Ein Land, ein Volk, ein Sozi

18. Januar 2012 18

Frank-Furter Schnauze: Überfällige Lehren aus „seinem Kampf“

Sollte nicht geächtet, sondern analysiert werden, als mahnendes Exempel dafür, wie Extremismus und Unmenschlichkeit entsteht: "Mein Kampf" von Adolf Hitler

Das Vorhaben des britischen Verlegers Peter McGee, Auszüge aus Hitlers „Mein Kampf“ mit Kommentaren zu veröffentlichen, hat in Deutschland eine Debatte ausgelöst. Die entscheidende Frage dabei lautet: Darf man das? Darf man so etwas drucken, veröffentlichen, oder überhaupt nur lesen? Wie typisch für ein Land, in dem Sozialpädagogen und Pseudowissenschaftler medial die Hosen anhaben.

Die einzig richtige Antwort lautet: Man darf nicht nur, man sollte! Wenn nicht gar: man muss! Denn welche Quelle wäre besser dazu geeignet, die ideologischen Abgründe dieses größten Verbrechers der deutschen Geschichte zu analysieren? Nur wer analysiert, kann auch daraus lernen. Und nur wer daraus gelernt hat, kann vergleichbare (menschliche und politische) Katastrophen in Zukunft vermeiden.

Derselben Meinung ist Barbara Zehnpfennig, Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens und Verfasserin von zwei Textanalysen zu Hitlers Pamphlet. Aktuell kommt die Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Passau in einem Interview auf Welt-Online zu Wort. Sie unterstützt das Vorhaben McGees (freilich unter dem Vorbehalt, welche Textteile ausgewählt und wie sie kommentiert werden). Denn: „Die Deutschen immer noch vor Hitlers Buch schützen zu wollen, verrät einen volkspädagogischen Eifer, den man nur haben kann, wenn man dem Volk kein Urteilsvermögen zutraut.“

Vielleicht verhält es sich sogar genau umgekehrt – und gewisse Kreise, vor allem im politisch linken Milieu, kennen ganz genau das „Urteilsvermögen des Volkes“ und fürchten sich davor. Denn tatsächlich enthält Hitlers abstoßendes Werk einige Passagen, die dem besagten Klientel alles andere als genehm sein dürften, führen sie doch die von ihnen gepflegte, relativ simple Deutung des NS-Regimes beinahe ad absurdum.

Einen Hinweis darauf gibt Zehnpfennig an späterer Stelle im Interview: In „Mein Kampf“ erkläre Hilter seine Legalitätstaktik und wie durch soziale Maßnahmen das Nationalbewusstsein zu stärken sei. In Klammern fügt sie hinzu, dass seine Bewegung daher eigentlich „sozialnationalistisch“ hätte heißen müssen.

Ein Land, ein Volk, ein Sozi? Das ist gar nicht mal abwegig, im Gegenteil. Noch heute begründen alteingesessene Braune ihre Sympatie für den „Führer“ mit dessen Wohltaten für das deutsche Volk. Hitlers Siegeszug war eben nicht nur in seiner geschickten Machtergreifung, sondern genauso in seiner geschickten Sozialpolitik begründet. Dass diese nur all zu oft mit kriegsvorbereitenden Maßnahmen synchron lief, steht außer Frage.

Dennoch hat sich im Nachkriegsdeutschland, und insbesondere in Folge der 68er-Kulturrevolution, eine hoffnungslos realitätsfremde, geradezu infantile Stereotypisierung der Politik entwickelt, die wesentlich auf jener simplen Deutung der Geschichte des Dritten Reiches basiert, und die da lautet: links ist gut, rechts ist böse. Diese einfältige Reduktion des gesamten politischen Meinungs-Kosmos auf eine Achse mit zwei Polen ist genauso falsch wie die Annahme, Hitlers NS-Regime sei ausnahmslos der einen, der rechten Seite zuzuordnen. Tatsächlich zeigen sich rechte wie linke Elemente in Hitlers politischer Strategie. Moralisch am verwerflichsten war zweifelsohne sein Feldzug gegen die Juden – diesen allerdings überhaupt einer der bis dato existierenden, politischen Strömungen zuzuordnen, sei es die kommunistisch-marxistische, die sozial-demokratische, die republikanische, die konservative oder die national-liberale, wäre ebenso unzutreffend.

Der Holocoust war weder rechts, noch links, sondern das Produkt eines kranken Geistes und seiner Unterstützer, die es vollbrachten, in der Gesellschaft zweifelsohne vorhandene Ressaintements gegen Juden in ein selbstkonstruiertes Weltbild einzubinden, daraus eine gänzlich neue, verachtenswerte Ideologie zu entwickeln und mittels Propaganda und sozialen Wohltaten weite Teile der Gesellschaft dafür zu begeistern.

