Der Chip ist drin

2. November 2011 0

Kolumne: Die Meinung der Anderen: Von Peter Schulze

In der Sendereihe Entweder Broder – die Deutschland Safari machen Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad eine Kaffeepause in einer kleinen Bäckerei. Der Verkäufer ist ein junger Türke. Sie kommen ins Gespräch. Der junge Mann ist freundlich, witzig, zuvorkommend und offen. Er erzählt von seinem Alltag. Dieser unterscheidet sich nicht von dem seiner Alterskameraden. Disko, Feten… das ganze Programm. Dann kommt die Sprache auf seine Schwester…und alle „Vorurteile“ werden bestätigt: Kopftuch; Zuhause bleiben; nicht mit einem Freund treffen; schon gar nicht mit einem Deutschen (meint Ungläubigen), Ehre retten, ja, notfalls auch mit Gewalt…

Sie steigen ins Auto und Hamed Abdel-Samad sagt zu Henryk M. Broder: „Der Chip ist drin!“ Broder wiederholt den Satz bedeutungsvoll.

Was ist im Chip gespeichert?

Im Koran finden wir 180 Gewaltaufrufe gegen die „Ungläubigen“. In 350 Versen wird Hass über diesen gesät. Blauäugige, wie ich, sind besonders im Visier, siehe z.B. Sure 20, Vers 102:

„Am Tag, da man die Trompete bläst, an jenem Tage werden wir die Missetäter – blauäugig – sammeln! […] Mein Herr wird sie zu Staub zerstäuben, dann wird er sie zu einer platten Fläche machen…“

Das ist aber unfreundlich mir gegenüber – grummel. In den Hadithsammlungen reden wir über Tausende dieser Inhalte. In der Sira wird Mohammed als Feldherr (74 bewaffnete Auseinandersetzungen) gefeiert. Es wird ausführlich beschrieben, wie er seine Gegner einzeln ermorden lies. Es wird genau und bewundernd aufgeführt, wie Mohammed Arabien „judenfrei“ gemacht hat, z.B. durch den Völkermord am jüdischen Stamm Banu Quraiza in Medina.

Mohammed ist das absolute Vorbild für jeden Muslim. Je perfekter er ihm nacheifern kann, desto größer ist seine Heilsgewissheit. Auch in der heutigen Zeit, werden wöchentlich islamische Rechtsgutachten, sogenannte Fatwas erstellt, die das oben Beschriebene bestätigen… von wegen Historisierung der islamischen Schriften!

Welche Auswirkungen hat der Chip?

Ja, im günstigsten Fall keine. Das sage auch ich. Aber es reicht ein winziger Auslöser – ein Trigger – und das Programm läuft ab. Solch ein Trigger kann eine Beleidigung sein. „Das dauernde Beleidigtsein ist unsere Schweinegrippe“, sagt Hamed Abdel-Samad. Eine gezielte Predigt eines Imam, bestimmte Internetforen, ein antiamerikanischer Propagandafilm (wie angeblich beim Flughafen-Attentäter Arid U.), plötzliche Arbeitslosigkeit, eine Zurücksetzung, die Frau läuft weg und was weiß ich…

Nach den Zahlen des deutschen Innenministers gibt es knapp 40.000 gewaltbereite Islamisten. Die sollen nach der Meinung  vieler Deutschland verlassen. Problem gelöst? Mitnichten!!!

Ich bewundere diesen Optimismus. Es bleiben 4 bis 5 Millionen Muslime übrig. Nach der Studie der Bertelsmannstiftung Religionsmonitor 2008 – Muslimische Religiosität in Deutschland bezeichnen sich 90 Prozent der Muslime als religiös, davon 41 Prozent sogar als sehr religiös. D.h. 3,5 bis 4,5 Millionen Menschen haben den Chip drin.

Fazit: Der Islam ist das Problem.

Leave A Response »