„Pro Köln will nur provozieren“

16. Mai 2013 12

Interview: Daniel Krause über die Anmeldung von Pro Köln zum Christopher-Street-Day

Lehrer und linker Islamkritiker Daniel Krause - Bild: DK

Lehrer und linker Islamkritiker Daniel Krause – Bild: DK

Deutschlands homosexuelle Szene ist in Aufruhr: Die Ratsfraktion der Partei Pro Köln hat sich bei Deutschlands größter Parade zum Christopher-Street-Day (CSD), die im Juli in Köln stattfindet, mit einem eigenen Wagen angemeldet. Der selbst bekennend homosexuelle Pro Köln-Politiker Michael Gabel betonte, hiermit ein Zeichen gegen Homophobie im Islam setzen zu wollen. Auf der Homepage der Partei wird außerdem aufgeführt, dass man die politische Forderung der CSD-Veranstalter nach mehr Toleranz gegenüber Minderheiten teile und am 7. Juli 2013 einen Beitrag dazu leisten wolle. Das größte deutsche homosexuelle Magazin queer schlägt deswegen Alarm: Man wolle keine „rechtsradikale“ Partei bei der Parade haben, könne Pro Köln aus rechtlichen Gründen aber kaum von der Demonstration ausschließen. Grund genug für Citizen Times, bei einem „Insider“ nachzufragen, dem Kölner Buchautor und Lehrer Dr. Daniel Krause.

Herr Dr. Krause, haben Sie schon am Christopher Street Day teilgenommen?

Daniel Krause: Seit meinem 20. Lebensjahr habe ich jedes Jahr an Veranstaltungen zum CSD teilgenommen. Ich bin auch mehrmals auf Paradewagen von Parteien mitgefahren, zum Beispiel von der Linkspartei und von den Piraten.

Würden Sie auch bei Pro Köln mitfahren?

Krause: Ich schaue mir inzwischen die Parade lieber mit Freunden zusammen vom Straßenrand an. Da bekommt man mehr vom ganzen Demonstrationszug mit. Die Wagen von CDU und Pro Köln sind ohnehin die letzten Wagen, auf die ich steigen würde. Diese Parteien haben sich nämlich noch nicht zur Gleichstellung homosexueller Paare im Adoptionsrecht  und beim Ehegattensplitting bekannt.

Der Schauspieler Michael Gabel ist als Pro Köln-Politiker gegen muslimische Homophobie aktiv – genau wie Sie selbst in Ihren Büchern und Vorträgen!

Krause: Ich habe Michael Gabel einmal hier am Rheinufer getroffen, als er mit seinem Hund spazieren war. Etwa zwei Stunden habe ich mich mit ihm unterhalten. Er gehört zum „liberalen“, verfassungskonformen Flügel von Pro Köln. Doch auch er bekennt sich nicht zur Gleichstellung von Homosexuellen im Adoptionsrecht. Darum habe ich den Verdacht: Homosexuelle sind Pro Köln vor allem dann Recht, wenn man sie im Kampf gegen den Islam instrumentalisieren kann. Erst wenn sich die Partei zur vollkommenen Gleichberechtigung von Homosexuellen bekennt, werde ich diesen Verdacht vielleicht fallen lassen. Bis dahin werde ich jedoch nie wieder bei Pro Köln einen Wortbeitrag leisten. Es war ein großer Fehler, dass ich dieses einmal getan habe.

Dennoch kritisieren Sie den repressiven Umgang der CSD-Veranstalter mit Pro Köln. Warum?

Krause: Die Provokationen, mit denen Pro Köln und Pro NRW gezielt permanente Aufmerksamkeit erzielen, gelingen nur deshalb, weil andere Parteien sind weitgehend „blind“ zeigen gegenüber den Gefahren des radikalen Islams. Es ist nicht verwunderlich, dass Parteien von Rechtsaußen diese „Marktlücke“ für sich nutzen.

Auch viele Homosexuelle haben verständlicherweise Angst vor dem Islam. Auch hier in Köln trauen sich Schwule nicht, händchenhaltend in bestimmten Stadtteilen als Paar unterwegs zu sein. Zu groß ist die Angst, von arabischstämmigen Jugendbanden zusammengeschlagen zu werden. Ich selbst wohne im rechtsrheinischen Stadtteil Mühlheim. Auch dort sollte man sich gut überlegen, ob man in bestimmten Straßenzügen als Schwuler erkennbar sein will. Es ist ein großes Versäumnis von linken und liberalen Parteien, dass die muslimische Homophobie nicht thematisiert wird. Dabei ist es sogar durch zahlreiche soziologische Studien erwiesen, dass die Homophobie verbunden mit Gewaltbereitschaft in muslimischen Kreisen um ein Vielfaches höher ist als in westlichen Kreisen.