Genau dieser Prozess, insbesondere seine Entstehung, als auch die Strategie seines geistigen Vaters, lässt sich in „Mein Kampf“ studieren, bestätigt Barbara Zehnpfennig, die das Buch als „unüberbietbare Quelle für das Verständnis Hitlers und seiner Intentionen“ beschreibt: „Man erkennt, was ihn umtreibt (die ‚Judenfrage‘); man sieht, wie ihn sein Drang, die Ursache der vermeintlichen Übel zu finden, dazu führt, ein ganzes Weltdeutungsmodell zu entwickeln; man kann an seinen taktischen Überlegungen teilhaben und versteht auf einmal viel besser, wieso er anderen Menschen als ‚prinzipienloser Opportunist‘ erscheinen konnte: nicht, weil er es war, sondern weil er in der Wahl der Mittel flexibel war, um sein eines großes Ziel, die Ausschaltung der Juden, verfolgen zu können.“

Das muss freilich eine Warnung für all jene sein, die heuer geneigt sind, in der Islamisierung ein Problem zu erkennen und nach Mitteln und Wegen suchen, diese zu verhindern oder aufzuhalten. Hitlers fatale, weltbildliche Extremisierung führt vor, welch abartige Ideologie entstehen kann, sind erst einmal die wichtigsten moralischen Hemmschwellen gefallen, namentlich die Achtung der Menschenwürde, die Differenzierung von Bevölkerungsgruppen in Individuen, das klare Bekenntnis zur Rechtsstaatlichkeit (Demokratie, Gerichtsbarkeit, Gewaltenteilung) und die Verhältnismäßigkeit der Mittel zur Lösung politischer Probleme.

Dasselbe gilt aber auch für jene, die nicht im Islam, sondern beispielsweise im Deutsch-Nationalen eine Gefahr sehen. Ersichtlich ist dies unter anderem am selbsterklärten Anti-Faschismus, der dem faschistischen Original in der Wahl seiner Mittel und der ideologischen Extremisierung seiner Anhänger nur all zu oft in nichts nachsteht (siehe dazu den hervorragenden Kommentar „Linker Anti-Rassismus ist nahe am Nazi-Meinungsterror“ von Hasso Mansfeld, ebenfalls auf Welt-Online).

Und selbst zu den heuer mächtigen Meinungs-„Führern“ in Medien und Politik weist Hitlers Gedankenwelt Parallelen auf: denn auch die gegenwärtig Mächtigen haben, beispielsweise aus Multikulturalismus, Supranationalismus (EU) und Klimawandel, angereichert mit pseudowissenschaftlichen Elementen, ein „ganzes Weltdeutungsmodell“ entwickelt und daraus ihre eigene „Legalitätstaktik“ abgeleitet. Gleichwohl ist ihr Bestreben unverkennbar, durch soziale Maßnahmen („Wohltaten“) stetig die Abhängigkeit des Volkes vom gönnerhaften Staat zu erhöhen. Und auch sie scheinen in ihrer Wahl der Mittel flexibel wenn es darum geht, die jeweils großen Ziele zu erreichen, sei es persönliche Bereichung und Machtgewinn, sei es der Kampf gegen die „vermeintlichen Übel“ der Gegenwart, sei es die Umsetzung einer wie auch immer gearteten „besseren Welt“.

Die Wahrheit ist: auch Adolf Hitler träumte von einer „besseren Welt“, wenngleich seine Vision von einem arisch-dominierten, Juden-freien Reich heutzutage wie ein abartiges, unlebenswertes Dystopia erscheint. Sein Buch jedoch zeigt, worin die Schrecklichkeit seiner Ideologie tatsächlich begründet war: nicht im Rechten, oder im Linken, nicht im Nationalen, oder im Sozialen, sondern im Extremen, sprich: im extrem Unmenschlichen.

Genau das sollte die Frage sein, die es mit Blick auf Hilters schriftliches Vermächtnis tunlichst zu erörtern gilt: Wie konnte nur diese barbarische Unmenschlichkeit entstehen? Und: wie könnte sie wieder entstehen? – was zu verhindern das Ziel aller freiheitlich-demokratischen Kräfte sein muss!

Spätestens an dieser Stelle ist auch der Blick auf ein anderes, wesentlich weiter verbreitetes Buch unausweichlich: auf den Koran. Auch darin wird Unmenschlichkeit offenbar, indem es Menschen unterschiedliche Wertigkeit zuspricht. Auch darin wird das Vorhandensein bestimmter Bevölkerungsgruppen (Juden, Christen, generell: Nicht-Muslime) als Problem beschrieben. Und auch darin wird die Errichtung eines homogenen, monokulturellen Weltreiches als Lösung propagiert. Das mag nicht die einzige Aussage des Korans sein – sie ist aber unverkennbarer Bestandteil desselben.

Und auch wegen dieser Parallelen wird jenen in unserer Gesellschaft, deren Toleranz sich ins Unermessliche gesteigert und sie vor dem Wesentlichen blind gemacht hat, nicht an einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit „Mein Kampf“ gelegen sein. Notwendig wäre sie aber dennoch, gerade hier und jetzt, angesichts der erschreckenden Renaissance linker, rechter und religiöser Extremismen.

