Muslimische Bevölkerungsentwicklung 1990 – 2030

1. Februar 2011 23

Die muslimische Weltbevölkerung wächst weiter und immer noch schneller als die nicht-muslimische. Das ist das Ergebnis der Ende Januar 2011 veröffentlichten Studie The Future of the Global Muslim Population des US-amerikanischen Pew Research Center und seinem Forum on Religion & Public Life. Darin werten die Forscher statistische Daten aus allen Staaten dieser Welt aus, um die Entwicklung der muslimischen Bevölkerungsanteile seit 1990 nachzuzeichnen und Prognosen bis zum Jahr 2030 zu machen.

Hier werden zunächst einige zentrale Ergebnisse zusammengefasst, ehe einzelne, für Europa bzw. Deutschland relevante Zahlen hinsichtlich ihrer Bedeutung diskutiert werden. Es geht dabei vor allem darum, auch für europäisch-vergleichende Perspektiven eine Forschungs- und Diskussionsgrundlage zu schaffen. 1

Weltweite Trends

Die muslimische Weltbevölkerung wird in den nächsten 20 Jahren um 35 Prozent zunehmen. Geht man 2010 von 1,6 Milliarden Muslimen weltweit aus, dürften es 2030 bereits 2,2 Milliarden sein. Damit wächst die muslimische Bevölkerung rund doppelt so schnell (durchschnittlich 1,5 Prozent pro Jahr), wie die nicht-muslimische (durchschnittlich 0,7 Prozent pro Jahr). Dennoch verlangsamt sich auch das muslimische Bevölkerungswachstum: Von 1990 bis 2010 gab es noch durchschnittlich 2,2 Prozent Muslime pro Jahr mehr (siehe Abbildung 1). Dabei hängt die Geburtenrate in muslimisch dominierten Ländern stark vom Bildungsniveau der Frauen ab: In den acht Ländern mit der geringsten üblichen Schulbildung für Mädchen bekommen diese durchschnittlich 5 Kinder. In den fünf Ländern mit der höchsten üblichen Bildung sind es im Schnitt nur 2,3 Kinder pro Frau.


Abbildung 1: Jährliches weltweites Bevölkerungswachstum von Muslimen und Nicht-Muslimen im Vergleich. Quelle: Pew Forum on Religion & Public Life (2011: 16).

Die weltweite muslimische Bevölkerung ist und bleibt im Verhältnis zur nicht-muslimischen sehr jung. Die Zahl der muslimischen Teenager und Zwanziger erreichte ihren Höhepunkt um die Jahrtausendwende. Dennoch wird sich der muslimische Anteil der 15- bis 29-jährigen Menschen weltweit von derzeit rund einem Viertel bis 2030 auf fast 30 Prozent erhöhen (1990 betrug er ein Fünftel).

Israel und der Nahe/Mittlere Osten 2

Mit Ausnahme von Israel, dem Libanon und dem Sudan werden alle Länder der Region im Jahr 2030 zu mindestens 75 Prozent muslimisch bevölkert sein, der Libanon und der Sudan zu über 50 Prozent. Auch in Israel wird der Anteil der Muslime von derzeit 17,7 Prozent in den nächsten zwanzig Jahren auf 23,3 Prozent steigen. Seit 1990 hatte sich die Menge der in Israel lebenden Muslime von 0,6 auf 1,3 Millionen mehr als verdoppelt. 2030 dürften es dann 2,1 Millionen sein.

Amerika

In den USA wird es 2030 voraussichtlich mehr als doppelt so viele Muslime geben wie jetzt, vor allem durch eine hohe Migration und die höheren Geburtenraten von Muslimen. Derzeit leben 2,6 Millionen Muslime in den Vereinigten Staaten, in zwanzig Jahren werden es 6,2 Millionen sein. Die USA sind auch die einzige Region weltweit, in der das jährliche Bevölkerungswachstum von Muslimen bis 2020 noch stark zunehmen und erst dann abfallen wird. Rund zwei Drittel der heute in den USA lebenden Muslime sind Zuwanderer der ersten Generation, also selbst zugezogen, die meisten davon aus Pakistan und Bangladesch.