Sie meinen die im Jahr 2012 veröffentlichte Umfrage unter Türken in Deutschland… 

Krause: Genau. Sie hat ergeben, dass die Mehrheit der in Deutschland lebenden Türken Homosexualität für eine Krankheit hält. Auch in den Vorjahren haben Studien in Deutschland ergeben, dass Lesben- und Schwulenhass verbunden mit Gewaltbereitschaft unter muslimischen Migranten hierzulande um ein Vielfaches höher ist als unter Deutschen. Auch hier in Köln merkt man: An Schulen mit hohem Anteil muslimischer Migranten gilt „schwul“ als übelstes Schimpfwort. Und aus anderen Großstädten wissen wir, dass auch manche muslimische Lehrer zu dieser Homophobie beitragen. In Wien etwa hat eine muslimische Religionslehrerin im Unterricht nachweislich gefordert, dass Homosexuelle verbrannt werden müssen.

Gegenüber dem Papst und allgemein gegenüber Katholizismus verhält sich der der Kölner CSD weniger zimperlich. Warum ist man gegenüber dem Islam so zurückhaltend?

Krause: Man muss wissen, dass viele Homosexuelle der älteren Generation in Deutschland zu Jugendzeiten an christlicher Homophobie gelitten haben. Dieses blieb uns Jüngeren „Gott sei Dank“ weitgehend erspart. Besagte ältere Homosexuelle sind es, welche die Lesben- und Schwulenbewegung in Deutschland institutionalisiert haben. Sie sind ungebrochen diejenigen, deren Einstellungen die politische Ausrichtung der geschaffenen Institutionen dominiert.

Ihre zumeist untherapierten Jugendleiden kanalisieren sich fortwährend im lebenslangen Kampf gegen jegliche christliche Einflüsse. Genau dieses zeigt sich auch beim Kölner CSD. Ich will das Christentum keinesfalls schönreden. Doch leider ist festzustellen: Zu neueren, größeren Gefahren, ausgehend vom orthodoxen Islam, haben diese Homosexuellen kaum Bezug.

Ist es auch die Angst, als Fremdenfeindlich zu gelten, weswegen die CSD-Veranstalter so zurückhaltend sind mit Kritik am Islam?

Krause: Sicher. Dabei hat es nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, wenn man insbesondere betont, dass gerade homosexuelle Jugendliche innerhalb der muslimischen Kulturen besonders an der Homophobie im Islam leiden. Viele von diesen muslimischen Jugendlichen haben akute Angst vor sogenannten „Ehrenmorden“. Solche Fälle hat es ja schon gegeben, ich habe dieses in der lesbisch-schwulen Jugendarbeit hautnah miterlebt.

Für das Leiden von Lesben und Schwulen im Islam mangelt es den CSD-Veranstaltern vielleicht noch an Empathie. Oder sie empfinden dieses Thema schlichtweg als „Partykiller“. Was umso trauriger ist, zumal es sich beim CSD offiziell ja nach wie vor um eine „politische Demonstration“ handelt. Angesichts des bunten Partytreibens auf der Parade wird dieses ja oft vergessen.

Und sind Sie nun der Meinung, dass Pro Köln mit einem eigenen Paradewagen tatsächlich beim CSD vertreten sein sollte?

Krause: Ich denke, dass eine Partei, die sich nicht klar zum Adoptionsrecht bekennt, auch nicht zum CSD passt. Zudem kann ich mir vorstellen, dass Pro Köln gar nicht wirklich teilnehmen möchte, sondern mit der Anmeldung nur im Vorfeld provozieren will. Das ist offenbar gelungen. Die CSD-Veranstalter sollten sich klarmachen: Pro Köln ist nur das „Symptom“ bei der ganzen Sache, das tieferliegende „Syndrom“ besteht darin, dass eine emanzipatorische Islamkritik in der homosexuellen Szene bislang unterentwickelt ist. Diese Lücke gilt es zu schließen.

Daniel Krause (2013): Als Linker gegen Islamismus. Ein schwuler Lehrer zeigt Courage. Radolfzell: HJB-Fakten, 176 Seiten, 12,90 Euro. Kaufen bei Amazon. Siehe auch die CT-Rezension.

