„Die Mehrheit der Muslime leidet an Islamophobie“

28. März 2012 31

Islamkritiker Udo Ulfkotte im CT-Interview über den Islam, die Wirtschaftskrise und warum letztere die Lösung ist

Udo Ulfkotte mit dem damaligen bayerischen Innenminister und Laudator Günter Beckstein (rechts) anlässlich der Verleihung des Staatsbürgerlichen Preises der Annette-Barthelt-Stiftung 2003

Er ist gewissermaßen der Erfinder des islamkritischen Sachbuchs und wohl der provokanteste Gegner des politischen Islams in Deutschland: Udo Ulfkotte erklärt im Citizen Times Interview, warum Islamophobie vor allem bei Muslimen vorherrscht, die deutschen Islamkritiker nichts ändern, was Mohammed und Hitler gemeinsam hatten und was er Innenminister Friedrich dringend raten würde.

Citizen Times: Herr Ulfkotte, vor ziemlich genau neun Jahren erschien ihr erstes Buch über den Islam, Der Krieg in unseren Städten. Wie hat sich die Debatte über den Islam in Deutschland seit dem entwickelt?

Udo Ulfkotte: Wir haben uns seither immer mehr aufgegeben. Gehen wir weg von meinen Büchern und schauen uns Thilo Sarrazin an. Dann müssen wir einfach einsehen: Auch wenn ein Autor weit mehr als eine Million Bücher zu dem Thema verkauft, in allen Medien zitiert wird – es ändert sich absolut nichts. Wir stehen heute wieder da, wie vor Sarrazin. Nein, wir werden immer schlimmer auf dem Gebiet der politischen Korrektheit. Die Debatte über den Islam entwickelt sich nicht. Sie wird immer wieder abgewürgt. Wir erwürgen uns damit aber ganz langsam selbst.

Citizen Times: Dafür hat sich ja eigens eine breite Front sogenannter Vorurteilsforscher aufgemacht, die Islamkritik als Islamophobie zu klassifizieren. Was ist an diesem Vorwurf dran?

Udo Ulfkotte: Ich muss da immer wieder schmunzeln, wenn dieser Begriff fällt. Denn Islamophobie kommt ja aus dem islamischen Raum. Die Mehrheit der Muslime leidet daran. Die sunnitischen Muslime haben Islamophobie gegen die schiitischen Muslime, die Sunniten und Schiiten haben Islamophobie gegenüber den Muslimen der Ahmadiyya usw. In den 17 Jahren, die ich überwiegend unter Muslimen in islamischen Ländern gelebt habe, konnte ich diese Islamophobie studieren.

Mir ist keine andere Gruppe von Menschen auf der Welt bekannt, die so von Islamophobie geprägt ist wie Muslime. Und ich kenne nicht einen Vorurteilsforscher, der sich jemals damit befasst hat. Auch das wird abgewürgt. Es geht also gar nicht um Islamophobie, sondern um politische Korrektheit. Man hämmert den dummen Deutschen etwas ein. Und die ganz Doofen glauben das sogar.

Citizen Times: Wie sehen Sie die verschiedenen Akteure der im weitesten Sinne islamkritischen Szene Deutschlands, von der PRO-Bewegung bis hin zu Vereinen wie BPE?

Udo Ulfkotte: Sie alle bewegen nichts – außer sich selbst. Es gibt nicht eine Gruppe auf diesem Gebiet, die bei nüchterner und realistischer Betrachtung irgendetwas bewegen könnte oder bewegt hat. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung. Die Akteure sind austauschbar und beliebig. Sie haben kein Charisma, sonst wären sie auf diesem Gebiet weiter. Das Vakuum ist da. Aber es ist noch keiner in Sicht, der es füllt. Das war ja in den Niederlanden genauso – bis Wilders kam. Dann ging alles ganz schnell.

Citizen Times: Reden wir einmal Tacheles. Was ist der Islam: Religion, Kultur oder politische Ideologie?

Udo Ulfkotte: Sie haben es gerade gesagt. Der Islam ist Religion und politische Ideologie und Kultur. Aber er ist auch ein Wirtschaftsmodell, ein Justizsystem, eine Staatsordnung und ein Gesellschaftsmodell. Der Islam ist also nicht nur eine Religion.

Ganz nüchtern gesehen hat Islam-Erfinder Mohammed das getan, was Adolf Hitler im vergangenen Jahrhundert tat, um Macht zu gewinnen. Was bei Adolf Hitler Mein Kampf ist, das ist bei Muslimen der Koran. Ein neutraler Leser wird mehr als 200 Stellen mit Aufrufen zum Kampf gegen Ungläubige darin finden. Das Machwerk Koran müsste bei uns genauso auf den Index wie Mein Kampf. Mohammed und Adolf Hitler sind sich auf vielen Gebieten sehr ähnlich.

Mohammed hat ja in der Stadt Yatrib, heute heißt sie Medina, mehr als 500 Juden den Kopf abgeschnitten. Mehr ging einfach nicht. Es gab damals nicht mehr männliche Juden in Yatrib. Die Nazi-Ideologie und der Islam sind halt sehr wesensverwandt. Nicht umsonst haben die Führer des Islam zu Zeiten des Nationalsozialismus eigene islamische SS-Brigaden aufgebaut, um Hitler bei seinem Vernichtungskampf gegen die Juden zu unterstützen. Allahs grüne Nazis werden heute von der Politik hofiert. Ein Treppenwitz der Weltgeschichte.

Citizen Times: Angenommen, das Büro von Innenminister Friedrich würde Sie anrufen und um Rat bitten. Welche drei konkreten Schritte würden sie ihm zur sofortigen Umsetzung empfehlen?

Udo Ulfkotte: Ich würde ihm die Wahrheit sagen: Die Zeit arbeitet rasend schnell gegen ihn und gegen alle im Bundestag vertretenen politischen Parteien. Vergessen Sie mal für eine Minute den Islam und die Probleme, die wir mit Muslimen haben. Ich persönlich habe davor keine Angst mehr, versuche auch nicht länger auf dem Gebiet politisch etwas zu verändern. Denn das Pendel der Geschichte schlägt bald schon wieder in die andere Richtung. Aus einem ganz einfachen Grund: Die Staatsbankrotte rollen überall in der EU auf uns zu. Und wir haben für alle einen finanziellen Rettungsschirm, nur für uns selbst nicht. Am Ende zahlen wir. Und darauf freue ich mich. Denn dann können Sie von Renten bis zu Sozialhilfe alles nur noch extrem zurückschrauben. Und dann ist eben auch kein Geld mehr für Millionen von Hartz-IV lebende Moslems dar, die überall alimentiert werden wollen.

Dann geht der Verteilungskampf los. Und spätestens dann werden die Bürger alle politische Korrektheit vergessen und sich fragen, ob sie weiterhin das Weltsozialamt spielen und mit Menschen die Früchte ihrer Arbeit teilen wollen, die ihnen außer Kosten nichts beschert haben. Dann geht‘s hier rund.

Citizen Times: Eine These, die Sie ja bereits 2010 in Anlehnung an den US-amerikanischen Zukunftsforscher Gerald Celente geäußert haben…

Udo Ulfkotte: … richtig. Jedenfalls wird es spätestens dann gewaltige Flüchtlingsströme von Moslems aus Europa in ihrer Heimatländer geben. Das alles ist absehbar. Vor diesem Hintergrund meine drei Ratschläge an Innenminister Friedrich:

Erstens: Weisen Sie noch heute unter Beachtung unserer Gesetze alle Muslime aus Deutschland aus, die keine Arbeit haben und auch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft.

Zweitens: Entziehen Sie allen Muslimen rückwirkend die Staatsbürgerschaft und weisen sie diese aus, wenn diese sich rückwirkend als nicht würdig erwiesen haben, die deutsche Staatsbürgerschaft zu haben – die USA machen das ja schon seit langem genauso, etwa bei Islamisten und Kriminellen.

