Vom „Griff nach den Sternen“ zum „Rückzug in die Vergangenheit“

30. August 2012 1

Viv Forbes zum Tod von Jobs, Armstrong und dem Ende der Entwicklerära

Neil Armstrong als erster Mensch auf dem Mond – Bild: NASA / gemeinfrei

Der Tod von Steve Jobs und Neil Armstrong könnte das Ende einer bemerkenswerten Ära einläuten, in der wissenschaftliche und ingenieurtechnische Errungenschaften einen Zeitraum von etwa 200 Jahren prägten und die damit begann, dass es James Watt und Robert Stephenson gelang, die kohlegeheizte Kraft des Dampfes zu nutzen, um Maschinen und Lokomotiven anzutreiben. Was folgte, waren technologische Innovationen wie Elektrizität, Dieselmotoren, Kernkraft, das Ford T-Modell, Columbia und der Apple II.

In dieser Zeit der Innovation entwickelten wir uns von Pferd und Wagen zum Überschallflug, vom Chappe-Telegrafen zum Smartphone, vom Holzofen zur Kernkraft, vom Abakus zum PC, von flackernden Kerzen zu brillantem Licht auf Knopfdruck und von Windjammern, die in die Neue Welt segelten, zu Raketenschiffen, die auf dem Mond landeten.

Diese Ära brachte Wohlstand, längeres Leben und steigenden Reichtum für Millionen, während sie gleichzeitig den Überfluss produzierte, der es jenen ermöglichte, besser für ihre Umwelt zu sorgen. Ebenso gab sie der freien Welt die Fähigkeit, sich in zwei Weltkriegen und während des Kalten Krieges gegen aggressive Diktatoren zu verteidigen.

Heute leben wir im Nachglühen dieses Zeitalters; wir verlassen uns auf das in der Vergangenheit Erreichte und Investierte, während wir grünen Untergangspropheten erlauben, unsere Kinder zu verängstigen und unser Erbe zu verschmähen. Womit wird man im Rückblick aus der Zukunft die heutige Grüne Generation verbinden?

Wir haben bereits die Windkraft wiederentdeckt, Holzenergie und elektrische Autos, die schon vor einem Jahrhundert ausprobiert und größtenteils verworfen wurden. Heutzutage wird die Produktion von einst verbotenem Mais-Ethanol-Whisky gefördert (aber um ihn in Autos zu verschwenden). Sie verschmähen das Energiepotential von Kernkraft, Kohle und Erdgas; und sie würden auch unsere Flughäfen schließen und alle unsere Ressourcen sperren, während sie computerbasierte Spionageprogramme entwickeln, um unseren alltäglichen Verbrauch aufzeichnen, zu regulieren und zu besteuern.

Und ein Zweig der NASA, dieser einst so großartigen, risikobereiten Organisation, die Neil Armstrong auf den Mond brachte, unterstützt heute den Anti-Kohlenstoff-Kult, der die Abschaffung der gesamten Kohleindustrie von der Mine bis zum Kraftwerk befürwortet.

Das Erbe der Untergangspropheten von heute wird zu messen sein an der Anzahl der nicht gebauten Dämme, der Zahl geschlossenen Fabriken und Farmen, der gesperrten Wälder und Fischgründe, und an der Zahl der Menschen, die in Armut leben.

Gleich den Kaisern des Zeitalters des Nero im alten Rom, zelebrieren sie ihre zerstörerischen Leistungen mit teuren Klimazirkussen, während sie hinter geschlossenen Türen den Plan zur Zerstörung der letzten Überreste von Freiheit und Eigentumsrechten schmieden, die es früheren Generationen ermöglichten, „nach den Sternen zu greifen“.

Das Credo der kommenden Ära sollte lauten: „Rückzug in die Vergangenheit“. Vale, Neil Armstrong und Steve Jobs – wir verlieren viel mehr, als die meisten Menschen begreifen.

Der Beitrag erschien zuerst (27. August 2012) bei Whats Up With That? (WUWT), deutsche Übersetzung von E.D. Mehr Artikel von Viv Forbes (Australien) gibt es unter: www.carbon-sense.com.

One Comment »

  1. michael 13. August 2013 at 14:06 - Reply

    Dass hat damit zu tun dass wir in unserer Kultur die Männer verteufeln.

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