Vielleicht hätte das Monster Adolf Hiltler der Menschheit auf diesem Wege tatsächlich doch noch etwas Gutes getan, als mahnendes Exempel dafür, wie und warum Extremismus entsteht – und folgerichtig: wie man seinen Siegeszug zumindest in Zukunft verhindern kann, ganz gleich, in welchem ideologischen Gewande er daher kommt. Schon deswegen sollte sein Buch nicht geächtet, sondern zielführend verbreitet sowie sachlich kommentiert und analysiert werden. Verfügbar ist die Originalversion ohnehin recht einfach, wie Barbara Zehnpfennig im Interview anmerkt: „Das komplette Buch ist bequem im Internet abzurufen, vorzugsweise auf Islamisten-Homepages.“

Artikelbild: Deutsche Erstausgabe von Adolf Hitlers „Mein Kampf“, Juli 1925. Ausstellungsstück im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Quelle: Wikipedia.

18 Comments »

  1. Fred 18. Januar 2012 at 11:41 - Reply

    Hier fehlt eindeutig der Mut, klar zu stellen, dass es nicht hinnehmbar ist Bücher nur in kommentierter Form zur Veröffentlichung zuzulassen. Ich empfinde es als eine Entmündigung, wenn man mir in einem Buch schon in gedruckter Form Fremdkommentare aufzwingt. Ist sich MP wirklich sicher, dass er „liberal“ ist?!

    • Marco Pino 18. Januar 2012 at 12:11 - Reply

      Hallo Fred,

      ja, MP ist sich da sehr sicher, wenngleich auch Liberalismus nicht ins Unendliche gesteigert werden kann.
      Aber hier geht es doch um was anderes: erst einmal können Sie sich das Buch ja unkommentiert beschaffen, es ist in zahlreichen Ländern der Erde legal verfügbar und auch in Deutschland nicht so konsequent verboten, wie so mancher glaubt. Wer es also im Original und unkommentiert lesen will, kann das tun. Und ich denke, die überwiegende Mehrheit der deutschen ist „mündig“ genug, damit richtig umzugehen.
      Dennoch begrüße ich gerade die auszugsweise Veröffentlichung in kommentierter Form, da damit eine Auseinandersetzung mit dem Inhalt einhergeht, die in Deutschland bis dato im Grunde kaum stattgefunden hat. Pragmatisch gesehen wäre die Veröffentlichung unkommentiert rechtlich gar nicht machbar, da es dann simple Reproduktion wäre, die wegen Urheberrechten verboten ist.
      Siehe dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Mein_Kampf

      Im übrigen gibt es sicher auch Menschen im Land, die nicht so mündig und für die Abartigkeiten in diesem Buch durchaus empfänglich sind (wenn das auch wenige sein mögen, aber es gibt sie sicherlich). Aber auch die können sich das Original ohne Kommentare recht einfach beschaffen, von daher sehe ich in den Kommentaren keinen pädagogischen, sondern einen intellektuellen Nutzen (sofern sie, da schließe ich mich Frau Zehnpfennig an, denn inhaltlich einen Beitrag zu der notwendigen Debatte über Extremismus liefern).

      MFG Marco Pino

  2. Ralf Uhlemann 18. Januar 2012 at 13:40 - Reply

    Ich würde mich nicht als willensschwach bezeichnen. Aber über Seite 30 des Pamphlets „Mein Krampf“ habe ich es nicht hinausgeschafft. Eine kommentierte Ausgabe wäre schon aufgrund der heute oft fehlenden Geschichtskenntnisse notwendig und hilfreich.

    • Marco Pino 18. Januar 2012 at 13:46 - Reply

      Absolut richtig! Diese Schrift ist nur schwer bis gar nicht erträglich, und wenn überhaupt, dann eben aus analytischer Sicht, wie Zehnpfennig das im Interview treffend beschrieben hat. Mit der Geschichte machst Du natürlich ein Riesenfass auf… da ist so viel im argen, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.. Grüsse!

  3. Michemm 18. Januar 2012 at 19:19 - Reply

    „Das komplette Buch ist bequem im Internet abzurufen, vorzugsweise auf Islamisten-Homepages.”
    lol
    Kein Wunder, die waren sich mit den Nazis ja bestens einig. Versteh bis heute nicht, warum die linken das nicht kapieren…

    • Sasha 19. Januar 2012 at 11:04 - Reply

      Weil der Islamismus gut ist, da er nicht zur vernichtenswerten, europäischen Leitkultur gehört. desweiteren sind unsere Linken hart von der Stärke und der Dominanz des Islam angetörnt. Ein Führer , der ihnen den Weg weist und das Denken abnimmt, war denen schon immer willkommen. Da wird auch die einst linke Bastion der Religionskritik, komplett ins Gegenteil verkehrt!

  4. FYI 19. Januar 2012 at 14:08 - Reply

    Ich sehe es ist mal wieder Zeit islamophobe Grundlagen zu festigen und Referenzen zu schaffen?

    Es ist schön zu sehen wo diese „Linksfaschistien“ „Linksnazis“ oder ähnliche bildungsfremde Phrasen eigentlich her kommen. Ich bin sicher, die meisten islamophoben Kommentatoren bei PI&Co. wissen gar nicht wie die eigentliche Begründung war. Deswegen verstehe ich auch, dass es immer wieder wichtig ist das neu zu definieren. Auch wenn die meisten Leser eher Probleme haben sollten den gesamten Text zu erfassen.

