Warum der Islam in Europa zu Eskalationen führt

1. Juli 2009 0

Rezension zu Udo Ulfkotte: Vorsicht Bürgerkrieg. Was lange gärt, wird endlich Wut

Paris. Kopenhagen. Athen. Die Menschen in diesen europäischen Städten wissen bereits, was bürgerkriegsähnliche Zustände bedeuten, meist von muslimischen Migranten ausgelöst. Polizei und Behörden stehen den marodierenden Massen hilflos gegenüber, oft auch durch Gutmenschen-Politiker an der kurzen Leine gehalten. Die Wirtschaftskrise verschärft währenddessen die bereits schwelenden Konflikte und sozialen Spannungen massiv. Udo Ulfkotte, umstrittener Publizist und einer der prominentesten deutschen Islamgegner warnt in seinem neuen Buch „Vorsicht Bürgerkrieg“ eindringlich vor den Gefahren der Eskalation. Er fährt dabei schwere argumentative Geschütze auf und wettert in deutlichster Polemik gegen Islam und deutsche Politik: „Der politische, wirtschaftliche und ethnische Crash, der sich nun in diesem 21. Jahrhundert wie ein Leichentuch über die Erde legt, könnte das 20. Jahrhundert noch in den Schatten stellen.“
Die Finanzkrise als Einstieg und Verstärker

Wie zum Auftakt beschäftigt sich der erste Teil des Buches mit der aktuellen Finanzkrise und den dadurch zu erwartenden sozialen Spannungen. Und wie schon in seinen vorherigen Büchern stützt Udo Ulfkotte sich dabei oft auf Dokumente und Erkenntnisse, die normalerweise nur wenige Bürger je zu Gesicht bekommen: auf geheime Pläne der Bundesregierung, der Bundeswehr und der Geheimdienste. Viele seiner Quellen seien aber auch öffentlich einsehbar, argumentiert der Autor und verlinkt alle 857 im Buch genannten auf der dazugehörigen Webseite.

Natürlich entwirft Udo Ulfkotte gleich zu Anfang Bedrohungsszenarien und zeigt, warum sich Regierung und Geheimdienste längst auf Volksaufstände vorbereiten – notfalls zur Niederschlagung mit militärischen Mitteln. Eine dem Buch beigelegte Karte zeigt 150 Wohnbezirke, in denen in naher Zukunft Ausschreitungen befürchtet werden. Im Bundesministerium des Inneren wird sie laut Autor lapidarisch „Atlas der Wut“ genannt. Und während öffentlich noch publikumswirksam über den Einsatz der Bundeswehr im Inneren diskutiert wird, schafft diese schon mal reichlich Munition für den (inländischen) Städtekampf an.

Europa vs. Islam

Was die Finanzkrise aber letztlich nur macht, ist die schon bestehenden innergesellschaftlichen Konflikte zwischen links und rechts, zwischen Einwanderern und Einheimischen zu verstärken. Und hier ist der Autor in seinem Lieblingsthema, in dem er sich hervorragend auskennt. Anhand von unzähligen Zeitungsartikeln und Ereignissen führt er vor, dass und warum die Integration der Muslime in Europa gescheitert ist.

Udo Ulfkotte spricht dabei offen aus, was vielen Europäern auf dem Herzen – oder besser noch – schwer im Magen liegt: Viele islamische Einwanderer belasten durch geringe Bildung sowie hohe Arbeitslosigkeit unseren Sozialstaat und weisen eine derart überdurchschnittliche Kriminalität auf, dass von der vielgepriesenen kulturellen Bereicherung nichts als gesellschaftliche Schulden bleiben.

Doch wer das so klar sagt, wird von Medien und Politik sofort in die rechte Ecke gedrängt, damit man sich bloß nicht mit der in Statistiken und Studien bewiesenen Realität auseinandersetzen muss. Auch wenn es die eigenen Studien sind, wie die Ende 2007 vom Bundesministerium des Inneren herausgegebene „Muslime in Deutschland“, die vor allem Integrations-Resistenz aufzeigte. Oder aber die brandaktuelle Studie desselben Ministeriums, die plötzlich feststellte, dass knapp eine Million mehr Muslime in Deutschland leben, als wir bisher dachten.

Nicht nur Anti-Utopie – auch Ist-Zustand

Anders als die derzeitige politisch-intellektuelle Kritik der Systeminternen wie z.B. Axel Brüggemann („Wir holen uns die Politik zurück“) oder Gabor Steingart („Die Machtfrage“), nimmt Udo Ulfkotte wirklich kein Blatt vor den Mund. Er schreibt über die Wut des Volkes und die Verrohung desselben und dokumentiert die Stimmung in zahlreichen zitierten Kommentaren von Webseiten. „Vorsicht Bürgerkrieg“ ist Polemik pur, aber auch weithin anerkannte Autoren wie Henryk M. Broder („Kritik der reinen Toleranz“) schreiben so provokant und werden dafür angegriffen. Das Buch soll vor allem eines: Aufschrecken. Dies dürfte dem Autor zurzeit eher leicht fallen, mit seiner klaren Schuldzuweisung „nach oben“ wird er viele Anhänger finden.