Und drittens: Schaffen Sie flächendeckend Islamunterricht in deutschen Schulen. Und klären Sie dort die Kinder über die Nazi-ähnliche Ideologie von Muslimen auf. Wer Nazis bekämpfen will, der muss auch die Ideologie des Islam-Erfinders Mohammed bekämpfen.

Nun wird Herr Friedrich das alles nicht machen. Also ist absehbar, dass Moslems irgendwann aus Europa vertrieben werden. Ich wünsche das ganz sicher nicht. Aber es zeichnet sich am Horizont ab. Geschichte bedeutet Veränderung. Und wir werden bald schon große Veränderungen erleben. Ganz einfach, weil wir unsere finanziellen Grundlagen ruiniert haben. Irgendwann kommt der große Knall, der auch unser Moslemproblem löst.

Citizen Times: Der Politikwissenschaftler Dr. Thomas Tartsch hat Sie einmal den Erfinder des islamkritischen Sachbuchs genannt. In der Tat sind Sie ja publizistisch ziemlich umtriebig. Welches Buch dürfen wir denn diesen Sommer erwarten?

Udo Ulfkotte: Ich schreibe ja nicht nur unter eigenem Namen, sondern vor allem auch als Ghostwriter für große Verlage Autobiografien. Und ich sitze gerade an einer Autobiografie eines bekannten SPD-Politikers. Sie werden verstehen, dass ich seinen Namen nicht nenne. Er teilt übrigens meine Meinung in Hinblick auf den Islam. Nur im Fernsehen und vor Publikum spricht er öffentlich völlig anders. Das bringt ihm Wählerstimmen. Er ist im Gegensatz zu mir ein richtiger Moslemhasser. In einem Buch wird er ganz anders rüberkommen. Er legt Wert darauf, dass er an möglichst vielen Stellen des Buches in Zusammenhang mit Moscheebesuchen und interkulturellen Treffen erwähnt wird. Das ist dann die Seite, die die Leser mitbekommen werden. So ist das mit der politischen Korrektheit.

Bücher von Udo Ulfkotte bei Citizen Times:

31 Comments »

  1. Omi 28. März 2012 at 10:39 - Reply

    Seit ich gestern Abend auf Arte die Sendung „Bunker Cities“ sah, glaube ich vorerst nicht an den großen Knall.
    Angesichts der Zustände in Frankreich hätte Jean-Marie Le Pen schon vor 20 Jahren Präsident werden müssen, bei 99% Stimmen.

    Die Islamkritiker trappeln schon die ganze Zeit mit den Hufen, aber dieses Siechtum kann noch lange so weitergehen.

    Als nächstes werden wohl auch in Deutschland „Gated Communities“ errichtet.

  2. Volki 28. März 2012 at 11:17 - Reply

    Ob besagter „bekannter SPD-Politiker“ damit einverstanden ist, daß Ulfkotte solche Andeutungen macht?

  3. ASTRO-WOLF 28. März 2012 at 12:29 - Reply

    Der Rückzug zahlreicher Moslems wird sicher nicht so verlaufen, wie viele hoffen! Von Türken weiß ich, dass die AK-47 zur Standardbewaffnung gehört. Zumal ein Großteil unserer Bevölkerung aus sich „selbstverwirklicht habenden kinderlosen Greisen“ besteht, wird es eher zur gewaltsamen IMMOBILIEN- & BESITZÜBERNAHME kommen, als zur Massenheimkehr!?! (Es kommt nicht auf die Anzahl der Menschen an, sondern auf VITALITÄT, ENTSCHLOSSENHEIT & HÄRTE!!! Die Organisation in Familienclans verschafft den Moslems einen weiteren Vorteil!)

    Die USA haben schon genau gewusst, warum sie Deutschland in den Sechzigerjahren zwangen, Türken aufzunehmen! (Andererseits ist es für das „System“ recht angenehm, über die Schuldzuweisung an den Moslem-Buhmann von begangenen Fehlern lebensrettend abzulenken!)

    Wasser, Nahrung, Anbaufläche, WAFFEN (!), EM & verlässliche Freunde werden in Bälde die 6 wichtigsten Faktoren sein, um die kommenden 15 bis 20 Krisenjahre zu überstehen!

  4. Carsten Neumann 28. März 2012 at 12:36 - Reply

    Man sollte das Interview mit Ulfkotte vielleicht einmal zum Anlass nehmen, die Unterschiede zwischen konservativem Denken und liberalem Politiksansatz zu verdeutlichen.

    Ulfkotte, den ich hier einfach einmal als typischen Vertreter des Konservativismus nehme, ist zutiefst von Hobbes’schem Denken geprägt. Ulfkotte ist fest davon überzeugt, dass alles nur in einem Kampf aller gegen alle enden kann und das Land in einem Bürgerkrieg versinken wird. Er findet das letztlich so gar noch gut, weil er glaubt, dies werde zu einer Massenflucht der Moslems aus Europa führen. Ulfkotte hat ein durch und durch pessimistisches Menschenbild. Auch dies typisch für Konservative, dass die ihre eigenen „Ideale“ nicht leben. So berichtet Ulfkotte freimütig, als Ghostwriter einem SPD-Politiker dabei zu helfen, verlogenes Gewäsch zu publizieren, von dessen Gegenteil beide überzeugt sind. Und so jemand beschwert sich dann noch bzw. wirft anderen vor, dass sich in der Politik nichts verändert.

    Der aufgeklärte Liberalismus hat ein anderes Menschenbild und sieht den Menschen als vernünftiges Wesen, das in der Lage ist, über sich selbst – auch in gemeinsamer Selbstverwaltung – zu bestimmen und seine Lebensverhältnisse auf der Basis vernünftigen Denkens zu gestalten. Bürgerkrieg und durch ihn hervorgerufene Massenflucht (oder Vertreibung) ist kein liberales Politikmodell. Nein – Liberale haben die Überzeugung und das Vertrauen, dass die Vernunft letztlich jede Form des (auch religiösen) Obskurantismus überwinden wird. (Schon der englische Früh-Liberale John Milton vertrat in seiner Streitschrift Aeropagitica im Jahr 1644, in der er vom englischen Parlament die Abschaffung der Pressezensur forderte, diese Auffassung.)

    Kants „Sapere aude!“ müssen wir den Eingewanderten zurufen.

    • Skeptiker 31. März 2012 at 09:18 - Reply

      Ich fürchte, dass wir keine Zeit mehr haben, um abzuwarten, dass die Muslime die Werte der Aufklärung und des Humanismus wertschätzen und eine säkulare Demokratie als Gewinn empfinden.
      Das wird Generationen dauern, falls es überhaupt eintreten sollte, was ich bezweifle, denn es steht den „Werten“, die im Koran vermittelt werden, diametral gegenüber.

    • Philipp-Rainer Fäth 31. März 2012 at 11:20 - Reply

      Sehr geehrter Herr Neumann,

      ob die zugewanderten (Muslime) mit der Aufforderung „sapere aude“ etwas anfangen können bezweifle ich. Die in Deutschland lebenden Muslime gehören überwiegend der Unterschicht an, die uns eine verantwortungslose Zuwanderungspolitik in viel zu hoher Zahl (z.B. durch Heiratsmigration) ins Land spült. Die haben alles andere im Sinn als sich durch redliche Arbeit zu ernähren, die wollen viel lieber von den Transferleistungen der „Kuffar“, der Ungläubigen, leben, die ihnen als Muslimen (laut Koran) ohnehin zu Tributzahlungen verpflichtet sind.
      Und ganz nebenbei wollen sie Deutschland, ein „Dar al-Harb“ (Haus des Krieges), in ein „Dar al-Islam“ (Haus des Friedens) umwandeln.