    Ich finde es gut, dass Sie es hier stellvertretend für all die Autoren bei PI tun, die entweder der Sprache nicht (mehr) wirklich fähig sind oder einfach noch ganz tief in der Pubertät festsitzen.

    Es ist natürlich auch schön für mich festzustellen wo die Wurzel dieses PI-Speech gründen.
    Danke dafür.

    So ist es nun in diesem Fall die soziale Absicherung der deutschen Bürger durch Hitler die von ihnen oben als Rechtfertigung herhalten muss. Somit ist die Rechtfertigungskette -> Sozial->Sozialistisch->Nationalsozialistisch= Kommunisten=Nazis.
    Ich muss sagen, selbst ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen. Auch wenn es nicht wirklich fair ist sich über Bildungslücken lustig zu machen. Ich bin mir aber auch sicher, Sie tragen diese nicht in der Öffentlichkeit ausserhalb Ihres sicherlich ebenfalls gleichgeschalteten Freudeskreises hinaus. So besteht noch Hoffnung und die Gewissheit einen von Ihnen schnell erkennen zu können.

    Was sie anschließend über all die Absätze hinaus tun ist der übliche Lückenfüller den wir von Ihnen ja so gewohnt sind und dazu geführt hat, dass sie nicht genug Aufmerksamkeit bei PI bekommen haben. Das Problem ist: das islamophobe Gefolge kennt diese Phrasen schon. Es liest sie überall zig mal am Tag in diversen gleichgeschalteten Blogs. Warum hätten sie sich durch ihre Großpackung wühlen sollen wenn sowieso nichts anderes drin steht?

    So ist es auch hier. Ironischerweise bringen sie dann so etwas:

    „Das muss freilich eine Warnung für all jene sein, die heuer geneigt sind, in der Islamisierung ein Problem zu erkennen und nach Mitteln und Wegen suchen, diese zu verhindern oder aufzuhalten. Hitlers fatale, weltbildliche Extremisierung führt vor, welch abartige Ideologie entstehen kann, sind erst einmal die wichtigsten moralischen Hemmschwellen gefallen, namentlich die Achtung der Menschenwürde, die Differenzierung von Bevölkerungsgruppen in Individuen, das klare Bekenntnis zur Rechtsstaatlichkeit (Demokratie, Gerichtsbarkeit, Gewaltenteilung) und die Verhältnismäßigkeit der Mittel zur Lösung politischer Probleme.“

    Ein wundervolles Beispiel dafür wie inhaltsbefreit solche Texte sind. Tauschen Sie mal Islamisierung gegen Judentum oder Homosexualität oder sonst etwas. Funktioniert immer. Das gilt genauso für Ihren Beitrag.
    Sie schreiben absolut gar nix was nicht ein Linker Schreiberling nicht exakt so nur mit ausgetauschten Seiten bei sich posten könnte.

    …oder wollen Sie mir etwa erzählen es würde noch so etwas wie Hemmschwellen oder Würde in der islamophoben Szene herrschen?

    • Marco Pino 19. Januar 2012 at 17:41 - Reply

      Lieber, liebe oder liebes FYI (mir dünkt, letzteres ist zutreffend),

      wie Sie sehen, gilt hier auf CT Meinungsfreiheit. So lange Kommentare nicht beleidigend, volksverhetzend oder sonstwie kriminell sind, stellen wir uns gerne der Kritik. Ihr Kommentar ist sicherlich sehr verächtlich und von einer sagenhaften Arroganz getragen, aber das ist Ihr gutes Recht. Tatsächlich offenbaren Sie so die weltblidliche Überheblichkeit, die viele Genossen im Lande auszeichnet.
      Ich musste auch sehr lachen über Ihren Kommentar. Die Erkenntnis, dass sich Kommunismus / Sozialismus und Nationalsozialismus in vielen Punkten sehr nahe sind und waren, habe ich weder exklusiv, noch bin ich der einzige oder gar der erste, der dies formuliert. Aber Ihnen dies zu erklären, übersteigt einerseits die Zeit, die ich habe, und würde ohnehin an Ihrer Bereitschaft scheitern, das Denkgefängnis zu verlassen, in dem Sie sich scheinbar wohnhaft eingerichtet haben.
      Von daher empfehle ich Ihnen, sich weiterhin aus diversen, einschlägigen Hochglanzmagazinen und Leftwing-Zeitungen Ihr Weltbild zusammen zu zimmern. 😉
      Im übrigen nur noch eins: egal, wie oft Sie das Wort „islamophob“ benutzen, zutreffend ist diese Unterstellung dennoch nicht. Ich habe keine Angst vorm islam… lol Im Gegenteil: Sie sind islamophob, wie weite Teile der Medien- und Politlandschaft islamophob sind. Sie sind derjenige, der mutmaßlich frohlockt und Beifall klatscht, wenn das Christentum, der Westen, die USA, die Demokratie oder sonstwas kritisiert wird, aber die Hosen bis obenhin voll hat, wenn es darum geht, den Islam zu kiritisieren. So gesehen kann ich über diesen Begriff nur lachen… MFG

