Teuflische Thesen

9. November 2011 58

Frank-Furter Schnauze: Offener Brief an Michael Stürzenberger

Satan schüttet die Plagen über Hiob aus (William Blake)

Lieber Michael,

wir kennen uns nun eine gute Weile, ich würde unser Verhältnis als freundschaftlich bezeichnen. Jahrelang kämpften wir Seit an Seit auf „Politically Incorrect“ gegen Islamisierung, Linksrutsch und Euro-Rettung, wenngleich es für Dich eigentlich immer nur um das eine Thema ging: Islamisierung. Nun haben sich unsere Wege zumindest publizistisch getrennt: ich versuche, mit CitizenTimes etwas neues aufzbauen. Vor allem reizt mich daran das Neue. Und ich denke, es braucht dringend eine größere mediale Vielfalt in unserem Meinungsspektrum. Es ist jedoch kein Geheimnis, dass diese Entscheidung auch in Unmut begründet war. Und Dein Thesenpapier war der Tropfen, der das Fass endgültig zum Überlaufen brachte.

Mittlerweile hast Du nicht nur Dein „Thesenpapier gegen die Islamisierung“ veröffentlicht, sondern auch drei mal „nachgelegt“. Private Mails von mir, gleichwohl die umfangreiche Kritik von zahlreichen Mitgliedern unserer Partei DIE FREIHEIT, hast Du öffentlich auf PI beantwortet. Ich habe mich bislang zurück gehalten in der Hoffnung, die Sache möge sich alsbald von selbst erledigen – und Du mögest alsbald von selbst zur Vernunft kommen. Nach Deinem neuerlichen Artikel zu diesem Thema muss ich Dir aber sagen: Es reicht!

Ich breche nun mein Schweigen. Denn nach drei Texten, die Du hierzu nachträglich verfasst hast, sehe ich es nunmehr als meine Pflicht an, öffentlich vorzuführen und klarzustellen, dass nicht jeder im islam- und linkskritschen Milieu Deine Ansichten teilt. Mehr noch: was Du anfänglich geschrieben hast, sind in meinen Augen teuflische Thesen! Ich werde Dir nun erklären, warum ich das so sehe. Das muss unsere Freundschaft aushalten. Sie hat immerhin bereits das Thesenpapier selbst und drei weitere Artikel dazu überstanden! Möge Sie nun also auch eine Replik meinerseits überstehen.

Begrüßenswerterweise hast Du im Nachlauf einige Aussagen aus dem ursprünglichen Text relativiert und entschärft, so vor allem die plakative Forderung „Abschwören oder Abreisen“. Dass dergleichen auch in islamkritischen Kreisen viele an Deportationen und Konzentrationslager erinnern würde, hättest Du Dir vorher denken können. Zudem verweist Du auf eine Kausalkette, die Deinem Thesenpapier zu Grunde liegt, gleichwohl auf die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Punkten. Das mag dazu taugen, in aufgeklärten Kreisen Deine Motivation nachzuvollziehen. An der Brisanz Deiner Forderungen ändert es jedoch nichts.

Im Grunde lässt sich die Logik Deiner Thesen wiefolgt summieren: der Islam ist nicht nur eine spirituelle Religion, sondern vielmehr eine politische Ideolgie, deren Ziele – mit Verweis auf Karl-Albrecht Schachtschneider – verfassungsfeindlich sind. Hierüber müsse das Volk „schonungslos“ aufgeklärt werden, die Islamverbände müssten dazu gezwungen werden, sich vom weltlichen Machtanspruch und der Rechtsnorm der Scharia verbindlich zu distanzieren, die Muslime müssten gezwungen werden, Druck auf ihre Verbände auszuüben und wenn dies nicht zum Erfolge führt, müssten die Deutschen per Volksentscheid über ein generelles „Islamverbot“ abstimmen. Und da die Deutschen zuvor – Deiner Kausalkette sei Dank – in Deinem Sinne aufgeklärt wurden, könne das Ergebnis freilich nur lauten, dass der Islam verboten wird (interessant ist in diesem Zusammenhang der krasse Widerspruch in Punkt 7: „Wenn der Volksentscheid zu dem Ergebnis führt, dass der Islam verboten werden soll, haben alle Muslime die freie Entscheidung, dieser Ideologie abzuschwören.“ Freie Entscheidung… Aha). Es folgt im Punkt 8 das besagte „Abreisen oder Abschwören“, dass Du dankenswerterweise in seiner Wirkung nachträglich gemildert hast, ohne jedoch den wesentlichen Punkt aufzuheben, dass der Islam pauschal per Volksentscheid verboten werden soll.

So weit, so gut. Oder auch nicht. Wie auch immer. Bis zu einem gewissen Punkt gebe ich Dir durchaus recht. Der Islam ist zweifelsohne nicht nur eine Religion, sondern ebenso sehr eine politische Ideologie. Und freilich hat Schachtschneider recht, der hier klar verfassungsfeindliche Elemente sieht. Erkennbar ist dies unter anderem am Wirken zahlreicher muslimischer Verbände in Deutschland, gleichwohl an der realen Gestalt vieler (im Grunde: aller) islamischer Staaten weltweit.

Problematisch wird Dein Thesenpapier jedoch faktisch bereits in Punkt 4: „Wenn diese Forderungen (aus Punkt 3: alle Islamverbände sollen den weltlichen Ansprüchen ihrer Religion abschwören, etc) nicht von allen islamischen Verbänden verbindlich unterzeichnet werden, erfolgt ein sofortiger Baustopp von Moscheen, die Schließung von Koranschulen und die Unterbindung von Gebetsversammlungen in vorhandenen Moscheen“. Schon dies kollidiert wesentlich mit gültigem Recht: angenommen, Verbände A, B und C akzeptieren die Forderungen (die übrigens die katholische und die evangelische Kirche so sicherlich auch nicht akzeptieren würden), und Verband D akzeptiert die Forderung nicht, bedeutet dies nach Deinem Thesenpapier: nicht nur Verband D, sondern auch Verband A, B und C und überhaupt alle Muslime müssten aufhören, Moscheen zu bauen, Koranschulen zu betreiben und sich zu Gebeten zu versammeln. Ergo: weil sich eine Gruppe falsch verhält, kommen alle Muslime in Sippenhaft. Tatsächlich wird schon in diesem Punkt deutlich, was ein wesentliches Problem des Thesenpapiers ist: eine Differenzierung findet quasi gar nicht statt.

Genau das steigert sich in Punkt 6 zu einem Volksentscheid darüber, ob ganz pauschal „der Islam“ verboten werden soll, was freilich laut Punkt 7 auch geschehen wird. Denn „wer angesichts dieser immensen Bedrohung und in Kenntnis aller Fakten noch ernsthaft auf ‚Religionsfreiheit‘ für den Islam plädiert“, gehört – kurz gesagt – in Therapie, so das Schlusswort Deines Thesenpapiers (und so viel dann zur „offenen Debatte“, die Du zu diesem Thema scheinheiligerweise forderst).

Tatsächlich offenbart ebenjenes Schlusswort den erheblichen Denkfehler, der den Punkten 6 und 7 innewohnt. Denn die ‚Religionsfreiheit‘ gilt nicht für „den Islam“, so wie sie nicht für „das Christentum“ oder, von mir aus: für „den Satanismus“ gilt. Die Religionsfreiheit, nach Artikel 4 des Grundgesetztes, ist ein elementares Grund- und Menschenrecht! Ergo: Die Religionsfreiheit gilt für Menschen, nicht für Religionen!

Sie besagt ganz grundsätzlich, dass jeder Mensch – vereinfacht ausgedrückt – glauben darf, was er will, oder auch nicht (im übrigen: sogar dann, wenn es verfassungsfeindlich ist, denn die Gedanken der Menschen sind FREI und ihre Würde ist UNANTASTBAR!). Problematischerweise ist Dein Thesenpapier jedoch so zu interpretieren, dass genau dieses Grund- und Menschenrecht für die Bürger der Bundesrepublik (übrigens: notwendigerweise für alle, nicht nur für die Muslime), ausgesetzt oder abgeschafft werden soll. Ich frage mich, ob Du Dir der Tragweite einer solchen Forderung überhaupt bewusst bist. Und ich frage mich, ob Du Dir schon einmal überlegt hast, wie eine solche Forderung realpolitisch umgesetzt werden soll. Wie will man ein „Islamverbot“ durchsetzen? Mit einer neuen Stasi, die das Volk sich selbst bespitzeln lässt, damit es jeden meldet, der an Allah glaubt? Oder gar mit einer Religionspolizei, die Häuser stürmt und nach Koranen durchsucht? Und ich frage mich: was unterscheidet eigentlich noch ein Deutschland, in dem pauschal „der Islam“ verboten ist, von einem Iran, in dem pasuchal „das Christentum“ verboten ist?

Übrigens führt in diesem Zusammenhang auch die Forderung nach einem Volksentscheid ins Leere. Im Grunde ist sogar schon die Forderung selbst höchst bedenklich, denn über wesentliche Verfassungswerte hat auch das Volk nicht abzustimmen. Zur Veranschaulichung das folgende Beispiel: angenommen, die Linkspartei würde einen Volksentscheid dazu anstreben, dass Islamkritik verboten werden soll, würdest Du das in direkt-demokratischem Sinne gutheißen? Oder würdest Du dann nicht sagen: Moment mal Leute, die Meinungsfreiheit ist ein Grund- und Menschenrecht nach Artikel 5 des Grundgesetzes! Wenn über wesenhafte Merkmale unserer Verfassung abgestimmt werden darf, dann führt sich die direkte Demokratie doch selbst ad absurdum!

Lieber Michael, ich kenne Dich jetzt eine gute Weile und ich weiß, dass Du aus Überzeugung sprichst, wenn Du in Deinem letzten Beitrag schreibst, dass Du ein „zutiefst überzeugter Demokrat und Patriot“ bist und ein „entschlossener Verteidiger unseres Grundgesetzes“. Ich weiß, dass Du kein Verfassungsfeind bist, kein Rechtsextremer, kein Rassist oder Faschist, sondern ein ehrenwerter Mensch, der aus voller Überzeugung und in großer Sorge um die Zukunft unseres Landes für seine Ideale kämpft. Aber in dieser Sache hast Du Dich verrannt. Und Du tätest gut daran, selber „abzuschwören“ von Deinem teuflischen Thesenpapier.

