„Die Freiheit“ verliert Jugendorganisation

19. Januar 2012 27

Erosion der islamkritischen Partei setzt sich fort

Der Bundesvorsitzende der Partei "Die Freiheit": René Stadtkewitz (Bild: Nick)

Der kommissarische Leiter der Jugendorganisation der Partei „Die Freiheit“, Christopher von Mengersen, hat in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass sich seine Gruppierung von der Partei abspalten wird.

In der Erklärung heißt es:

„Zum kommenden Freitag wird sich die Jugendorganisation der Partei DIE FREIHEIT, GENERATION FREIHEIT, von der Partei abspalten und für unabhängig erklären. Hauptgrund dafür sind die auf dem ersten Bundesparteitag gefällten Entscheidungen und die neue Parteispitze, die wir nicht mittragen wollen. Unter Anderem wären hier die Personalie Michael Stürzenberger, der mit seinem Thesenpapier Volksverhetzung betreibt, sowie der Umgang von René Stadtkewitz mit verdienten Parteimitgliedern zu nennen.“

Von Mengersen, der ebenfalls Mitglied des hessischen Landesverbandes war, erklärte bereits im Dezember seinen Austritt aus der Partei. Damit folgte er dem Schritt zahlreicher anderer Landesvorstände: in Hessen, Bayern, NRW, Hamburg und Brandenburg traten beinahe alle Vorstandsmitglieder zurück. Außerdem verließen die Bundesvorstände und CT-Autoren Felix Strüning und Marco Pino die Partei zum Jahresende.

Politische Extremisierung

Mit der Abspaltung der Jugendbewegung setzt sich der Erosionsprozess in der „Freiheit“ scheinbar fort. Auslöser waren die Ereignisse auf dem Bundesparteitag am 10. Dezember in Frankfurt am Main. Damals hatte sich die alte und neue Parteiführung demonstrativ hinter Michael Stürzenberger gestellt, dessen „Thesenpapier gegen die Islamisierung“ im Vorfeld zu heftigen Diskussionen geführt hatte. Mit seiner Wahl in den Bundesvorstand ging aus Sicht der ausgetretenen Mitglieder eine politische Extremisierung sowie ein deutlicher Rechtsruck einher, womit sie sich nicht mehr identifizieren konnten.

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27 Comments »

  1. Ralf Uhlemann 19. Januar 2012 at 13:49 - Reply

    Ich hoffe, die jungen engagierten Leute lassen sich nicht demotivieren und bleiben politisch aktiv. Da waren wirkliche Talente dabei.

  2. FYI 19. Januar 2012 at 15:35 - Reply

    Das ist doch die gleiche Jugendorganisation die früher von der offen antisemitischen DeeEx geführt wurde.
    Da kann ja nur gutes bei raus kommen….

    Ansonsten ist diese Meldung ja auch nicht wirklich der Rede wert. Es ist ja nicht so als wäre die Partei je irgendwo relevant gewesen.

  3. Julien Wiesemann 19. Januar 2012 at 19:40 - Reply

    Abgesehen davon, dass es diese Organisation ja de jure gar nicht gibt, soweit ich weiß, haben weder Dustin Stadtkewitz noch Christopher von Mengersen in einem knappen Jahr nichts auf die Reihe bekommen außer dem Druck einer Fahne (CvM) und einem Besuch in Schweden (DS).

    • Marco Pino 19. Januar 2012 at 20:03 - Reply

      Ob es sie de jure gab, weiß ich nicht… und über Dustin Stadtkewitz kann ich ebenfalls nichts sagen. Aber auf Christopher von Mengersen lasse ich nichts kommen. Der gehörte auf jeden Fall zu den engagiertesten Mitgliedern hier in Hessen, gleichwohl in der Jugendorganisation, und war monatelang im Namen der Freiheit auf der Straße unterwegs. Von daher würde ich Sie bitten, nicht einfach nur aus Prinzip über CvM zu lästern, weil er die Partei verlassen hat. Das ist seine Entscheidung, die man gutheißen kann oder nicht, aber die man respektieren muss. Das berechtigt jedenfalls nicht dazu, Unwahrheiten zu verbreiten.

