Affen, Schweine, Götzendiener

27. Januar 2012 10

Der Holocaust und unsere historische Verantwortung

Ein gefährliches Buch: der Koran.

Am heutigen Tag gedenkt die Welt eines der fürchterlichsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte: dem Holocaust. Zirka sechs Millionen „Affen, Schweine und Götzendiener“ fanden in deutschen Konzentrationslagern ein qualvolles Ende.

„Affen, Schweine, Götzendiener“? Das is nicht die Rhetorik der Nationalsozialisten. Sie bezeichneten die Juden als Ungeziefer. Es wäre müßig, überhaupt darüber zu sinnieren, welche Bezeichnung abartiger ist. Die Deutschen sind heute in der überwältigenden Mehrzahl von solch menschenverachtender Denk- und Redeweise geheilt. Das ist wohl nachträglich das einzig Gute am größten Verbrechen unseres Volkes. Wenngleich sich Moral und Anstand sträuben, in Bezug auf diesen beschämenden Tiefpunkt der deutschen Geschichte überhaupt von irgendetwas „Gutem“ zu sprechen.

„Affen, Schweine, Götzendiener“, das ist Rhetorik des Korans. So werden dort Juden, Christen und gemeinhin alle Nicht-Muslime bezeichnet. Nicht im übertragenen Sinne oder falsch übersetzt, sondern wörtlich (Sure 5:60). Und unzählbar viele Beispiele aus der Gegenwart belegen, dass der islamische Kulturkreis in weiten Teilen längst nicht geheilt ist von dieser menschenverachtenden Denk- und Redeweise. Im Gegenteil: immer wieder rufen muslimische Geistliche bishin zu höchsten Stellen zum Auslöschen der Juden auf, beispielsweise jüngst der Obermufti von Jerusalem, oder regelmäßig Irans Ministerpräsident Ahmadinedschad. Und wer weiß, wie oft in deutschen Moscheen die Sure 5:60 gepredigt und der Prophet Mohammed zitiert wird, der gesagt haben soll: „Die Stunde der Auferstehung wird nicht eher kommen, als bis ihr die Juden bekämpft. Der Jude wird sich hinter Steinen und Bäumen verstecken. Dann werden die Steine oder Bäume ausrufen: O Moslem, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.“

Da stellt sich die Frage: Muss es erst wieder so weit kommen? Müssen erst wieder Millionen Unschuldiger mit ihrem Leben für die Blindheit, die Ignoranz und die historische Dummheit einer ganzen Generation bezahlen? Sind nicht gerade wir Deutschen diejenigen, die sich als aller erste erheben müssen um auszurufen: „NEIN!“ – wann immer sich die hässliche Fratze des Faschimus zeigt und ganze Völker mit Massenmord bedroht?

Die Geschichte kann man nicht ändern, die Zukunft schon. Nicht alle Muslime sind Judenhasser, die nach der Auslöschung Israels oder der Errichtung eines weltweiten Kalifats streben. Es waren aber auch nicht alle Deutschen zwischen 1933 und 1945 Judenhasser, die Konzentrationslager bauen und Europa mit Terror und Krieg überziehen wollten. Wie viele Deutsche hätten wohl gerne nach der Erfahrung des Zweiten Weltkrieges und der fürchterlichen Schande, die Hitler und seine Schergen über unser Volk brachten, das Rad der Zeit zurück gedreht um die Gelegenheit zu nutzen, anders zu wählen, sich zu erheben, zu demonstrieren, ja gar ihr Leben zu opfern, um die schrecklichen Geschehnisse aufzuhalten?

Die deutsche Geschichte zeigt, dass eine politische Ideologie, insbesondere eine extremistische, kaum mehr aufzuhalten ist, wenn sie erst eine kritische Masse in der Bevölkerung erreicht hat. Dazu braucht es nicht einmal die Mehrheit. Denn die hatte Hitler nicht, als im Jahre 1933 der letzte freie Urnengang in der Weimarer Republik stattfand. Es genügte ein Drittel.

Was bedeutet das mit Blick auf die demografische Entwicklung hierzulande, insbesondere angesichts des besagten Buches, in dem wir alle, seien wir Juden, Christen oder sonstwie Nicht-Muslime, als „Affen, Schweine und Götzendiener“ bezeichnet werden?

Rassismus, Faschismus, Menschenfeindlichkeit – das sind keine Merkmale der Deutschen. Es sind – so traurig das sein mag – die dunkelsten Merkmale der Menschheit, auf fürchterliche Weise in zahllosen Fällen dokumentiert. Der Holocaust der Nationalsozialisten an den Juden mag die schlimmste Form eines Völkermords gewesen sein, es war jedoch weder der einzige, noch der erste, oder der letzte.

