Scharia-Zone in Hamburg?

9. Januar 2012 2

Fundamentalistische Muslima plant rein-islamisches Geschäftszentrum

Mit diesen Aufklebern riefen Muslime in Großbritannien zur Einrichtung von "Scharia-Zonen" auf (Bild: Europenews)

Wie die Harburger Anzeigen und Nachrichten (HAN) berichtet, plant die muslimische Fundamentalistin Noura A. die Eröffnung eines rein islamischen Geschäftszentrums im Hamburger Stadtteil Harburg.

Online-Versandhandel für „Ganzkörpergefängnisse“

A. betreibt bereits einen Online-Versandhandel für Khimars. Dabei handelt es sich um lange, schwarze Gewänder für muslimische Frauen bishin zu echten „Ganzköprergefängnissen“, bei denen nur noch ein kleiner Sehschlitz vorhanden ist. Auch A. selbst traut sich nur mit dieser archaischen Form der Verschleierung in die Öffentlichkeit.

In Hamburg-Harburg hat A. nun die leerstehenden Räume des ehemaligen Restaurants „Schamata“ am Krummholzberg 8 angemietet. Entstehen soll dort das „erste islamische Center in Hamburg“ mit Büros, Gewerbe und Gastronomie. Auf einem Plakat im Schaufenster und auf der Internetseite ihres Online-Handels findet sich dazu ein Aufruf an potenzielle Geschäftspartner. Darin heißt es: „Gesucht werden islamische Unternehmen, die mit uns in ein großes islamisches Center einziehen. Es ist Platz genug für Büros, Geschäfte, Gastro, Drogerie etc.“ Unmissverständlich ist dabei der folgende Hinweis: „Nur Muslime!!!!“

„Eindeutig eine Form der Abgrenzung“

Außerdem fordert A. die Muslime auf, nicht damit zu zögern, die „Dawa“ (also die Verbreitung des Islam) in Deutschland voranzubringen. Als eine der ersten Handlungen hängte die neue Mieterin im ehemaligen „Schamata“ eine schwarze Fahne mit dem islamischen Glaubensbekenntnis ins Schaufenster.

Der Hamburger CDU-Fraktionsvorsitzende Ralf-Dieter Fischer zeigte sich angesichts des Vorhabens von Noura A. wenig erfreut. Laut HAN sagte er dazu: „Wir bemühen uns parteiübergreifend um Integration. Diese Parallel- und Sondergesellschaften wollen wir gerade nicht schaffen.“ Das Zentrum sei eindeutig eine Form der Abgrenzung, die nicht nach Harburg passe. Anders sieht das hingegen der SPD-Fraktionsvorsitzende Jürgen Heimath: „Vor einer Beurteilung sollte man erst einmal abwarten, bis die Räumlichkeiten teilweise oder zur Gänze gefüllt sind.“

Dieselben ideologischen Ansätze wie im Nationalsozialismus

Tatsächlich erscheint es mehr als verwunderlich, dass gerade linke Politiker vor solchen Entwicklungen die Augen verschließen und übertriebene Toleranz einfordern. Schließlich ist die Abgrenzung, die hier im Namen des Islam vorgenommen werden soll, nicht nur der Integration höchst undienlich. Vielmehr zeigen sich bei fundamentalen Muslimen tendenziell dieselben ideologischen Ansätze, die auch den Nationalsozialismus und andere, totalitäre Ideologien auszeichnen.

Auch in anderen europäischen Städten grenzen sich fundamentale Muslime zunehmend von den Mehrheitsgesellschaften ab. So hatten beispielsweise in der jüngeren Vergangenheit Muslime in Großbritannien, Frankreich und Skandinavien versucht, in muslimisch geprägten Stadtteilen „Scharia-Zonen“ auszurufen, in denen nur noch das islamische Recht gültig sein sollte.

 

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