Eigentlich ist das besagte Schriftstück von großem Wert, beschreibt es doch einen Eskalationsprozess, der sicherlich nicht abwegig erscheint, sollte sich der Umgang deutscher Medien und Politiker mit dem zweifelsohne vorhandenen Problem der Islamisierung nicht grundlegend ändern. Wirklich verheerend ist jedoch, dass Du diesen Eskalationsprozess nicht als Hypothese, sondern als politischen Forderungskatalog entworfen hast. Und das als Führungsperson einer Partei, die dazu angetreten ist, genau diese Eskalation zu verhindern!

Das Thesenpapier zeigt auf, welch große Bedrohung wirklich im Phänomen der Islamisierung steckt: nämlich nicht nur, dass sie in einigen Jahrzehnten tatsächlich erfolgreich sein könnte. Sondern auch, dass sie uns selbst schlimmstenfalls zu einem Abbild dessen macht, was wir bekämpfen. Davor müssen wir uns genauso hüten wie vor dem geistlähmenden Gift der politischen Korrektheit!

Ich persönlich bin der Meinung, es wäre zu einfach, einen aufkommenden Extremismus mit eigenem Extremismus zu beantworten. Das kann, das darf und das wird niemals der Weg der Deutschen sein. Das würde dem Land der „Dichter und Denker“ schlicht und ergreifend nicht gerecht.

Unser Gesetz bietet schon heute Mittel und Wege, sich dem Machtanspruch des Islam zu erwehren. Denn die Freiheit des Menschen, zu denken und zu glauben, was er will, bedeutet längst nicht das Recht, zu machen und zu tun, was er will. Der Glaube an was-auch-immer legitimiert nicht dazu, eine Religion auf beliebige Weise zu praktizieren. Dem Grundsatz der Freiheit des Glaubens stehen schon heute Regeln für Taten gegenüber, hinreichend beschrieben (nur leider nicht konsequent angewandt) im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Der Satanist, um das Beispiel wieder aufzugreifen, ist nicht per Religionsfreiheit dazu berechtigt, nachts auf dem Friedhof Katzen, Hunde oder gar kleine Kinder zu opfern.

Deswegen müssen wir genauer hinschauen. Wir müssen das tun, wozu die politische Linke im Lande offenbar nicht im Stande ist: Differenzieren! Wir müssen jenen unter den Muslimen, die ihren Islam wirklich nur als spirituelle Religion, gar nur als Quell ihres Brauchtums und ihrer Folklore sehen (ähnlich wie bei vielen Christen die Religion nur noch ein Quell von Brauchtum und Folklore ist), die Hand reichen. Wir müssen all denen, die aus islamischen Ländern geflüchtet sind, weil sie dort verfolgt und bedroht wurden, und die sich wirklich ein Leben in einem säkularen, offenen Staat wünschen, die gut integriert sind und vom weltlichen Herrschaftsanspruch ihrer (oder irgendeiner) Religion genauso wenig halten wie wir, sagen: Ihr seid hier willkommen!

Und wir müssen jenen unter den Muslimen, die es zweifelsohne und in beachtlicher Anzahl inmitten unserer Gesellschaft gibt, die sich wirklich mehr politischen Einfluss des Islam wünschen, die wirklich nach einem anderen Rechts- und Gesellschaftssystem streben, die wirklich, klipp und klar, Verfassungsfeinde sind, unmissverständlich zu verstehen geben, dass sie sich wirklich den falschen Ort für ihr trügerisches Spiel ausgesucht haben, dass wir konsequent und unerbittlich für die Werte unserer Gesellschaft streiten werden, dass wir bereit sind, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen, dass, auf den Punkt gebracht: hier Deutschland ist, und Deutschland bleibt, und Deutschland immer eine freie, demokratische Gesellschaft sein wird, eine aufgeklärte Gesellschaft, ein säkularer Staat, ein westlicher Staat!

Doch genau das geschieht nicht. Und hier kommt die politische Linke ins Spiel, hier macht sich der weltbildliche Aberglaube der 68er breit, die einerseits jeden noch so demokratischen Islamkritiker mit übelsten Attributen von Rechtspopulist über Neonazi bis Rassist und Faschist beschimpfen, aber andererseits die offenkundigsten Verfassungsfeinde im islamistischen Milieu mit Toleranz und Entgegenkommen hofieren, zu runden Tischen einladen, als Statthalter einer „Religion des Friedens“ verklären und mit Steuergeldern für ihre mehrheitlich integrationsunwilligen Vereine und Verbände beglücken. Hier, genau hier, muss eine Strategie gegen die Islamisierung ansetzen. Hier, genau hier, gilt es hinzuschauen. Hier, genau hier, gilt es zu differenzieren und zu korrigieren und zu demonstrieren und zu protestieren. Denn hier, genau hier, liegt der Ursprung allen Übels.

Natürlich müssen die Medien, wie Du es eingangs im Thesenpapier forderst, endlich sachlicher, objektiver und kritischer über den Islam berichten und aufklären. Sicher gibt es zahlreiche Vereine und Verbände, die nicht nur vom Verfassungsschutz beobachtet werden sollten, sondern gar schlicht und ergreifend verboten gehören! Und freilich muss eine wehrhafte Demokratie extremistische Bestrebungen gegen ihre freiheitlich-demokratische Grundordnung konsequent bekämpfen, indem beispielsweise Imame und Funktionäre bestraft und ausgewiesen werden, wenn sich ihre Aktivitäten gegen die Grundwerte der Verfassung richten. Die große (und keinesfalls einfache!) Aufgabe unserer Generation lautet, ebenjene Grundwerte zu verteidigen, aber: ohne sie zu verraten!

Mit Deinem pauschalen „Islam-Verbot“ hast Du die Büchse der Pandorra geöffnet. Du hast der islamkritischen Szene jene einfache Lösung geliefert, nach der sich die Menschen naturgemäß sehnen. Der Preis dafür ist die Aufgabe eines Grund- und Menschenrechts. Ich sage Dir, und ich brülle es in die Welt hinaus: „NEIN!“ Wenn das der einzige Weg ist, dann mögen sie aus den Türmen des Kölner Doms, der Münchner Frauenkirche und des Hamburger Michels Minarette machen! Dann mögen Deutschland und Europa untergehen. Denn dann, lieber Michael: hätten wir es nicht besser verdient.

Unser Anspruch muss ein anderer sein. Es gibt Mittel und Wege, sich dem Radikalen zu erwehren, ohne selbst radikale Maßnahmen anzuwenden. Das ist die Botschaft, die uns Islamkritikern ein Monster namens Anders Breivik überbrachte. Das ist das einzig Gute an seiner abscheulichen Tat: er hat einen Pfad ins historische Übel vorgezeichnet. Er hat nicht den neunten, aber vielleicht den zwölften oder den fünfzehnten Punkt zu Deinem Thesenpapier geliefert. Er hat gezeigt, dass Extremismus am Ende einer Kette von Entwicklungen (nenn es Kausalkette, wenn Du willst) immer und immer und immer wieder nur ein- und dieselbe, hässliche Fratze hat: gemalt mit Tränen, gezeichnet von Blut, gemeißelt in Grabsteine.

Ich fordere Dich auf: Schwör ab von Deinem Thesenpapier, nicht nur in Nuancen, sondern im Wesentlichen (namentlich: der pauschalen Forderung nach einem Islam-Verbot)! Ich fordere Dich auf: sieh den Fehler ein und behebe ihn! Ich fordere Dich auf: komm zur Vernunft!

Die Linie, die es zu verteidigen gilt, verläuft nicht zwischen „uns“ und „dem Islam“. Sie verläuft zwischen uns und dem Extremen, dem Undemokratischen, dem Freiheitsfeindlichen! Mit Deinem Thesenpapier hast Du selbst diese Linie überschritten. Ich fordere Dich auf: Komm zurück! Geh nicht dort hin! Bleib hier! Kämpfe mit uns seit-an-seit, und zwar an erster Stelle für unsere Freiheit, und erst daraus abgeleitet gegen die Islamisierung! Das, lieber Michael, ist das wirklich Wesentliche!

Die letzten Wochen und Monate waren hart für uns. Nie zuvor standen wir dermaßen im Fokus. Nie zuvor wurden wir dermaßen attackiert. Und nie zuvor war unsere Lage schwieriger. Umso fataler wäre es, wenn die in Redaktionsstuben und Parteizentralen allmächtige 68er Generation nun auch noch in dieser Sache siegen würde, sie uns mittels des Drucks, den sie entfacht hat, tatsächlich dorthin treibt, wo sie uns in den letzten Monaten hingelogen und hingeschrieben hat: in extremistische Gefilde.

Und ich spreche, da bin ich mir sicher, im Namen vieler Leser von „Politically Incorrect“, gleichwohl im Namen überwältigend vieler Mitglieder unserer Bürgerrechtspartei für MEHR Freiheit und Demokratie, DIE FREHEIT: wir brauchen einen Michael Stürzenberger, der auch weiterhin für seine Überzeugungen streitet, für seine Ziele kämpft und für unsere Sache sein Gesicht zeigt. Aber wir brauchen ebenso dringend einen Michael Stürzenberger, der klar im Geiste ist, konsequent zu unseren Werten steht und nicht empfänglich ist für außerordentliche Dummheiten, beispielsweise ein pauschales „Islamverbot“.

In diesem Sinne, lieber „Stürzi“, grüße ich Dich.

Marco Pino (alias: Frank Furter)

 

58 Comments »

  1. Ehemaliger PI'ler 9. November 2011 at 19:43 - Reply

    Brilliant geschrieben und überzeugend argumentiert.

  2. Freiheitler 9. November 2011 at 20:03 - Reply

    Lieber Frank Furter,
    schade, dass Du erst so spät was dazu schreibst. Ich stimme in fast allem zu. Etwas lang vielelicht, aber das ist ja auch kein einfaches thema. Michael stürzenberger ist sehr wichtig für die Islamkritik in deutschland. Aber sein thesenpapier hat mich auch verschrekct. Das ging eindeutig zu weit. Ob du deswegen gleich PI verlassen musstest? Es wäre besser gewesen, du hättest ihm gleich da contra gegeben. Hoffentlich liest das hier auch jemand. Ich bin auch mitglied bei der freiheit, und was ich so von anderen mitgliedern höre, sehen das wohl die meisten so. Ich werde deinen brief jedenfalls weitersenden und wünsche dir hier alles gute!