      Der Europäische Islamrat hat beriets im Jahr 1980 in London auf die Frage, was denn der Islam überhaupt sei, verblüffend offen geantwortet: „Der Islam ist ein Glaube, eine Lebensweise und eine Bewegung zur Aufrichtung der islamischen Ordnung in der Welt !“ Können muslimische Funktionäre noch deutlicher zum Ausdruck bringen, wohin die Reise geht ?
      Nutr die dummen Deutschen wollen es nicht zur Kenntnis nehmen. Die Rechnung werden sie bekommen.

      Mit freundlichem Gruß Ph.-R. Fäth

    • bobermann 25. April 2012 at 18:24 - Reply

      Ihr Kommentar kommt aus dem Elfenbeinturm. Rufen sie mal. Aber lauter als der Muezzin.

  5. Rainer 31. März 2012 at 10:46 - Reply

    In diese Richtung gehen auch die Gedanken von Srdja Trifkovic auf EuropeNews vom 14.09.2011:

    „„Was kann uns retten?

    Ein Wunder! Oder aber, wie ich vor acht Jahren auf der Versammlung des Joh Randolph Clubs in New Orleans sagte, was uns retten kann ist eine jähe, drastische ökonomische Krise, die jegliche Legitimität von der regierenden Elite entfernen würde und jede Glaubwürdigkeit in sie die Krise zu managen. Zur Zeit schauen die Menschen eher auf ihre Regierungen und fragen nach Lösungen, als dass sie sie als Teil des Problems erkennen.

    Was uns helfen kann ist die Tatsache, dass die Muslime nicht dazu in der Lage sind kreativ zu denken und eine harmonische und erfolgreiche Politik aufzubauen. Wenn es eine verspätete Erholung des Westens gibt als Folge eines weltweiten ökonomischen Zusammenbruchs, und wenn die muslimische Welt daraufhin sich selbst überlassen wird, dann wird das Endresultat die Wiederentdeckung von Bedeutung und Glauben im Westen sein – und wieder ein neuer Kreis des Niedergangs in eine moralische Verderbtheit, intellektuelle Hinfälligkeit und materielle Armut in der muslimischen Welt.““

  6. Carsten Neumann 31. März 2012 at 19:01 - Reply

    Ulfkotte ist jemand, der versucht, mit dem Schüren von Ängsten Geld zu verdienen. Solche Leute sind keine guten Ratgeber. Ich halte es dagegen lieber mit dem großen amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt, der in seiner Antrittsrede 1933 zur Überwindung der amerikanischen Depression aussprach:

    „So, first of all, let me assert my firm belief that the only thing we have to fear is fear itself—nameless, unreasoning, unjustified terror which paralyzes needed efforts to convert retreat into advance.“

    http://historymatters.gmu.edu/d/5057/

    Das Einzige, wovor wir Angst haben müssen, ist die Angst selbst. – Probleme sind lösbar, wenn man sich nicht von der Angst lähmen lässt, sondern ihre Lösung mit rationaler Überlegung angeht.

    Was sind Muslime? – es sind Menschen, die auf Grund ihrer Anlagen genauso vernunftbegabt sind wie Du und ich. Ob jemand Muslim oder Christ wird, hängt in aller Regel von der Zufälligkeit der Geburtsortes oder der elterlichen Herkunft ab. Über sein weiteres Schicksal kann er (oder sie) – jedenfalls im Geltungsbereich des deutschen Grundgesetzes – jedoch selbst entscheiden. Ich bin überzeugt davon, dass die hier lebenden Muslime in ihrer überwältigenden Mehrheit in einer vernünftigen Ordnung und unter vernünftigen Gesetzen leben wollen. Wieviele Muslime kennen denn wirklich den Koran? Die meisten verstehen sein altertümliches Arabisch noch nicht einmal. Wieviele richten sich denn wirklich nach dem Koran oder beten fünfmal am Tag? Es ist eine Minderheit.

    Und wenn die islamische Ordnung der westlichen so offenkundig unterlegen ist, dann werden sich die Muslime – jedenfalls in ihrer Mehrheit – hiervon überzeugen lassen. Ich jedenfalls habe Vertrauen in die Kraft der Vernunft und der Aufklärung. Ihr ist es historisch bereits gelungen, auch den mittelalterlich-christlichen Fanatismus und Obskurantismus zu überwinden.

    Gepaart werden muss dies mit vernünftigem politischen Handeln. Dies bedeutet eine vernünftige Einwanderungspolitik, die die Unsitte der „Importbräute“ ohne deutsche Sprachkenntnisse sowie eine massenhafte Einwanderung von beruflich Unqualifizierten ohne Sprachkenntnisse unterbindet – so wie dies von klassischen Einwanderungsländern wie Kanada, Australien, Neuseeland und demnächst auch Groß-Britannien bereits praktiziert wird („Punktesystem“ bei der Auswahl von Einwanderern). Leistungen aus den Sozialsystemen nur an Einwanderer, die zuvor über einen bestimmten Zeitraum in sie eingezahlt haben. Wir müssen unsere westlichen kulturellen Werte offensiv und überzeugt vertreten und sie als die bessere Alternative attraktiv machen. Wichtig ist vor allem auch, dass die Kinder der Einwanderer eine gute Schul- und Berufsausbildung erhalten. Dies bedeutet, lieber in Schulen und Universitäten als in dubiose Banken- und Euro-„Rettungsschirme“ Geld zu investieren. Migrantenanteile von 90% und mehr in einzelnen Schulen sind ein Unding und müssen unterbunden werden (Bessere Verteilung durch „Busing“). Zu denken ist auch an Kindergartenpflicht und Ganztagsschulen in Problemvierteln. Einwanderer (und ihre Nachkommen), die sich intergrieren, zu unserem Grundgesetz und unseren Werten bekennen, müssen reelle Aufstiegschancen haben.

    Die Probleme sind lösbar. Wir brauchen keine Katastrophen- und Bürgerkriegsszenarien.

    • Michael Hartmann 31. März 2012 at 22:04 - Reply

      Ich bin überzeugt davon, dass die hier lebenden Muslime in ihrer überwältigenden Mehrheit in einer vernünftigen Ordnung und unter vernünftigen Gesetzen leben wollen

      Dann lesen Sie mal bitte die Tageszeitungen, Polizeimeldungen und Kriminalitätsstatistiken.

      Und wenn die islamische Ordnung der westlichen so offenkundig unterlegen ist, dann werden sich die Muslime – jedenfalls in ihrer Mehrheit – hiervon überzeugen lassen.

      Dies ist in den letzten 50 Jahren nicht geschehen und wird auch in Zukunft nicht besser.

      Migrantenanteile von 90% und mehr in einzelnen Schulen sind ein Unding und müssen unterbunden werden (Bessere Verteilung durch “Busing”)

      Wie wollen sie es denn anders aufteilen? Die benachbarten Schulen haben meistens auch einen hohen Migrantenanteil.

      Bischen umverteilen hilft hier so gut wie gar nichts (nur das die Schüler weitere Schulwege haben).

      Zudem möchten viele Eltern das ihre Kinder in der Schule etwas lernen! Und keine bildungsfernen Klassenkameraden die mit starken Akzent sprechen, den Unterricht stören, den Lehrer nicht respektieren, auf dem Pausenhof sich prügeln usw.

      Die Probleme sind lösbar. Wir brauchen keine Katastrophen- und Bürgerkriegsszenarien.

      Und wer soll die Probleme lösen?

      Sie?

      Unsere Politiker?

      Das Volk?

    • Mabank 31. März 2012 at 23:11 - Reply

      Ich bin mir sicher, 1933 haben andere ganz ähnliche Worte gesprochen, wie Sie. Nur haben sie damals statt „Muslime“ halt „Nationalsozialisten“ gesagt. Alles rational denkende Menschen, wie Du und ich. Die wollen auch keinen Krieg.

