Der BürgerClub Deutschland e.V. – Lobbyisten für den Bürger

13. August 2010 0

Fünf Fragen beantworten zivilgesellschaftliche und bürgerliche Initiativen bei der Citizen Times und können so auf ihre Anliegen und Projekte aufmerksam machen. Heute stellen wir den Verein BürgerClub Deutschland vor.

Was ist ihre Initiative und wie kam es zu der Gründung?

Der BürgerClub Deutschland e.V. (BCD) versteht sich in erster Linie als Lobbyist für den Bürger! Diesen gilt es zu informieren, seine Interessen zu vertreten und zu versuchen, ihn für eine aktive Mitarbeit zu gewinnen. Gleichwohl sehen wir uns als Ratgeber und Berater aller am gesellschaftspolitischen Willensbildungsprozess beteiligten Gruppen und suchen ausdrücklich die Kooperation mit all jenen Organisationen, in denen konstruktiv-kritisch engagierte Menschen wirken, um einen evolutionären Wandel der Gesellschaft hin zu mehr gelebter Demokratie und Nachhaltigkeit in Politik, Wirtschaft und Kultur zu befördern.

In guter und dankbarer Erinnerung der friedvollen „Wende“ in der damaligen DDR 1989/90 haben sich einige gesellschaftlich aktive Mitstreiter zusammengefunden, um ausgehend von der deutschen Hauptstadt Berlin bundesweit Initiativen und Projekte anzustoßen bzw. zu unterstützen, die an konkreten Beispielen in einer Region Bürgerengagement wie Zivilcourage erfahrbar werden lassen.

Wer steht dahinter?

Initiator und Vorsitzender ist Privatdozent Dipl.-Geogr. Wolfgang Rogalski – gebürtiger Bremer, überzeugter Berliner. Neben seiner Lehr- und Beratertätigkeit in Wirtschafts- und Finanzfragen ist er seit Jahrzehnten ehrenamtlich an der Schnittstelle Politik, Wirtschaft und Kultur tätig – so u.a. als Wiederbegründer und Ehrenvorsitzender der Deutschen Demokratischen Partei (ddp), Gründer und Vorsitzender der Initiative MEIN DEUTSCHLAND (IMD), Vizepräsident der Gesellschaft für Transfer immateriellen Vermögens (GTIV), Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung „Deutschland braucht Dich“

An wen wenden Sie sich?

Das Wirken des BCD zielt auf die Schaffung stabiler staatlicher und gesellschaftlicher Strukturen, die den nach innen wie außen starken, demokratischen und souveränen Deutschen Staat zu einer im Alltag erfahrbaren „Öffentlichen Angelegenheit“ (lat. res publica) werden lässt. Alle die dieses Ziel aktiv und konstruktiv unterstützen möchten, sind aufgerufen, dauerhaft als Mitglied den bundesweiten Aufbau zu begleiten oder aber temporär BCD-Initiativen wie etwa „Bürger für Bürger“ im Rahmen eines konkreten Projektes als Mitwirkende und/oder Sponsoren/Spender zu ermöglichen.

Was sind Ihre Ziele?

Gerade die frustrierten und desillusionierten Nicht- und auch Wechselwähler sollen wieder für die demokratischen Prozesse und Möglichkeiten in diesem Land und in Europa begeistert werden. Bürger sollen spüren, dass sie der Souverän sind und sich gesellschaftliches Engagement lohnt – und dass statt passiver Stammtischkritik zum Nulltarif aktives, durchaus auch anstrengendes, Handeln und Verändern im eigenen Umfeld gefragt sind!

Was bedeutet es für Sie, ein Bürger unserer Gesellschaft zu sein?

Bewusster Mitgestalter der Geschichte und Geschicke dieses Volkes zu sein… Deutschland hat so viele schlummernde Potenziale, gerade auf den Gebieten Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Diese zu wecken und kontrolliert in eine neue Aufbauleistung, ja eine neue „Gründerzeit“ zu kanalisieren, sollte nicht allein der „Politik“ überlassen werden; es fängt im Kleinen, bei jedem Einzelnen an!

Die Fragen beantwortete…

… BCD-Bundesgeschäftsführer Dipl.-Ing. Dirk Pinnow, unter anderem aktiv als Herausgeber des Webportals datensicherheit.de, Chefredakteur Magazin.Am-Finanzplatz.de, Präsident der Gesellschaft für Transfer immateriellen Vermögens (GTIV), Mitbegründer der Initiative MEIN DEUTSCHLAND (IMD) und Schriftführer des Vereins für die Geschichte Berlins, gegr. 1865 (VfdGB)…


In der Citizen Times Kolumne Zivilgesellschaftliches Engagement stellen wir regelmäßig Initiativen, Organisationen und Einzelpersonen vor, die sich ehrenamtlich und mit Herzblut für Bürger einsetzen. Sie wollen hier ebenfalls vorgestellt werden? Dann beantworten Sie die obigen fünf Fragen und schreiben Sie an redaktion@citizen-times.eu (auf Deutsch oder Englisch).

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