Islam und Heiliger Krieg sind nicht zu trennen – erschreckende Pflichtlektüre!

14. Dezember 2004 0

Rezension zu Mark A. Gabriel: Islam und Terrorismus. Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt

Mark A. Gabriel ist ein Insider. Er muss wissen, was der Islam ist. Zwölf Jahre lang studierte und lehrte er an der Al-Azhar Universität in Kairo islamische Geschichte. Und dies ist die renommierteste Universität für den Islam weltweit. Doch dann kamen die Zweifel. Als er sich kritisch zum Koran äußerte, wurde er von der ägyptischen Geheimpolizei gefoltert und kam nur durch Beziehungen wieder frei. Als er sich schließlich zum Christentum bekehrte, schoss sein Vater auf ihn.

Jeder Westeuropäer muss sich mit dem Islam beschäftigen

Doch Mark A. Gabriel ging seinen Weg weiter, floh nach Südafrika und später in die USA. Und trägt nun seinen Teil dazu bei, dass die Welt das wahre Gesicht des Islam kennenlernt. Früher oder später wird es nämlich jeden betreffen, denn der Koran schreibt den Djihad – den heiligen Krieg gegen alle Nicht-Muslime – vor. „Es ist offensichtlich, dass der Djihad den Muslimen nicht freigestellt ist. Es ist eine Pflicht, weil es Allahs Befehl ist (Sure 9, 29). Alle Muslime müssen es tun, um ihren Glauben zu erfüllen.“ Zwar enthält der Koran auch mindestens 114 Verse über Liebe und Frieden. Diese stammen aber aus der Anfangszeit Mohammeds. Damals in Mekka hatte er noch nicht die Macht, seine Religion mit Gewalt zu verbreiten, also warb er mit Liebe und Frieden. Dies änderte sich aber, als er in Medina die entsprechende Truppenstärke erreicht hatte. Die früheren Koranverse wurden durch jene ersetzt, die zum Krieg gegen alle Nicht-Muslime aufrufen. Immerhin 60 % des Korans.

„Die islamische Geschichte, die mein besonderes Fachgebiet war, war nur als ein einziger blutiger Strom zu charakterisieren.“

Schon die wörtliche Bedeutung von „Islam“ ist „Unterwerfung“ und dies wird seit Mohammeds militärischer Erstarkung auch praktiziert. Man muss sich klar machen, dass es sich bei den islamistischen Terroristen nicht um Verrückte oder Psychopaten handelt, sondern lediglich um Muslime, die der Philosophie des Korans folgen. Später kamen zum Koran als Vorschriften noch die Hadithe hinzu, in denen das Leben Mohammeds von seinen Weggefährten und Frauen beschrieben wird. Hier werden die Prinzipien der Kriegsführung zur Verbreitung des Islam genau ausgeführt. „Es sind die Lehren des Islam, die Terroristen hervorgebracht haben, die im Namen Allahs zu jeder bösen Tat fähig zu sein scheinen.“

Djihad – die einzige Sicherheit fürs Paradies

Muslime glauben, dass sie nach dem Tod am Tag der Auferstehung vor Allah kommen. Der wägt ihre guten gegen ihre schlechten Taten ab und entscheidet dann, ob der Gläubige ins Paradies darf. Somit hat der Muslim keinerlei Garantie ins Paradies zu kommen. Diese wird ihm jedoch gewährleistet, wenn er im Kampf für den Islam stirbt. So erklärt sich die hohe Bereitschaft zu Selbstmordanschlägen im islamistischen Bereich.

Die Geschichte des Djihad

Der Autor berichtet im zweiten Teil des Buches sehr ausführlich, wie der Djihad von Mohammed ausgehend über die Teilung der Sunniten und Schiiten zu seiner heutigen Form wurde. Anhand von Organisationen und wichtigen Terroristen erklärt Mark A. Gabriel die Ausbreitung des Heiligen Krieges von Ägypten ausgehend in alle Welt. Dabei richtet sich die Aktivität der Islamisten nicht nur gegen Nicht-Muslime, sondern auch gegen alle Muslime, die den Djihad nicht als Teil ihres Glaubens praktizieren. Insbesondere die Regierungen der muslimischen Staaten, die keine religiöse Staatsform mit Scharia und Co. verwenden, kommen ins Visier.

Der Autor als Experte?

Es mag nun das Argument kommen, der Autor könne aus seiner rein christlichen Sicht nicht objektiv urteilen. Dennoch muss ihm zugute gehalten werden, dass das ganze Buch auf Fakten beruht. Seine Kompetenz als ehemaliger Professor für islamische Geschichte zeigt sich vor allem darin, dass er jede Behauptung auf Koranverse stützen kann. Die wissenschaftliche Objektivität wird in jedem Fall gewahrt. Lediglich der Teil 5 des Buches ab Seite 217 ist aus dieser Sicht nicht mehr sehr interessant, da sich Mark A. Gabriel hier nur auf den Umgang mit und die Bekehrung von Muslimen aus christlicher Sicht bezieht. Abgesehen davon ist es ein Insiderbericht, der hoffentlich vielen die Augen öffnen wird, dass der Islam extrem gefährlich für alle ist und bleibt.

Mark A. Gabriel (2004): Islam und Terrorismus. Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Djihad lehrt, Resch Verlag, 14,90 Euro.

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