      Ich bin überzeugt davon, dass die hier lebenden Nazis in ihrer überwältigenden Mehrheit in einer vernünftigen Ordnung und unter vernünftigen Gesetzen leben wollen. Wieviele Nazis kennen denn wirklich „Mein Kampf“? Die meisten interessieren sich dafür noch nicht einmal. Wieviele glauben denn wirklich an die Überlegenheit der arischen Rasse oder dass Juden böse sind? Es ist eine Minderheit.
      Und wenn der Nationalsozialismus der Demokratie so offenkundig unterlegen ist, dann werden sich die Nazis – jedenfalls in ihrer Mehrheit – hiervon überzeugen lassen.

      Könnte von Chamberlain stammen.

      Müssen wir, die Deutschen, die doch aus ihrer Geschichte etwas gelernt haben sollten, es tatsächlich wieder einmal soweit kommen lassen, dass wirklich JEDEM klar wird, dass der islam nicht mit der Demokratie vereinbar ist?
      Müssen erst Schwule gehängt, Ehebrecherinne gesteinigt und Juden enthauptet werden? Werden die Gutmenschen dann vielleicht immer noch von „Einzelfällen“ sprechen, wenn es an der tagesordnung ist? Ist wie immer der Deutsche schuld, durch seine fehlende Willkommenskultur?

  7. Detlef Scharf 31. März 2012 at 20:04 - Reply

    Ja, es klingt alles so schön. Leider, und sage ich in Richtung von Herrn Neumann, leider lieben wir alle das Leben und die Gegenseite den Tod. Und die Gegenseite ist in der Regel auch noch dumm. Diese Probleme lassen sich mit Vernunft nicht mehr lösen und mit Gewalt schon gar nicht. Herr Ulfkotte hat recht : an sich selbst denken und abwarten.

  8. Breitmeier, Adolf 31. März 2012 at 21:59 - Reply

    Der Mensch hat 98 % Steinzeit im Hirn, und 2% Dummheit, diese 2% nennen wir Intelligenz. Glauben hat recht wenig mit Intelligenz zu tun. sie wird zwar benutzt, um den Glauben in seiner Richtigkeit zu beweisen – aber zumeist sind es ,,Koffertheorien“ Der islamische Glaube entbehrt jeder Logik und ist mit Vernunft und Demokratie, mit
    Toleranz, hoffen auf moderates Verhalten oder mit Diskussionen nicht von seiner Unmenschlichkeit zu übezewugen. Der Koran ist das Gesetz des Mondgottes Allah, Herr des Sirius, Vater von drei Töchtern.Unveränderbar! Auf Glaubenskritik steht die todestrafe, weil das als abfall gewertet wird. Lieber Herr Neumann. Lesen Sie den Koran mit den augen eines aufgerklärten Menschen, sehen Sie sich den realexistierenden Islam islamischer Länder an. Die Problemlösung liegt in Ulfkottes Aussage. Wir leihen uns jedes Jahr über 30 Milliarden Euro, um unsere islamischen Mitbewohner zu alimenzieren. Ich trete zur nächsten Bundestagswahl an, um das zu ändern.
    Ihre Argumentation – die ich achte, weil Sie von der Richtigkeit überzeugt sind – ist zu kurz gegriffen. Wir machen uns Sorgen um das Klima in hundert Jahren – wozu? Wenn alles so weiter läuft – gibt es uns nicht mehr. Und Integretion und Bildung – das sind Dinge, die man selbst bringen muss.

  9. Bazillus 1. April 2012 at 07:17 - Reply

    Werter Herr Neumann,
    es ist alles richtig, was Sie schreiben und auch ich bin ein Gegner der Schwarzmalerei und bezeichne mich eher als Realisten. Jedoch in einem hat Herr Ulfkotte schon recht. Es bewegt sich nichts. Insbesondere bewegt sich politisch nichts.

    Vernünftiges Handeln, welches Sie propagieren und zu Recht fordern, ist politisch inkorrekt. Vernünftige Einwanderungspolitik, Importbräute, Leistungen aus Sozialsystemen nur nach vorheriger Einzahlung sind hier nicht – und ich meine auf lange Sicht – nicht in Sicht. Gute Schul– und Bildungspolitik sind nicht in Sicht, eher wird das „Gute“ in der Schulpolitik dem Schwächsten angepasst, so dass echte Bildung in ihrer Qualität nachlassen wird. All das, was Sie schreiben, ist vollkommen richtig. Nur welche politische Kraft wird diesen Ihren richtigen Denkansatz in die Tat umsetzen? Diese Maßnahmen hätten schon längst vor 20 Jahren umgesetzt werden müssen. Sie sind aber nicht umgesetzt worden. Wir haben eine Politikerkaste an der Macht, die sozialistische Gleichmachereipolitik insbesondere auf EU-Ebene, aber auch unter dem Eindruck der Nazi-Keule sowie auf EU-Ebene die Kolonialisierungskeule betreibt, die Multikultiträume ohne Integrationsforderungen an die Einwanderer zu stellen, zum Maßstab ihrer Politik macht und eben die Vernunft des politischen Handelns ausdrücklich verweigert, und das seit Jahrzehnten. Was für Länder wie USA, Australien, Kanada, Neuseeland selbstverständlich ist, wird Europa und vor allem Deutschland nach der Vergangenheit nicht gestattet.

    Und weil das alles, was Sie an vernünftigen Denkansätzen beschrieben haben, eben nicht umgesetzt worden ist und nicht umgesetzt wird, wird uns diese jahrzehntelange politische Fehlleistung möglicherweise wirklich um die Ohren fliegen, egal in welcher Form.

    Nur eines wird nicht passieren: Das Muslime ihre Koffer packen. Denn der Islam ist eine Kampfreligion, die sich zum Ziel gesetzt hat, Land, was sie einmal ihr Eigentum nennt, nicht wieder herauszugeben. Darum auch der Dauerkonflikt in Israel.

    Herr Ulfkotte macht da einen Denkfehler. Er meint, dass Muslime nach einem Chrash ihre Koffer packen werden. Da wird er wohl falsch liegen. Wir sind eine suizidale, weil mangels Nachwuchses, zukunftslose Gesellschaft, die die europäischen Werte auch nicht mehr vehement genug vertritt, obwohl sie sehr verteidigungswert wäre und ist. In dieser Gesellschaft herrscht die Meinung vor, dass jede andere, fremde Gesellschaftsform die bessere sei, weil auf Europäischem Boden schließlich zwei Weltkriege durch die Schuld Deutschlands stattgefunden haben und Europa die Welt mit unterdrückendem Kolonialismus überzogen hat. Andere Gesellschaften, so auch die muslimische, wird kritiklos mit dem schützenswerten Kindchenschema bedacht. Und wer kritisiert selbst sachlich allen Ernstes unmündige Kinder? Und genau da liegt die Ursache des Problems der nur schleppend in Gang kommenden gelungenen Integrationspolitik.

    In einem kann ich Ihnen nicht folgen. Aufstiegschancen haben alle Ausländer, auch Muslime hier, die Leistung bringen, wenn sie sich integrieren. Und eines fehlt mir in Ihrer Aufzählung des vernünftigen Politikhandelns. Bei entsprechender Integrationsverweigerung sollte dann aber auch letzlich die Ausweisung folgen. Dieser Schritt gehört auch zur Umsetzung einer konsequenten und wirksamen Einwanderungspolitik.

    Letztlich machen Sie ebenfalls einen kleinen Denkfehler. Der Islam ist schwer zu greifen. Der Islam hat kaum Ansprechpartner, während das Christentum immer an der Kirche festzumachen war. Aus diesem Grunde konnte auch Aufklärung und Reform stattfinden, weil das Christentum eben Religion und Staat durch Jesus gedanklich zu trennen war.

    Das jedoch wird im Islam nicht möglich sein, da dieses Religionssystem ein politisches umfassendes Gesellschaftskonstrukt darstellt und jederzeit geneigt ist, der aufnehmenden Gesellschaft dieses Gedankengut aufzuoktroyieren, koste es, was es wolle.