  3. Ralf Uhlemann 9. November 2011 at 20:38 - Reply

    Servus Marco,

    wie gewohnt, hervorragend auf den Punkt gebracht und ich kann mich deinem Artikel zu 100% anschließen. Es ist ungeheuer schade um den Michael aber er kann und wird für Argumente leider weiterhin unzugänglich bleiben.

    Schöner Gruß
    Ralf

  4. Cyrk 9. November 2011 at 21:09 - Reply

    Sehr gutes Statement. Mit seinem Forderungskatalog hat Stürzenberger der islamkritischen Bewegung einen Bärendienst erwiesen und sich von jeder Realpolitik verabschiedet.

  5. Kirk von Steeg 9. November 2011 at 21:14 - Reply

    Vielen Dank für diesen Brief !!!! Es spricht mir aus der Seele.

    Leider bin ich nicht davon überzeugt, dass DIE FREIHEIT und Michael Stürzenberger über die normale Mitgliedschaft hinaus weiter zusammen arbeiten sollten.

    Während einem Aussenminister Fischer alles verziehen wurde, wird Stürzi das, auch wenn er noch so zu Vernunft kommen sollte, niemals wieder von der Backe bekommen.

    Selbst bei einer klaren Distanzierung DF von M.S. und seinen Thesen, ist das Image der Partei (das ja schon schlecht genug „geschrieben wurde“) durch diese Sache nachhaltig beschädigt und es ist fragwürdig, ob DF das von der Backe bekommt.

    Ich hoffe das Beste, rechne aber mit dem Schlimmsten (erfahrener Optimist).

    Grüße Kirk

  6. Werner B. Einhart 9. November 2011 at 21:37 - Reply

    M.S. hat überzogen/teuflische Thesen/verstößt gegen das GG; usw.
    Dann sehen wir uns doch mal an, womit wir es zu tun haben:
    +++++++++++++++++++++++++++++++
    Fatwa zur Frage der Religionsfreiheit: „Es gibt keinen Zwang im Glauben“ (Sure 2, 256)

    Der Islam verkündet keine Glaubensfreiheit, da die Menschen von Allah zum Dienst für ihn geschaffen wurden
    Von dem Rechtsgutachter Scheich Saleh al-Fawsan, Mitglied des Vorstands der muslimischen Gelehrten Saudi-Arabiens
    (Institut für Islamfragen, dh, 27.07.2011)
    Frage: „Wir hören neuerdings öfter die Aussage: ‚Der Islam garantiert Glaubensfreiheit‘. Diejenigen, die das behaupten, beziehen sich dabei auf den Koranvers ‚Es gibt keinen Zwang im Glauben‘ (Sure 2, 256). Nun, stimmt diese Behauptung?“
    Antwort: „Das ist eine Lüge, die Allah zugeschrieben wird. Der Islam hat nicht die Glaubensfreiheit verkündigt. Der Islam verkündigte das Verbot des Polytheismus und Unglaubens und schrieb den Kampf gegen die Polytheisten vor. Falls der Islam die Glaubensfreiheit verkündigt hätte, hätte die Menschheit weder die Sendung der Gesandten, noch die Herabsendung der Bücher [der Offenbarungen] benötigt. Die Menschheit hätte weder [die Anweisung zum] Djihad noch zum Kampf nach Allahs Willen benötigt. Wenn dem so wäre, könnte jeder leben wie er wollte, jeder wäre frei. Nein, ganz im Gegenteil sagt Allah: ‚Und Ich habe die Dschinn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen‘ (Sure 51, 56). Allah sagte nicht, dass jeder nach seinem [eigenen] Willen leben dürfe, sondern ‚… nur, damit sie Mir dienen.‘
    Allah sagte auch: ‚ Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung [mehr] gibt und die Religion Allah gehört‘ (Sure 2, 192). Derjenige, der sich weigert, Allah anzubeten, wird bekämpft. Er darf nicht sich selbst überlassen werden, sondern muss solange bekämpft werden, bis er entweder zur Religion [des Islam] zurückkehrt oder getötet wird.
    Der Islam hat nicht die Glaubensfreiheit der falschen [wörtlich: ungläubigen] Religionen verkündigt. Dies ist eine Lüge, die Allah zugeschrieben wird. Allah sendet die Bücher herab, sendet die Gesandten, schreibt den Djihad vor und schreibt die Bestrafungsmethoden und die Strafen vor, um die Menschen vor dem falschen Glauben und dem korrupten Denken zu schützen. Allah möchte die Menschen auf diese Weise schützen, weil sie Allahs Knechte sind. Deshalb müssen die Menschen lediglich Allah allein anbeten, ohne ihm etwas beizugesellen [etwas anderes neben ihm zu verehren]. Andernfalls müssen die abschreckenden Strafen vollzogen werden; also die Strafen, die Allah vorgeschrieben hat.
    Die Aussage Allahs ‚Es gibt keinen Zwang in der Religion‘ meint keine Meinungsfreiheit, sondern, dass dieser Koranvers nicht die Menschen zwingen kann, an die Religion [des Islam] im Herzen zu glauben. Dies kann nur Allah bewirken: ‚…du kannst dem den Weg nicht weisen, den du liebst; Allah aber weist dem den Weg, dem Er will‘ (Sure 28, 56). Nur Allah kann die Herzen rechtleiten. Dies kann nicht durch Zwang geschehen, sondern nur durch freien Willen. Wir kämpfen jedoch gegen die Ungläubigen und die Polytheisten, denn Allah hat uns das vorgeschrieben. Wir laden zum Guten ein und verbieten das Unrecht. Wir erklären das und sagen nicht ‚Es gibt keinen Zwang in der Religion‘.
    Wir zwingen die Menschen nicht zum Glauben, aber wir bestrafen denjenigen, der die Religion [des Islam] verlassen hat. Wer aber seinen Unglauben im Herzen versteckt, der wird Allah überlassen. Nur Allah kann solche Menschen [die rein äußerlich den Gesetzen des Islam folgen] besiegen. Dies ist die Bedeutung des Verses ‚Es gibt keinen Zwang in der Religion‘. Allah sagt: ‚ Du kannst dem den Weg nicht weisen, den du liebst; Allah aber weist dem den Weg, dem Er will‘ (Sure 28, 56).
    Wer sagt: ‚Es gibt keinen Zwang in der Religion‘ sagt ebenfalls: ‚Und kämpft gegen sie, bis es keine Verwirrung [mehr] gibt und die Religion Allah gehört.‘ (Sure 2, 192)‘. Also, warum nennen Sie einen Koranvers und übersehen einen anderen?“
    +++++++++++++++++++++++++++++++ http://www.islaminstitut.de
    Wie kann man gegen diese Kriegserklärung, an JEDE freiheitlichtlich Denk- und Lebensweise „überziehen“?
    Lehnt euch zurück in eure bequeme Rechtstaatlichkeit und wartet weiterhin ab. Das ist der sicherste Weg, damit unsere „Schlampen“ (Mädchen/Frauen) und „Opfer“ (männliche Jugendliche) dem geistigem Rassismus des 6. Jahrunderts geopfert werden. M. S. hat falsch fomuliert: Zustimmung. Aber in der Sache hat er recht!

  7. Werner B. Einhart 9. November 2011 at 21:40 - Reply

    Und 0,96% Stimmenanteil in Berlin. Es wurden doppelt so viele ungültige Stimmen abgegeben. Also sorgt euch nicht: niemand kennt euch von Die Freiheit.

  8. Vlad180 9. November 2011 at 21:40 - Reply

    Also irgendwie finde ich Frank Furter unverschämt!
    Mit so ziemlich jedem Artikel klaut er meine Gedanken und schreibt sie nieder!
    Vollste Zustimmung!

  9. schwebchen 9. November 2011 at 22:03 - Reply

    Michael Stürzenberger hat ein Thesenpapier herausgegeben. Thesen sind zum Diskutieren, zum Aufnehmen, Weiterentwickeln, Widerlegen da (so wie es auch oben geschehen ist).

    Thesen sind aber nicht dazu da, jemanden in einer Partei, die sich die Freiheit nennt, seiner Ämter zu entheben.

    Thesen sind auch nicht dazu da, sich von einem Blog, der diese Thesen veröffentlicht, nach langer Zusammenarbeit zurückzuziehen.

    Michael Stürzenberger vehement widersprechen – kein Thema. Die alten Mitkämpfer verlassen? Für mich keine akzeptable Reaktion. Das ist keine Geschichte mit einem Happy End, das hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack – der bleiben wird.

    • Aava 19. November 2011 at 12:47 - Reply

      Genau so sehe ich es auch. Es hätte einen anderen Weg geben müssen.

  10. Michael Kürschner 9. November 2011 at 22:05 - Reply

    Der islam in Deutschland ist nur als Glaubensgemeinschaft gemeldet. Bisher sind sie immer noch nicht als Religion anerkannt. Sie fordern bis jetzt immer noch (wie immer nur Fordern) die Anerkennung als Religion.
    Also können sie bisher nicht die selben Forderungen nach den Rechten des GG stellen, wie die christlichen Kirchen. Erkundigt Euch mal!
    Gebt dem Islam nicht noch Rückendeckung.
    Klar das Micha mit seinen Thesen (es sind nur Thesen!) provozieren wollte. Doch ihn deshalb aus DF auszuschliesen, finde ich weder ok, noch gebe ich meine Stimme dafür. Ich habe über 10 Jahre im im Rhein/Maingebiet gearbeitet und zu viel erlebt!
    Nur wer wirklich mit den Auswirkungen des Islam in D. zu tun hat, wer sich mit dem Koran befasst hat, kann über die derzeitigen Probleme mit dem Islam in unserem(!) Land reden.