      MFG

      • Christopher v. Mengersen 19. Januar 2012 at 22:06 - Reply

        Julien,
        netter Tritt in die Magengegend, danke dafür.
        Denkst du, nur weil du in Sachsen Stv. Vorsitzender bist, hättest du mehr geleistet als Dustin und Ich?
        Soll ich dir mal auflisten wo ich alles dabei war?
        Bitte sehr:

        -Demonstrationen in Frankfurt am Main (5 Stück), Koblenz, Hamburg, München

        -Unterschriftensammlung und Wahlkampf in Berlin

        -Arbeit im hessischen Landesvorstand seit Juni 2011

        -Arbeit als Koordinator der Kreisgruppe Frankfurt/Main seit März 2011

        als kleiner Auszug sollte das genügen…
        Achja, genau, eine Fahne habe ich auch gedruckt…

        • Julien Wiesemann 20. Januar 2012 at 12:50 - Reply

          Lieber Christopher,

          ich habe nicht in Abrede gestellt, dass du sehr aktiv warst und nicht umsonst haben wir ja auch ein Wochenende in Berlin gemeinsam den Wahlkampf bestritten. Und das will ich dir auch nicht nehmen bzw. absprechen. Weil ich Stellvertreter in Sachsen bin, halte ich mich nicht für etwas besseres, bis Oktober war ich auch „nur“ Beisitzer. Es kommt darauf an, wie man sich für diese Sache einbringt (komme übrigens grad von Verteilaktionen seit heute morgen um 9…).

          Die Frage ist aber, was Dustin und du als Koordinatoren der GF für diese Organisation konkret auf die Beine gestellt habt. Und da muss als Führungsfigur eben etwas mehr kommen als die Teilnahme an einigen Veranstaltungen.

          • Christopher von Mengersen 20. Januar 2012 at 14:11 -

            Was genau wirfst du mir denn bitte vor? Habe ich schlechtere Arbeit geleistet als alle Anderen? Oder haben Dustin, ich und die anderen Koordinatoren, von denen ich keinerlei exponierte Stellung eingenommen hatte nicht alles in unserer Macht stehende unternommen? So wie du es formuliert hast, stehen Dustin und ich als die einzigen Unfähigen da, haben die Anderen mehr geleistet?

      • Johannes Thiedig 23. Januar 2012 at 22:44 - Reply

        Es gab in der Freiheit keine Jugendorganisation, nur den Auftrag seitens der Partei, eine solche zu gründen.
        Es hat sich kein einziger Verband der „Generation Freiheit“ gegründet. Es gab niemals jemanden, der demokratisch da in in einen Vorstand gewählt wurde.
        Wenn es rechtlich keinen Jugendverband gab, kann sich dieser auch nicht abspalten.
        Es handelt sich also hier um eine Falschaussage, die dringend korrigiert gehört!
        Wenn nicht aus journalistischen Berufsethos, dann eben wegen rechtlichen Schritten.

        • Marco Pino 23. Januar 2012 at 22:55 - Reply

          Hallo Herr Tiedig,
          da muss ich aber eines einwenden: ich kenne zwar nicht die genauen Hintergründe, wie die Jugendorganisation entstanden ist (Vorstandsbeschluss, etc); AAABEER: die Partei hat die „GenerationFreiheit“ auf ihrer Internetseite monatelang als „offizielle“ Jugendorganisation aufgeführt und verlinkt, und sie stets nach außen so dargestellt. Von daher erscheint es doch mehr als merkwürdig, wenn dieselbe Partei nun daher kommt und sagt, das sei ja alles gar nicht offiziell gewesen, etc. Damit schneidet sich DF doch als aller erstes ins eigene Fleisch, weswegen ich von dieser Argumentationsweise tunlichst abraten würde…

          MFG

          • Johannes Thiedig 23. Januar 2012 at 23:39 -

            Stimmt schon.
            Aber ich kann von einem Journalisten doch schon erwarten, dass er sich genau mit den Hintergründen befasst und nicht immer das Scheinbare als Wahrheit nimmt.
            Tatsache ist, dass der Kreis um Herrn Mengersen diesen Eindruck auch erweckt hat. Nur leider entspricht das nicht der Wahrheit. Es hat sich kein Verband gegründet, also gibt es auch keinen. Also kann sich auch keiner abspalten.
            Und selbst wenn es einen gäbe, wäre der Verlust von vier („Spitzen-„)Leuten keine Abspaltung der gesamten Organisation. Der Artikel enthält Falschaussagen und ich bitte sie, diese zu korrigieren. Da ich selbst selbständiger Journalist bin, hätte ich es für selbstverständlich gehalten, wenn sie mit einem Anruf in der Geschäftstelle oder bei einem der Bundesvorstandsmitglieder nachgeprüft hätten, ob das so stimmt. Es stimmt nämlich nicht!