    Mit Ideologen, die darüber hinaus noch einen religiös überhöhten Missionsansatz haben, kann die Vernunft nur schwer Überhand gewinnen.

  10. Stephan 1. April 2012 at 09:58 - Reply

    Wie es Herr Ulfkotte geschafft hat, so lange in islamischen Ländern gelebt zu haben, um anschliessend eine solchen Hubug über den Koran zu erzählen ist mir schleierhaft. Er war ja selber praktizierender Moslem. Irgendwas ist da massiv falsch gelaufen. Er wird nicht darum herum kommen, dies eines Tages zu korrigieren.

    Der Koran wurde NICHT von einem Mensch geschrieben. Ihn mit „Mein Kampf“ zu vergleichen ist Quatsch. Zu behaupten, dass der Koran dazu aufrufe Andersgläubige generell zu bekämpfen indem man sie physisch bedroht oder ihnen das Leben auf andere Art schwer macht ist noch quätscher! Ich habe beide Bücher im Regal und beide gelesen. Die Anwendung von Gewalt ist im Koran nur erlaubt, wenn es sich um Selbstverteidigung handelt.

    Die geradezu paranoide Einstellung gegenüber dem Islam, macht Herrn Ulfkotte zu einer tragischen Figur. So wird aus der ganzen Bemühung um eine berechtigte Kritik an Moslems – wie er selber bestätigt – ein einziges Scheitern. Das Verhalten vieler Einwanderer und sogenannter Moslems benötigt ganz sicher viel Kritik und in extremen Fällen auch massives Durchgreifen. Dazu bräuchte es aber die Mithilfe derjenigen Muslime, die auch solche sein wollen und damit gegen jede Ungerechtigkeit und jeden Missbrauch kämpfen.

    Der Schuss geht also nach hinten los. Herr Ulfkotte stösst die positiven Kräfte unter den Moslems mit seiner lächerlichen, unsachlichen Kritik am Koran vor den Kopf. Extremisten und Spinner aller Schattierungen können sich darüber nur freuen.

  11. Beobachter 1. April 2012 at 14:38 - Reply

    „Dann geht der Verteilungskampf los. Und spätestens dann werden die Bürger alle politische Korrektheit vergessen und sich fragen, ob sie weiterhin das Weltsozialamt spielen und mit Menschen die Früchte ihrer Arbeit teilen wollen, die ihnen außer Kosten nichts beschert haben. Dann geht‘s hier rund.“

    Da bin ich mir nicht sicher, ob es so kommen wird. Richtig ist, dass einigen dadurch die Augen geöffnet werden. Ob es die große Masse sein wird, bleibt abzuwarten. Man vergleiche das mit dem Dritten Reicht. Selbst als die Russen schon in Berlin standen, gab es noch fanatische Nazis, die dank jahrelanger Gehirnwäsche noch an Wunderwaffen und Endsieg geglaubt haben.

  12. Bazillus 1. April 2012 at 16:04 - Reply

    Werter Stephan,
    auch ich habe den Koran gelesen. Ich habe den Inhalt dieses Buches allerdings extrem anders in Erinnerung als Sie. Barmherzigkeiten und Wohltaten kennt dieser Gott nur für Muslime. Für alle anderen Geschöpfe hat dieser Gott nur Verachtung und Hass übrig, bis auf Ausnahmen.

    -S. 8, 37 – 40. Die Ungläubigen geben ihr Gut weg, um vom Weg des Gottes des Islams abzuhalten. Sie werden sicherlich fortfahren, es wegzugeben. Dann aber wird es ihnen zur Reue gereichen, und dann werden sie überwältigt werden. Und die Ungläubigen – zur Hölle sollen sie versammelt werden; damit der Gott
    des Islams die Bösen von den Guten trenne und die Bösen einen zum andern und sie alle zusammen zu einem Haufen tue und sie dann in die Hölle schleudre. Diese sind fürwahr Verlorene. Sprich zu denen, die ungläubig sind: Wenn sie abstehen, dann wird ihnen das Vergangene verziehen; kehren sie aber zurück, dann, wahrlich, ist das Beispiel der Früheren schon da gewesen. Und kämpfet wider sie, bis keine Verfolgung mehr ist und aller Glaube auf den Gott des Islams gerichtet ist.
    -S. 13: V. 42. Sehen sie denn nicht, dass Wir in das Land kommen und es einengen an seinen Enden?
    -S. 47, V. 36 ff. So ermattet nicht, damit ihr nicht nach Frieden rufen müsst, denn ihr sollt obsiegen. Der Gott des Islams ist mit euch, und er wird euch eure Taten nicht schmälern. Das Leben in dieser Welt ist nur ein Spiel und ein Scherz, und wenn ihr gläubig seid und euch vor Übel hütet, so wird Er euch euren Lohn geben und wird nicht euer Gut von euch verlangen.

    Ich möchte nun wirklich nicht mit den bekannten Versen hier herumwerfen. Aber es ist doch wohl so, dass gekämpft werden soll bis alle an diesen Gott der Ausgrenzung und des Hasses glauben sollen. Wie soll es denn geschehen, dass die Grenzen für Ungläubige eingeengt werden. Soll verteidigender Weise Land geraubt werden? Was ist das für ein Gott, für den mit Gut und Blut gekämpft werden soll? Was ist das für ein Gott, der die Todesstrafe von Apostaten fordert? Selbst im Koran ist Angriffskrieg beschrieben. Was ist das für ein Gott, der das Gebet vor den Gräbern Ungläubiger verbietet, weil sie ungläubig waren. Was ist das für ein Gott, der Muslimen es erlaubt, den Ungläubigen zu fluchen? Was ist das für ein Gott, der Muslime auffordert, keine Nichtmuslime zu Freunden zu nehmen, schon gar keine Ungläubigen zu heiraten. Was ist das für ein Gott, der die Frauen von den Ehemännern bestrafen lässt und und seinen Propheten so tödlich handeln lässt, wie er gehandelt hat? Was ist das für ein Gott, der keine Kritik zulässt? Was ist das für ein Gott, der die Welt kriegerisch in das Haus des Krieges und des Friedens, in höherwertige Muslime und minderwertige Ungläubige einteilt. Dreifaltigkeitschristen gehören auch zu den Ungläubigen, nur Christen, die die Dreifaltigkeit ablehnen, stehen bei ihm höher im Kurs. Bitte und das alles 700 Jahre nach Jesus.

    Sorry, Kritik aan der Religionsideologie des Islam ist dringend geboten, genauso wie alle irdischen Ideologien einer ernsthaften Hinterfragung unterzogen werden sollten. Allerdings sollte diese Kritik sachlich und auch in der Mitte der Gesellschaft, insbesondere aber von relgiösen, poltischen und historishen Eliten geführt werden, und zwar tabulos und intensiv, so wie über die Existenz und das Wirken Jesu auf dem Seziertisch der Wissenschaften debattiert, diskutiert und kritisiert wurde.

    Wird denn der Koran, der nach Ihrer Meinung doch nur Gutes enthält von den Machthabern und den Imamen in islamischen Ländern so falsch verstanden, dass Christen und Juden sowie Muslime anderer Konfession und Andersgläubige im islamischen MAchtbereich rechtlich so ungleich gestellt werden? Ich denke, dass die meisten Länder sowie viele islamische Gelehrte aus Dunkelislamland noch heute den Koran so verstehen wie der Prophet ihn verkündigt und vorgelebt hat. Das Wort Taliban soll „Koranschüler“ bedeuten. Dann frage ich Sie, ob diese Islamgelehrten die Fatwen, die auf Islaminstitut der evgl. Allianz zu finden sind, den Koran auch falsch verstanden haben. Sie verstehen ihn jedenfalls so, wie Islamkritiker den Koran auch verstehen, nämlich wörtlich.
    http://www.islaminstitut.de/Fatawa-Archiv.39.0.html

    Ich gebe Ihnen selbstverständlich recht, wenn sie fordern, dass Muslime, die sich der Kritik am Islam nicht verschließen, gefördert werden sollen. Jedoch gibt es sie wirklich unter den relgiös denkenden Muslimen?

