Der Rassismus der Antirassisten in Berlin

6. Mai 2010 0

Es ist schon sehr traurig, immer wieder die peinlichen Vorstöße von der Partei Die Linke zu sehen, mit denen für das Wahljahr 2011 in Berlin Stimmen gekauft werden sollen. Zuletzt tat sich die Sozialsenatorin Carola Bluhm damit vor, per Gesetz Bewerber mit Migrationshintergrund im Öffentlichen Dienst zu bevorzugen. Im Video bei der Morgenpost/tv.berlin bestreitet sie zwar eine Bevorteilung bestimmter Menschengruppen (Ethnien), genau darauf läuft dies aber hinaus.

Dass ein solches „Integrations- und Partizipationsgesetz“ nicht mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) vereinbar ist, bestätigen auch sofort alle Experten. Schließlich dürfen Bewerber nicht aufgrund von Ethnie, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung etc. abgelehnt werden, wenn sie über eine vergleichbare Qualifikation verfügen.

Ayaan Hirsi Ali hat diesen Mechanismus der Linken, Migranten und insbesondere Muslime immer wieder zu bevorteilen, passend der „Rassismus der Antirassisten“ genannt (siehe ihr Beitrag in „Islam in Europa“ oder auch in ihrem neuen Buch „Ich bin eine Nomadin“). Denn eigentlich sind doch diejenigen rassistisch, die einen muslimischen Mann vor Gericht mildernde Zustände zuschreiben, weil seine „Kultur“ ihm den Ehrenmord etc. ja vorschreiben würde. Soll heißen: Er konnte nicht anders. Er ist kein frei denkender Mensch, sondern ein Muslim. Wer so denkt, ist tatsächlich rassistisch.

Ansichten & Einblicke aus Berlin

…ist die Kolumne des Citizen Times Chefredakteurs Felix Struening. Er kommentiert regelmäßig das politische Geschehen und Entwicklungen der Bürgergesellschaft. Schwerpunkte sind dabei die Themen Islam und Integration in Deutschland sowie das Spannungsverhältnis zwischen Islamophobie, Islamkritik und Kulturrelativismus.

Als Bundesvorstand der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT gilt sein Augenmerk natürlich in besonderem Maße der Hauptstadtpolitik.

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