12 Comments »

  1. Tyrsoleen 17. Mai 2013 at 08:09 - Reply

    Meint der Herr Lehrer eigentlich, daß alle Schwulen der gleichen Meinung zu sein haben, wenn es um linke Forderungen geht? Sollen wir (ich bin auch schwul) den Forderungen der GrünInnen und anderer volksverdummender Parteien nachrennen oder gestattet er uns auch eine eigene Haltung. Ich z.b. sage, Ehe ist für Mann und Frau, Lebenspartnerschaft für gleichgeschlechtliche Beziehungen. Ja und? Es ist richtig, daß auch konservative Parteien Flagge zeigen wenn es um Toleranz und Akzeptanz von Minderheiten geht. Klar paßt das den selbsternannten Tugendwächtern nicht. Der Islam bedrooht alle Schwulen und Lebsen, egal ob GrünIn oder proKölner. So einfach ist das. A. Schlesinger

    • K.R. 24. Mai 2013 at 19:36 - Reply

      Haben Sie Geduld! Der Herr Lehrer ist noch jung. Mal schauen, wie lange er den Spagat zwischen linker Einstellung und Islamkritik noch aushält. Trotzdem ist er sympathisch, weil er diesen Widerspruch zeigt und auch mit politisch anders Orientierten kommuniziert.

  2. Tuvia Deuczman 17. Mai 2013 at 12:39 - Reply

    Da der CSD ja eigentlich als Provokation des bürgerlichen Umfelds erdacht wurde, finde ich es stimmig, auch den CSD mit intelligenten Provokationen zu belegen.
    Merke: Der Revolutionär von gestern ist der Spießer von morgen.

  3. schwebchen 17. Mai 2013 at 14:34 - Reply

    Soso, man muss also für Adoptionsrecht für Schwule sein – sonst ist man letztlich doch irgendwie „homophob“ – eine interessante Einstellung!

  4. Lukas 17. Mai 2013 at 23:04 - Reply

    Offenbar ist es tatsächlich nicht ganz leicht, eine Partei vom CSD auszuschließen http://gegenislam.wordpress.com/2013/05/17/warum-pro-koln-vom-csd-schwer-auszuschliesen-ist/

  5. marc 20. Mai 2013 at 01:26 - Reply

    OT:
    Auf mesop.de findet man immer wieder gute Berichte über Islamisten,die Gülen Bewegung etc.

    http://www.mesop.de/2013/05/19/die-grauen-wolfe-in-deutschland-deutschen-parteien/

    DIE GRAUEN WÖLFE IN DEUTSCHLAND & DEUTSCHEN PARTEIEN

    ZAFER TOPAK – CDU POLITIKER IN HAMM / WESTFALEN

    Dann erklärt Topak, dass die Mehrheit der Juden keine Semiten seien, sondern türkische Vorfahren hätten.

    ….. in der Tat eine neue Variante des Antisemitismus: alle Juden war schon einmal Türken. Vom Umbringen aller Juden ist hier nicht mehr die Rede, nur von deren Re-Turkizierung. Die Juden können also aufatmen. (MESOP)

    Plötzlich taucht ein Hindu-Priester auf. Ein kleiner Mann mit rotem Punkt auf der Stirn. Er setzt sich zu den Grauen Wölfen an den Tisch, spricht nicht viel. Es reicht, dass er da ist. „Hier in Hamm haben wir keine Probleme”, sagt einer der Grauen Wölfe. „Nein, in Hamm gar nicht, mit den anderen Religionen nicht und mit dem Oberbürgermeister auch nicht”, sagt ein anderer.

    Die Grauen Wölfe fordern die weltweite Vereinigung aller Turkvölker in einem Großreich, vom Balkan bis ins autonome chinesische Xinjiang. Laut Verfassungsschutz verherrlichen sie das Türkentum und leben ein rigides Freund-Feind-Denken. Feindbilder seien ethnische Gruppen wie Kurden, Armenier und Griechen sowie religiöse Gemeinschaften wie Juden, Christen oder Aleviten – die in der mehrheitlich sunnitischen Türkei noch immer diskriminiert werden.