    Es ist keine unsachliche Kritik am Koran, wenn Ulfkotte darauf hinweist, dass 200 x zum Kampf gegen Ungläubige aufgerufen wird. An einigen Stellen ist lediglich der Verteidigungskampf gemeint, an anderer Stelle jedoch ist Angriffskrieg legitimiert.

    Abschließend noch eine Fatwa:

    (Institut für Islamfragen, dh, 05.11.2009)

    Frage: „Wie wird [aus islamischer Sicht] ein Mensch beurteilt, der Christen ermöglicht, Kirchen in Ländern der Muslime zu bauen oder Schulen zu eröffnen, in denen [christlich] missioniert wird?“

    Antwort: „Dies ist [aus islamischer Sicht] nicht erlaubt. Muslime dürfen Christen weder den Bau von Kirchen noch die Renovierung dieser Kirchen ermöglichen, falls sie baufällig geworden sind. Falls jedoch Muslime ein Land e i n n e h m e n , in dem sich bereits Kirchen befinden, müssen sie diese [Kirchen stehen] lassen, bis sie baufällig werden und verschwunden sind. Sie dürfen nicht erneut aufgebaut werden.

    Muslime dürfen nicht den Ungläubigen den Bau von neuen Kirchen im Lande des Islam erlauben, insbesondere auf der Arabischen Halbinsel. Allahs Prophet sagte: ‚Es dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht zwei Religionen zusammen existieren‘. Kirchen dürfen auf der Arabischen Halbinsel nicht neben Moscheen errichtet werden.

    Dies heißt jedoch nicht, dass ein Ungläubiger die Arabische Halbinsel nicht betreten darf, wenn er dies als Gastarbeiter oder Geschäftsmann tut. Ein Ungläubiger darf die Arabische Halbinsel betreten, wenn er sich dort nur vorübergehend aufhält. D.h., er darf dort keine unbefristete Aufenthaltserlaubnis bekommen. Ebenfalls darf er kein Eigentum [keine Eigentumswohnung] besitzen.“

    Quelle: http://www.alfawzan.ws/AlFawzan/FatawaSearch/tabid/70/Default.aspx?PageID=5106
    Kategorie: Fatawa (Rechtsgutachten) 22. Februar 2010, 09.26 Uhr

    Wieso können Muslime ein Land einnehmen, wenn, werter Stephan, nur Verteidigungskrieg erlaubt ist?

    • Stephan 3. April 2012 at 14:05 - Reply

      Werter Bazillus!

      Zu Ihren einleitenden Worten, ich zitiere:
      „auch ich habe den Koran gelesen. Ich habe den Inhalt dieses Buches allerdings extrem anders in Erinnerung als Sie. Barmherzigkeiten und Wohltaten kennt dieser Gott nur für Muslime. Für alle anderen Geschöpfe hat dieser Gott nur Verachtung und Hass übrig, bis auf Ausnahmen.“

      … nur so viel:
      Bis auf eine Sura beginnen alle Suras im Koran mit der folgenden Einleitung: „IM NAMEN GOTTES, DES ALLERGNÄDIGEN, DES GNADENSPENDERS“
      Ein gläubiger Muslim spricht diesen Satz mindestens 17-mal pro Tag aus. Nach meinem Verständnis ist aber der Begriff “Muslim“ im weitesten Sinne mit “Rechtgläubiger“ zu verstehen. So auch rechtgläubige Juden und Christen: Sura 2, Vers 62: „WAHRLICH, jene, die Glauben (an diese göttliche Schrift) erlangt haben, wie auch jene, die dem jüdischen Glauben folgen, und die Christen und die Sabier – alle, die an Gott und den Letzten Tag glauben und rechtschaffene Taten tun – werden ihren Lohn bei ihrem Erhalter haben; und keine Furcht brauchen sie zu haben, noch sollen sie bekümmert sein.“
      Wenn Sie allerdings verstehen, Islam sei eine auf der arabischen Halbinsel in tiefstem Mittelalter von einem Menschen erfundene Ideologie, die uns heute dazu zwingen will, möglichst viel Kebab zu fressen und zuhause die Frau zu schlagen, wenn Sie es wirklich nur so verstehen, dann haben Sie recht, wenn Sie sich dagegen auflehnen. Davon finde ich aber nichts im Koran. Es ist allerdings eine sehr umfangreiche und komplexe Materie, die im Koran behandelt wird. Nach übereinstimmender Auffassung aller Spezialisten auf dem Gebiet reicht kein Menschenleben aus, um alles zu verstehen. Carsten Neumann (siehe oben) hat vollkommen recht, wenn er sagt, dass die meisten Muslime Vieles im Koran nicht verstehen.

      Islam ist für mich aber keine altertümliche, verstaubte Ideologie. Mit Islam wird eine grundlegende Tatsache bezeichnet, die allen Menschen zugrunde liegt.

      Dies ist wohl auch der Grund, weshalb Sie den Koran gar nicht zu lesen brauchen, um derart scharfe Worte für Ungläubige zu finden. Lesen sie, im Neuen Testament, Die Offenbarung des Johannes. Zum Beispiel Offenbahrung 9, 4: „Und es wurde ihnen gesagt, dass sie dem Gras der Erde keinen Schaden zufügen sollten noch irgendetwas Grünem noch irgendeinem Baum, sondern nur den Menschen, die nicht das Siegel Gottes an der Stirne haben.“ Alle Ungläubigen soll also Schaden zugefügt werden. Oder Offenbahrung 9, 18: „Durch diese drei Plagen wurde der dritte Teil der Menschen getötet; durch das Feuer und den Rauch und den Schwefel“. Lesen Sie den Text, um den Gräuel zu erfahren, der über ungläubige Menschen kommen soll. Nach heutigem Verständnis werden wohl nicht nur Millionen umkommen, sondern Milliarden von Menschen. Ich versteige mich deswegen aber nicht zu der Aussage, dies komme alles von einem Gott, der „nur Verachtung und Hass“ für die Menschheit habe.

  13. J. E. Vig 3. April 2012 at 09:22 - Reply

    Ich lese absolut gar nichts von Wirtschaftskrise in diesem Interview obwohl der Überschrift verspricht es.
    Typisch, ‚form without contents‘, linguistic category and of the non-knowing type for power

  14. Bazillus 4. April 2012 at 05:59 - Reply

    Werter Stephan,
    Die Offenbarung, die ja das Armageddon, die letzten Tage vor dem Jüngsten Gericht beschreiben will, ist selbst in der christlichen Mythologie umstritten und äußerst interpretationsbedürftig. Aus der Offenbarung kann Vieles und Wenig gedeutet werden. Darum auch das Wort „Offenbarung“, gleichbedeutend mit „Vision“, also ein Gebiet, bei dem wir uns immer vorstellen können, dass die Tage auf der Erde, wenn sie sich denn dem Ende zuneigen, immer mit Tod und Elend und Verderben in Verbindung zu bringen sind. Die Plagen werden nach guter alter Denke immer Gott zugeschoben. Gott jedoch straft nicht. Selbst Atheisten in Not sehen Gott als Strafgott an, damit sie ein Ventil finden, dass eigene Leid und die eigene Not besser bewältigen zu können. Hier auf Erden ist Leid und Not ein natürlicher Zustand, sei er hervorgerufen durch Krankheit, Unfälle oder des Unvermögens des Menschen gerecht zu teilen oder aber hervorgerufen durch natürliche Vorgänge der Unbill des Wetters und der Gefährlichkeit der Erde, die sich mitunter in Tsunamis oder Erdbeben bemerkbar machen kann. Da das Leid und das Elend hier auf Erden schon von Natur aus groß genug ist, bräuchten wir weder Kriege noch Ideologien, die ausgrenzen und darüberhinaus zu Gewaltausbrüchen führen, die im Falle des Islams sogar noch religiös durch den Gott des Islams von Fall zu Fall legitimiert wird. Von einer Strafe Gottes zu reden, war berechtigt, als der Blitz noch nicht verstanden worden war. Mit zunehmender Effektivität der Wissenschaft hat das Modell des strafenden Gottes ausgedient und dient bestenfalls nur noch dem Machtstreben von religiösen Machthaberen. Pestepidemien und Blitze waren selbstverständlich in damaliger Zeit als Strafe Gottes zu deuten, da diese ja medizinisch und wissenschaftlich nicht erklärt werden konnten.