  11. Alster 9. November 2011 at 23:06 - Reply

    Schade!
    Wenn jemand in einem Thesenpapier den Islam verbieten will, will er noch lange nicht den Muslim verbieten!
    Denn dieser ist notgedrungen darin hineingeboren, dahinein gezwungen worden oder konvertiert, weil die Selbstfindung nicht gut verlaufen ist oder wegen der Liebe zu einem Mann/Frau. Der überzeugte Koranist ist allerdings für uns gefährlich!
    Klingt doch nach einer Sekte, die man verbieten muss? Einer gefährlichen dazu!
    Wenn Du Frank-Furter Dich daran stösst, dass Michael Stürzenberger verlangt, dass man dem Islam abschwören soll, solltest Du nicht von demselben verlangen, dass er seinen Thesen abschwören soll.
    Keine gute Formulierung, oder?
    Lass bitte den Breivik aussen vor, dazu hat Du Frank-Furter eigentlich direkt nach der Gräueltat Großartiges gesagt. Das schickt!
    Die Freiheit differenziert sich zu Tode!
    Viele, die von der neuen Partei begeistert waren, sehen genau in diesem Disput den Grund für das Scheitern.
    Eine bessere liberale Partei? Die brauchen wir nicht.
    Es wird demnächst die Zeit kommen, wo die Islamisierung so sichtbar und nicht mehr von der MSM wegzuschreiben ist, dass eine islamkritische Partei Chancen hat. Das wird aber nicht mehr die ängstliche, sich abgrenzende Partei Die Freiheit sein.
    Die Sverigedemokraterne oder die FRP Norwegen kamen von ganz weit rechts (für mich sogar von zu weit rechts, das ist aber unserer jüngsten Geschichte geschuldet) . Z.Zt. haben sie immensen Zulauf, auch die FRP (jetzt wieder nach dem 22.Juli). Übrigens ist doch eigentlich Geert Wilders der Mentor von Die Freiheit? Er will sogar den Koran verbieten!
    Tja, so muss ich weiter per BPE am Infostand usw. aufklären
    Nochmal schade!

  12. WahrerSozialDemokrat 9. November 2011 at 23:10 - Reply

    So denkt ein wahrer Liberaler:

    „Wenn das der einzige Weg ist, dann mögen sie aus den Türmen des Kölner Doms, der Münchner Frauenkirche und des Hamburger Michels Minarette machen! Dann mögen Deutschland und Europa untergehen.“

    Mir macht das Angst!!!

    • Aava 19. November 2011 at 12:59 - Reply

      Damit meint er dass das Eine nicht besser ist als das Andere! Beides ist beängstigend… Ausserdem bin ich der Meinung das wir die Islamisierung eindämmen, wenn wir die Transferleistungen anders regulieren wie bisher. Sarrazin hat es beschrieben. Thema: Familienzusammenführung; finanzierte Integrationskurse… Wenn wir da den Hebel ansetzten und Integrationskriterien definieren, kommen wir sehr viel weiter ohne Verbote. Wir müssen einfach aufhören mit unseren Steuergeldern Koranschulen zu finanzieren usw. Oder Transferleistungen in der 3. Generation an solche auszuzahlen, die keine Lust haben sich zu integrieren

  13. Marco Pino 9. November 2011 at 23:25 - Reply

    Hallo Zusammen,

    erst einmal danke für die vielen interessanten Kommentare!

    @schwebchen
    Wäre es bei Thesen geblieben, hätte wohl niemand ein Problem damit gehabt. Es waren aber de fakto politische Forderungen, und da sollte man als Funktionär einer Partei doch – ich drücke es mal vorischtig aus – etwas bedachter vorgehen, etwas rechtskundiger, und vor allem, etwas rücksichtsvoller.
    Davon abgesehen: ich habe mich diesem Projekt hier aus verschiedenen Gründen angeschlossen. Einer davon war der Wunsch, etwas neues aufzubauen. Ist das so verwerflich? Abgesehen davon war natürlich auch Unmut im Spiel, aber dahingehend war Michaels Thesenpapier – wie es auch im Brief steht – nur der besagte Tropfen. Grundsätzlich war es mein Standpunkt, PI müsse etwas moderater und seriöser werden. Damit konnte ich mich nicht durchsetzen. Also ist es nicht mein gutes Recht, dann auch Konsequenzen daraus zu ziehen?
    Diese Schwarz-Weiss-Malerei geht mir wirklich auf den Senkel. Ich habe mich mit niemandem bei PI gestritten und betrachte mein Verhältnis zu MS (auch zu anderen!) nach wie vor als freundschaftlich.
    MfG

    • WahrerSozialDemokrat 9. November 2011 at 23:48 - Reply

      # Marco Pino am 9. November 2011 um 23:25

      Es ist dein gutes Recht und dafür habe ich dich auch auf PI gerade Gestern im Kommentarbereich verteidigt, mit dem Wunsch weiter auf deinem Weg gerecht zu kämpfen. Ich habe dir gedankt für deine hervorragenden Artikel, auch wenn ich mal hier und da Kritik äußern musste.

      Richtig ist, das uns nicht das Trennende verbinden kann! Falsch hingegen ist aber auch, das uns das Trennende entzweien muss! Dazu hilft nur das Verbindende und deren Wertigkeit!

      Ein großer Fehler in deinem Aufsatz ist die Behauptung, dass die Kausalkette eine Zwangsläufigkeit besitzt! Zum Beispiel: Würde bei einem Volksentscheidung entschieden: „Der Islam ist ein Teil Deutschlands“ und soll nicht verboten werden (diese Option besteht, wird nur nicht weiter behandelt, da dann eh egal), dann entfallen alle nachfolgende Punkte oder Konsequenzen, absolut egal wie diese dann aussehen würden, bestimmt aber nicht wie deine Nazi- oder Stasi-Keule es suggerieren will! War nur mal wieder Linke Angstmache!

      Und das als Liberaler!?

  14. Marco Pino 9. November 2011 at 23:32 - Reply

    @WSD: haha! Schön mal wieder von Dir zu lesen! Deine spätabendlichen Kommentare fehlen mir hier! 😀

    Keine Sorge, mein Lieber. Wenn es nur mehr Liberale gäbe, hätten wir diese Probleme nicht. Wohlgemerkt: Wahre Liberale! Solche nämlich, die bereit sind, die Freiheit, die wir genießen, auch zu verteidigen. Und das geht, auch ohne sie (bzw Grundrechte) abzuschaffen.

    Nur macht das leider keiner. Da sind übrigens wesentlich die Sozialdemokraten dran schuld (dabei bietet alleine die Sozialpolitik so viele Ansatzpunkte, einige wesentliche Probleme einzudämmen).

    Doch verhält es sich leider heutzutage mit den Sozialdemokraten wie mit den Liberalen: die „wahren“ sind sehr rar geworden… 😉
    In dem Sinne, guts nächtle!

    MfG

    • WahrerSozialDemokrat 9. November 2011 at 23:56 - Reply

      Habe deinen Abschied wirklich bedauert, allerdings auch befürchtet! Ich bin aber auch der Meinung, je breiter die „Neu“- oder „Wahr“-Demokratisierung desto besser!

      Dazu gehören aber auch Thesen ohne Dämonisierungs-Versuch und Abschwörungs-Aufruf im positiven Sinne zu diskutieren und kritisieren! 😉

    • WahrerSozialDemokrat 10. November 2011 at 00:29 - Reply

      Ich war schon in der Überlegung einen Danksagungsartikel mit „Kreuz“ und Lobgesangsartikel mit „Weißer Taube“ für dich und PI zu schreiben!

      (christliche Symbolik und nicht so religiös dabei gemeint)

      Ich konnte aber nicht anders und habe direkt nach dem Lesen des Artikels Michael gebeten: „…falls du ne Antwort darauf schreibst, schlafe vor der Veröffentlichung mindestens 6 Stunden und lese es dann in Ruhe noch mal durch!!! Begegne ihm mit Liebe und Verständnis und vergebe ihm…“

      Bzgl. Vergeben (Ursachenprinzip) hast du nichts mit „Schuld“ zu tun! 😉

      Gruß WSD!

  15. politically_incorrect_realist 9. November 2011 at 23:44 - Reply

    1) sie koennen nicht den islam mit dem christentum gleichsetzen, wie sie es hier

    Und ich frage mich: was unterscheidet eigentlich noch ein Deutschland, in dem pauschal „der Islam“ verboten ist, von einem Iran, in dem pasuchal „das Christentum“ verboten ist?

    tun.

    2) ersetzen sie doch einmal das wort islam durch das wort nationalsozialismus. stehen sie dann immer noch zu ihren ausfuehrungen?

    3) offensichtlich haben sie vergessen, was aus ehemals christlich dominierten laendern, wie z.b. dem libanon, wurde, nachdem man den islam hat gewaehren lassen. radikale gefahren erfordern radikale gegenwehr. mit suessen worten und hier oder da mal ein bisserl was tun wird das nichts wenn man es mit einer ideologie wie dem islam zu tun hat

  16. Chessie 10. November 2011 at 02:50 - Reply

    Da der Islam NICHT reformierbar ist und seinen Machtanspruch NIE aufgeben wird , MUSS und WIRD er in Zukunft verboten werden .
    Von wem weiss ich noch nicht .. hatte da mal bezüglich eine SEHR interessante Begegnung mit hohen UNO Vertretern noch in Bonn

    Was natürlich zu Bürgerkriegen führen wird

    wer nicht sieht , das der Islam , so wie er seit 1500 Jahren existiert , weltweit wie ein Krebsgeschwür ausbreitet , ist ein Traumtänzer .
    Ich meine sogar , das der Islam weltweit ( in den westl. Ländern) verboten werden muss

  17. widerstand 10. November 2011 at 03:19 - Reply

    Hallo FrankFurter

    Erstmal möchte ich sagen,dass ich mich nicht auf eine Seite entweder MS oder MP stelle und gegen den anderen schiessen will,da ich beide für sehr gute Autoren halte und ihr wohl auch trotz anderer Auffassungen nicht gerade „befeindet“ seid.
    Ich respektiere natürlich auch Deine persöhnliche Entscheidung ein neues Projekt anzugehen,das ist allein Deine Sache.

    Was ich nicht OK finde,ist wenn bestimmte andere Leute der DF wegen einem lächerlichen MSM Ansturm gegen PI kalte Füsse kriegen und sich dann gegen seine eigenen Leute bei PI wenden,denen sie einiges zu verdanken haben,andere aufstacheln sich von PI fern halten zu sollen,oder ein sehr engagierter MS wegen unliebsamen,diskutierbaren Thesen sofort von seinen Ämtern entbunden wird und eventuell komplett ausgeschlossen werden soll.
    Anstatt sich mit Michaels Thesen auseinderzusetzen,(wie Du FF es ja immerhin teilweise hier getan hast) und darüber zu diskutieren,was da dran sein könnte,was man anders machen könnte,oder was nicht geht,hat DF ihn sofort auf Eis gestellt und verlangt komplett davon abzurücken.

