Ist DIE FREIHEIT islamophob?

17. Juli 2011 3

Ansichten und Einblicke aus Berlin

Im jährlichen Islamophobiebericht der Organization of the Islamic Conference (OIC) werden regelmäßig angebliche Beispiele islamophober Entwicklungen und Ereignisse in den USA und Europa zusammengetragen. Das Kapitel zu Europa beginnt im aktuellen, vierten Islamophobiebericht 1 mit der sehr kurzen Darstellung einer internationalen Umfrage der Friedrich Ebert Stiftung (FES) 2 zu Vorurteilen gegenüber Menschengruppen wie Juden, Homosexuellen, Ausländern und eben auch Muslimen. Darin wurde zur Erfassung der Islamophobie nach der Zustimmung zu drei Aussagen gefragt: „1. Es gibt z viele Muslime im Land. 2. Muslime im Land stellen zu viele Forderungen. 3. Der Islam ist eine Religion der Intoleranz.“ Die Durchschnittswerte lagen hier in Europa fast überall gleich hoch, vor allem der letzten Aussage stimmten fast überall – wenig überraschend – mehr als die Hälfte der Befragten zu.

Lustig wird es, wenn die OIC dem deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff vorwirft, er habe am 3. Oktober 2010 mit seiner Aussage, der Islam gehöre inzwischen auch zu Deutschland, die „Büchse der Pandora“ geöffnet. Die daraufhin hochkochende Debatte über den Islam und Integration in Deutschland wird dem armen Bundespräsidenten direkt angelastet, dabei wollte er doch bloß helfen… Dass Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premier David Cameron, der französische Präsident Nicolas Sarkozy und der spanische Ex-Premierminister Jose Maria Aznar in den folgenden Monaten alle Multikulti in ihren Ländern für gescheitert erklärten, ist also die Schuld der CDU? Ich weiß ja vom Linksruck der CDU – aber war und ist nicht die linke Ideologie, vertreten vor allem durch Die Grünen und die Ex-SED für Multikulti und die (rassistische) Gleichschaltung von jedem und allem zuständig?

Und dann, ab Seite 22 kommt sie endlich, die Sarrazin-Debatte, die die OIC spannender Weise erwartete – im Gegensatz übrigens zu allen deutschen Medien, die doch alle etwas überrascht waren, wie sich das Volk da jetzt aufspielte: „As expected, the debate raised the interest oft he whole German society inducing a rethinking about the presence of Muslims in their midst.“

Die zwingende Folge dieser (längst überfälligen) Debatte – und hier hat die OIC tatsächlich ein einziges Mal Recht – war die Gründung einer neuen politischen Kraft: der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT:

As part of the far-right gaining ground, a new political party, Die Freiheit (The Freedom), opposing political Islam was created70 led by Rene Stadtkewitz, who was dropped by his former party for hosting controversial Dutch politician Geert Wilders. The party platform expressed particular concern over Islam, which, it said, “is not just a religion but also a political ideology with its own legal system.” Party founders also declared: “We oppose with all our force the Islamization of our country”. In a recent interview with the Emirati newspaper The National, 3 Rene Stadtkewitz said he wanted to stop the immigration of Muslims and described Islam as a “totalitarian system” bent on supplanting western liberal values, adding that Muslims were not integrating into German society as well as other immigrants and that authorities should become stricter banning headscarves in school, stopping public funding for teaching the Qur’an to young children and curbing the influence of Islamic organizations.

Was soll man da noch sagen? Alle zitierten Aussagen treffen den Nagel auf den Kopf und haben nichts mit Islamophobie zu tun. Im Gegenteil, sie wirken endlich der elenden Gleichschaltung durch die Linken entgegen. Wenn muslimische Zuwanderer in einem völlig anderen kulturellen Kontext aufwachsen bzw. geprägt werden, dann müssen wir dem auch gerecht werden. Diese besonderen Bedürfnisse zu negieren, ist der eigentliche Rassismus der Antirassisten. Wer jedoch keine Phobie, keine Angst vor dem Islam hat, stellt sich ihm in all seinen Facetten. Und dazu gehört die Religion mit ihrem absoluten Unterwerfungsanspruch an die Gläubigen genauso wie die politische Ideologie und der islamistische Terrorismus. All dies sind legitime Lesarten des Islam.