    Nun ist die Offenbarung zu einer Zeit geschrieben worden, als die Menschen glaubten, dass das Ende der Welt stehe unmittelbar bevor und zu einer Zeit, in der der Gedanke unausrottbar war, dass Gott, der Schöpfer als Rächer, als Strafgott und Richter der Welt die Welt in Gut und Böse einteilte und zu Vernichtungsschlägen gegen die Menschheit ausholte. Mr. Deedat, ein Islamgelehrter bezeichnete die Offenbarung als einen bösen Traum als Folge von zu üppigem Essen. Nun ja. Ich persönlich kann mit ihr nicht viel anfangen. Ich halte mich lieber an die 4 Evangelien, in denen Jesus selbst agierte.

    Aber, werter Stephan, dringen wir doch zum Kern des Problems vor. Es geht doch um etwas anderes:
    Im Koran agiert ein Gott, der die Welt bereits lange vor dem „Armageddon“, also Hunderte von Jahren bereits dem Tode preisgibt, sobald Muslime ihren Glauben verlassen. Ich möchte obige Aufzählung nicht wiederholen. Dieser Gott spaltet bereits die Menschheit im Hier und Jetzt, und zwar als Handlungsmaxime für das Hier und Jetzt für Muslime. Dieser Gott des Koran tritt bereits seit 1 400 Jahren bis jetzt als Trenner, als Spalter, als Ausgrenzer und infolgedessen auch als Gott auf, der den Muslimen die Verantwortung abnimmt, selbst für ihr Tun verantwortlich zu sein. „…Nicht Ihr schlagt (wenn es um Kampf gegen Ungläubige geht), sondern WIR schlugen“. Was heißt das anderes, als dass solche Kampfestaten von vornherein von diesem Gott legitmiert sind.

    Letztlich, werter Stephan, ist es die Frage nach dem Gottesbild. Das Gottesbild des Koran stammt aus den Anfängen des AT, welches Mohammed 700 Jahre nach Jesus als sein Gottesbild der Allmacht (und hier verbunden mit dem Charakteristikum der Willkür) neu entdeckt hat, weil es ihm als Machtmenschen sehr gelegen kam.

    Das Gottesbild war in archaischer Zeit des AT entstanden, als das Leben auf dieser Erde noch hart im Schweiße seines Angesichts war, der Mensch dem direkten Überlebenskampf ausgesetzt war und somit hat sich auch das Gottesbild der Strafe, der Härte, der Ferne im Bewusstsein des eigenen Unvermögens und „Kleinseins“ gegenüber dem so fernen Gott im Menschen eingefressen. Dieser Gott kann nur ein Gott der Härte sein, so wie die Menschen ihr Leben damals auch erlebten.

    Dabei hat der Schöpfer, der Gott der Liebe, sich nie verändert, nur die Sichtweise des Menschen auf Gott im Laufe der Jahrhunderte. Das wird deutlich 1. an den 10 Geboten, die er als elementare Grundierung einer Handlungsanweisung für den Menschen anbot, die das Zusammenleben durchaus positiv hätte gestalten lassen, wenn die Menschen sich danach gerichtet hätten und 2. an der göttlichen Sichtweise des Menschen als „Eben- oder Abbild Gottes“ , welches den Menschen (Mann Frau, Kind, Menschen aller Rassen und Ethien, Kranke, Behinderten) vor Gott für alle Zeit gleichwertig unverdient, also geschenkt, erhob, und zwar erkennbar in der Fähigkeit des Menschen bewusst zu lieben und zu verzeihen. Während Gott die Liebe in Person ist (und die Menschen dies damals einfach nicht erkannten und vielleicht auch nicht erkennen konnten angesichts ihrer Lebensituation) kann der Mensch wie Gott, natürlich nur wie ein Abbild der Liebe fähig sein, ja selbst der Feindesliebe, aber eben als Ab- oder Ebenbild nur unvollkommen. Diese Sichtweise wurde, obwohl das AT teilweise vor Härte Gottes strotzt, uns Menschen von vornherein geschenkt und so zum Ausdruck brachte, dass bereits in damaliger archaischer Zeit die Liebe Gottes sichtbar werden konnte oder besser geschrieben, durchscheinen konnte. Diese 10 Grundgebote waren der Urgrund und Beziehungspunkt in Bezug auf alle anderen Gesetze, die der Mensch Gott in seinen Mund gelegt hatte, immer wieder hinterfragt werden mussten, mit diesen in Einklang gebracht werden mussten. Das bedeutete Entwicklung, Innovation, ja religiöse Evolution. Kritik, Hinterfragung sind Stilmittel der Erneuerung, nicht des Stehenbleibens.

    Die Menschen neigten zu allen Zeiten dazu, Gott zum Ebenbild des Menschen zu machen, weil es ja auch einfacher war. Das kommt in allen ausgrenzenden Straf- und Rachegesetzen zum Ausdruck. Das nannten die Menschen „Religion“. Ja, sie mussten ihren Gott und seine Gesetze hinterfragen, um nicht an Gott irre zu werden. Dabei halfen immer die 10 Gebote als Bezugspunkte. Sie waren der Maßstab des Funktionierens des Zusammenlebens unter den Menschen und des Lebens mit Gott. Das Gottesbild wandelte sich selbst im AT immer mehr zu einem Gott der Barmherzigkeit, bis es in Jesus zu einem vollkommenen Gottesbild der Liebe kulminierte, der die Ansprüche an die Liebe soweit trieb und die Messlatte der Definition von Liebe so hoch hängte, dass Menschen sogar fähig sein sollten, ihre Feinde entgegen ihrem Naturell lieben zu sollen. Er verband diese Feindesliebe in der Bergpredigt aus Matthäus sogar mit der „Vollkommenheit des Vaters“ und hat somit seinem Vater, der der Gott des AT war und ist, ein Antlitz der vollkommenen Liebe Gottes gegeben, und zwar der unteilbaren, der sogar auf den Menschen in Jesus zuging, eine unerhörte, ja revolutionäre Sichtweise auf Gott. Er vermittelte den Menschen, dass sie nicht mehr Sklave, sondern Kind oder Freund Gottes sein zu dürfen. Im Christentum ist aber auch dieses Gottesbild missverstanden worden und wird missverstanden. Denn selbst die vollkommenste Liebe Gottes kann den Menschen nicht davon abhalten, Böses zu tun und sich von diesem Gott der Liebe zu entfernen. Er schließt sich somit selbst von der Liebe Gottes aus, wenn er nicht umkehrt.