    Auf einem Bild über der Tür heult ein Wolf vor einem violetten Himmel drei Halbmonde an. Daneben steht „Türkiye Türklerindir”, die Türkei den Türken. „Wie Deutschland den Deutschen”, sagt einer der Männer. „Aber hier wird das gleich wieder als rechtsextremistisch eingestuft. In der Türkei liest man das überall.” Seine Eltern waren türkische Gastarbeiter, er engagiert sich in der CDU….

    Da wird erklärt, dass man nicht mit unbedachten Videos und Kommentaren Dinge verbreiten soll, die der Organisation schaden. Man achtet hier sehr darauf, mit den deutschen Gesetzen im Einklang zu leben. …

    An der Wand hängt ein Porträt von Alparslan Türke, dem Gründer der Grauen Wölfe. 1943 wurde er als Hauptmann der Armee zu einer neunmonatigen Haftstrafe verurteilt, weil er ein großtürkisches Reich forderte und mit den Nationalsozialisten sympathisierte. Er zitierte gelegentlich aus Hitlers “Mein Kampf”. Nach dem Krieg stieg er zum Oberst auf. Dann ging er in die Politik, bildete antikommunistische Vereine und baute eine straff organisierte Jugendorganisation auf, genannt Bozkurtlar, Graue Wölfe. Die gingen mit Gewalt gegen revolutionäre und demokratische Kräfte in der Türkei vor. 1973 schrieb der Führer seinen Anhängern: „Sollte ich umkehren, schlagt mich tot! Schlagt alle tot, die unsere Sache mitgemacht haben und umkehren wollen.” Der Befehl wurde ernst genommen.

    Auf einem Kongress der Türkischen Föderation, 1996 in der Essener Grugahalle, rief Türkee zu einem Marsch durch die Institutionen auf. Er empfahl, die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen und in die Parteien zu gehen. Am besten in die CDU, denn die rechtsextremen Parteien seien zu unwichtig – und den Türken nicht wohlgesinnt.

    Auf die Frage, wie viele Graue Wölfe in der CDU seien, öffnet Zafer Topak die rechte Hand und wiegt sie in der Luft. Das soll heißen: sehr, sehr viele. Der Generalsekretär der CDU, Hermann Gröhe, sagte dazu der F.A.S., seine Partei achte sehr darauf, „dass türkische Extremisten keinen Zugang zur CDU bekommen”. Man nehme aber die Warnungen über die Versuche, Einfluss auf die Parteien zu nehmen, sehr ernst. In Verfassungsschutzkreisen heißt es, die Verbände der Grauen Wölfe in Deutschland riefen ihre Mitglieder dazu auf, in die Parteien zu gehen – vor allem in die CDU und in die SPD. Insbesondere auf kommunaler Ebene gebe es gute Kontakte zur Politik.

    2009 machte der SPD-Bezirksbürgermeister in Berlin-Mitte Schlagzeilen, weil sein Bezirk Projekte des „Türkischen Kulturvereins” in Wedding gefördert hatte, der den Grauen Wölfen nahesteht. Auf Anfrage der FA.S. teilte das Bezirksamt mit, weder damals noch heute habe es Gründe für eine Ablehnung der Förderung gegeben.

    Die Anführer der Grauen Wölfe müssen nur mit dem Finger schnippen, dann sind die Anhänger vollzählig zur Abstimmung da. Sie pflegen Netzwerke, Landtags-abgeordnete wie Serap Güler, Christdemokratin aus NRW, kamen zu ihren Tagungen. Güler rechtfertigte sich damit, dass auch andere Politiker eingeladen waren: „Keinem dieser Anwesenden ist dabei aufgefallen, dass die Grauen Wölfe dort für sich geworben haben.” Allerdings hingen auf der Bühne mehrere Banner des türkischen Kulturvereins in Brühl: „Brühl Türk Kültür Ocagi”. Ocak heißt „Feuerstelle”, schon der Name zeigt die Zugehörigkeit zu den Grauen Wölfen.

    Topak trat 2001 in die CDU ein, er ist Beisitzer im Ortsverband, engagiert sich in der Jungen Union und will für den Stadtrat von Hamm kandidieren. Ein CDU-Landtagsabgeordneter in Düsseldorf forderte vor zwei Jahren seinen Parteiausschluss, weil er immer wieder die Grauen Wölfe verteidigte. Das Anliegen blieb erfolglos. Nur den Ring christlich-demokratischer Studenten musste Topak verlassen. Im Internet schrieb er, dass, „falls es zu einem neuen Befreiungskrieg kommen sollte”, Millionen von Türken „sicherlich für ihr Vaterland sterben und nicht zulassen, dass im Südosten der Türkei eine andere Flagge weht”. Und auf StudiVZ behauptete er, dass es keinen Völkermord an Armeniern gegeben habe.