          • Johannes Thiedig 23. Januar 2012 at 23:49 -

            Es gibt aber in DF viele Jugendliche, die sich weiterhin organisieren und die sich auch als Jugendverband konstituieren werden.
            Unter dem bekannten Namen.
            Es handelte sich beim Austritt von Mengersen und Co. nur um den Parteiaustritt von Einzelnen, aber nicht um die Abspaltung einer Jugendorganisation wie seinerzeit die der Jungdemokraten von der FDP.
            Rechtlich (demokratisch gesehen) hat Mengersen keine Befugnis, da eine Abspaltung zu erklären.
            Der war ja nicht mal demokratisch gewählt, unabhängig davon, dass solch einen Schritt nicht der „kommissarische Leiter“ (der er niemals war!), sondern nur eine Mitgliederbefragungerklären könnte.

    • Julien Wiesemann 20. Januar 2012 at 15:58 - Reply

      Lieber Christopher,
      ihr hattet als Bundeskoordinatoren die Aufgabe, eine Jugendorganisation aufzubauen und die habt ihr verfehlt – es gab zu eurem Austritt keinerlei Strukturen, obwohl ihr das lange als Ziel ausgegeben hattet. Schlicht und einfach keinerlei messbare Erfolge (Mitglieder, Landesverbände, offizielle Gründung etc.). Das müsst ihr euch zunächst einmal faktisch ankreiden lassen. Wie das dann genau zu bewerten ist, ist jedem selbst überlassen. Dabei will ich nicht euer grundsätzliches Engagement schlechtreden oder gar wegdiskutieren. Wie könnte ich auch – man denke an unsere gemeinsamen Wahlkampfaktionen im September.
      Ich würde vorschlagen, dabei belassen wir es. Trotz allem mag ich dich persönlich weiterhin und rein inhaltlich liegen wir ja offenbar weiterhin nicht sehr weit auseinander.

      • Andreas Setzer 22. Januar 2012 at 05:02 - Reply

        Es ist schon ein starkes Stück, von den jungen Leuten zu verlangen,Strukturen aufzubauen,wenn man die „Leistungen“ der Berliner als Maßstab nimmt. Ich frage mich, wo der Stein des Anstoßes, Herr Stürzenberger bleibt ? Außer mit aufgewärmten Parteitagsberichten auf PI glänzt er nicht gerade durch außenwirksame Parteiarbeit, von demr alten und neuen Vorstandsspitze ganz zu schweigen. Es ist zum Heulen,wieviel Porzellan hier von Leuten zerschlagen wurde, nur damt sie anschließend wieder in der Versenkung verschwinden.

  4. Reinhard Fiala 21. Januar 2012 at 09:02 - Reply

    An alle die es ernst und gut meinen mit der Zukunft unserer Jugend in der Partei!

    Last Euch nicht beunruhigen wer oder was er schreibt. wir konzentrieren uns auf die künftigen Angelegenheiten der Jugend in unserer Partei.
    Einen ersten Schritt können wir persönlich über Organisation, Ideen, Strukturenaufbau, ect. diskutieren, wenn wir uns 5./6. Mai 2012 in Berlin treffen. Genaueres an Information erfolgt noch!
    Wir reden miteinander und nicht übereinander.
    Herzlichen Gruß
    Reinhard Fiala
    Bundesschatzmeister
    Geschäftsbereichsleitung im Bundesvorstand
    Finanzen
    Jugendverband
    Juristische Angelegenheiten

    • Freedom4 23. Januar 2012 at 14:50 - Reply

      lol
      Ein weiterer Beweis für die außerordentliche stratregische Kompetenz der Führungsspitze dieser „Partei“: das wohl älteste BV-Mitglied wird damit beauftragt, die Jugendorganisation aufzubauen.
      Hahaha.
      Ohne Worte.

      • Johannes Thiedig 23. Januar 2012 at 23:53 - Reply

        Reinhard Fiala wird den Aufbau der Jugendorganisation nur begleiten, nicht aber selbst übernehmen.
        Davon war auch in seinem Post keine Rede!

  5. Robert 23. Januar 2012 at 05:41 - Reply

    Gut zu sehen, dass wir die Verraeter los sind. Die Freiheit muss ihre islamkritische Linie beibehlaten, falls sie ihre Glaubwuerdigkeit behalten will. Wir brauchen keine zweite CDU, sondern ein Partei, die sich mit demokratischen Mitteln gegen die Islamisierung stemmt.