    Und hier komme ich zu dem Punkt,wo ich glaube,dass Michael in DIESER SACHE den etwas größeren Weitblick hat als seine Kritiker und leider auch Du:

    Ich weiß nicht,ob ihr euch wirklich komplett über das volle Ausmaaß bewusst seid,wie weit die Islamisierung schon fortgeschritten ist.Natürlich wisst ihr,dass es sehr weit ist,aber wie weit wirklich?
    Je weiter der Prozess foranschreitet umso weniger Möglichkeiten verbleiben ihn aufzuhalten.
    Natürlich muß der Stop irgendwie im Rahmen der Verfassung erfolgen,aber ohne Notbremse wird da nichts mehr zu machen sein.

    Wie gesagt,MS Thesen sind in Einzelheiten durchaus ergänzungsfähig,vor allem wenn andere sich mit einbringen,anstatt ihn alleine damit zu lassen,oder ihn sofort abzuwürgen.
    Aber die Richtung ist nicht falsch.
    Fakt ist,man muss an Ursachen ran und je mehr sich eine Lehre ausbreitet,die extrem Demokratiefeindlich,gewaltfordernd,unterdrückerisch usw. ist,umso mehr steigen die Probleme auf unseren Strassen umso stärker wird der Hass und die Verachtung gegen andere und umso stärker steigt das Potential mit dieser wachsenden Schicht,die diese Lehren verinnerlicht haben,die Demokratie irgendwann komplett mit ihren eigenen Mitteln,oder notfalls Gewalt abzuschaffen.

    Seht euch andere Länder an,und da waren die alten Regieme noch weitaus schlagfertiger,als es hier diskutiert wird.Die haben nur zu lange gewartet ,bevor es hinterher eskaliert ist.
    Das Ende vom Lied kennst Du ja FF und das kann hier keiner ernsthaft in Kauf nehmen wollen,nur um einem bestimmten Glauben nicht auf die Füsse treten zu wollen.
    Meinungsfreiheit ja! Aber der Befehl andere zu unterwerfen,anzugreifen,Gewalttätig zu werden,ihre Besitztümer an sich zu reissen,etc. nur aus „Glaubensgründen“ nein!
    Übrigens sind hier auch Hakenkreuze,der Hitlergruß,Holocaustleugnung usw.zurecht verboten.

    Denkt mal drüber nach.

  18. widerstand 10. November 2011 at 04:44 - Reply

    Zu Michaels Sanktionierung von DF möchte ich noch ergänzen:

    Es wird gesagt,Michaels Thesen stellen eine politische Forderung,die nicht mit der Partei in Einklang stehen.
    Ich habe ja eben schon gesagt,dass ich es für sinnvoll halte sich mit den Thesen auseinanderzusetzen.
    Aber wenn DF der Meinung ist,dass diese „Forderungen“ so nich „hilfreich“ für ihr Ansehen sind,könnte sie ihr Bedenken dazu äussern und von seinen Aussagen Abstand nehmen,bis sorgfältig darüber diskutiert wurde,anstatt ihn sofort bis auf weiteres einfach zu entbinden und mit Ausschluss zu drohen..
    Wenn die Partei der Meinung ist,dass es irgendwo verfassungsfeindliche Tendenzen geben könnte,muss sie natürlich vorsichtig sein,das ist klar.Aber sowas sollte sorgfältig ins Detail geprüft und dann klargestellt werden,bevor man zu schnelle Schlüsse zieht.
    Und MS Thesen wären durchaus bei richtiger Bearbeitung mit dem Gesetz in Einklang zu bringen.

    Df ist nicht in der luxuriösen Situation,jeden fallen lassen zu können,der auch nur im kleinsten abweicht,(damit u.a.auch die Distanzierung von PI Leuten komplett und viele Unterstützer,Anhänger,oder auch Mitglieder gemeint).

    Von Rechtsextremen,Linksextrem,oder sonst irgendwelchen richtigen Verfassungsfeinden muss sie sich natürlich fern halten,ganz klar,….aber nicht mehr Leute verjagen,als unbedingt nötig ist.
    Ich habe mich immer für DF ausgesprochen,muß aber auch mal Kritik üben,genauso wie ich auch schon oft genug Kritik an PI geübt habe.Trotzdem stehe ich in vielen Dingen weiter zu PI undwarte weiter die Entwicklung von DF ab.

    • Felix Strüning 10. November 2011 at 10:05 - Reply

      Hallo Widerstand,
      es gibt keinerlei innerparteiliche Sanktionierungen gegen MS.
      VG

      • widerstand 11. November 2011 at 00:07 - Reply

        Damit meinte ich die Entbindung von seinem Amt.Oder gibt es die auch nicht?

  19. the_critical 10. November 2011 at 06:31 - Reply

    Danke für die Klarstellung Marco!

  20. Zirze 10. November 2011 at 06:54 - Reply

    Super Brief Frank Furter! So kennen wir Dich!

    Übrigens…schön, das Du wieder da bist!
    Ich habe Deine klaren Kommentare schon vermisst!

  21. Kaleb 10. November 2011 at 09:42 - Reply

    Es geht darum Standpunkte zu definieren.

    Standpunkte fußen auf Fakten und Erfahrungen. Beides spricht gegen den Islam (Wort und Tat, wobei Wort das Fundament bildet).

    Und so kann man nur zu dem Schluss kommen, dass der Islam nicht zu freiheitsliebenden Überzeugungen passt.

    Das der Kampf gegen den Islam, aus Sicht der Muslime auch ein Kampf gegen sie selbst bedeutet, ist aus Sicht der Muslime gedacht, also rein subjektiv interpretatorisch.

    Denken wir aber wie Muslime?

    Der Kampf gegen den Islam ist auch ein Kampf für die Muslime, die einem Vogel, in einem Käfig gleich, überzeugt sind, in Freiheit zu leben.
    Wir wissen, Freiheit sieht anders aus. Wir argumentieren von einem Standpunkt, außerhalb des Käfigs.

    Indem wir den Islam pauschal ablehnen, lehnen wir bildhaft gesprochen auch die Gefangenschaft der Muslime ab, die durch den Islam ja erst möglich wird. Praktisch wird es, wenn wir beispielsweise einen Verbot des Korans fordern. Eine konsequente Umsetzung, die der Erkenntnis folgen muss, wenn die Erkenntnis einen Sinn gehabt haben soll.

    Der Kampf gegen den Islam kann nicht „differenziert“ werden.

    Der Umgang mit Menschen die meinen Muslime zu sein, muss differenziert geschehen.

    Wir müssen uns aufs wesentliche konzentrieren. Dem Kampf gegen den Islam. Der Islam ist nicht der Gläubige der ihm anhängt.

    Alle Versuche einen moderaten Islam zu schaffen oder herbeireden zu wollen sind zum scheitern verurteilt. Umso klarer müssen Missstände angesprochen werden und da sind die Missstände innerhalb der Bücher Koran/Hadithen viel wichtiger als die vielen Gräueltaten, die ja nur Frucht der Schriften sind.

    Wird aber der Islam toleriert, werden zwangsweise auch der Koran und die Hadithen ihre Wirkung entfalten. Das Fundament ist der Koran und bleibt aus seinem Selbstverständnis heraus die unveränderliche Grundlage dieser Ideologie.

    Wer meint der Islam werde durch/über die Muslime selbst definiert verfügt über ein sozialistisches und somit nicht objektives Denkmuster.

    Den Koran und somit den Islam verbieten zu wollen muss eines der Ziele sein und bleiben. Ob man dazu fähig ist, entscheidet allein das Fundament, die Erkenntnis und der Wille des Einzelnen und der Gemeinschaft.

  22. Peter 10. November 2011 at 11:11 - Reply

    Dieser offene Brief von Ihnen, Herrn Pino, macht auf dem ersten Blick sehr viel Sinn, ABER mich stören 3 Dinge;

    1. Es ist kein Brief, sondern eine Rede, denn Redewendungen wie, „hier, genau hier“ und das noch 3 mal hinter einander und weitere ähnlich Formulierungen, kommen in keinen Briefen vor, schon gar nicht in Briefen an Freunden. Ich hab schon tausende Briefe geschrieben und empfangen und noch nie hatte einer den Tonfall einer politischen Rede!

    2. Am Brief erkennt man ganz deutlich, das der Schreiber KEIN glaübiger Christ ist, darum verwundert es um so mehr, warm das Wort teuflisch so gestresst wird. Mir kommt es so vor als würde ein Atheist einen Christen mit übernatürlichen Begrifflichkeiten versuchen zu manipulieren. Daher, bitte immer auf dem Teppich bleiben, das Wort „teuflisch“ geht entschieden zu weit!

    3. Herr Pino verweist auf viele Christen die auch nur noch per Folklore Christen sind und das es solche Menschen auch oft bei Muslimen gibt, er vergisst aber, das „Folklore-Christen“ zumindest einer guten, letztlich Humanistischen Folklore anhängen, „Folklore Muslime“ hängen hingegen der Folklore des Islams hinterher, welche das Ermorden von Unschuldigen, das Versklaven, das Vergewaltigen und selbst Sex mit Kindern beinhaltet. In anderen Worten, jeder einzelne Moslem findet es okay, das Mohammed gemordet, geplündert und vergewaltigt hat, denn würde es den „Folklore-Muslimen“ auch nur ein bisschen falsch vorkommen was ihr „Prophet“ alles so gemacht hat, wären sie KEINE Moslems mehr, auch keine „Folklore-Muslime“.
    Es wäre genau das Gleiche als würde man Nazis erlauben ihre Ideologie auszuüben, aber eben nur im Rahmen des Grundgesetzen! Was natürlich Blödsinn ist, da alles was sie tun in jeder Hinsicht gegen das Grundgesetz ist, zudem setzt man sich der ständigen latenten Bedrohung aus, daher ist Michaels Ansatz korrekt und Ihrer nicht!
    Die westliche Welt muß „ent-islamisiert“ werden, genau wie Deustchland nach dem 2. WK ent-nazifiziert wurde, es muß sogar noch strenger vorgegangen werden, da sich bekanntlich viele Alt-Nazis später wieder etablieren konnten, im Osten wie auch im Westen. Der Islam muß weg und wenn wirlich Muslime aus Ihren Ländern geflohen sind, weil sie der Sharia entfliehen wollten, dann ist es unlogisch, das sie dann immer noch Moslems sind.