In Kanada wird sich die Zahl der Muslime in den nächsten zwanzig Jahren sogar fast verdreifachen auf dann schätzungsweise knapp 2,7 Millionen.

Europa

Auch in Europa wird es bis 2030 rund ein Drittel mehr Muslime geben. Der Bevölkerungsanteil von derzeit 6 Prozent vergrößert sich auf 8 Prozent, d.h. 44,1 Millionen jetzt in Europa lebende Muslime werden in zwei Jahrzehnten 58,2 Millionen sein. Seit 1990 (29,6 Millionen) wäre das fast eine Verdopplung.

Der Großteil dieses Zuwachses geht dabei immer noch auf Migration zurück. Dennoch verlangsamt sich auch in Europa das muslimische Bevölkerungswachstum aufgrund sinkender Geburtenraten und einer zunehmend eingeschränkten Migration (siehe Abbildung 2).


Abbildung 2: Jährliches Bevölkerungswachstum von Muslimen und Nicht-Muslimen in Europa im Vergleich. Quelle: Pew Forum on Religion & Public Life (2011: 123).

Im Folgenden werden einige Werte für eine Auswahl europäischer Länder diskutiert. Neben Deutschland wurden dafür gewählt: Österreich und die Schweiz weil sie Nachbarländer und ebenfalls (z.T.) deutschsprachig sind, Großbritannien und Frankreich wegen ihrer großen muslimischen Bevölkerungsanteile, Dänemark und die Niederlande aufgrund ihrer veränderten Migrationspolitik der letzten Jahre sowie Schweden und Belgien weil sie beide bis 2030 mit die größten muslimischen Bevölkerungsanteile europaweit haben werden.

Das Pew Forum on Religion & Public Life hat in der Onlinepräsentation der Studie sehr übersichtliche interaktive Karten bereitgestellt, auf denen man nach Regionen bzw. Ländern sortiert, die einzelnen Entwicklungen an einem Zeitstrahl ablesen und nachverfolgen kann (Abbildung 3).


Abbildung 3: Screenshot der interaktiven Karte für Europa, Onlinepräsentation des Pew Forum on Religion & Public Life (2011). 3

Land 1990 2000 2010 2020 2030
Welt 1.050.963.000 1.320.693.000 1.619.314.000 1.913.499.000 2.190.154.000
Europa 29.650.000 36.980.000 44.138.000 51.573.000 58.209.000
Belgien 266.000 333.000 638.000 905.000 1.149.000
Dänemark 109.000 164.000 226.000 272.000 317.000
Deutschland 2.506.000 3.648.000 4.119.000 4.878.000 5.545.000
Frankreich 568.000 1.401.000 4.704.000 5.818.000 6.860.000
Großbritannien 1.172.000 1.590.000 2.869.000 4.231.000 5.567.000
Niederlande 344.000 907.000 914.000 1.141.000 1.365.000
Österreich 161.000 338.000 475.000 634.000 799.000
Schweden 147.000 226.000 451.000 730.000 993.000
Schweiz 148.000 306.000 433.000 552.000 663.000

Tabelle 1: Absolute Anzahl Muslime im Vergleich. Daten: Eigene Zusammenstellung aus Material der Onlinepräsentation des Pew Forum on Religion & Public Life (2011). 4

Betrachtet man zunächst in Tabelle 1 die absoluten Zahlen des muslimischen Bevölkerungswachstums in europäischen Ländern im Vergleich mit ganz Europa und der Welt, so wird sofort ersichtlich, dass in Frankreich, Großbritannien und Deutschland besonders viele Muslime leben. In den anderen ausgewählten Ländern haben die Muslime bisher nicht die Grenze von einer Million überschritten. Vor allem in Frankreich hat sich die muslimische Population in den letzten zehn Jahren massiv vergrößert, während sie in Großbritannien und Deutschland eher gleichmäßig anwachsen. In Abbildung 4 kann man diese unterschiedlichen Entwicklungen gut nachvollziehen, sie werden im Bericht des Pew Forum on Religion & Public Life nicht weiter erläutert (alle hier nicht dargestellten Länder liegen unter den absoluten Werten von den Niederlanden).