      • FYI 19. Januar 2012 at 22:59 - Reply

        „Die Erkenntnis, dass sich Kommunismus / Sozialismus und Nationalsozialismus in vielen Punkten sehr nahe sind und waren, habe ich weder exklusiv, noch bin ich der einzige oder gar der erste, der dies formuliert. “

        Ja natürlich sind sie in Vielen Punkten gleich. Vor allem wenn man schon vor dem Suchen davon überzeugt ist und jegliche Logik Außen vor lässt. Es ist natürlich klar, daß z.B. beides Diktaturen waren. In wie Fern der Sozialstaat zu Stalins Zeit aussah müssen wir hier leider auch vorerst ausblenden. Beide haben Bevölkerungsgruppen gejagt und beide haben Armeen gehabt und gewollt die Weltherrschaft an sich zu reissen usw.
        Dass das auch auf einen Häuptling in Afrika zu der Zeit zutraf und er deswegen kein Kommunist war scheint jedoch ihre Wahrnehmung zu übertreffen.
        Allein die simple Tatsache, dass die beiden Systeme die sie oben so voller Gewissheit zusammengewürfelt haben, tatsächlich zur gleichen Zeit existierten und nachdem die kriegsstrategischen Vorteile ausgeschöpft hatten, sich „bis aufs Blut“ hassten müsste einem vernunftbegabten Menschen zu Denken geben. Meinen Sie nicht?

        Es ist belustigend, daß Sie versuchen hier auf andere zu zeigen. Ich habe Ihnen nie vorgeworfen Sie hätten diese Verschwörungstheorie erfunden. Das wäre doch wahrlich zu viel der Ehre. Wir wissen beide, daß die Verschwörungstheorie (aka Schutzbehauptung) schon mindestens so alt ist wie der Vorwurf der Linken, die Islamophoben seien Nazis.

        „Aber Ihnen dies zu erklären, übersteigt einerseits die Zeit, die ich habe,…“

        Schade so eine Schwache Ausrede hätte ich nicht von Ihnen erwartet. Vor allem nachdem Sie ja im Artikel so wirken als hätten Sie alles dazu gesagt was gesagt werden müsste. Immerhin beut der folgende Ballast ja auf dieser Theorie auf.

        Ich würde mich trotzdem über eine Erweiterung meiner Kenntnisse über diese Theorie freuen. Vielleicht könnten sie ja ein Feature draus machen wenn Sie so viele Informationen haben die mir (und dem größten Teil der Menschheit) entgangen sein muss. Das muss ja brandheisses Material sein welches die Geschichtsschreibung komplett ändern würde!

        Hatte die Junge Welt vielleicht was dazu?

        • Marco Pino 19. Januar 2012 at 23:37 - Reply

          Himmel hilf, bei Ihren Ergüssen weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll. Also bitte: es geht in dem Text (den Sie scheinbar nur auf der Suche nach kritisierbarem überflogen oder einfach nicht verstanden haben) um die Frage, ob „Mein Kampf“ in kommentierter Form veröffentlicht werden sollte oder nicht. Der Autor – so weit helfe ich ihnen noch auf die Sprünge – kommt zu dem Schluss, dass dies wichtig, ja gar notwendig wäre, um zu analysieren, wie die weltbildliche Extremisierung Hitlers im konkreten Fall, aber auch daraus abgeleitet politische Extremisierung im Allgmeinen entsteht, sich entwickelt, und welche Strategien / Methoden sie anwendet. Und hier sind Parallelen zu anderen Formen des Extremismus mehr als offensichtlich, was mich im übrigen grundsätzlich und nicht erst in diesem Texte zu der persönlichen Überzeugung gebracht hat, dass nicht Linke, Rechte, Islamisten, Kommunisten, Nazis, oder wer auch immer, das „böse“ sind, das es zu bekämpfen gilt, sondern Extremismus im Allgemeinen (und in all seinen Prägungen), dem stets doch dieselbe Überzeugung innewohnt, nämlich die, Statthalter der einzig richtigen, einzig wahren weltbildlichen Lehre zu sein, aus der sich die einzig wahre, einzig richtige Gesellschaftsform ableitet, die umzusetzen mit jedem Mittel gelingen muss – bishin zu Krieg, Mord, Vökermord.

          By the way, interessanterweise deuten Sie Stalin und dessen Verbrechen an, tun dann aber so, als sei dies eine beiläufigkeit. Als wäre das, also nicht mehr und nicht weniger als der realexitierende, historisch unwiderlegbare Schrecken, die Völkermorde, Internierungslager, Verfolgung Andersdenkender, etc pp, von ungefähr demselben Gewicht, als hätten Stalin und Hitler gern dieselbe Sockenmarke getragen, denselben Cafe getrunken oder dieselben Lieder gemocht. Das lässt mich ehrlich gesagt wirklich an Ihren Intentionen zweifeln.

