Taxi Scharia

25. Januar 2012 3

Islamische Mitfahrzentrale Muslimtaxi treibt Parallelgesellschaften voran

Muslimtaxi schafft Gläubige garantiert halal und schafriakonform von A nach B

Taxi Scharia – Das Grauen hat vier Räder ist eine der erfolgreichsten deutschen  Radiocomedies (SWR3). Und jetzt ist das Grauen wohl Realität geworden. Der islamische Student Selim Reid hat in Hamburg eine rein islamische Mitfahrzentrale gegründet: Muslimtaxi. Ungläubige sind zwar ebenfalls willkommen, könnten bei der Gelegenheit aber gleich bekehrt werden.

Er wolle damit die Ehen der Muslime schützen, gab der Gründer im taz-Interview zum Besten. Denn das islamische Gebot der Geschlechtertrennung sei bei normalen Mitfahrzentralen nicht gewahrt. Darüber hätten sich viele seiner Brüder und Schwestern im Glauben beschwert. Bei Muslimtaxi stehe bei den Inseraten gleich mit dabei, welches Geschlecht gesucht werde. So würde er letztlich das Risiko für Seitensprünge und kaputte Ehen verringern, meint Reid.

Dem Vorwurf, er verstärke damit die Bildung von Parallelgesellschaften hält der gläubige Muslim entgegen, dass doch jeder ungläubige Deutsche gerne bei Muslimtaxi mitfahren könne, wenn er wirklich den Dialog suche. Merke: Jetzt haben sich schon die Deutschen in die islamische Kultur zu integrieren – nicht andersherum!

Und um dem Ganzen noch eines draufzusetzen, gibt Reid offen zu:

„Das Beste daran, dass Muslime mit Muslimen fahren ist mit Abstand wohl die Da’wa, die Mission. Worüber sonst sollten sich zwei oder mehrere unterhalten, wenn Sie sich gerade erst kennenlernen und das einzige, was Sie gemeinsam haben die Religion ist? Natürlich über den Islam. Außerdem können so auch Andersgläubige dem Islam herangeführt werden.“

Halten wir zwei Dinge an dieser Aussage fest:

  • Das einzige was Muslime gemeinsam haben, ist ihre Religion – zumindest wenn sie über sich selber sprechen. Identifizieren Deutsche Muslime als eine Gruppe, die in nahezu allen Bereichen wie Bildung, Teilnahme am Erwerbsleben, Abhängigkeit von Transferleistungen oder (Gewalt-)Kriminalität negativ auffallen, kann man aber NIE von DEM Islam sprechen. Stattdessen sind wir dann islamophob.
  • Eine Mitfahrgelegenheit dient ab sofort primär zur Mission. Damit wird dem oben vorgegebenen Willen zur Integration (der Deutschen in die Muslime) nochmals nachgeholfen.

Wie ernst es Reid mit der Befolgung der Scharia meint, lässt er auch durchblicken:

„Der Islam wird sich nicht ändern, die Prinzipien werden bleiben, die Frauen werden auch in 1.000 Jahren ihr Kopftuch noch behalten wollen.“

Ich frage mich, wo bleibt jetzt der Aufschrei unserer linken Gleichschaltungsbeauftragten in Universitäten, Gremien und Parteien? Wollt Ihr wirklich, dass der hier praktizierte Sexismus ungestraft bleibt? Wie könnt Ihr das mit Eurem AGG vereinbaren? 2009 hatte Spiegel TV über einen angeblichen Pixi-Buch-Skandal berichtet, ebenfalls in Hamburg. Wer sich wirklich antun möchte, mit welchen kruden Argumenten die Linken da kommen, der schaue sich diese Video an. Da regten sich die Gutmenschen schon darüber auf, dass kein Kind mit Migrationshintergrund in dem Buch vorkam und dass der Vater als Familienoberhaupt dargestellt wurde. Außerdem sei es sexistisch, wenn immer nur von einem Schulleiter etc. gesprochen werde.

Wo bleibt dieser Aufschrei jetzt?!? Liebe Feministinnen, es gibt Arbeit!

Vor kurzem hatte Citizen Times berichtet, dass ebenfalls in Hamburg ein rein islamisches Handelszentrum geplant ist.

3 Comments »

  1. Prof.Kantholz 26. Januar 2012 at 07:07 - Reply

    Der junge Mann sollte den Namen des Unternehmens nochmal überdenken. Ein Verkehr mit Taxen (§ 47 PBefG) ist das Angebot nämlich mal sicher nicht. 🙂

    Über Sexismus, Intoleranz und penetrantes Negieren deren Vorkommens in den erwähnten Parallel-/Gegengesellschaften durch die Gutis mag ich mich kaum noch aufregen…

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