Abbildung 4: Entwicklung des absoluten Bevölkerungswachstums von Muslimen in ausgewählten europäischen Staaten. Eigene Darstellung aus Material der Onlinepräsentation des Pew Forum on Religion & Public Life (2011). 5

Schaut man nun auf die Entwicklung des prozentualen muslimischen Bevölkerungsanteils (siehe Tabelle 2) in den europäischen Ländern, werden die Kurven natürlich erheblich steiler, da die autochthone Bevölkerung gleichzeitig abnimmt. Einzige Ausnahme waren in den letzten zehn Jahren die Niederlande, wo zwar die absolute Zahl der Muslime von 907.000 auf 914.000 stieg, der muslimische Bevölkerungsanteil jedoch leicht von 5,7 auf 5,5 Prozent sank.

In Frankreich wird hingegen der schon an den absoluten Zahlen sichtbare sprunghafte Zuwachs von Muslimen des letzten Jahrzehnts besonders deutlich. Belgien weist generell ein sehr hohes Bevölkerungswachstum von Muslimen auf und wird 2030 ebenso wie Frankreich einen Muslim-Anteil von mehr als zehn Prozent haben. Währenddessen ist die europaweitweite Entwicklung eher gleichmäßig, auch auf die anderen hier untersuchten europäischen Staaten trifft dies zu, weswegen sie in Abbildung 5 nicht gesondert aufgeführt werden.

Land 1990 2000 2010 2020 2030
Welt 19,9 21,6 23,4 24,9 26,4
Europa 4,1 5,1 6 7 8
Belgien 2,7 3,3 6 8,2 10,2
Dänemark 2,1 3,1 4,1 4,9 5,6
Deutschland 3,2 4,5 5 6,1 7,1
Frankreich 1 2,4 7,5 9 10,3
Großbritannien 2 2,7 4,6 6,5 8,2
Niederlande 2,3 5,7 5,5 6,7 7,8
Österreich 2,1 4,2 5,7 7,4 9,3
Schweden 1,7 2,6 4,9 7,5 9,9
Schweiz 2,2 4,3 4,7 7 8,1

Tabelle 2: Anteil Muslime an Gesamtbevölkerung im Vergleich, Angaben in Prozent. Daten: Eigene Zusammenstellung aus Material der Onlinepräsentation des Pew Forum on Religion & Public Life (2011). 6


Abbildung 5: Entwicklung des prozentualen Bevölkerungsanteils von Muslimen in ausgewählten europäischen Staaten. Eigene Darstellung aus Material der Onlinepräsentation des Pew Forum on Religion & Public Life (2011). 7

Betrachtet man nochmals die globale, die europäische und die deutsche Perspektive zusammen, so ist ein relativ vergleichbares Wachstum sichtbar (Abbildung 6). So bleibt auch allgemein der Anteil der muslimischen Populationen in den europäischen Ländern an der weltweiten muslimischen Population in etwa immer gleich. Lediglich bei Frankreich ist der massive Zuwachs des letzten Jahrzehnts deutlich zu sehen, hier leben jetzt nicht mehr 0,1 sondern 0,3 Prozent der Muslime weltweit.

Deutschland liegt dabei immer knapp unter dem europäischen Durchschnitt des muslimischen Bevölkerungsanteils, obwohl es eine sehr hohe absolute Zahl von Muslimen hat.