    „Ein hungriger Bär tanzt nicht gern”, sagt Topak und steigt ins Auto. Er setzt sich nach vorn, ein kräftiger Grauer Wolf steuert den Wagen. Sie fahren in eine alte Zechensiedlung, kleine, rote Backsteinhäuser, in denen fast nur Türken wohnen. Die Stimmung ist angespannt. „Zafer, entführst du uns?”, fragt der Alevit auf der Rückbank. Es klingt nicht lustig.

    Dort, wo weißer Qualm zwischen den Häusern aufsteigt, hält der Wagen an. Ein Grill nebelt die Gäste ein, allesamt Türken. „Und jetzt zeigst du uns hier ein schönes Paralleluniversum”, sagt der Alevit. An den Biertischen sitzen junge Mädchen mit schillernden Kopftüchern. Topak bringt Ayran und Kebab. Das Gespräch kommt auf Israel. Der Alevit fragt: „Gehört Israel für dich auf die Landkarte?” Topak: „Das ist eine Scheißfrage.” Der Alevit: „Ich weiß, dass ich dich damit provozieren kann.”

    Dann erklärt Topak, dass die Mehrheit der Juden keine Semiten seien, sondern türkische Vorfahren hätten. Auch in der Türkei gibt es seiner Meinung nach keine kurdische, armenische oder aserbaidschanische Minderheit. Das sind alles Türken.

    Topak redet, er redet seit sechs Stunden. Auf der Rückfahrt sagt er: Die Grauen Wölfe seien für eine gerechtere Weltordnung. „Nichts anderes wollte das Osmanische Reich.” Von der Rückbank seufzt der Alevit: „Zafer, jetzt hast du uns den ganzen Tag missioniert. Ich kann nicht mehr.”

    Lydia Rosenfelder

    Also zuerst gab es den Marsch der Linken und Grünen durch die Institutionen und dieses bescherte uns den Marsch der Türkischen Faschisten durch die Institutionen-wohin soll das führen?

  6. Stefan 26. Mai 2013 at 13:19 - Reply

    Falls Pro Köln nicht doch noch einen Rückzieher macht, könnte nur noch helfen, aus der öffentlichen eine private Veranstaltung zu machen, denn somit könnte man ihnen die Teilnahme verbieten (Quelle: http://www.koeln-portal.info/nachrichten/prokoeln-paradebeispiel-fuer-koelner-csd/381). Ob das aber der korrekte Weg ist, wage ich zu bezweifeln…

  7. queer flower 27. Mai 2013 at 17:39 - Reply

    schade das vergessen wird das gründungsmitglieder der pro bewegung in burschenschaften sind bzw. waren und gleichzeitig sich auch keinesfalls von ihnen distanzieren. auserdem kann es jawohl nicht war sein, dass hier in alter sarazin manier diskutiert wird auserdem kann die antwort auf homophobie und der wiederstand dagegen nicht mit der extremen rechten beantwortet werden dies steht absolut paradox zur emanziepation

  8. Tina Möller 20. November 2013 at 20:48 - Reply

    Man trifft überall wo es um Islam-Kritik geht auf links-rechts-ideologische Zuweisungen. Überall!!! Ohne geht nicht. Meist geht das anfängliche Thema, die Kritik am Islam, oder an islamischen Gepflogenheiten, dabei völlig verloren. Während sich Links und Rechts zerhacken, drücken die Moslems ihre Wünsche durch. Ich frage mich, wer profitiert eigentlich von dieser sonderbaren Rechts-Links-Argumentation, sobald es um diese Religion geht? Ist es möglich, dass sich da zwei entgegengesetzte politische Lager instrumentalisieren lassen für die Interessen einer „Religion“, um nicht zu schreiben: einer totalitären Ideologie? Oder stecken ganz andere Interessen dahinter. Immerhin wird das mit dem Gezänk fast von unserer gesamten Öffentlichkeit so gehandhabt. Aber das soll jetzt keine neue Verschwörungstheorie sein. Nein, es fällt einem halt nur so auf und man fasst sich an den Kopf, wenn man bei jeder noch so legitimen Religions-Kritik völlig unberechtigter Weise in ein politisches Lager verwiesen wird und sich erst rechtfertigen soll.

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