Graue Wölfe bereiten Treffen vor

16. November 2011 2

Türkische Rechtsextreme treffen sich am Samstag in Essen

Ausschnitt aus dem Logo der "Grauen Wölfe"

Entgegen derzeitiger Darstellung in den Medien (Stichwort: Dönermorde) ist Rechtsextremismus kein typisch deutsches Problem. In der Türkei beispielsweise sind die „Grauen Wölfe“ das Konträr zur hiesigen Neonanzi-Szene.

Als nationalistische Partei organisiert

In der Türkei sind sie in der „Partei der Nationalistischen Bewegung“ („Milliyetçi Hareket Partisi“, MHP) organisiert. Hierzulande sind die Grauen Wölfe durch die „Föderation der Türkisch-Demokratischen Idealistenvereine in Deutschland“ beziehungsweise „Türk Federasyon“ (Türkische Föderation, oder kurz: ADÜTDF) vertreten.

Wie Europe-News aktuell mit Verweis auf Radio Essen berichtet, planen die Grauen Wölfe für kommenden Samstag ein Treffen in der Essener Grugahalle. Mehrere Politiker hätten die Veranstaltung kritisiert. Ein großer medialer Aufschrei zeichnet sich derzeit allerdings nicht ab, obwohl erst jüngst im Rahmen der „Dönermorde“ der Rechtsextremismus in den Focus der Berichterstattung geriet.

Einheimischer und fremder Rechtsextremismus

Offensichtlich ist es also immer noch ein großer Unterschied in Deutschland, ob von einheimischem oder von fremdem Rechtsextremismus die Rede ist.

In Essen sind derweil die Sicherheitskräfte alarmiert. Vor zwei Monaten war eine Demonstration der Grauen Wölfe am Hauptbahnhof eskaliert: zirka 50 junge Türken und 10 Kurden gingen damals aufeinander los.

2 Comments »

  1. Volker Hübner 16. November 2011 at 12:36 - Reply

    In Essen sind derweil die Sicherheitskräfte alarmiert. Vor zwei Monaten war eine Demonstration der Grauen Wölfe am Hauptbahnhof eskaliert: zirka 50 junge Türken und 10 Kurden gingen damals aufeinander los.

    ….manchmal verachte ich den Rechtsstaat, der es fast jeder Organisation erlaubt sich hier zu positionieren und profilieren. Ohne Worte.

  2. Kunibert v. Krötenschreck 18. November 2011 at 18:23 - Reply

    Der Aufschrei der Gutmenschen angesichts dieser faschistischen Zusammenrottung bleibt aus, weil man nicht „ausländerfeindlich“ sein will.

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