    • Freedom4 23. Januar 2012 at 14:56 - Reply

      Hahaha… demokratische Mittel? Wie Stürzenbergers Thesenpapier oder was? Da lachen ja die Hühner. Ihr Idioten habt den Salafisten der Islamkritik in den BV gewählt… und aus furcht vor der CDU2.0 seit ihr zur PRO2.0 verkommen, und zwar an nur enem Tag.

      Das ganze Gequatsche im GP von Direkter Demokratie und so ist doch das Papier nicht wert, auf dems geschrieben steht. Das hat man in FFM gesehen. Alles Lippenbekenntnisse. Von wegen „islmkritik“,… die guten Islamkritiker wie Pino und Jung sind wech, die wirklich Islamophoben wie Stürzenberger sind geblieben… Parteiprogramm? Ganz einfach: Hauptsache drauf, aufe Musels, alles andere ist dieser partei doch egal….

      Lachhaft. Einfach nur lachhaft.

      • Johannes Thiedig 23. Januar 2012 at 23:59 - Reply

        Auf dem Parteitag hat man erstmal eines gesehen: Jung und Co. hatten keine demokratische Mehrheit. Und dann nichts besseres zu tun, als sofort alles hinzuschmeissen.
        Die sind scheinbar gar nicht demokratiefähig.
        Und Pino hat sich ja auch erst in den Vorstand wählen lassen (nach Jungs Niederlage), um dann doch noch auszutreten, bevor Stürzenberger sich im Vorstand überhaupt „volksverhetzend“ betätigen zu können. Grandios!

        • Marco Pino 24. Januar 2012 at 00:17 - Reply

          Lieber Herr Thiedig,

          jetzt machen Sie hier aber ein gewaltig großes Fass auf – wie man sieht, eine Nummer zu groß für Sie.

          Ich jedenfalls habe die Vorgänge auf DIESEM Bundesparteitag weiß-gott nicht als demokratisch wahrgenommen. Und dass Sie mir vorwerfen, den BV verlassen zu haben, BEVOR jemand anderes sich volksverhetzend betätigen konnte (der es vorher schon einmal mutmaßlich getan hat, und dessen undemokratische Auswüchse noch bejubelt wurden, bishin zu alten und neuen Vorstandsmitgliedern), ist ja von einer geradezu aberwitzigen politischen Naivität.

          Aber gut… belassen wir es doch einfach dabei.

          MFG

        • Picknicker 24. Januar 2012 at 12:25 - Reply

          Mensch Johannes, Du warst doch auf dem Parteitag. Du hast doch auch mitbekommen, wie die komplette Tagesordnung bewusst ausgehebelt wurde, um die Wiederwahl des Alarmanlagenschraubers zu fördern. Du hast doch miterlebt, wie er systematisch seine Gegner beleidigt und teilweise verleumdet hat, um sie zu diskreditieren.
          Die ganze Veranstaltung mag mit viel Augen zudrücken formal demokratisch gewesen sein aber an der Vorgehensweise war klar zu erkennen, dass Euer Pankower Politpopanz nicht wirklich vom Geiste der Basisdemokratie durchdrungen ist.
          Ich habe auch Deine Rede gehört und war mir sehr sicher, dass Du nicht mit einer Mattscheibe gesegnet bist.
          Umso mehr verwundert es mich, dass Du Dich nun genötigt siehst, hier den Kettenhund für Stadtkewitz zu spielen. Der Mann ist Dein Engagement nicht wert!

          • Johannes Thiedig 24. Januar 2012 at 20:45 -

            Im Gegensatz zum Verein „Jung & Co.“ geht und ging es mir nicht um Personen, sondern um Ideen.
            Ausserdem habe ich auf dem Parteitag (relativ am Anfang) eine Rede gehalten, um eine mögliche Spaltung zu vermeiden. Die Spaltung war aber gewollt: Schliesslich war es am Ende sogar egal, ob Stürzenberger seine Kandidatur zurückzieht oder nicht. Man wollte Stadtkewitz weghaben. Obwohl -nebenbei bemerkt- schon lange vor der Wahl allein am Applaus für diverse Redebeiträge ersichtlich war, dass Jung keine Chance haben würde.
            Und Herr Pino, wenn sie da schon der Meinung gewesen sind, Stürzenberger sei ein Volksverhetzer, warum haben sie ihm dann öffentlichkeitswirksam die Hand gegeben? Oder geben sie jedem Volksverhetzer die Hand?
            Ausserdem: Was hat der ganze Kram mit der obigen Falschmeldung zu tun? Nichts. Nur Ablenkung. Es gibt keine Ablenkung und fertig.
            Und: Stürzenbergers Thesen sind nicht die Position der Freiheit. Das dürfte – im Zweifelsfall – auch jedes Gericht so sehen. Schließlich ist die SPD auch nicht mit Sarrazins Thesen zu identifizieren.
            Ob ein Gericht auch den Versuch von Personen, sich illegal Daten einer Partei anzueignen, die sie bereits verlassen hatten, so eindeutig legitimieren wird, ist fraglich.
            Rechteinhaber der Internetseiten der Generation Freiheit ist nämlich die Freiheit und niemand sonst.