    Nun, entweden haben Sie, Herr Pino, den Islam in seiner Ganzheitlichkeit NICHT verstanden, oder Sie schreiben solchen Stuss, um von den Gegnern der islamkritischen Szene ernstgenommen zu werden, oder in anderen Worten, Sie verbiegen sich um dem vermeintlichen Muff des Radikalen zu entgehen, um sozusagen als Stimme der Vernunft von der „Anderen Seite“ wahrgenommen zu werden. Das ist aber nichts anderes als politische Kalkül und damit unehrenhaft und eine Freudschaft kann das auf keinen Fall überleben, ganz egal wie sehr Sie zwischen durch den Charakter von Herrn Stürzenberger lobhudeln, wären Sie mein Freund, hätte sich unsere Freundschaft nach diesem Brief für lange Zeit erledigt.
    Herr Pino, Sie haben sicher die besten Intentionen, aber bekanntlich ist der Weg zur Hölle mit den Besten davon gepflastert und ich kann, das mit der Hölle, auch ehrlich so schreiben, da ich eben nicht nur ein „Folklore-Christ“ bin.
    Herr Pino, Ihr „Brief“ bzw. Ihre politische Ansprache offenbart, das Sie ein typischer Politiker sind, welcher einen Konsenz anstrebt, aber in der Frage der Islamisierung des Westen gibt es keinen Konsenz, etweder werden wir Islamisiert, oder nicht. Die einzige Lösung der Islamisierung zu entgehen ist die Lösung der Österreichischen, Deutschen und Polnischen Ritter, welche die Türken vor Wien erfolgreich überwunden haben, die Geschichte gibt mir Recht und auch Herrn Stürzenberger. Ihr Ansatz, „Wasch mich, aber mach mich nicht naß“, ist zwar gut gemeint, ist aber nur Zeitverschwendung und schadet uns nur.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter Schmidt

  23. Marco Pino 10. November 2011 at 11:59 - Reply

    Hallo Herr Schmidt,

    danke, dass Sie sich die Mühe einer so ausführlichen Kritik gemacht haben. Vielleicht haben Sie recht, und die Schreibweise wäre anders besser gewesen. Wer weiß das schon. Ich hab es mir mit diesem Brief sicher nicht einfach gemacht, sah es aber irgendwann als notwendig und unvermeidbar an, hierzu Stellung zu beziehen.

    Was den Inhalt angeht: ich habe jahrelang bei PI geschrieben und dabei nicht an klaren Worten gespart. Auch gebe ich Stürzenberger (bzw Schachtschneider) in dem Brief ja recht, was die Analyse des Islam angeht. Die entscheidende Frage ist jeodch, zu welchen Mitteln man greift. Und da sage ich, gibt es auf Basis bestehender Gesetze hinreichend Möglichkeiten (siehe zudem die Analyse Sarrazins und die daraus ableitbaren politischen Handlungsmöglichkeiten). Doch wird schon das nicht gemacht (Und die Frage ist doch: warum? Und wer steht dem im Wege?). Von daher ist die ganze debatte sowie das Thesenpapier selbst ärgerliche Zeitverschwendung. Denn in einer Gesellschaft, die nicht mal bestehende Gesetze gegen die Islamisierung anwendet (sondern eher noch Verfassungsfeinde mit Steuergeldern beschenkt), nach derart krassen Methoden zu schreien, ist erstens weltfremd und zweitens selbstschädigend.

    In diesem Zusammenhang übrigens noch einmal der Hinweis, dass rechtlich zwischen dem Grund- und Menschenrecht auf Religionsfreiheit einerseits und der Ausübung einer Religion, gleichwohl der Gesetzeslage für Religionsgruppen, Vereine und Verbände,etc, unterschieden werden muss, was aber in dem Thesenpapier überhaupt gar nicht geschieht. Das ist ja gerade das Verhängnisvolle. Ich stelle übrigens fest, dass im Grunde jeder, der sich mit Rechtswissenschaften näher beschäftigt, angesichts dessen die Hände über dem Kopf zusammen schlägt, während eher religiös motivierte Islamkritiker in Jubelaarien ausbrechen angesichts des einfachen Dreisatzes: Islam = verfassungsfeindlich = könnenwa verbieten….

    MFG

  24. Rolf Wiemert 10. November 2011 at 12:08 - Reply

    Ich staune nur noch!
    Was soll aus der freiheitlichen Islamkritik werden?
    Etwa ein Narrenschiff der Islamisierungsverwirrten.?
    Nehmt doch einfach unser Grundgesetz als Wegweiser.
    Das reicht Allemal.
    Zeigt denen Toleranz, die unsere verbriefte Grundordnung weder relativieren noch missbrauchen wollen. Nicht in Wort. Nicht in Schrift. Nicht im Glauben.
    Macht Klar Schiff zum Gefecht gegen alle Gesellschaftsfeinde! Ausnahmslos.
    Keine Toleranz den Intoleranten und deren Unterstützer!
    Allein diese Breitseite trifft alle, die das Extreme und Böse gegen unsere Demokratie im Schilde führen.
    Seien dies nun Linke, Grüne, Rechte oder bekennende Islamisierer.

  25. prediger1 10. November 2011 at 12:22 - Reply

    Es gibt ein kleines Bändchen von Hermann Lübbe, Prof. emer. in Zürich, das er 1987 geschrieben hat. Das heißt: Politischer Moralismus – Der Triumph der Gesinnung über die Urteilskraft. Es hilft zu verstehen, wie homogene Weltbilder dazu führen, dass ideale Ziele schnell zu mentalen Zwangsjacken werden. Ich kann Michael Stürzenbergers Gedanken emotional voll nachvollziehen, aber er hat die Trennlinie Augustins zwischen Citivas Dei und Civitas Terrena überschritten. Herr Stürzenberger muss zwischen eigener spiritueller Überzeugung und politischer Machbarkeit trennen, das ist ihm nicht gelungen, sehr gut in diesem Brief dargestellt. Mit Karl Popper würde ich allerdings auch argumentieren, dass ich eine offene Gesellschaft nicht gegen geschlossene (intolerante) Gesellschaften verteidigen kann, wenn ich vollständig die kantische Prinzipienreinheit einfordere. Dann kommt es zur Selbstabschaffung der Demokratie. Aber gut ist der Punkt: Ich habe die Folklore-Muslime kennen gelernt, die das Grundgesetz zuerst sehen und dann ihre Religion als Tradition achten. Das sind sehr kreative Leute. Denen gilt es, den Rücken zu stärken.

  26. JHTMML 10. November 2011 at 12:32 - Reply

    Christus spricht: „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.“ Dies gilt bidirektional. Warum sonst hätte Christus es zulassen sollen, dass seine Jünger bewaffnet waren. Es steht klar geschrieben „Petrus zog sein Schwert …“ Es handelt sich hier also um eine klar an den Angreifer gerichtete Warnung.

    Der Frank Furter verschafft hier seinem Lösungsansatz den Anstrich der Friedfertigkeit und Vereinbarkeit mit unserem Grundgesetz, indem er unterschlägt, dass die tatsächliche Umsetzung einer Gleichbehandlung von Muslimen in Deutschland, die konsequente Anwendung unserer Gesetze – ganz ohne den so genannten „Migrantenbonus“ – instantan zu massiven Gewaltexzessen in unserem Lande führte. Diese Gewalt, dieser Angriff „mit dem Schwert“ durch die Muslime müsste dann mit gleichwertigen Mitteln zurückgeschlagen werden, was seine „Lösung“ des Problems gar nicht mehr so friedfertig und erhaben ausschauen lässt.

    Fazit: Beide Lösungsansätze führen in Gewalt, Mord und Totschlag, weil beide an Punkte gelangen, wo den Muslimen klar gemacht werden muss, dass eine Übernahme Europas, die lang ersehnte Eroberung des „goldenen Apfels“ Europa, einmal mehr gescheitert ist.

  27. nasreddin 10. November 2011 at 12:55 - Reply

    Super! Gut, wieder von Dir zu lesen, lieber Frank Furter.

    Kennst Du den Witz vom Autofahrer, der auf der Autobahn sein Radio einschaltet und hört, es sei ein Geisterfahrer unterwegs. Darauf sagt er: „Nur einer? Von wegen! Hunderte!“ So ähnlich kommt mir Stürzi momentan auch vor. Ich mag ihn presönlich sehr und hoffe, er lässt sich was sagen.

  28. Hope24 10. November 2011 at 13:53 - Reply

    Aus Sicht eines hochgradig unzufriedenen PI Lesers, kann ich Sie nur dazu beglückwünschen, dass Sie nicht mehr auf PI puplizieren.
    Auf PI hat sich ein Menschenbild verfestigt, welchs ich mehr und mehr als totalitär empfunden habe.
    Durch alle Themenkomplexe zieht sich der Faden der Ausgrenzung. Irgendwann hatte ich das Bild einer reißenden Meute vor Augen, die Futter in Form von Texten zerfleischen. Als Mensch, Christ und halbwegs philosphisch/intellektuell denkender Mensch suche ich nach Lösungen, die den Gesetzen der Humanität gerecht werden. Deshalb kann ich Ihre Haltung hochgradig nachvollziehen!

  29. quer 10. November 2011 at 15:41 - Reply

    Der Artikel verdient in Aussage und Analyse großes Lob. Absolut einverstanden! Allerdings ist er in seiner Betrachtung der Religionsfreiheit gem. Art. 4 GG etwas zu dünn geraten. Beschäftigt man sich damit etwas genauer, dann kommt man fast zwingend auch zu Lösungen, welche Religionsfreiheit garantieren und gleichzeitig die freiheitliche Grundordnung nachhaltig schützen.