Das Buch zeigt das tägliche Unrecht in verschiedensten Dimensionen auf: So tritt in der deutschen Rechtsprechung immer häufiger eine Migrantenbonus auf, sei es bei Ehrenmord oder Gewalt gegen Ungläubige. Auch zwingt die von linken Altachtundsechzigern dominierte Politik Polizei und Strafverfolgungsbehörden immer wieder zum Stillschweigen über die wahren Verursacher zahlreicher Verbrechen: Die leidenden sind dann die Polizisten selbst, die beispielsweise am 1. Mai in Berlin längst nicht mehr nur von linken Demonstranten angegriffen werden, sondern ebenso von zahlreichen Migranten. „Rechtsstaat hat fertig“, so dass Fazit des Autors.

Hohe Aktualität und viele Beispiele

Udo Ulfkotte malt nicht nur düstere Zukunftsszenarien, er dokumentiert vor allem den Ist-Zustand und die jetzige Realität. Seine Beispiele stammen allesamt aus den letzen Jahren und reichen bis weit in den Mai 2009. Das Buch weist also eine sehr hohe Aktualität auf, was dazu führte, dass beim schnellen Lektorat die eine oder andere Dopplung nicht gestrichen wurde. Auch generell hätte etwas Straffung dem Manuskript gut getan, einige Beispiele sind überflüssig oder einfach unnötig für die Kernargumentation. Fraglich erscheint an dieser Stelle auch, warum Udo Ulfkotte nach jahrelanger Publikationstätigkeit im renommierten Eichborn Verlag für die letzten zwei Bücher in den eher für Verschwörungstheorien bekannten Kopp Verlag wechselte.

Umstrittener Autor und Islamkritiker

Nun ist Udo Ulfkotte wohl einer der umstrittensten Autoren und als Person auch in der Islamkritikerszene immer wieder angegriffen worden. Zugegebenermaßen machte er sich 2008 sehr unglaubwürdig, als er im Rahmen der von ihm mitinitiierten „Bürgerbewegung Pax Europa“ mit einer anti-islamischen Großdemonstration in Brüssel und Köln scheiterte, um sich kurz darauf von der eigenen Organisation zu distanzieren.

Die härteste Front steht dem Autor jedoch in der linken Medienlandschaft und natürlich bei den Muslimen selbst gegenüber. Im Juni 2008 erhielt er tausende Morddrohungen von islamischer Seite, nachdem bei Youtube ein gefälschtes Video aufgetaucht war, in dem zwei Personen vorgaben, dass Ehepaar Ulfkotte zu sein und anschließend den Islam aufs Übelste beschimpften.

Auch aus publizistischer Sicht ist Udo Ulfkotte umstritten, 2003 musste sein Buch „Der Krieg in unseren Städten“ auf Antrag von der „Islamischen Föderation“ und zahlreichen anderen Islamverbänden vom Markt genommen werden, ein Jahr später wurden Wohnung und Büro des Autors durchsucht, weil Geheimnisverrat und Bestechung von Polizeibeamten vermutet wurde. Die Vorwürfe mussten jedoch alle fallengelassen werden. Gegen die von Udo Ulfkotte in dem verbotenen Buch beklagten islamischen Interessensvertreter wird mittlerweile ausnahmslos strafrechtlich ermittelt – vielleicht eine späte Genugtuung.

Andere Vorwürfe sollen die Glaubwürdigkeit des Publizisten untergraben. So konnten ihm für das Buch „Heiliger Krieg in Europa“ zwei Fehler nachgewiesen worden werden, die durchaus peinlich waren. Dennoch bedeutet dies nicht, dass die hunderten anderen Quellen und Aussagen falsch sind. Gleiches wird wohl auch für „Vorsicht Bürgerkrieg“ geschehen – und bei der Menge an Fakten könnte man durchaus den einen oder anderen Fehler finden. Die Grundstimmung des Buches gibt jedoch leider die erschreckende Realität wieder, unabhängig davon, ob manches überzogen wirken mag und ob anderes zu polemisch erscheint.

Wer dem Autor jedoch Panikmache oder gar rassistische Aufwiegelung andichten will, verdreht Ursache und Wirkung. Die Integrationsprobleme in Deutschland und Europa werden hauptsächlich von den Muslimen selbst verursacht und von der Politik totgeschwiegen. Und wenn man das hier nicht mehr sagen darf, haben wir unsere Freiheit bereits aufgegeben.

Udo Ulfkotte: Vorsicht Bürgerkrieg. Was lange gärt, wird endlich Wut, Kopp Verlag, 2009, 24.95 Euro.

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