Wilders wütend über Hexenjagd nach dem Drama von Norwegen

3. August 2011 1

Kolumne: Best of EuropeNews

Original: De Telegraaf, Englisch: PVV/Gates of Vienna: How Low can they go? , Übersetzung von Beate/EuropeNews

Wilders: Die Linken können mir gestohlen bleiben

Geert Wilders ist wütend. Der Vorsitzende der Partei für die Freiheit, sieht sich von linken Politikern wie dem niederländischen Führer der Arbeiterpartei, Job Cohen dämonisiert. In keiner Weise habe er zu einem Klima beigetragen in dem Mörder wie Anders Breivik, sich aufgerufen fühlen könnten, Gewalt anzuwenden, erklärt Wilders.

Schwerpunkt Oslo 2011
Die Mainstream-Medien missbrauchen den Anschlag und das Massaker von Oslo zur Diffamierung der islamkritischen Kräfte in Europa. Doch es gibt auch andere Stimmen: [catlist name=oslo-2011 numberposts=10]

Gleich nach dem Drama in Norwegen distanzierte sich Wilders von dem Mörder Breivik, der eine Faszination für rechte Politiker, wie Wilders, zu pflegen scheint. Vor ein paar Tagen schickte Wilders eine Stellungnahme an die Presse, nachdem er weiter attackiert wurde. Erneut erklärte er, nichts mit Breivik („einem einsamen Irren”) zu tun zu haben.

Dennoch blieb der Druck auf den PVV Frontmann bestehen. Er möge erklären, ob seine Worte und Ideen einen stimulierenden Brutkasten für Einzelgänger wie Breivik bieten könnten. Von der nationalen und internationalen Presse erhielt er über 200 Interview Anfragen, sagt Wilders. Von seinem Urlaubsort aus erzählt er seine Geschichte dem niederländischen Telegraaf.

In der vergangenen Woche fand, nach Wilders Auffassung, eine Hexenjagd gegen ihn statt.

Wenn ein Moslem einen Terroranschlag verübt, ist es, nach Meinung der Linken, nicht der Fehler des Islam, wenn ein durchgedrehter Verrückter aber in Norwegen einen Anschlag verübt, dann soll es sich die Freiheitspartei anheften lassen.”

Der Führer der Freiheitspartei denkt nicht, dass er für irgendetwas davon beschuldigt werden sollte.

Die linken Parteien haben diese Möglichkeit ergriffen um die PVV zu zerstören und sie tun dies mit einem morbiden Eifer. Aber das ist vergeblich – glücklicherweise haben die Wähler gesunden Menschenverstand und werden auf die Lügen der Linksparteien nicht hereinfallen.

Unsere Wähler wissen, dass die PVV gegen Gewalt ist und ausschließlich demokratische Mittel anwendet und sie verabscheuen das was in Norwegen geschah.” Er sagte, dass er keine Veranlassung habe sich gegenüber diesen linken Politikern zu erklären und konstatierte: „Sie können mir gestohlen bleiben. Alle von ihnen.”

Er setzt sogar noch etwas drauf.

Der Islam ist die größte Gefahr die unser Land und den freien Westen bedroht. Wir haben eine zu hohe Masseneinwanderung aus den islamischen Ländern, und zu viele Orte des Hasses – Cohen nennt sie Moscheen, glaube ich – und Einwanderer sind in der Kriminalitätsstatistik noch immer überrepräsentiert. Genug ist genug.”

Während der Debatte scheut Wilders keine deutlichen Worte. In der letzten Woche hatte Cohen geraten, Politiker sollten, aufgrund des weitreichenden Einflusses, auf ihre Worte achten. Wilders fühlt sich dadurch nicht angesprochen. „Ich sage über den Islam und über die enormen Gefahren dieser gewalttätigen und totalitären Ideologie die Wahrheit.”

Wilders fährt fort:

Und die Wahrheit muss ausgesprochen werden, denn die Islam -Umarmer wie Cohen, von der Partei der Araber, haben die Probleme verursacht und systematisch ignoriert.

Zu Cohen und dem Rest der Linken sage ich: Nicht meine Worte sondern Euer Schweigen zu den Gefahren des Islam hat einen negativen Einfluss. Nicht die Diskussion der Probleme und das Anbieten von Lösungen der Partei für die Freiheit, sondern Eure feige Haltung die Augen von den Problemen abzuwenden, und die Islam- Umarmer haben die Probleme vergrößert!”

Wilders schlägt vor, ausschließlich über die Inhalte zu diskutieren. Dass er Hass sähen würde, wie Kritiker ihm vorhalten, nennt er Unfug. Kann nicht wer immer einen Ball wirft, erwarten dass er zurückgeworfen wird?

Die Wahrheit ist, dass die Islamisierung der Niederlande gestoppt werden muss. Das ist kein Anstacheln zu Hass, wie es ja der Richter ebenfalls findet, sondern für die Niederlande einstehen und für unsere eigene Kultur und unsere Freiheit, zu denen der Islam nicht gehört. Islam und Freiheit gehen nicht zusammen. Das sind Tatsachen, das ist die Wahrheit.

Die Wahrheit ist auch, dass wir mit diesem Psychopathen aus Norwegen nichts zu tun haben, und dass wir unsere Ziele nur auf demokratischem und gewaltlosem Wege erreichen wollen.

Darum ist es nicht die Frage dass man in den Wald hineinruft und erwartet, dass es so wieder herausschallt, also einen Ball zu werfen und zu erwarten, dass er wieder zurückgeworfen wird, sondern ein falsches Spiel der linken Parteien und anderer geistig verwirrter Menschen, die diesen schrecklichen Massenmord von Norwegen ausnutzen, um politische Beliebtheit daraus zu ziehen.

Aber wie tief kann man sinken?“

One Comment »

  1. anno_domini 24. August 2011 at 08:43 - Reply

    Schon zu Zeiten des kalten Krieges haben Sozialisten immer mit dem Bösen koketiert. Die bösen USA und die guten Sowjets, die ja gar nicht anders können als sich bis an den Kragen zu bewaffnen. Dazu dann auch noch die lästigen Dissidenten, diese Nestbeschmutzer. Gulags sind Gulags, weiter nichts, was ist das schon gegen den mörderischen Imperialismus der USA.

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