          Worum geht es Ihnen überhaupt? Einerseits wollen Sie von sich selbst offenbar das Bild der ultimativen politischen Mitte zeichnen, können andererseits aber Ihre einseitige Sichtweise nicht verbergen…

          Und übrigens: so wie Frau Zehnpfennig im Welt-Interview erklärt, dass Hitlers Strategie zahlreiche sozialistische Aspekte aufweist (wieso nannte man sie bloß NationalSOZIALISTEN??), kann man genauso umgekehrt den sozialistischen Regimes der Vergangenheit und Gegenwart ein gehörig Maß Nationalismus nachweisen, nicht zuletzt auch der DDR, ebenso zb Nordkorea (ebenfalls eine Parallele: der Führerkult in all diesen Systemen, weil der Sozialismus, gleich welcher Prägung, wohl offensichtlich nicht ohne den einen Super-Ober-Mega-Vorzeige-Anführer auskommt).

          Und jetzt kommen Sie mit Ihrem afrikanischen Häuptling.

          Und ich geh schlafen.

          Gute Nacht.

    • Birgits 19. Januar 2012 at 18:36 - Reply

      So FYI – der Geifer am Kinn getrocknet? Es ist müßig, immer wieder geschichtliche Zusammenhänge darzustellen. Wer in der Schule nicht komplett gepennt hat, sollte mitbekommen haben, dass es einer Geschichtsfälschung nahe kommt, den Nationalsozialismus auf der Rechten zu verorten. Die Nationalsozialisten selbst haben sich nie als Teil des rechten Lagers gesehen. Bevor das Geschäume nun wieder los geht:
      – Adolf Eichmann, der Organisator der Massenmorde an den Juden, bekannte in seinen Memoiren:
      „Meine gefühlsmäßigen politischen Empfindungen lagen links.“
      – Joseph Goebbels, der Chefpropagandist, stellte klar: „Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke… Nichts ist uns verhaßter als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock.“ (Quelle: Josef Schüßlburner) – usw. usw. –
      Blöd für die Linken auch,dass der Antisemitismus bzw. Antijudaismus keineswegs eine Erfindung der Rechten war, sondern im 19. Jahrhundert auf den antikapitalistischen Sozialismus zurückging. Speziell bei Karl Marx finden sich die vulgärsten antisemitischen und rassistischen Ausfälle. So führte Karl Marx, der Säulenheilige der deutschen Linken, das „niggerhafte“ Verhalten von Ferdinand Lassalle darauf zurück, dass Lassalle wohl von einem Juden abstammen müsse, der sich beim Auszug aus Ägypten mit einem „Nigger“ gekreuzt habe. Nicht etwa von Hitler, sondern von Marx stammt folgendes Zitat: „Unterliegen müssen jene Klassen und Rassen, die zu schwach sind, die neuen Lebensbedingungen zu meistern.“ – So – und jetzt viel Spaß beim Schäumen!

      • FYI 19. Januar 2012 at 23:23 - Reply

        Birgits, wenn jemand seine Kommentare mit einer Beleidigung anfängt, trägt das nicht gerade zu seiner Glaubwürdigkeit bei.

        Auch hier wurde man nicht enttäuscht wenn man weiter gelesen hat.

        Du meinst also weil Eichmann/Göbbels gesagt hat er wäre Links, würde das mehr wiegen (oder gar wahr sein) als Geschichtliche Tatsachen? Bist du auch etwa eine(r) von denen die diesen Massenmördern glauben, sie wären unschuldig, wie sie es in Nürnberg oft genug wiederholten? Was sollen wir ihnen noch glauben? Dass Juden böse sind oder vielleicht, dass die deutsche Rasse ein Haufen Übermenschen ist? Wo ziehst du den die Linie der Glaubwürdigkeit solche schwachsinnigen Aussagen?

        Was ist den mit den ganzen Kommunisten die in den KZs umgekommen sind? Die sind doch sicher auch nur „Geschichtsfälschung“ oder?
        Die haben sich dann auch nur gekeilt weil sie sich so lieb hatten. Den Ossis haben sie deswegen auch in der Schule beigebracht, dass der Nazi der Urfeind des Kommunismus war und der Kapitalismus ein Abbild davon ist (kaum zu schweigen von der Glorifizierung der kommunistischen Widerstandskämpfer in den KZs). Alles nur weil sie sich so nahe standen. Was sich nackt, das liebt sich?

        Es ist schon wirklich faszinierend wie sich dein Weltbild gegen alle Art von Logik wehrt um sich aufrecht zu erhalten.

        Die Beleidigung am Anfang lässt mich jedoch hoffen. Am Ende unterhalte ich mich wahrscheinlich mit einem Kind welches noch nicht im Leben angekommen ist und sich noch kein realistisches Bild machen konnte und musste.
        Geniess es solange es wehrt und dir nicht peinlich ist.
        Es ist so schön, dass das Internet so anonym ist nicht wahr?

        • Marco Pino 19. Januar 2012 at 23:55 - Reply

          looool
          Na gut, dann das noch, da Sie hier dankbarerweise immer mehr Hüllen fallen lassen. Übrigens: bedeutet ihr letzter Satz, dass Sie fortan hier mit Klarnamen schreiben werden?

          However. Im Grunde scheint Ihr einziges Argument zu sein, dass Kommunismus und Nationalsozialismus Konträre waren bzw sind, da sie sich bis aufs Blut bekämpft haben. Das ist es im Grunde schon, was Sie mit Logik meinen (Sie sollten dieses Wort angesichts dessen nicht so inflationär verwenden, apropos: wie alt sind Sie eigentlich???).