    Die Schöpfer des GG konnten sich (wie überhaupt in Europa) nicht vorstellen, daß eine Ideologie sich vordergründig als Religion ausgibt oder gar tarnt. Bislang war es stets umgekehrt: Der Sozialismus (braun, rot) z.B. trat offen als Ideologie auf, war/ist aber in Wahrheit eine Art säkulare Religion. Und das äußert sich u.a. in ihrem Anspruch auf die finale Erkenntnis und der daraus folgenden Forderung nach Gehorsam und dem Kollektiv. Insoweit gleicht das alles dem Islam, wie schon Monnerot 1949 feststellte, als er vom Kommunismus als neuen Islam sprach. Auch die nationalen Sozialisten in Deutschland erkannten die grundsätzlichen Gemeinsamkeiten mit dem Islam. Eigentlich hätte die Problematik bekannt sein müssen. Möglicherweise war es das, aber niemand hat damals mit einer Invasion gerechnet. Da war man 1849 (!) schon weiter und offenbar vorausschauender.

    Im Reichs-Gesetz-Blatt v. 28. April 1849 erschien die Verfassung des deutschen Reiches, die leider nie in Kraft trat.
    Dort lesen wir im Abschnitt VI. Die Grundrechte des deutschen Volkes. Art. V. u.a.
    $ 145
    Jeder Deutsche (!) ist unbeschränkt in der gemeinsamen häuslichen und öffentlichen Ausübung seiner Religion. Verbrechen und Vergehen, welche bei Ausübung dieser Freiheit begangen werden, sind nach dem Gesetze zu bestrafen.
    $ 146
    Durch das religiöse Bekenntnis wird der Genuß der bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte weder bedingt, noch beschränkt. Den staatsbürgerlichen Pflichten darf dasselbe keinen Abbruch tun.
    $ 147
    Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig, bleibt aber den allgemeinen Staatsgesetzen unterworfen……
    $ 148
    Niemand soll zu einer kirchlichen (religiösen) Handlung oder Feierlichkeit gezwungen werden.

    Soweit dieses Zitat (Einfügungen in Klammern und kursiv von mir) im Abgleich zum Art 4 GG. Man kann unschwer erkennen, woran es im Art 4 GG mangelt. Es macht auch erkennbar, was hier (und in Europa) so alles unter der in Anspruch genommenen Religionsfreiheit bei gleichzeitiger Wehrlosigkeit des Staates abläuft.

    Wenn die Analyse von Schachtschneider (Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam, ISBN 978-3-428-13505-9) zutrifft, dann macht sich dieser Staat auch unter den Bedingungen des Art 4 GG strafbar und schuldig, wenn er (Grund-)gesetzwidrige Bestrebungen durch staatlich garantierten Religionsunterricht fördert oder ermöglicht.

    Man sollte das Augenmerk auf diesen Aspekt legen, um die Wehrhaftigkeit für Grundrechte und Grundgesetz erst zu ermöglichen!

    Ferner kann nicht geduldet werden, daß der Ableger eines fremdländischen Ministeriums, DITIB, hierzulande aufsichtsführenden Einfluß auf Politik und Gesellschaft ausübt und z.B. deutschen (!) Staatsbürgern vorgibt, wie zu verfahren ist. Das Ganze hat die Wirkung einer klassischen Kolonialverwaltung mit eihergehender Landnahme.

    Und deswegen wird ein Bürgerkrieg in Deutschland und Europa unausweichlich sein.

  30. spiegel66 10. November 2011 at 15:50 - Reply

    Vielen Dank für die Zensur Herr Pino, zeigt wes Geistes Kind Sie sind!

    • Marco Pino 10. November 2011 at 16:03 - Reply

      Sehr geehrter Spiegel66,

      unser Admin hat nach reichlicher Überlegung entschieden, Ihren Kommentar nicht zu veröffentlichen, da er MÖGLICHERWEISE den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt (freilich sind wir keine Anwälte, die das final beurteilen können). Da die Rechtslage in diesem Punkt sehr schwammig ist und wir zudem keine pauschale Hetze gegen Bevölkerungsgruppen in unserem Forum wünschen, haben wir uns entschieden, ihn nicht zu veröffentlichen.
      Ich frage mich übrigens, ob Sie dergleichen auch unter Klarnamen von sich gegen würden.
      Abseits dessen hat sich hier zu dem Artikel eine – wie ich finde – ausserordentlich ansprechende, inhatliche Diskussion ergeben, in der – wie Sie sehen können – auch jeder kritische Kommentar freigeschaltet wurde. MFG

      • WahrerSozialDemokrat 11. November 2011 at 01:27 - Reply

        Mist! Das macht ja erst recht neugierig! 😉

        • Marco Pino 11. November 2011 at 01:33 - Reply

          lol
          Die Macht ist stark in Dir, junger Padawan. Aber folge nicht der dunklen Seite…
          😉

          😀

          LG

  31. cicero 10. November 2011 at 16:06 - Reply

    Frank Furter würfelt und puzzelt die Dinge richtig zusammen: Wir müssen differenzieren – denn die, die von uns ständig Differenzierung abverlangen, differenzieren in Wahrheit nicht, sondern umarmen „den Islam“ pauschal. Wir müssen konsequent und manchmal auch hart handeln, aber immer im Einzelfall und nach Gesetz. Wir dürfen nicht Grundrechte aufgeben und Pauschalurteile fällen. Wir sollten sogar etwas tun, was Frank Furter nicht gesagt hat: Muslime unterstützen – nämlich die echten Reformer, denn das ist der aggressivste und wirksamste Akt gegen die Traditionalisten. Während unsere Politikerkaste natürlich die Traditionalisten unterstützt, und die Reformer sitzen am Rande dabei … als Alibi-Moderate-Muslime … – Michael Stürzenberger würde ich übrigens dringend die Lektüre von Hans Jansen: „Mohammed – eine Biographie“ empfehlen, damit er sieht, dass der Koran *nicht* das zentrale Buch des Islam ist, sondern ein anderes Buch, von dem kaum einer spricht. Im Koran jedenfalls kommt Mohammed, Mekka oder Medina praktisch nicht vor. Hier ist sooooo viel Platz für Interpretation, es ist Wahnsinn.

  32. kantomas 10. November 2011 at 18:22 - Reply

    Ich bin nach einem Hinweis auf diese Seite gestossen. Mich persönlich freut es, dass einige Autoren sich von PI verabschiedet haben. Aber allein die Tatsache, dass diese Autoren solange auf diesem menschenverachtenden Blog geschrieben haben, lässt mich daran zweifeln, dass hier eine Blog entsteht, dass den Namen verdient, differenzierte und berechtigte Islamkritik zu betreiben. Vielleicht entsteht ja irgendwann, nachdem sich auch einige Autoren von Citizen Times verabschieden, weil sie der Meinung sind, dass sie nicht moderat genug ist, wirklich eine Seite, die differenzierte und berechtigte Kritik am Islam betreibt.

    PS: Das der Stürzenberger unter Wahrnehmungsstörungen leidet habe ich bereits vor einigen Jahren bemerkt. Merkwürdig, dass einige das, erst jetzt, nach seinen Thesen oder politischen Forderungen, bemerkt haben. Er hat die ganze Zeit über nichts anderes von sich gegeben. Deswegen haben mich seine Thesen nicht im geringsten überrascht.

    • Jeremias 11. November 2011 at 01:16 - Reply

      Moderater als moderat. Irgendwie ist moderat ihr Lieblingswort. Und wieweit wollen Sie mit „moderat“ zurückweichen.
      Ich weiß, die Erde ist eine Kugel und deshalb könnte man sein Leben lang zurückweichen. Ja, wenn da nicht Dinge im Wege wären, die unseren menschlichen Fähigkeiten Grenzen setzen.
      Und so betrachte ich eben auch „moderat“. Herrn Pino ist PI nichtmoderat genug, dann gründet er „citizentimes“. Wenn ihm das nicht mehr „moderat“ genug ist, dann eröffnet er „moderat“. Und so weiter.
      Und?!

  33. Hoffmann v. Fallersleben 10. November 2011 at 20:44 - Reply

    Ist das die Neueröffnung des Waschsalons für öffentliche schmutzige Wäsche ?
    Kinder, Ihr schadet euch dadurch gegenseitig.

  34. widerstand 11. November 2011 at 00:52 - Reply

    In 20 Jahren ist das Ding gegessen.
    wer es als 1.Mensch seit 1.400 Jahren schafft den Islam (wenn auch nur in Deutschland) zu reformieren und das innerhalb der nächsten 10 Jahre,kann sich als neuen „Propheten“ bezeichnen.

    Außer das mit den 20 Jahren,war das jetzt vielleicht ein bischen spitz formuliert,aber wie stellen sich manche hier die Lösungsansätze denn genau vor um es in den Griff zu bekommen?
    Jetzt mal MS Thesen beiseite gelassen.

    • widerstand 12. November 2011 at 04:41 - Reply

      Keine Antworten sind auch gut,zeugt es doch von Ratlosigkeit.Hauptsache man hat irgendwas zum distanzieren.

      • Marco Pino 12. November 2011 at 13:50 - Reply

        Hi,
        In meinem Fall zeugt „keine Antwort“ eher von zeitlosigkeit. Aber es wird eine Antwort kommen, keine Sorge.
        Im übrigen frage ich mich, was es mit Distanzieren zu tun hat, wenn man in einer Sache anderer Meinung ist. Leider hat sich die PI-Gemeinde dahingehend in ihrer Abgeschottetheit ein Schwarz-Weiss-Denken angewöhnt (nach dem Motto: wer nicht für mich ist, ist gegen mich), die bisweilen doch sehr weltfremd erscheint.
        MFG

  35. Jeremias 11. November 2011 at 01:26 - Reply

    Allen wohl und recht getan ist eine Kunst, die niemand kann.
    Ist eine Erkenntnis in meinem Leben.