Abbildung 6: Entwicklung des prozentualen Bevölkerungsanteils von Muslimen weltweit, europaweit und in Deutschland. Eigene Darstellung aus Material der Onlinepräsentation des Pew Forum on Religion & Public Life (2011). 8

Datenquellen und Einflussfaktoren

Es ist allerdings noch einmal kritisch auf die Aussagekraft solcher Prognosen einzugehen. Oft basieren die Daten auf Schätzungen und Hochrechnungen. Am Deutschland sieht man beispielsweise, dass die für 2010 ausgewiesenen Daten aus Studien von 2008 etc. stammen. Viele dieser Studien basieren aber auf dem Mikrozensus von 2005, bei dem wiederum Religionszugehörigkeit nicht abgefragt wurde. Deswegen kann auf das Muslim-Sein oft nur aufgrund des Herkunftslandes geschlossen werden. So wurde auch allgemein in der vorliegenden Studie nur nach dem Selbstverständnis als Muslim sortiert, nicht aber nach Einstellungsunterschieden, Religiosität etc.

Aufgrund der in den Jahren 2010 und 2011 weltweit in vielen Staaten durchgeführten bzw. durchzuführenden großen Zensus erhoffen sich die Forscher zukünftig weitere und bessere Daten. Dabei wird z.B. in Deutschland beim großen Zensus 2011 die Religionszugehörigkeit abgefragt, was zuverlässige Zahlen über die hier lebenden Muslime erhoffen lässt.

Die Forscher geben selbst an, dass Änderungen der Einflussfaktoren die Bevölkerungsentwicklung massiv verändern können. Wesentliche Faktoren sind z.B. Zuwanderungsgesetze, wirtschaftliche Bedingungen, Naturkatastrophen, kriegerische Konflikte, wissenschaftliche Entdeckungen, soziale Bewegungen und politische Unruhen.

Dennoch können die hiermit vorliegenden Berechnungen als Grundlage für vergleichende Betrachtungen dienen. So kann etwa in Bezug gesetzt werden, wie die autochthone Bevölkerung gegenüber den muslimischen Minderheiten eingestellt ist und wie viel Kontakt die Bürger zu Muslimen haben zu dem, wie viele Muslime im jeweiligen Land insgesamt leben.

Notes:

  1. Die Diskussion von Methodik und Einflussfaktoren erfolgt am Ende des Artikels.
  2. Auf die asiatischen und südafrikanischen Regionen wird hier nicht weiter eingegangen.
  3. Online verfügbar unter: http://features.pewforum.org/muslim-population-graphic/, zuletzt geprüft am 29.01.2011.
  4. Da die Datentabellen in Pew Forum on Religion & Public Life (2011: 157-163) nur Werte für die Jahre 1990, 2010 und 2030 ausweisen, wurden die Werte aus der interaktiven Online-Karte extrahiert, online verfügbar unter: http://features.pewforum.org/muslim-population-graphic/, zuletzt geprüft am 29.01.2011.
  5. Siehe Fußnote Tabelle 1.
  6. Siehe Fußnote Tabelle 1.
  7. Siehe Fußnote Tabelle 1.
  8. Siehe Fußnote Tabelle 1.

23 Comments »

  1. kush 1. Februar 2011 at 19:30 - Reply

    Also im Libanon soll es doch schon jetzt nur noch 30% Christen geben.Wenn sich der Südsudan in 6 Monaten abspaltet dürfte der Moslemaanteil bald 100% betragen denn die Sharia soll ja jetzt noch verschärft werden.

  2. MJ 29. März 2012 at 13:50 - Reply

    Die Studie ist ganz okay. Nur gibt es für viele Länder aus lokalen Zensusdaten (in vielen Ländern wird nämlich nach der Religionszugehörigkeit gefragt) ganz andere Daten (Teils höher, Teils erheblich niedriger) als von Pew Research angegeben. Woher sie also dieses “Wissen” in der Studie nehemn, sei dahin gestellt.

  3. Neo 7. September 2012 at 16:24 - Reply

    Gute Nacht Deutschland, da wundert man sich wirklich warum Europa nicht strengene Zuwanderungsgesetze erhebt, speziell Richtung Afrika und Arabien..

  4. Helmut 3. Oktober 2012 at 21:24 - Reply

    Im Koran habe ich keine Stelle gefunden die einen konkreten Zeitpunkt für die Übernahme ihrer Religion ,zum Beispiel in Deutschland,benennt. Es kann also durchaus noch 200 Jahre dauern, bis die Deutschen den Suren gehorchen müssen.