Blind sie diejenigen, törricht und verblendet, die allen Ernstes in dieser Zeit das Volk der Deutschen als einzige Gefahr für zukünftige Genozide sehen. Im Gegenteil: die unheilbringende Saat des Faschismus wird längst wieder ausgestreut, im Nahen Osten, in der arabischen Welt, selbst hierzulande. Doch heuer ist es nicht die Saat der Deutschen, sondern die Saat eines vierzehnhundert Jahre alten Propheten. Was daraus erwächst, könnte jedoch genauso scheußlich sein wie das, was uns Deutsche seit 1945 als größte Schande unserer Geschichte ins Klassenbuch geschrieben steht. Höchste Zeit also, die Lehren aus unserem Verbrechen zu ziehen, uns endlich unserer historischen Verantwortung bewusst zu werden – und im Sinne unser Kinder, im Sinne aller Kinder der Welt, jedes Pflänzchen kaputt zu treten, das aus dieser teuflischen Saat erwächst!

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10 Comments »

  1. Michemm 27. Januar 2012 at 20:14 - Reply

    Gut gebrüllt, Löwe!!! Genau so isses!

  2. Sachse 27. Januar 2012 at 21:36 - Reply

    Wir gedenken DES ! Merkt Euch das doch mal! Also im vorliegenden Fall EINES. Klar?

    • Marco Pino 27. Januar 2012 at 21:45 - Reply

      Sie haben recht, und es ist korrigiert! Vielen Dank!

      • Sachse 27. Januar 2012 at 23:31 - Reply

        Danke! 🙂

  3. Arent 28. Januar 2012 at 01:25 - Reply

    Am besten wäre noch ein Verweis dass die Vertreibung bereits angelaufen ist: Ein Verweis auf die Vertreibung der Juden aus Malmö, der Aussage des niederländischen Aussenministers(?) dass Juden zu ihrer eigenen Sicherheit das Land verlassen sollten, dem Foltermord von Paris, den mehrheitlich von bestimmten Einwanderergruppen begangenen jüdischen Friedhofsschändungen in Berlin

  4. Sasha 28. Januar 2012 at 11:12 - Reply

    Marco,sie widerlicher Menschenrechtsfundsmentalist. Seien sie doch mal tolerant gegenüber intoleranten Ideologien! Wir brauchen den Islam und seine Anhänger dringend für den Weltfrieden!

  5. Fred 31. Januar 2012 at 08:37 - Reply

    Nach diesem Artikel verstehe ich den Krach mit Stürzenberger ehrlich gesagt nicht wirklich besser. Seine Forderungen sind für mich – wenn man diese FF-Diagnose akzeptiert – eine (wenn nicht die) konsequente Antwort. Auch FF hätte konsequent mindestens mit folgendem Satz abgeschlossen: Einwanderungsstopp für Muslime, jetzt!!!

  6. cicero 1. Februar 2012 at 19:44 - Reply

    Die Wendung „Affen und Schweine“ im Koran geht zurück auf – nun? – Platon! Man findet sie in seinem Dialog Theaetetos, Par. 161c. Platon verwendet diese Tiere, um an dieser Stelle Abirrung, Dummheit und Unvernunft zu kennzeichnen. Heute würde man statt dessen vielleicht „Esel“ sagen. Eines von vielen Beispielen, dass der oder die Verfasser des Koran Platon gelesen haben müssen.

    Vielleicht ist es manchem schon aufgefallen, dass der Koran an vielen Stellen nicht von Unglauben sondern von Unwissenheit spricht. Ursache dafür ist, dass der oder die Verfasser von einem philosophisch grundierten Konzept von Glauben ausgingen, in dem das platonische Konzept von Wissen und Tugend (Tugend als ein Wissen => rechter Glaube als ein Wissen) verarbeitet wurde. Dasselbe findet man auch bei dem Platoniker Cicero, auf dem die westliche Welt maßgeblich aufbaut.

    Natürlich lesen derzeitige Muslime diese Stellen nicht platonisch, sondern gehässig, und interpretieren sie deshalb anders, als sie ursprünglich gemeint waren – und damit interpretieren Muslime den Koran objektiv falsch.

    Den Juden vorzuwerfen, dass sie unwissend über den wahren Glauben sind wie Esel, nun ja, das ist ein Vorwurf, mit dem man leben könnte. Zwar immer noch unfreundlich, aber das Gehässige ist doch deutlich in Richtung einer intellektuellen Polemik entschärft.

    Solange unsere Politiker aber einen Mittelalter-Islam hofieren und keine Islam-Reformen anschieben, ist das alles in den Wind gesprochen und nutzlose Erkenntnis; solange gilt die gehässige Interpretation.

  7. . 8. März 2012 at 16:19 - Reply

    Katajun Amirpur und Navid Kermani :
    Die fanatischen Mohammedaner und Antiiraner
    http://www.box.com/s/5p47gk5xonfdhc7cirut

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