          Nun machen wir’s mal so: Nach dem WW2 haben sich der demokratische, marktwirtschaftliche Westen und der diktatorische, kommunistische Osten ebenfalls bekämpft, und sie hätten es auch bis aufs Blut getan, hätte es die nukleare Abschreckung nicht gegeben (ja, welch Witz: die Atombombe hätte eigentlich den Friedensnobelpreis verdient, eher jedenfalls als Barrack Obama). Was heißt das nun, Ihrer Logik nach? Wenn Nationalsozialismus das Konträr zum Kommunismus war, und die westliche Demokratie ebenso, ist dann nicht Nationalsozialismus = westliche Demokratie, in Form eines „logischen“ Dreisatzes??? Ist das Ihre „Logik“?

          Oder ist es nicht eher so, dass auf der einen Seite die Freiheit, die Gerechtigkeit und die Rechtsstaatlichkeit steht, und auf der anderen die Unfreiheit, die Ungerechtigkeit, und die Unrechtsstaatlichkeit?

          Vergessen Sie die systemischen Unterschiede, die es zweifelsohne in beiden Ansätzen gab (vergessen wir genauso die systemischen Parallelen, die es gab), in diesen essenziellen, wesentlichen, weil für die realexistierende Gestalt einer Gesellschaft mehr als alles andere ausschlag-gebenden Punkten waren und sind Nazis und Kommunisten (und Islamisten) Brüder im Geiste.

          Wenn Sie das für unbedeutend halten, Ihre Sache. Aber dann verkünden Sie diese zweifelhafte Form der „Logik“ bitte anderswo.

          MFG

          • FYI 20. Januar 2012 at 09:50 -

            „Wenn Nationalsozialismus das Konträr zum Kommunismus war, und die westliche Demokratie ebenso, ist dann nicht Nationalsozialismus = westliche Demokratie, in Form eines “logischen” Dreisatzes???“

            Danke dafür. Es bestätigt was ich bereits oben als Antwort auf Ihren eigenen Kommentar geschrieben habe.

            Sie demonstrieren hier in einem Satz wunderbar zu welchen Problemen ein beschränktes Schwarz/Weiss Weltbild haben kann. Da für Sie nur 2 Seiten Gut/Böse existieren können Sie meiner Argumentation gar nicht folgen. Ich versuche es Ihnen zu erklären:

            System 1: Kommunismus
            System 2: Nationalsozialismus
            System 3: Kapitalismus

            Wie sie bemerken sind es DREI Systeme. Es wird sie überraschen aber die Welt hat im Laufe ihrer Geschiche noch VIEL MEHR Systeme hervorgebracht und auch heut zu
            Tage sind politische Systeme die weder kommunistisch noch nationalsozialistisch sind, nichts ungewöhnliches.

            Natürlich gibt es viele Ähnlichkeiten und Unterschiede. Einige sind Monarchien, andere wieder einfache Diktaturen oder Demokratien.

            Es bedeutet jedoch immer noch nicht, daß man sich jetzt wie Sie es mit ihrem Schwarz/Weiss Denken einfach eine raus greift und behauptet: wenn du die gut findest, findest du auch alle anderen gut ausser der die ich für gut finde.

            Es mag sehr schwer für Sie zu erfassen sein aber es gibt dort draussen tatsächlich Leute die den Kommunismus UND den Nationalsozialismus als schlecht empfinden! Es ist unfassbar aber dennoch wahr. Die sind dort draussen und sie stellen sogar sehr wahrscheinlich die Mehrheit der Bevölkerung dar. Ich kenne in meiner Umgebung jedenfalls niemanden auf den das nicht zutreffen würde. Das ist in Ihrem Umfeld sicher anders.

  5. cicero 19. Januar 2012 at 20:41 - Reply

    Bis auf einen Punkt ziemlich gut …

    … es ist es sachlich falsch, den Koran und Mein Kampf in eine Reihe zu stellen, *wenn* man dabei nicht eine wichtige Aussage hinzufügt: Der Koran, der eben keine in sich geschlossene und stimmige Lehre enthält, wie orthodoxe Muslime uns immer wieder suggerieren wollen (und nicht wenige Islamkritiker schlucken diese Suggestion auch noch voll), wird erst zu einem gefährlichen Buch durch die Art und Weise, wie der derzeit real existierende Islam mit diesem Buch leider tatsächlich umgeht: Nämlich den Koran als „klare“ Anweisung im Sinne von „nicht interpretationsbedürftig“ zu lesen. Damit wird’s in der Tat herb und damit wäre die Argumentation dann auch gegen so manche polit-korrekte Invektive wasserdicht gemacht.

    Die Sache sieht anders aus, wenn Muslime das tun, was der Koran selbst fordert: Die „Klarheit“ des Koran mit dem Verstand zu erfassen, also doch zu interpretieren. Dann stricken Muslime eine Theologie wie die Christen auch, die dann – es ist immerhin möglich – ganz andere Aussagen aus dem Koran herausliest als der derzeit real existierende Islam. Es gibt Beispiele, die zeigen, dass es glaubwürdig möglich ist. Auf breiter Front hat sich sowas natürlich nicht durchgesetzt. Und *dies* ist das politische Problem mit dem Islam.