  5. Katharina 6. November 2012 at 10:53 - Reply

    der Islam ist keine Religion. Er ist vielmehr ein politisch-terroristischer Totalitarismus, der sich seit 1400 Jahren erfolgreich als Religion tarnt.
    So gesehen ist der Islam schon für Frieden.Erst wenn die Welt – so die Botschaft des Islam – vollkommen islamisch geworden ist, kann und wird ewiger Friede herrschen (dar a-Islam). Und wenn für das Erreichen dieses Endzustands blutiger Terror gegen die Ungläubigen dieser Welt nötig sein sollte, dann muss dieser Terror eben erfolgen – geschieht er doch zum Ziele eines ewigen “Weltfriedens” unter dem Banner des Islam.
    An über 200 Stellen des Koran und sage und schreibe weiteren 1800 Überlieferungen aus dem Leben Mohammeds, werden Muslime zu reuelosem Morden an “Ungläubigen” aufgerufen.
    Ich will den Islam nicht in Europa haben!
    Niemals!

  6. manfred 17. November 2012 at 22:24 - Reply

    liebe Katharina,
    du hast Recht, Islam ist keine Religion so was du als gläubige Christin mit dem Begriff Religion verbindest. Der Islam ist ein Update zum Christentum. Der Islam ist vielmehr als eine Lebensordnung bzw. Rechtssystem mit DOs & DONTs zu verstehen.
    Desweiteren hat in den letzten 200 Jahren kein einziger muslimischer Staat einen Krieg gegen einen nichtmuslischen Staat begonnen.
    Der Islam IST schon in Europa und bei den Geburtsraten heiratswilliger Christinnen bleibt der Islam auch weiter hier….

    • Felix Strüning 19. November 2012 at 21:29 - Reply

      Mit Verlaub: dass in den letzten 200 Jahren (!) kein islamischer Staat einen Krieg gegen einen nicht-islamischen begann, begründet sich ausschließlich in der hoffnungslosen militärischen Unterlegenheit ersterer. Gerade aufgrund dieser Unterlegenheit regulärer Kampfkraft wird die terroristische Variante der Kriegsführung im Islam stark bevorzugt. Siehe auch: http://www.stresemann-stiftung.de/jihad

      • Suhaib Edenhofer 23. November 2012 at 14:22 - Reply

        Die meisten der Kommentare hier entbehren jeder Grundlage. Die Ignoranz gegenüber der Reiligion die Kultur, Wissenschaft und Technik erst nach Europa gebracht hat ist erschreckend. Wir Europäer würden immer noch Tee trinken und ein Bittgebet des Pastorts bekommen wenn wir krank sind, aus der Gosse trinken und niemals in der Lage sein ein Flugzeug zu bauen. Und der Islam ist sehr wohl eine Religion. Und zwar die erste und auch einzige Religion die von Gott akzeptiert wird. Das Judentum und das Christentum sind, zumindest in ihrer heutigen From, eine Erfindung der Menschen. Eine alte arabische Weisheit sagt: “Das beste Wissen ist das,
        was du kennst, wenn du es brauchst.
        So wie man die Strahlen der Sonne nicht zudecken kann,
        so kann man auch das Licht der Wahrheit nicht auslöschen. Wer sich in Dinge einmischt,
        die ihn nichts angehen,
        hört Dinge, die ihm nicht gefallen.
        Wenn du redest, dann muß deine Rede besser sein, als dein Schweigen gewesen wäre.”

        • Die Wahrheit 28. April 2013 at 16:23 - Reply

          Sie meinen also, der Islam sei die erste und auch einzige Religion die von Gott akzeptiert wird. Mmh.
          Haben Sie etwa mit Gott gesprochen? Kennen Sie ihn? Oder wurde Ihnen das eingetrichtert? Gibt es eigentlich in Moscheen ergebnisoffene Diskussionen darüber, wer der echte Gott ist? Ich bezweifle es. Und es zeigt mal wieder das Tunneldenken des Islam, der sich selbst versucht über andere zu stellen. Totalitär, diktatorisch, unbelehrbar.

