Konferenz am 9. und 10. November 2011 auf Schloss Genshagen
Was denken Deutsche und Franzosen über ihre Einwanderer? Wie kann man die Integration von Migranten verbessern? Soll die EU ihre Grenzen für Zuwanderung öffnen? Diese und andere Fragen werden anlässlich des zweiten „Genshagener Forums für deutsch-französischen Dialog“ von Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Medien aus Deutschland und Frankreich diskutiert. Die Konferenz, die von der Stiftung Genshagen und dem Institut Montaigne gemeinsam veranstaltet wird, findet am 9. und 10.11.2011 in Schloss Genshagen (bei Berlin) statt. Unter dem Titel „Migration und Integration: nationale Herausforderungen – europäische Perspektiven“ werden verschiedene Aspekte dieses Themas behandelt. Referenten der Konferenz sind u.a.:
- Boualem Sansal, Schriftsteller und Träger des Friedenspreises des
Deutschen Buchhandels 2011, Alger - Thomas Sattelberger, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG, Bonn
- Gilles Kepel, Professor, Sciences Po, Paris
- Maria Böhmer, Staatsministerin, Beauftragte für Migration, Flüchtlinge
und Integration, Bundeskanzleramt, Berlin - Najat Vallaut-Belkacem, Generalrätin des Departements Rhône, Mitglied
des Parteivorstands der PS und nationale Sekretärin für Gesellschaftsfragen, Lyon
Anlässlich der Konferenz wird zudem eine deutsch-französische Umfrage zum Thema Migration und Integration veröffentlicht, die im Vorfeld des Forums in beiden Länder durchgeführt wurde. Insgesamt werden ca. 100 geladene Gäste an der Veranstaltung teilnehmen.
Aufgrund begrenzter Plätze wird um eine vorherige Akkreditierung bis zum 7.11. gebeten. Ein detailliertes Programm finden Sie im Anhang der E-Mail, weitere Informationen über das Genshagener Forum stehen unter www.stiftung-genshagen.de/genshagenerforum bereit. Wir würden uns freuen, Sie anlässlich des Genshagener Forums begrüßen zu dürfen.
Über das „Genshagener Forum für deutsch-französischen Dialog“:
Das „Genshagener Forum“ verfolgt zwei wesentliche Ziele: den deutsch-französischen Dialog und dessen Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit stärken sowie der Europadebatte in beiden Ländern neue Impulse geben. Zu dem Kooperationsprojekt der Stiftung Genshagen und dem Institut Montaigne kommen einmal jährlich Deutsche und Franzosen zusammen, um über ein aktuelles und in der öffentlichen Wahrnehmung wichtiges Thema der Zukunft Europas zu diskutieren. Über die Konferenzen hinaus ist das Projekt in einen umfassenden Arbeitsprozess eingebettet.
Über die Stiftung Genshagen:
Die Stiftung Genshagen fördert den Dialog zwischen Deutschland und Frankreich sowie, im Sinne der Idee des „Weimarer Dreiecks“, in verstärktem Maße mit Polen. Diese europäische Dimension der Stiftung zeigt sich sowohl an der Zusammensetzung der Gremien und Mitarbeiter als auch an ihrer inhaltlichen Ausrichtung in den beiden Bereichen „Kunst- und Kulturvermittlung in Europa“ und „Europäischer Dialog“. Sitz der Stiftung ist Schloss Genshagen in Brandenburg. Stifter sind der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Land Brandenburg. Weitere Informationen unter www.stiftung-genshagen.de.
Über das Institut Montaigne:
Das Institut Montaigne ist ein im Jahr 2000 in Frankreich gegründeter gemeinnütziger Verein und unabhängiger Think Tank. Sein Ziel ist es, durch die Initiierung von Debatten auf die Politik einzuwirken, um Frankreich für die Globalisierung zu stärken. Seit seiner Gründung fördert das Institut die Einbindung der Zivilgesellschaft und insbesondere der Unternehmen in die Politikgestaltung, um auf diese Weise das wirtschaftliche und soziale Umfeld in Frankreich zu verbessern. Weitere Informationen unter www.institutmontaigne.org.
Pressekontakt:
Nina Henke
E-Mail: henke@stiftung-genshagen.de
Tel.: +49 3378 80 59-95