Wenn die Linken nicht solche Angst davor hätten, diesen Unterschied zur europäischen, freiheitlichen Leitkultur zu erkennen, wären sie auch nicht so islamophob. Aber ihre Verbrüderung mit internationalen islamistischen Kräften wie der OIC, verknüpft mit dem zunehmenden Antisemitismus z.B. in der deutschen Linkspartei führt zu nichts. Das oben angeführte Beispiel Christian Wulffs, der es nun wirklich gut mit den hier lebenden Muslimen meinte, zeigt, dass islam(ist)ische Organisationen Appeasement, also Anbiederung niemals honorieren. Für sie gibt es nur eines: Unterwerfung. Denn das ist es, was Islam bedeutet.

Notes:

  1. Organization of the Islamic Conference (2011): Fourth OIC Observatory Report on Islamophobia. May 2010 to April 2011. Online verfügbar unter: http://www.euro-islam.info/wp-content/uploads/pdfs/islamphobia_rep_May_2010_to_April_2011_en.pdf, abgerufen: 17.07.2011.
  2. Zick et al. (2011): Die Abwertung der Anderen. Berlin. Online verfügbar unter http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/pdf_11/FES-Studie%2BDie%2BAbwertung%2Bder%2BAnderen.pdf, abgerufen: 17.07.2011.
  3. http://www.thenational.ae/news/worldwide/europe/new-german-anti-muslim-party-calls-islam-totalitarian

3 Comments »

  1. Arent 17. Juli 2011 at 10:53 - Reply

    Die OIC ist laut Wikipedia für die Kairoer Erklärung der Menschenrechte verantwortlich und hat mehrfach versucht sie im Menschenrechtsrat annehmen zu lassen. Sie ist daher der Wunschgegner aller Islamkritiker – in der OIC treten fast alle islamischen Länder offen für die Abschaffung der Menschenrechte ein. Siehe auch Geert Wilders der bereits die niederländische Regierung dazu gebracht hat sich von dem OIC Bericht scharf zu distanzieren:

    http://www.geertwilders.nl/

  2. D. Alexander 17. Juli 2011 at 14:43 - Reply

    Mich würde mal interessieren, was die Macher der FES-Studie (einen lernte ich persönlich kennen) so gut am Islam finden? Dass man Homosexuelle hängen darf? Dass man Frauen schlagen darf? Dass man Sex mit Tieren haben darf? Das man schwarze Hunde töten darf? Dass man Nutzvieh die Kehlen durchschneiden darf? Das man Sex mit Leichen haben darf?
    WAS GENAU finden die Herren und Damen denn so gut am Islam? Und NEIN, ich bin nicht „islamophob“. Ich finde nur die im Islam erlaubten Sachen Schei** und nicht mit gesundem Menschenverstand vereinbar.

  3. Anna Radack 25. November 2011 at 17:37 - Reply

    Man sollte die Islamophilie der der EU-Linken in einem größeren Zusammenhang sehen. Es geht LETZTLICH darum, die ethnischen Deutschen biologisch in einem Genpool untergehen zu lassen, der von Vorderasiaten und Nordafrikanern dominiert wird. Dazu ist es in der gegenwärtigen Phase notwendig, den ethnischen Deutschen ihre nationale Identität zu nehmen und sie zu einem neuen Menschen mit übergeordneter Identität, der europäischen, zu machen. Der neue Europäer zeichnet sich dadurch aus, dass er keine Beziehung mehr zu seiner nationalen Herkunft hat, auch keine kulturelle Beziehung mehr zu seinen Vorfahren aufweist. Damit ist der neue Europäer ein überaus geeigneter Kandidat für die Übernahme durch die Ideologie des Islam, der hier ins Spiel kommt – als strategisches Machtmittel der Erbauer des neuen Europa. Sieht man sich an, welche ethnischen, religiösen und rechtlichen Veränderungen in der EU in den letzten 20 Jahren stattgefunden haben, die Stadt Brüssel ist ein gutes Beispiel hierfür, dann bleibt die Schlussfolgerung, dass die Auflösung nationaler Identitäten einerseits und die Islamisierung ganzer Landstriche andererseits einer gemeinsamen Strategie von EUrokraten und Vertretern des Islam entspringt.

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