          Vermutlich ist ja eben der christliche Gott der einzige und wahre und Ihre Aussage damit falsch. Oder der jüdische. Keiner weiß es, und so soll jeder an das glauben was er will. Dies akzeptiert auch jede Religion – außer dem Islam, der meint er wäre besser.

          Und, wie bitte, der Wissenschaft und Technik in Zusammenhang mit Islam? Nennen Sie mir doch bitte mal ein einziges islamisches Land, was bahnbrechende Wissenschaft bietet und technische Erfindungen vorzuweisen hat, eine Industrienation praktisch. Ich kenne keines. USA? Europa? Russland? Japan? China? Die großen Wissenschaftsnationen sind alles KEINE islamisch geprägten Länder. Denn die verbieten z.B Frauen zur Schule zu gehen, unterbinden Bildung (sonst könnte ja jemand ihre totalitäre Argumentation durchschauen) und sind im Kampf um Ihre Religion und “angebliche Ehre” lieber mit Bürgerkriegen beschäftigt. Man schaue sich mal alle Konfliktregionen der Welt an:

          Tschetschenien? Moslems beteiligt.
          Israel / Palästina ? Moslems beteiligt.
          Uiguren in China? Moslems beteiligt.
          Terrorismus? Islamischer Art.

          Scharia und Menschenrechte? Na das ist ja im Afghanistan der 1990er gut gegangen.

          Iran und Pressefreiheit? Kommentar überflüssig.

          Überall wo es kracht, ist die achso friedliche “Religion Islam” dabei. Ich kann dort keinen Fortschritt erkennen, Wissenschaft und Technik schon garnicht, außer wenn es um die Atombombe zur Vernichtung angeblich ungläubiger geht.
          Stattdessen totalitärer und tunnelblickartiger Vernichtungswahn gegen alles, was anders ist. Nachdenken verboten. Alle, die anders denken, werden denunziert.
          Dieses totalitäre und gefährliche Denken gab es in Deutschland auch schon mal, und wir wissen alle wie fürchterlich das ausgegangen ist. Und der Islam ist auf dem besten Weg, diese Fehler zu wiederholen. Wie kann man das verteidigen?
          Erkennen Sie die Fakten an, und verstarren nicht in diesem geistigen Gefängnis, das Ihre Aussage vermuten lässt.

  7. Samir 15. Dezember 2012 at 22:14 - Reply

    Viele Kommentare tun mir leid. Das zeigt, wie einige Menschen in Europa unwissend sind, was den Islam betrifft. Wer den Islam richtig kenn,t weiss genau, dass der Islam eine friedliche Religion ist. Die Terroristen bei uns haben nichts mit dem Islam zu tun, genau so wie einige Kommentare hier, die nichts mit dem Christentum zu tun haben, auch nichts mit kultivierten Menschen. Rassismus, das ist alles, was ich leider in den Kommentaren sehe.

  8. Maturidi 16. Dezember 2012 at 15:11 - Reply

    ja also es gibt leider welche die sich durch die medien manipulieren lassen, daher wundert mich nicht die abschreckung vor dem islam
    wenn es hier eine sharia geben würde, würdet ihr als nicht gläubige mehr rechte haben als ihr das hier habt in der kapitalitischen demokratischen systemordnung. vor allem heißt es das volk wählt und entscheidet, aber trotzdem ist die mehrheit der menschen nicht damit einverstanden was die politker für gesetze verabschieden, kommisch wie man ein mainstream volk ausnutzen und “verarschen” kann, und das ihr noch denkt ihr habt die freiheit und die wahl selber zu entscheiden, sieht man wie sehr ihr versklavt seit und genau das glauben was euch die glotze verrät…
    und ob ihr es nun wollt oder nicht, der islam wird sogar soweit kommen das das weise haus und rom den muslimen gehören wird.
    und wenn jesus (isa a.s.) wiederkommt, werdet ihr dann die wahrheit sehen was ihr aus seiner botschaft falsch verstanden habt. rassitisch ist jeder gegen das fremde denk ich mal eine normale reaktion, denn ich will die comments von euch nicht verallgemeinern, sowas tun nur dumme und menschen die ein schubladen denken haben, dessen verstand begränzt ist, da hilft auch kein diskus mehr wenn das gehirn nicht begreifen kann !

