AbGEZockt!

10. November 2011 1

Satire: Die Politik geht vor die Hunde

Lindenstraße – GEZ-finanzierte TV-Serie mit linker Propaganda? – Screenshot www.lindenstrasse.de

Jetzt reicht’s! So sauer war ich das letzte Mal vor 57 Jahren, als ich das Licht der Welt erblickte und das Bier in der Kantine des Kreißsaals alle war.

So stinksauer, dass ich eben gerade meinen neuen Full-HD-Fernseher, halb so groß wie ein Fußballfeld aus dem Fenster geworfen habe. Mit samt der Kabellage, der Antenne und den Steckdosen. Aus der zweiten Etage in den Innenhof, direkt auf den glühend heißen Grill meiner libanesischen Nachbarn. Die haben sich natürlich bedankt und verkaufen die Einzelteile bestimmt mit Gewinn.

Aber meine Wut ist noch nicht verflogen. Vorgestern erst hat die GEZ mal wieder über 50 Euro von meinem Konto weggelutscht. Für was, bitte schön? Über siebzig Prozent aller Spielfilme und Serien sind Wiederholungen. Aber nicht nur einmal wiederholt, Gott behüte. Ich glaube allein Indianer Jones und der Tempel des Todes habe ich schon 43 mal gesehen. Natürlich nicht immer auf dem selben Sendeplatz – so fair muss man ja sein. Aber trotzdem. Wenn mir mein Zeitungsmann immer wieder die selbe Ausgabe verkaufen würde, hätte ich ihm schon längst einen grünen Hering auf den Tresen gedonnert.

Womit verdienen die Fernsehleute ihr Geld? Bestimmt nicht mit Arbeit. Eben mit dieser Zwangsgebühr und weil das nicht reicht um reich zu werden, spülen sie noch mein letztes bisschen Gehirn weich. Die Shows dazwischen sind was für debile, reisgefüllte Lachsäcke. Mein Hund hat erst gestern wieder beim Supertalent gegen das Plasma gepinkelt. Recht so, fein gemacht, bist ein ganz Lieber!

Selbst die Tagesschau ist nicht mehr das, was sie mal sein sollte. Von wegen Informationspflicht der Öffentlich Rechtlichen. Besser: Propaganda-Show der Öffentlich Linklichen. Nachrichten, die durch die Filteranlage der Systemparteien direkt durch das Abflussrohr der Sender in den Gulli der Öffentlichkeit fließen.

Das alles aber wäre ja noch zu ertragen (schließlich lenken mich bei mir in der Wohnung sechs Fernseher, vier Radios, diverse TV-Karten am PC und Musiksender aus dem iPhone von der Arbeit ab), aber was heute gelaufen ist, hat mein Bierfass zum Überlaufen gebracht:

Sagte doch ausgerechnet Mutter Beimer vor fünf Minuten: „Die Türken in Deutschland haben unser Land aufgebaut. Dafür gebührt ihnen noch heute Respekt und Dankbarkeit.“

Sie haben richtig verstanden. Mutter Beimer. Meine Lieblingsmami aus der Lindenstraße. Die Serie, die seit über zwanzig Jahre mein Leben begleitet, ja mitgestaltet, die sechs Ehefrauen und andere Hausbewohner überlebt hat. Aber die Serie heute, Folge 1353, hat mir den Rest gegeben. Ich kündige Mutter Beimer, Carsten Flöter, und wie sie alle heißen, endgültig meine Freundschaft.

Was für ein Schwachsinn sollte mir da untergebraten werden!

Als die Türken in den 60er Jahren hier zu Gast arbeiten wollten, hatten unsere Frauen, die Trümmer schon längst beseitigt und das deutsche Wirtschaftswunder war vollbracht – sicherlich auch mit Hilfe von Italienern, Jugoslawen und Griechen, aber von Türken war damals noch nicht die Rede.

Aber ich hätte es kommen sehen müssen. Der Regisseur, Hans W. Geißendörfer, ist ein bekennender Linker. Seit Jahren schon nutzt er Deutschlands beliebteste Soap-Opera, die Lindenstraße dazu, linke Positionen an den Fernsehzuschauer zu bringen. Und wie die Linken nun mal sind: so richtig hinterfotzig, so ganz nebenbei, ein kleiner Satz hier, ein kleine Kameraeinstellung da. Eigentlich ganz raffiniert, auf jeden Fall geschickter platziert, als es die Politiker früher probiert haben. Aber deshalb um so gefährlicher. Lügen, wie im Drehbuch. Merkt ja keiner um diese Tageszeit.

Und dafür hat er sich bis jetzt auch noch von mir bezahlen lassen.

Doch damit ist jetzt Schluss. Von mir aus kann der Rest der Lindenstraße auf dem Grill vor sich hinschmoren. Ich GEZocken.

One Comment »

  1. Willy 14. November 2011 at 06:16 - Reply

    Da empfehle ich allen den folgenden Link.
    http://wir-alle-gegen-gez.de/abmelden.php

Leave A Response »