    • Andreas Setzer 23. Januar 2012 at 15:42 - Reply

      GENAU DAS war die Hoffnung vieler: eine neue Volkspartei a la CDU, für breite Bevölkerungsschichten wählbar, jedoch ohne die elitär abgehobenen Berufspolitiker, dafür mit sinnvoller Politik fürs Volk: mehr Sarrazin, weinger EU-Bevormundung, mehr Argumente,weniger Worthülsen, bessere Einwanderungspolitik, ohne in Extreme abzurutschen. Was haben wir mit der Freiheit bekommen ? Einen Haufen Sektierer, die nur noch „Verräter“ dort sehen wollen, wo die Sichtweise und Taktik sich nur minimal unterscheidet,eine Führung,die nicht in der Lage ist, ein eigenes Programm auszuarbeiten und eine Partei mit einer gewissen Breite der Ansichten zusammenzuhalten, und stattdessen zu leeren Floskeln wie „zweiter CDU“ in einer Auseinandersetzung greifen muß. Ein alter und neuer Vorstand,der nach seiner Wiederwahl wieder in die alte Untätigkeit abgleitet, von Stürzenberger ist wie gehabt nur auf PI etwas zu hören. War es dieser Vorstand wert, viele intelligente und arbeitsame Mitglieder zu vergraulen ? . .

      • Johannes Thiedig 24. Januar 2012 at 00:02 - Reply

        In Rheinland-Pfalz sind genau drei Mitglieder ausgetreten (von 120). Und nur zwei wegen des BTP.
        Es handelte sich bei manchen Ausgetretenen zwar um fleissige Leute, aber eben nie um die Mehrheit.
        Wartet doch mal ab, wie sich die Partei jetzt darstellen wird.
        Dann könnt ihr immer noch polemisieren.

  6. Marco Pino 24. Januar 2012 at 00:27 - Reply

    @Tiedig:
    da obiger Threat nicht weiter beantwortet werden kann, hier noch einmal in aller Klarheit:

    Herr von Mengersen hat in seiner Funktion als kommissarischer Leiter der „Generation Freiheit“ eine PM verschickt, aus der wir hier zitiert haben. Gerne können Sie uns in einer offiziellen Mitteilung Ihre davon abweichende Sichtweise zusenden.

    Abseits dessen gilt: die „Generation Freiheit“ wurde über Monate hinweg parteiintern (ich kann es bezeugen, lol), auf der Internetseite der Freiheit sowie auf der Seite der „Generation Freiheit“ als die offizielle Jugendorganisation der Partei dargestellt. An ggf. mangelnder Legitimation hat sich also monatelang offenbar niemand gestört – bis zu Herrn Von Mengersens Pressemitteilung. Von daher erscheint Ihre Kritik doch sehr weit hergeholt…

    MFG

  7. Norbert Gehrig 25. Januar 2012 at 18:45 - Reply

    Herr von Mengersen hat im Dezember die Partei verlassen. Und Mitte Januar gibt er die Abspaltung der „Generation Freiheit“ von der Mutterpartei bekannt.
    Das kann ich zeitlich nicht nachvollziehen. Vor allem, da die Website der Generation Freiheit weiterhin zur Partei gehört.
    Der Bundesparteitag hatte einen Fehler: Er war zu kurz für die Fülle der Themen. Er hätte auf mindestens zwei Tage ausgelegt sein müssen.

    Aber er ist vorbei.
    Einige sind gegangen, die meisten geblieben und neue Mitglieder kamen dazu.

    Auch Hessen hat im Januar seinen Vorstand neu wählen müssen. Ich finde, das es gut gelungen ist.
    Nun warten wir ab, wie es weitergeht. Beziehungsweise wir arbeiten aktiv am Aufbau der Partei.
    http://hessen.diefreiheit.info/

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