    • Die Wahrheit 28. April 2013 at 16:09 - Reply

      Maturidi, Deine Antwort bestätigt mal wieder alle Vorurteile gegenüber dem Islam.

      Du bezeichnest “uns” (in Deinem Text: “euch”, wen meinst Du damit?) als Ungläubige ?

      DAS ist Schubladendenken!!!
      Lernt man im Islam nicht, differenziert zu denken? Ist diese angebliche Regilion so totalitär, um nicht zu sagen einer Gehirnwäsche nahe, dass alle anderen als ungläubig bezeichnet werden?

      Aus Sicht der Christen sind Moslems Ungläubige. Aus Sicht der Juden vielleicht die Christen, und so weiter. Ist ja auch ok, jedem das seine.
      Nur im Islam hat man einen totalitären Anspruch und versucht ihn scheinbar terroristisch durchzusetzen.

      Und im übrigen…wenn Du das Wort “begrenzt” im Kontext von Verstand benutzt: Es wird nicht mit “ä”, sondern mit “e” geschrieben.

  9. Benjamin 1. Juli 2013 at 01:57 - Reply

    Ich glaube, dass durchaus Europeaer mit Muslimen in Zukunft geeint leben können, voraussichtlich, so Typen, die meinen sie müssen alles islamisieren, was ich so of im internet sehe und auch hier an Kommentaren, ändern sich.
    Wenn ich meine GEEINT, dann meine ich ein Zusammenleben, dass keine Religion oder Kultur auschließt, d.h., dass Christen ebenso existieren oder vielleicht Muslime und Christen und Kulturen sich durchaus mischen können.

    Es geht einfach darum, dass man andere Kulturen respektiert, vor allem wenn man dort lebt und dass unsere Kultur hier in Deutschland auch seinen Platz hat, und nicht einfach typen glauben sie müssen uns islamisieren.
    Jedoch kann man durchaus zusammen leben und Kulturen vereinen, dann könnten wir in zukunft mit Muslimen und muslime mit uns leben.

  10. Stelios 3. Juli 2013 at 17:23 - Reply

    Zu dieser Diskussion fällt mir ein: “Wer aus der Geschichte nicht lernt, der ist dazu verdammt sie zu wiederholen”.

    Das Christentum wurde in der Geschichte schon an vielen Stellen vom Islam ausradiert.

    Ganz Anatolien war einmal christlich.

    Istanbul (früher Konstantinopel) war eines der Zentren des Christentums. Wer hätte damals gedacht, dass das Zentrum des damaligen Abendlandes einmal eine praktisch ausschließlich von Moslems bewohnte Stadt werden würde? Wo die für das Christum heiligen Kirchen zu Moscheen umgewandelt würden?

    Izmir (früher Smyrna) war noch bis vor 90 Jahren zu ca. 80% von Christen bewohnt.

    Heute leben in diesem einstmals urchristlichen Gebieten keine Christen mehr. Sie wurden zwangsassimiliert, vertrieben oder schlicht ermordet.

    Das ist die geschichtliche Wahrheit und sie wird sich wiederholen, weil das Christentum schlicht nicht wehrhaft genug ist, um sich dem zu widersetzen. Es kennt nämlich keinen Dschihad

    Ich kann zu diesem Thema nur folgenden, sehr lesenswerten Artikel empfehlen:

    http://www.faz.net/frankfurter-allgemeine-zeitung/essay-der-islam-will-die-welteroberung-1354009.html

  11. Thomas K. 10. Juli 2013 at 11:10 - Reply

    @Stelios: Spare dir deine Pan-Hellenistischen Grossmachtsträume für dich. Die Türkei ist und bleibt mehrheitlich islamisch geprägt mit freier Religionswahl und Ausübung für alle. Nur zur Info, wer hat hier wen zur Zwangsassimilation versucht!? Du wärst hier gut beraten nicht nur griechische Geschichtsbücher durchzustudieren. T. Kensersky.