    Ohne diese Zusatzüberlegung ist mir der Artikel oben deutlich zu Stürzenbergerisch. Das Problem ist, dass der Artikel Muslimen praktisch keinen Ausweg eröffnet. Wie wenn der Koran gehässig gelesen werden *muss*, und eine menschenfreundliche Lesart von vornherein ausgeschlossen wäre. Wenn es so gemeint war, ist es schlicht falsch. Sachlich falsch. Schon ein einziges Gegenbeispiel widerlegt eine These. Der Ansatz im Artikel ist nicht falsch, aber nicht konsequent zu Ende gedacht. Da muss noch ein Gang zugelegt werden, damit sich das sehen lassen kann.

  6. Birgits 20. Januar 2012 at 07:51 - Reply

    OK – FYI – lassen Sie´s gut sein – das wird nichts mehr – es fehlt hier an Fundamentalem – vom geschichtlichen Wissen bishin zum halbwegs logischem Aufbau ihrer Ideen – und mir fehlt es an Zeit.

    • FYI 20. Januar 2012 at 10:18 - Reply

      Ach hier hast du dich versteckt. Da gibt es so einen „Kommentiere“-Button.
      Dann tauchen die Antworten auch dort auf wo sie hin gehören.

      Es mag dir nicht bewusst sein aber ich kenne deine Fluchtantwort bereits. Ich lese sie oft wenn ich versuche mit Leuten zu diskutieren die in einem beschränkten Weltbild festsitzen.

      Es läuft meist genauso wie bei dir ab. Du postest etwas allgemeines was du bereits zig mal irgendwo gelesen hast, würzt es mit ein paar eigenen Beleidigungen und wunderst dich dann, dass man auf alles eingeht was du geschrieben hast. Dadurch überfordert und von Argumenten umzingelt siehst du keinen anderen Ausweg mehr als zu flüchten.

      Wären deine Argumente stark genug, würdest zu auf meine Antworten eingehen und sie widerlegen.
      Statt dessen flüchtest du mit einer klassischen Andeutung eines höheren Wissens welches dem Rest der Welt anscheinend verschlossen ist und kannst deiner eigenen Welt vor machen welch erleuchtetes Wesen du bist und, dass du einfach zu klug bist um dich mit so etwas profanem wie Logik, Quellen oder Beweisen herumzuschlagen.

      Dann lebe wohl kleine Birgits.
      Möge die Erleuchtung wahrlich eines Tages über dich kommen.

  7. Marco Pino 23. Januar 2012 at 15:46 - Reply

    Liebes FYI,
    sorry, ich hatte Sie ganz vergessen. Wie konnt ich nur? lol

    Nein, ich lag drei tage im Krankenhaus, weswegen ich seit Freitag generell nichts geschrieben habe. Aber keine Sorge, war nichts schlimmes… Sie werden sich also weiter über meine Artikel aufregen können.

    Ich muss sagen, ich hab selten sowas dämliches gelesen wie Ihre Kommentare. Langsam scheint mir, dass ich es wirklich mit einem Antifanten zu tun habe, der verzweifelt versucht, einen auf intellektuell zu machen, dabei aber an seiner mangelhaften Bildung (= Grundvorraussetzung für Linksextremisten) scheitert.

    Erkennbar beispielsweise an dem unter linksextremen weitverbreiteten Schwachsinn, den „Kapitalismus“ (was nichts anderes ist als ein linksextremes Schimpfowrt für die „Freie Marktwirtschaft“), also eine Wirtschaftsordnung, mit politischen Systemen wie dem Kommunismus oder dem Nationalsozialismus gleich zu setzen. Ihr Gefasel von den drei Systemen: SELTEN SO GELACHT.

    Noch lustiger wird das Ganze angesichts der Diskussions-Historie: Sie nehmen meine Frage an Sie, die Ihre Schwarz-Weiß-Malerei vorführt, und basteln sich daraus einen „Beweis“ für meine Schwarz-Weiss-Malerei. Himmel-Hilf, da mekrt man spätestens, dass es Ihnen weder um eine konstruktive Debatte geht, noch dass Sie überhaupt im Stande sind, andere Sichweisen auch nur anzuerkennen.

    So eine Diskussion ist so überflüssig wie ein Kropf. Das ist, wie wenn man einem Taliban versucht, die Relativitätstheorie zu erklären. Mit anderen Worten: ZEITVERSCHWENDUNG.

    Sie sind offenbar ein linker Extremist mit den entsprechenden, fest zementierten, weltbildlichen Spinnereien. Da lohnt die Debatte nicht.

    Daher hier auf diesem Wege, in aller deutlichkeit:

    Ich werde meine wertvolle Zeit nicht weiter damit verschwenden, Ihre dümmlichen Kommentare zu beantworten.

    MFG

    PS: ja, dieser Artikel wurde nach Erscheinen überarbeitet, allerdings ist das wohl kaum unüblich. Im übrigen habe ich ihn lange vor ihrem ersten Kommentar überarbeitet, schlicht und ergreifend, um einige Punkte besser / deutlicher zu formulieren.

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