    700 Jahre nach Jesus kommt dann Mohammed und schenkt der Welt einen Gott aus dem AT, der ihm, wie den damaligen Menschen aus alter Zeit mit der Definition von Allmacht, welche häufig von Menschen in ihrer Sichtweise missbraucht wurde, egal in welcher Religion, in einen unveränderbaren Status quo der Einteilung der Menschheit in gute Gläubige und weniger gute, ja sogar hassvolle Verkündung des Charakters aller Nichtmuslime einteilte. Und diese ausgrenzende Einteilung ist es, werter Stephan, der die Menschheit immer wieder durch den Islam in Bedrängnis führt und hält. Das elitäre religiöse und darauf folgende gesellschaftsrechtliche Denken des Islam ist es, was schädlich ist für ein harmonisches Zusammenleben der Menschheit, die ja nach islamischer Auffassung nur durch das Menschsein verbunden ist, jedoch durch Religion getrennt wird. Das religiöse Denken der meisten Muslime, den besten Glauben zu haben und in diesem Glauben ganz nach Vorbild des Mohammed auf andere heruntersehen zu dürfen, welches sich ja sogar in Kleinigkeiten Bahn bricht, indem sogar in Schulkantinen selbst das gespülte Besteck, von welchem ein Ungläubiger gegessen hatte, nicht benutzen zu wollen. Das sind im Kleinen die Auswirkungen dieses mehr als ausgrenzenden Denkens, welches ja religiös, also göttlich begründet werden soll, für mich ein diskriminierendes Denken und Verhalten und somit eine Beleidigung für den Wert von Menschen. Außer den Terrorakten, den diskriminierenden Gesetzen gegenüber Nichtmuslimen in islamischen Ländern sind es auch solch kleine Dinge des Alltags, die die Ausgrenzung der islamisch-religiösen Art beleidigend für Nichtmuslime sichtbar werden lassen.

    WErter Stephan, wenn der Gott des Islam allen Ernstes verkündet, dass Christen (Dreifaltikeitschristen) und Juden die abscheulichsten oder je nach Übersetzung die schlechtesten Geschöpfe sind, was sagt das aus?
    Wer dies ernst nimmt, ja in religiöser Sprach- und Denkweise ernst nimmt, sagt diese – ich nenne sie die absolute auf ewig und drei Tage festgeschriebene Beleidigung – aus, dass Juden und Dreifaltigkeitschristen sogar schlechter oder abscheulicher sind als vom islamischen Gott geschaffene Satan selbst. Denn letzterer ist auch ein Geschöpf. Da Juden und Christen aber die schlechtesten Geschöpfe dieses Gottes sind, müssten Mutter Teresa oder der Heilige Franziskus die Oberchefs der Hölle sein.

    Sehen Sie, werter Stephan, was Worte anrichten können. Worte sind Geist und dieser Geist des Korans schreckt nicht einmal davor zurück, Menschen als noch schlechter anzusehen als Satan selbst.

    Diesen Gott kann und will ich nicht anbeten. Diesen Gott sehe ich meilenweit entfernt vom christilchen Gottesbild der vollkommenen und absoluten Liebe. Wenn Sie den koranischen Gott anbeten können, dann müssen sie Vieles, was dieser Gott von sich gegeben hat, in ihrem religiösen Denken irgendwie kompensieren und einordnen. Ich wäre dazu nicht in der Lage.

  15. Bazillus 4. April 2012 at 06:31 - Reply

    Werter Stephan,
    Christen, werter Stephan sind in dem Moment Ungläubige, das sollten Sie wissen, wenn sie Gott Maria und Jesus (was geschichtlich schon falsch war auch zur Zeit des Mohammed) beigesellen. Damit sind Dreifaltigkeitschristen Götzendiener und somit Ungläubige. Die Ebioniter und andere christliche Gruppen, die die Dreifaltigkeit ablehnten zur Zeit Mohammeds, wurden von Ihrem Gott mit guten Attributen ausgestattet. Das ist wahr. Da Christen auf der Welt in größer Zahl jedoch die Dreifaltigkeit Gottes anbeten, ist die christliche welt voller Ungläubiger aus islamischer Sichtweise.

    Die 17malige Formel, die Muslime beten, gilt jedoch nur in Richtung Muslime. Ihnen gegenüber ist der Gott des Islams barmherzig und gnadenvoll. Das bestreitet ja niemand. Das habe ich aber bereits in meinem Statement bestätigt, „gilt nur für Musime“.

    Mohammed hat Juden gehasst, weil sie seinen Glauben nicht annahmen. Das dürfte Ihnen bekannt sein.
    Schriftbesitzer, also Juden und Eingottchristen, werter Stephan, sind jedoch auch minderwertig in den Augen des Koran, wie ich anhand der „koranischen DAuerbeleidigung“ versuchte, zu verdeutlichen.

    Ich finde es toll und gut, dass Sie trotz der medinensischen Äußerungen des Korans, in der die Muslime ja die Ausgrenzung gegenüber Nichtmuslimen auf so tragische Weise festgeschrieben haben, diese negieren und das Beste aus den mekkanischen Suren herauslesen können. Nur ich bin in Ihren Augen Dreifaltigkeitschrist und ich lese den Koran halt aus der Sicht eines solchen Christen. Und da finde ich eben mehr Ausgrenzendes als Verbindendes zu Juden und zu uns Christen.

    Ich meine aber, Sie sollten den ganzen Koran und nicht nur die wohlwollenden Verse zitieren, die sich auf Nichtmuslime beziehen. Das ist eben das Dilemma, in das Mohammed seine Religion und damit auch in das Zusammenleben zwischen den Menschen verschiedener Religionen und Kulturen gebracht hat.

    Es bringt nicht viel, aus Koran und Bibel Zitate zu bringen. Es kommt auf den roten Faden in religiösen Büchern an, auf die Quintessenz, auf das Fazit, auf das Endergebnis. Wer Ungläubige so definiert wie es der Gott des Islam bewerkstelligt und den Kampf gegen sie in Gedanken (Fluchen = die schärfste verbal-gedankliche Form des Hasses) und der Tat befürwortet, der kann nicht erwarten, von diesen Ungläubigen als ein erstrebenswertes Religionsziel angesehen zu werden.

  16. Dhimitry 5. Mai 2012 at 11:56 - Reply

    Betreff: Zweiter Ratschlag an Innenminister Friedrich

    Dieser Vorschlag verstößt gegen unser Grundgesetz. Siehe Artikel 16 GG.

    Betreff: Autobiografie

    Ist Herr Ulfkotte bei der SPD? Eine Autobiografie kann man nur über das eigene Leben schreiben.

    MfG,
    Dhimitry

  17. ist lahm 25. November 2012 at 14:49 - Reply

    Es ist besonders typisch für den Islam, dass Befürworter und Gegner ihn gegenteilig auslegen, um dabei vom hundertsten ins tausendste zu geraten, als wären in ihm alle Widersprüche der Welt aufgezählt..
    Doch genau letzteres stimmt, es ist eine Tatsache, dass der Koran ist dualistisch ist, denn es kommen darin positive wie negative Aspekte vor. So ist Verwirrung vorprogrammiert, was durchaus erwünscht ist.

    Es gibt sie, die friedlichen Suren, sie sind aber frühere und wurden durch spätere ersetzt, die leider die blutrünstigsten sind, die ein „Gott“ je verkündet hat.

    Die friedlichen Suren werden nur zur Etikettierung benutzt, was einem unmissverständlich klar wird, je mehr man sich damit beschäftigt..
    Nicht einmal alle Muslime wissen, das, vor allem sind friedliche und kriegerische Varianten nicht der Chronologie, sondern der Länge nach geordnet !
    Beispiel:
    http://www.youtube.com/watch?v=07bhvpeEpWE

    Darüber hinaus wird im Koran vorgeschrieben, den Ungläubigen zu täuschen, solange es der Verbreitung des Islam dient. Raten Sie mal, was tagtäglich getan wird vom vermeintlich „moderaten“ Imam? Das Dilemma ist, das westliche Verantwortliche von ihrem eigenen, seit Jahrhunderten gewachsenen Wertesystem ausgehen und allen ernstes glauben, alle anderen Wertesysteme hätten dieselbe Grundlage.

    „Islam bedeutet Frieden“ ist dabei nur eine der vielen Lügen, die sich so tief eingegraben hat, dass selbst heute noch viele daran glauben, vor allem diejenigen, die den Koran befürworten, ohne ihn je gelesen zu haben. Herr Ströbele zB ist nur einer von ihnen.

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