  36. j.w. 11. November 2011 at 10:31 - Reply

    also irgendwie erinnert mich die abhandlung an die verteidigung eines standpunktes den man früher als „ein bißchen schwanger“ benannt hätte. man ist zwar dagegen, aber natürlich nicht ganz dagegen. die islamis sind zwar feinde, aber doch nur ganz wenige und in der bibel steht ja die forderung nach der anderen backe. und liebet eure feinde. bis das der tod euch scheidet. von den islamis und ihren steigbügelhaltern …

  37. cicero 11. November 2011 at 12:18 - Reply

    Zentrale Irrtümer, die Stürzenberger-Fans begehen, sind:

    a) Sie akzeptieren eine Islamreform noch nicht einmal als einen Baustein einer Gesamtlösung. Für sie ist „der Islam“ unveränderbar, nur weil im Koran ein paar Sätze stehen, die von Traditionalisten so interpretiert werden. Mein Gott, wie primitiv, diese Islamkritiker „glauben“ ja selbst an den Radikalislam! Die haben noch nicht einmal kapiert, dass Mohammed & Co. im Koran praktisch nicht vorkommen – Buchempfehlung: Hans Jansen, „Mohammed eine Biographie“. Sie wollen auch nicht begreifen, dass auch das Christentum eine solche Reform hinter sich hat. Der tiefere Grund für diese Form der radikalen Islamkritik dürfte ein tiefer Mangel an Einsichten über die Entwicklung des Christentums sein. Wer die eigene Kultur nicht kennt, ist auch unfähig, andere Kulturen richtig einzuschätzen.

    b) Stürzenberger-Fans meinen, wer differenziere, würde sich der herrschenden PC unterwerfen. Das ist gerade nicht der Fall. Denn die herrschende PC fordert zwar Differenzierung, führt diese aber dann selbst nicht durch. Denn gerade dann, wenn man differenziert, bricht das Kartenhaus der PC zusammen. Wenn man jedoch Pauschalurteile fällt, arbeitet man der PC in die Hände. Das niedrige Niveau von PI ist ein Geschenk an Claudia Roth. Die FREIHEIT tut gut daran, sich hier zu distanzieren. Sie ist damit weiterhin auf dem richtigen Weg.

    c) Wer differenziert und Reformmuslime unterstützt, ist deshalb noch lange nicht „weich“ und unterstützt deshalb noch lange nicht die Traditionalisten und Pseudo-Reformer. Menschen, die nur schwarz und weiß kennen, nur radikal oder zu weich, haben ein Problem mit ihrer Vernunft. Es geht hier nicht um „moderat“ sein um des Moderatseins willen, sondern um „präzise“ sein. Wer präzise ist, wird Reformmuslime, auch wenn es wenige sind, nicht verdammen. Wer präzise ist, wird nicht eine Religion pauschal verdammen, sondern eine bestimmte Variante dieser Religion, auch wenn es die dominante Variante ist. Wer präzise ist, wird den demokratischen Weg gehen, und sich nicht in die Ecke des allzu einfachen Denkens pressen lassen.

    d) Ausweisungen von Kriminellen und Radikalen sind bei einer differenzierten Sicht keineswegs ausgeschlossen, sondern ebenfalls ein Baustein einer Gesamtlösung. Aber eben nur ein Baustein von vielen, der nur für die hoffnungslosen Fälle zutrifft.

    e) Eine Reform von Schulfächern und deren Inhalte ist ebenfalls ein Baustein. Aber natürlich kein Islamunterricht unter der Führung der traditionalistischen Islamverbände. Gerade radikale Islamkritiker wie Stürzenberger sollten sich einmal mit der historisch-kritischen Methode und den Veränderungen des Christentums befassen, davon haben sie offensichtlich keine Ahnung.

    f) Die Unterstützung der echten Reformer ist ebenfalls ein wichtiger Baustein, der gerade von den herrschenden Politikern systematisch unterlassen wird. HIer ist noch wahnsinnig viel Potential drin.

    g) Stürzenberger hat eigentlich keine Rezepte, sondern nur einen Holzhammer. Und wenn die Leute diesen Holzhammer durch die Luft sausen sehen, sagen sie: Nein, das wollen wir nicht. Wenn es keinen Stürzenberger gäbe, müsste man ihn erfinden, so jedenfalls denkt man im PC-Lager.

    h) Dass es jetzt innerhalb der islamkritischen Szene holzt ist gut, richtig und notwendig. Hier werden keine persönlichen Feden auf dem Rücken der „gemeinsamen“ Sache ausgetragen. Vielmehr ist die Sache keine „gemeinsame“ Sache, wenn es darum geht, das Niveau von FrankFurter und Stürzenberger auseinander zu dividieren.

  38. Sasha 11. November 2011 at 16:52 - Reply

    Vielleicht sollten Stürzi und Franky die Angelegenheit bei nei Tasse bayrischen Kaffes klären.

  39. Manfred R. 12. November 2011 at 04:55 - Reply

    „Und wir müssen jenen unter den Muslimen, die es zweifelsohne und in beachtlicher Anzahl inmitten unserer Gesellschaft gibt, die sich wirklich mehr politischen Einfluss des Islam wünschen, die wirklich nach einem anderen Rechts- und Gesellschaftssystem streben, die wirklich, klipp und klar, Verfassungsfeinde sind, unmissverständlich zu verstehen geben, dass sie sich wirklich den falschen Ort für ihr trügerisches spiel ausgesucht haben, dass wir konsequent und unerbittlich für die werte unserer Gesellschaft streiten werden, dass wir bereit sind, unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen, dass, auf den Punkt gebracht: hier Deutschland ist, und Deutschland bleibt, und Deutschland immer eine freie, demokratische Gesellschaft sein wird, eine aufgeklärte Gesellschaft, ein säkularer Staat, ein westlicher Staat!
    Frank Furter 2011“

    Und wir HATTEN jenen unter den Muslimen, die es zweifelsohne und in beachtlicher Anzahl inmitten unserer Gesellschaft GAB, die sich wirklich mehr politischen Einfluss des Islam WÜNSCHTEN, die wirklich nach einem anderen Rechts- und Gesellschaftssystem STREBTEN, die wirklich, klipp und klar, Verfassungsfeinde WAHREN, UNMISSVERSTÄNDLICH zu VERSTEHEN GEGEBEN, dass sie sich wirklich den falschen Ort für ihr trügerisches Spiel ausgesucht HATTEN, dass wir KONSEQUENT und UNERBITTLICH für die WERTE UNSERER GESELLSCHAFT STREITEN WÜRDEN, dass WIR BEREIT WÄREN, UNSERE FREIHEITLICH-DEMOKRATISCHE GRUNDORDNUNG ZU VERTEIDIGEN, dass, auf den Punkt gebracht: HIER DEUTSCHLAND IST, UND DEUTSCHLAND BLEIBT, UND DEUTSCHLAND IMMER EINE FREIE, DEMOKRATISCHE GESELLSCHAFT SEIN WIRD, EINE AUFGEKLÄRTE GESELLSCHAFT, EIN SÄKULARER STAAT, EIN WESTLICHER STAAT!

    Leider verhallten unsere Worte in ohrenbetäubendem Lärm frenetischer Allahu Akbar Rufe, wobei diese ohnehin den Moslems beim Beten, an ihrem gegen die Demokratie in die Höhe gerichtetem Hintern vorbei gingen als Sie das freie, demokratisch, aufgeklärt, säkulare Deutschland, mit dem im deutschen Grundgesetz verbrieftem Artikel der Religionsfreiheit, auf „demokratischem“ Wege in eine al-Umma al-islamiyya umwandelten.
    Frank Furter’s Enkelkinder 2ooo?

  40. Manfred R. 12. November 2011 at 05:50 - Reply

    Oh Prophet Allahs, lass uns endlich im Namen Allahs und dessen Hilfe, zu schlagen! Wie lange willst du uns noch die unerträglich, zweifache Schmach vor Wien erdulden lassen? Geduld, Geduld meine rechtgeleiteten und ebenso gläubigen Brüder und Schwestern. Übt immer nur Allah ergeben treu und redlich Taqqya, so lange die kuffār und islamkritische Islamophoben Affen und Schweinen mit ihrem „Selbstbeweihräucherungsgerede“ von Demokratie, Religionsfreiheit, Humanismus und Toleranz, sich ihr eigenes Grab herbeigeredet haben. Ihr wisst doch, meine rechtgläubig und ebenso geleiteten Brüder und Schwestern, Allah ist der größte listen Schmied! Wisst ihr nicht das Es von Allah gewesen, als Ziya Gökalp einst niederschrieb, was Euer Lideri Erdogan zitierte: Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten! Vertraut Eurem Lideri, wenn er spricht: Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich! Ihr werdet sehen, mit Allahs Hilfe und der Fertilität unserer rechtgläubig und ebenso geleiteten Schwestern sowie den ganzen nützlichen Idioten der Befürworter unserer Sache, gelangen wir auch ohne Kampf an unser Ziel!
    Allahu Akbar
    Euer Mo

  41. Agnostix 5. September 2012 at 10:33 - Reply

    [quote]Ich fordere Dich auf: Schwör ab von Deinem Thesenpapier, nicht nur in Nuancen, sondern im Wesentlichen (namentlich: der pauschalen Forderung nach einem Islam-Verbot)![/quote]

    Ist dann entsprechend das Verbot von nationalsozialistischen Aktivitäten und Zeichen auch falsch?
    Sollte man den Nationalsozialismus in D auch wieder erlauben?

    Sollten Nazis, ähnlich wie die Salafisten mit ihren Al kaida-Flaggen, wieder braune Hemden mit Hakenkreuz tragen dürfen?

    PS. Mit Sicherheit gibt es „gemäßigte, nette Nazis“, nehmen wir mit einem Verbot vom Natinalsozialismus nicht auch die „netten“ Nazis in Sippenhaft?

    Die Lehre des Islam unterscheidet sich allerhöchstens marginal in der Lehre des Nationalsozialismus.

    Wer den Islam (Nationalsozialismus) unreflektiert und unkontrolliert gewähren lässt, sogar die „netten“ Moslems (Nazis) in Schutz zu nehmen versucht, der wird den arabischen Winter (das 3te Reich) ernten.

    schönen Tag

  42. Agnostix 5. September 2012 at 11:46 - Reply

    aus akuellem Anlass:

    [q]Wie will man ein „Islamverbot“ durchsetzen? Mit einer neuen Stasi, die das Volk sich selbst bespitzeln lässt, damit es jeden meldet, der an Allah glaubt?[/q]

    so ist es bei Rechtsextremen gewollt:

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M57b18dff03d.0.html

    Da es dort scheinbar keinerlei Probleme gibt, wüsste ich nicht was nun gegen das Pendant „islamischen Extremismus“ sprechen sollte..

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