  12. Leonardo Cordelli 12. Oktober 2013 at 16:15 - Reply

    @ Kultur, Wissenschaft und Technik wurden in Europa von Griechen erfunden (Aristoteles, Euklid, Archimedes, Praxiteles, Euripides, Homer etc pp) und von den Römern weiterentwickelt (Jus, Wasserbau, Militärtechnik, Kanalisation etc pp). Und in Byzanz/Konstantinopel 1000 Jahre nach dem Untergang Roms für die Welt bewahrt…was soll denn davon aus Ihrer Beduinenkultur stammen???
    Die Drohungen bzw. Vernichtungsphantasien Ihres Mitgläubigen “Maturidi” (“und ob ihr es nun wollt oder nicht, der islam wird sogar soweit kommen das das weise haus und rom den muslimen gehören wird”) sprechen eine beredte Sprache.
    Und Konvertiten wie Sie werden nichts dran verschleiern oder ändern können. Punktum.

  13. Stefan Obermaier 27. Januar 2014 at 17:10 - Reply

    Schon mal etwas von Arabischen Zahlen gehört? Die Araber haben nach der Niederlage in Spanien alles Wissen den Abendländern unfreiwillig hinterlassen. Damals waren Sie uns Abendländlern um Lichtjahre voraus. Frage doch einfach mal Tante Google, sie erzählt dir mehr.
    Der Islam ist eine friedliche Religion genauso wie das Christentum. Der Islam ist eine gewalttätige Religion, genauso wie das Christentum. Der Unterschied liegt einfach darin, das Sie fest an ihren Schöpfer glauben, wir dagegen mehr und mehr unseren Wissenschaftlern.
    Wir denken dass wir sehr schlau sind und die Welt durchschaut haben. Wir denken das Gott nur eine Erfindung ist, weil viele Verse uns vorkommen wie Geschichten und Märchen.
    Betrachten wir es mal so..
    Unser Leben ist kurz und vergänglich. Die Erde symbolisiert unsere Größe und unsere Vergänglichkeit. Das Universum ist unendlich, es symbolisiert unser Leben nach dem Tod.
    Ihr müsst euch das mal so vorstellen. Wir Leben, als hätten wir Vorhänge vor unseren Augen. Wer sich mit Tieren auskennt, weiß das Tiere bestimmte Sinne haben die wir Menschen nicht haben. Sie können Dinge sehen die wir nicht sehen können. Eine Fliege zB, sieht seine Umgebung im Vergleich zu uns Menschen in Zeitlupe, Schlangen sehen Infrarot, uvm. Das Bedeutet, das wir Menschen nicht unbedingt die Wahrheit, das Wahre sehen.
    Um uns herum sind Engel, Djins und Geschöpfe Gottes die uns jetzt hier im Augenblick beobachten uns sehen neben uns stehen aber wir können Sie nicht sehen. Wer meint dass das Absurd ist, sollte sich Gedanken um meine Aussage bezüglich tierischer Wahrnehmungen machen. Vergeudet nicht euer Leben damit, Differenzen zu anderen Menschen zu suchen. Beschäftigt euch lieber damit Gemeinsamkeiten zu finden. Wer kein guter Mensch ist, der wird immer etwas an seinem nächsten aussetzen. Ein guter Mensch jedoch würde versuchen immer das Gute im Menschen zu sehen.
    Verliert euch nicht im World Wide Web. Es kann sonst dazu führen, das ihr auf keine eurer Fragen eine Antwort findet, weil jeder für sich einleuchtend propagiert. Solange du weißt dass das Gute der Richtige und das Böse der falsche Weg ist.
    In diesem Sinne, Gott möge euch alle beschützen und eurer Sünden vergeben.

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