukünftig eine neue, besonders reaktionäre islamisch-orientalische Form des autoritären Charakters mit Kopftuchzwang, Zwangsverheiratung, Verbot von vorehelichem Sex und Ehrenmorden etc. unter staatlicher Duldung und Förderung festsetzen würde, war damals noch nicht abzusehen. Andernfalls hätte es vermutlich schwerste Unruhen gegeben. Heute dagegen kann man sogar in der taz lesen, dass die Sexualmoral der jungen Muslime in etwa der deutschen Sexualmoral der 1950er Jahre entspricht.

Zweitens: Bereits Anfang der 1970er Jahre zerfiel die Achtundsechziger-Bewegung sowie die APO [Außerparlamentarische Opposition, Anm. d. R.] und spaltete sich (a) in die sogenannten K-Gruppen, (b) die „Marschierer durch die Institutionen“ sowie (c) in eine sich zunehmend entpolitisierende „Underground-Bewegung “ auf. Ab Ende der 1970er Jahre setzte dann eine „geistig-moralische Wende“ mit zwei zentralen Einschnitten ein: Zum einen die Zurückdrängung marxistischer und kritisch-theoretischer Orientierungen in den Gesellschafts- und Geisteswissenschaften und deren Ersetzung durch die antimarxistischen Modeideologien des Postmodernismus, Poststrukturalismus, Multikulturalismus und Kulturrelativismus und zum anderen der Aufstieg der „grün-alternativen Bewegung“. Es sind also nicht die neomarxistischen Achtundsechziger, sondern vielmehr die grün-alternativen „Post-Achtundsechziger“ in Verbindung mit diesen beiden regressiven Einschnitten, die zur Herausbildung der islamapologetischen Hegemonie im sozialdemokratisch-grünen Lager von Politik und Medien beigetragen haben.

Der von Ihnen angesprochenen islamkritischen Szene außerhalb des von mir vertretenen Spektrums würde ich deshalb dringend raten, ihren pauschal „antilinken“ Affekt zu überdenken bzw. zu korrigieren. Die islamophilen Sozialdemokraten und Grünen sind keine „Linken“, sondern Protektionisten einer durch und durch reaktionären Herrschaftskultur.

Lesen Sie auch den ersten Teil des Interviews zur Deutschen Islam Konferenz, der Kritischen Islamkonferenz und der Frage nach der Zusammenarbeit mit „moderaten“ Muslimen.

Aktuelle Veröffentlichungen von Hartmut Krauss:

  • Der Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung. Ein analytischer Leitfaden. Osnabrück 2013: Hintergrund Verlag, 232 Seiten, 14 Euro. Kaufen bei Amazon.
  • Feindbild Islamkritik. Wenn die Grenzen zur Verzerrung und Diffamierung überschritten werden. Osnabrück 2010: Hintergrund Verlag, 364 Seiten. Kaufen bei Amazon.
  • Islam, Islamismus, muslimische Gegengesellschaft. Eine kritische Bestandsaufnahme. 455 Seiten, 24 Euro. Kaufen bei Amazon.

6 Comments »

  1. Lara Berger 8. Juni 2013 at 08:36 - Reply

    Krauss meint, die DIK habe ihre Ziele nicht erreicht und könne daher aufgegeben werden. Da bin ich anderer Ansicht: wenn die DIK das Ziel hatte, den Islam in Deutschland zu verbreiten und damit langfristig die freiheitlich-rechtliche Grundordnung zu verändern/abzuschaffen, ist sie dem ein großes Stück nähergekommen. Der Entschluß der Politik scheint festzustehen: Deutschland wird islamisiert – auch gegen den Willen der Bevölkerung. So kann man die Aussage „Der Islam gehört zu D. (basta)“ auch interpretieren. In eigenen Gesprächen mit aktiven Politikern erfuhr ich, dass die Etablierung Islamischer Zentren an Unis „der Kontrolle durch uns“ dienen sollte. Dies erwies sich als falsch. Daher nehme ich an, dass diese Aussage nur der Beruhigung dienen sollte.
    Moslems in wichtigen Medienpositionen leisten der Islamisierung durch Manipulation Vorschub. D.h die Medien verschweigen wesentliche Vorschritte der Islamisierung um die Bevölkerung genau darüber im Unklare zu halten. Denn man weiß sehr genau, dass es keine Islamisierung geben würde, würde man sich an den „Volkswillen“ halten. Dabei ist „das Volk“ nicht einmal gegen Zuwanderung an sich, aber bitte nicht aus primitiven Kulturen. Das kann uns nur zurückwerfen in eine vorindustrielle Zeit, den jede Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

    Da die Islamisierung offenbar beschlossene Sache ist, bleibt für mich eine Frage: warum? Warum werfen wir die mühsamen Errungenschaften einer modernen, aufgeklärten Gesellschaft einfach über Bord? Warum sollen wir uns den mittelalterlichen Vorstellungen einer archaischen Gesellschaftsstruktur unterwerfen, wie die Imame sie uns beschreiben, z.B. in der Scharia? Warum stellt sich Europa selbst ins Abseits (islam. geführte Länder sind die mit Abstand wirtschaftlich schwächsten der Welt)?

    „Die Freiheit“ tut gut daran, das Wort „Islam“ aus ihrem Programm herauszustreichen, es aber kategorial beizubehalten, denn es werden sehr rauhe Zeiten auf uns zukommen. Die Feinde der Freiheit werden nichts unversucht lassen, sie zu verbieten. Und da neuerdings auch Weltanschauungskritik als Rassismus gedeutet wird, werden sie damit keine Probleme haben. Es sei denn, wir lassen uns keine fremden Definitionen aufdrängen….

  2. K.R. 10. Juni 2013 at 21:08 - Reply

    Interessant ist, dass Krauss in seiner Beschreibung des Zerfalls der 68-Bewegung (vorletzter Absatz) den von Helmut Kohl vor Beginn seiner ersten Kanzlerschaft geprägten Begriff der „geistig-moralischen Wende“ benutzt, womit dieser jedoch einen Adenauer’schen Konservativismus verstand.

  3. Schildmaid 1. März 2016 at 16:29 - Reply

    Weder Marx noch Engels waren je in einer Arbeiterbehausung, sie hatten KEINE Ahnung, von wem sie sprachen. Ach ja, Marx missbrauchte sein Dienstmädchen und warf es raus, als es wagte, schwanger zu werden.
    Schönes Vorbild!

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